In dem Gespräch mit Professor Dr. Frank Godemann und Professor Dr. Stefan Röpke geht es um Psychotherapie und die Folgen von Traumata. Im Fokus stehen der Einfluss von Erinnerungen auf die psychische Gesundheit, der Umgang mit Tätern und therapeutische Herausforderungen. Professor Dr. Stefan Röpke betont, dass Psychotherapie nicht auf exakte Erinnerung abzielt, sondern auf die Verbesserung des Alltags. Er warnt vor falschen Erinnerungen und hebt die Bedeutung von Transparenz und Vertrauen in der Therapie hervor. Zudem werden verschiedene therapeutische Ansätze bei posttraumatischen Störungen vorgestellt.
Links
Wolfgang Patz (Podcast-Produktion): https://nextgen-podcast.de/
Prof. Dr. Frank Godemann: https://www.klinik-pacelliallee.de/private-sprechstunde-godemann/
Dipl.-Psych. Robert Schuiszils: https://www.abendklinik-berlin.de/team/
Keywords
Psychotherapie, Traumata, posttraumatische Störungen, Erinnern, Vergessen, Therapie, emotionale Stabilität, Intrusionen, Heilung, Täterkontakt, Psychotherapie, Erinnerungen, Trauma, posttraumatische Störung, Therapieansätze, Gedächtnis, emotionale Verarbeitung, therapeutische Techniken, Vertrauen, Transparenz
Takeaways
Die Arbeit in der Tagesklinik ist eine Brücke zwischen ambulant und vollstationär.
Erinnerungen an emotionale Ereignisse bleiben oft stärker im Gedächtnis.
Posttraumatische Störungen können durch unkontrollierbare Erinnerungen gekennzeichnet sein.
Emotionale Stabilität kann durch das Vergessen von Traumata gefördert werden.
Therapie kann auch bei bestehendem Kontakt zu Tätern erfolgreich sein.
Intrusionen sind ungewollte Erinnerungen, die das Leben der Betroffenen beeinflussen.
Der Umgang mit Erinnerungen ist ein zentraler Aspekt in der Therapie.
Emotionale Schlüsselmomente prägen unsere Erinnerungen.
Die Verarbeitung von Traumata erfordert oft professionelle Hilfe.
Die Beziehung zwischen Patient und Therapeut ist entscheidend für den Therapieerfolg. Das autobiografische Gedächtnis beginnt erst ab etwa drei Jahren.
Psychotherapie sollte nicht das Ziel haben, sich an vergangene Ereignisse zu erinnern.
Erinnerungen werden bei jedem Abruf neu abgespeichert und können sich verändern.
Falsche Erinnerungen können in der Therapie entstehen, wenn suggestive Techniken angewendet werden.
Die Behandlung von posttraumatischen Störungen erfordert eine Auseinandersetzung mit den traumatischen Erlebnissen.
Transparenz in der Therapie ist entscheidend, um Vertrauen aufzubauen.
Die Wahl der therapeutischen Technik sollte individuell angepasst werden.
Schuldgefühle können Patienten vor Hilflosigkeit schützen.
Das Ziel der Therapie ist es, dass Patienten selbst entscheiden, ob sie an ihre Erlebnisse denken möchten.
Therapeutische Techniken sollten den Patienten helfen, ihre Erfahrungen zu verarbeiten.
Chapters
00:00 Einführung in die Psychotherapie und Traumata
03:04 Erinnern und Vergessen: Emotionale Aspekte
05:50 Posttraumatische Störungen und ihre Auswirkungen
08:48 Der Umgang mit Erinnerungen und Intrusionen
12:04 Therapieansätze bei posttraumatischen Störungen
15:12 Herausforderungen in der Therapie: Täterkontakt und Heilung
21:25 Die Grenzen des autobiografischen Gedächtnisses
24:46 Die Herausforderung der Erinnerungsrekonstruktion
29:59 Therapeutische Ansätze bei posttraumatischen Störungen
33:46 Techniken der Traumatherapie und deren Wirksamkeit
41:55 Transparenz in der Therapie und Vertrauen aufbauen