• Die Midterm-Strategie der Demokraten
    Apr 23 2026

    Die Mehrheit im Repräsentantenhaus scheint möglich, aber tatsächlich auch eine Rückeroberung des Senats? Das ist die Debattenlage innerhalb der Demokratischen Partei ein gutes halbes Jahr vor den Midterms. Der Wahlkampf für die Zwischenwahlen im November läuft längst und die Demokraten haben als Oppositionspartei derzeit keine schlechte Ausgangslage. Und die Umfragen deuten darauf hin, dass auch die Senatsmehrheit der Republikaner kippen könnte. Doch die Wahlkämpfe in beiden Kammern unterscheiden sich und die Demokraten haben nach wie vor mit strukturellen Problemen und ähnlich schlechten Zustimmungswerten wie die Republikaner und ihr Präsident zu kämpfen.

    Ob die Demokraten mit all den Krisen, die Donald Trump innen- wie außenpolitisch verursacht, die Wende schaffen, diskutieren wir im US-Podcast. Dazu schauen wir auf die Kandidaten, die sich bei den Demokraten für eine Präsidentschaftskandidatur 2028 bereit machen.

    Außerdem: Donald Trump hat die Waffenruhe mit dem Iran verlängert, doch wann wieder verhandelt wird und worüber genau, ist offen. Der Präsident, der den Irankrieg gemeinsam mit Israel begonnen hat, sucht verzweifelt nach einem Ausweg.

    Und: Tim Cook tritt als Apple-CEO zurück, Arbeitsministerin Lori Chavez-DeRemer wird entlassen, Kash Patel klagt gegen The Atlantic und Annalena Baerbock ist zu Gast bei Jon Stewarts The Daily Show.

    Im Get-out: das Ende der zweiten Staffel von The Pitt und die Play-offs in der NBA.

    Der Podcast erscheint in der Regel jeden Donnerstag. Zudem gibt es Bonusfolgen für Abonnenten, die einmal im Monat zu hören sind. Die jüngste Folge können Sie hier hören.

    Sie erreichen uns per Mail an okamerica@zeit.de.

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    1 Std. und 10 Min.
  • Wurde das Attentat auf Donald Trump inszeniert? (Z+)
    Apr 17 2026

    Nach den gescheiterten Verhandlungen in Pakistan will US-Präsident Donald Trump im Irankrieg nun die Straße von Hormus blockieren. Spielt eine solche Blockade den USA und damit dem Präsidenten am Ende nicht sehr in die Karten, weil es den USA in Bezug auf Öl wirtschaftliche Vorteile bringt?

    Und hätten die Demokraten, da die Regierung den Kongress zu Beginn dieses Krieges nicht um Zustimmung gebeten hat, die Möglichkeit, Klage einzureichen? Wird das von der Opposition vielleicht sogar schon vorbereitet? Das sind Hörerinnenfragen zum Irankrieg, die wir in dieser Bonusfolge von »OK, America?« beantworten.

    Außerdem geht es um James Talarico, den jungen Demokraten aus Texas, der in dem konservativ geprägten Bundesstaat die parteiinterne Vorwahl gewonnen hat. Er könnte bei den Midterms im November einen Senatssitz für seine Partei gewinnen und gilt als demokratischer Hoffnungsträger.

    Und wir diskutieren über Trumps weiter eskalierende Sprache, wie das in der Bevölkerung ankommt und wie die Medien sowohl mit der Rhetorik als auch mit dem Umfang der Nachrichten Trumps umgehen.

    Im »Get-out«: amerikanische Familienerzählungen von John Updike, Richard Ford und anderen, sowie der Roman »Atmosphere« von Taylor Jenkins Reid.

    Das war die siebte Bonusfolge von "OK, America?" für Abonnenten. Wir beantworten in diesen Bonusfolgen einmal im Monat Fragen unserer Hörerinnen und Hörer. Sie können diese an okamerica@zeit.de schicken. Die sechste Folge finden Sie hier. Mehr Informationen zu unserem Podcastabo finden Sie hier.

    Mitarbeit: Maximilian Renzikowski

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    54 Min.
  • Der Antiheld Vance
    Apr 16 2026

    Der US-Vizepräsident hat einen schnellen wie geschmeidigen Aufstieg in der Maga-Bewegung geschafft, bis hin zum Mann an Donald Trumps Seite. Den Präsidenten würde er 2028 gerne beerben. Dafür hat er zum einen beste Voraussetzungen, weil er als Vizepräsident so eng wie kaum einer an Trump dran ist. Zum anderen aber bindet ihn diese Nähe an Trumps Erfolge wie Misserfolge. Vance wird sich davon nur schwer distanzieren können.

    Im Irankrieg wird dieses Dilemma für Vance so deutlich wie noch nie. Vance hatte sich klar gegen einen Krieg positioniert – als strategischen Fehler, als Verrat am eigenen Lager. Dann kam der Krieg, und Vance musste ihn verteidigen, sollte in Pakistan über einen Deal verhandeln, der dann nicht zustande kam. Im US-Podcast diskutieren wir über die schlechten Tage des JD Vance.

    Außerdem sprechen wir über die Angriffe von Donald Trump gegen den amerikanischen Papst Leo XIV., wie dieser auf die Beleidigungen reagiert, warum Trump es sich dadurch mit einer wichtigen Wählergruppe verscherzt und über das KI-generierte Bild, das Trump als Jesus darstellt; welches der Präsident mittlerweile gelöscht hat.

    Im Get-out: die Netflix-Serie Vladimir (dazu passend eine Clam Chowder) und der Roman Heart the Lover von Lily King (erscheint auf Deutsch am 9. Juli unter dem Titel Herz König).

    Der Podcast erscheint in der Regel jeden Donnerstag. Zudem gibt es Bonusfolgen für Abonnenten, die einmal im Monat zu hören sind. Die nächste Folge erscheint an diesem Freitag. Sie erreichen uns per Mail an okamerica@zeit.de.

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    56 Min.
  • Der “Mad King” und die Angst
    Apr 9 2026

    Nachdem die Waffenruhe im Irankrieg verkündet worden war, schrieb Politico: "Lieber TACO Tuesday als Dritter Weltkrieg", also lieber ein US-Präsident, der immer einen Rückzieher macht (Trump always chickens out), als die Auslöschung einer ganzen Zivilisation, wie Donald Trump gedroht hatte. Die letzten Stunden des Ultimatums, das Trump dem iranischen Regime gesetzt hatte, waren geprägt von großer Sorge und Unsicherheit, selbst der Einsatz nuklearer Waffen schien nicht gänzlich ausgeschlossen. Nun soll zwei Wochen lang verhandelt werden. Ob dann der Krieg, den die USA und Israel begonnen haben, beendet sein wird, oder die nächste Schleife an Ultimaten und Drohungen folgt, ist offen.

    Im US-Podcast sprechen wir über die Zäsur, die die rhetorischen Eskalationen Trumps in den vergangenen Tagen darstellen. Und was daraus für die Weltpolitik folgen könnten. Außerdem diskutieren wir über die Debatte in den USA über ein mögliches Amtsenthebungsverfahren gegen den Präsidenten.

    Und: Warum Trump seine Justizministerin Pam Bondi entlassen hat, sowie ein kurzes Gespräch mit dem Politikwissenschaftler Michael Werz vom Council on Foreign Relations.

    Im get-out: Trackstar mit Jack Coyne (unter anderem mit Jon Batiste und Ethan Hawke) sowie die Dokumentarfilme Dance around the Self von Sabine Lidl und Stiller & Meara: Nothing Is Lost von Ben Stiller.

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    1 Std. und 8 Min.
  • "No Kings" und die bange Frage nach dem Danach
    Apr 1 2026

    "Niemand von uns müsste heute hier sein, wenn Amerika einfach den Frauen geglaubt hätte: Kamala, Hillary, den Epstein-Opfern." So stand es auf einem Schild bei einem der mehr als 3.300 "No Kings"-Proteste am vergangenen Samstag in den USA. In Saint Paul wurde nach den wochenlangen gewalttätigen Übergriffen von ICE-Beamten in der Nachbarstadt Minneapolis eine der größten Kundgebungen organisiert. Bruce Springsteen sang, Bernie Sanders, Jane Fonda und andere sprachen. Mehr als acht Millionen Menschen sollen nach Angaben der Organisationen bei diesem dritten Massenprotest gegen US-Präsident Donald Trump und seine Regierung auf den Straßen gewesen sein.

    Die große Frage nach diesen Kundgebungen aber ist: Kann die Opposition diese Energie nutzen und bei den Zwischenwahlen im November in Wahlerfolge umwandeln? Wir diskutieren darüber im US-Podcast.

    Außerdem: Vier Wochen Krieg im Iran und Trump spricht von „großen Fortschritten“ bei den Gesprächen mit dem iranischen Regime und warnt gleichzeitig, dass er im Falle eines Scheiterns der Verhandlungen die Bombardierung iranischer Energieinfrastruktur anordnen würde. Immer mehr US-Militär wird im Nahen Osten zusammengezogen, eine Bodenoffensive ist nicht ausgeschlossen. Der innenpolitische Schaden, den der Präsident in diesem Krieg nimmt, wird größer. Dieser Krieg ist, sagt Trumps Ex-Sicherheitsberaterin Fiona Hill, einer der größten Fehler, den Trump je gemacht hat.

    Im get-out: March Madness im College Basketball und die Oscarfilme One Battle after Another sowie All die leeren Zimmer.

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    1 Std. und 6 Min.
  • Amerika auf dem Weg in den Faschismus?
    Mar 26 2026

    Angriffe auf die Opposition, Medien und die eigenen Bürger, eine willfährige republikanische Partei und ein Supreme Court, der dem US-Präsidenten zu Diensten ist: Seit Donald Trump 2025 seine zweite Amtszeit begonnen hat, wird in den USA über den Faschismusbegriff diskutiert.

    Es gibt dabei zwei Lager: Die einen, die sagen, dass man den Begriff im Zusammenhang mit Amerika 2026 noch nicht verwenden sollte. Die anderen argumentieren, dass es an der Zeit ist, diese Trumpsche Regierungsform entsprechend zu benennen. Im Mitschnitt der Livefolge des transatlantischen Podcasts, aufgenommen bei der Leipziger Buchmesse am 21. März 2026, diskutieren wir über Argumente für und gegen den Faschismusbegriff und sprechen über unterschiedliche Ebenen, über die man sich dieser Debatte nähern kann.

    Außerdem geht es um die Frage, ob dies der Moment in der transatlantischen Geschichte ist, in dem Europa Abschied nehmen muss von dem Amerika, dem es seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges so verbunden war. Und was das mit persönlichen Verbindungen zwischen Deutschland und den Vereinigten Staaten macht.

    Vor dem Mitschnitt der Livefolge hören Sie eine kurze Aktualisierung zu den aktuellen innenpolitischen Debatten in den USA.

    Im "get-out": die Bücher "American Struggle: Democracy, Dissent, and the Pursuit of a More Perfect Union" von Jon Meacham, "How Fascism Works" von Jason Stanley und "Strongmen" von Ruth Ben-Ghiat.

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    57 Min.
  • Geht es mit Trumps Gesundheit bergab? (Z+)
    Mar 20 2026

    In der dritten Woche des Krieges im Iran ist nach wie vor unklar, was genau US-Präsident Donald Trump erreichen will. Könnte er einen Plan B verfolgen und darauf drängen, dass – sollte sich der Krieg hinziehen – während eines Krieges nicht gewählt werden sollte und damit die Midterms aussetzen?

    Und wäre durch das Einholen der Erlaubnis des Kongresses bezüglich des Angriffs auf den Iran womöglich der "Überraschungseffekt" dahin gewesen? War es also in dieser Hinsicht vielleicht sogar hilfreich, dass dies nicht passiert ist? Das sind Hörerinnenfragen zum Irankrieg, die wir in dieser Bonusfolge von OK, America? beantworten.

    Außerdem geht es darum, ob sich Bill Clinton in dem Skandal um Jeffrey Epstein opfern könnte, um Donald Trump zu schaden; und warum sich gerade im Skandal um Epstein so viele Verschwörungserzählungen verbreiten.

    Und: Tangiert die zweite Trump-Präsidentschaft den Tourismus in den USA bereits spürbar? Was ist die McCarthy-Ära, und befindet sich Amerika gerade in einer vergleichbaren Situation? Dazu: persönliche Fragen an die Hosts.

    Im Get-out: die Three Fifty Bakery in Washington, D. C. und der Roman Kin von Tayari Jones.

    Das war die sechste Bonusfolge von "OK, America?" für Abonnenten. Wir beantworten in diesen Bonusfolgen einmal im Monat Fragen unserer Hörerinnen und Hörer. Sie können diese an okamerica@zeit.de schicken. Die fünfte Folge finden Sie hier. Mehr Informationen zu unserem Podcastabo finden Sie hier.

    Mitarbeit: Maximilian Renzikowski

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    49 Min.
  • Eskaliert Trump, um seinen Sieg im Iran zu erzwingen?
    Mar 19 2026

    Gehen oder bleiben? In der dritten Woche des Krieges im Iran steht US-Präsident Trump vor einer harten Wahl: Soll er weitermachen und die militärischen Schläge eskalieren, um die äußerst ehrgeizigen und multiplen Ziele zu erreichen, die er sich gesetzt hat? Oder wird der Präsident versuchen, sich aus einem sich ausweitenden und intensiver werdenden Krieg für ihn gesichtswahrend zurückzuziehen, auch wenn das iranische Regime nicht gestürzt wurde?

    Beide Optionen bergen für Trump innen- wie außenpolitische Risiken. Wir diskutieren darüber im US-Podcast. Und sprechen über die Drohungen, die Trump im Zusammenhang mit der andauernden Blockade der Straße von Hormus gegenüber den europäischen Nato-Verbündeten ausgesprochen hat.

    Außerdem: Brendan Carr, Chef der US-amerikanischen Medienaufsicht Federal Communications Commission, erhöht den Druck auf Amerikas Fernsehsender. Carr schrieb auf X, Sender müssten damit rechnen, ihre Lizenz zu verlieren, wenn sie "Fake News" oder verzerrte Berichterstattung verbreiteten. Noch hätten sie Zeit, ihren Kurs zu korrigieren – bis zu dem Zeitpunkt, an dem ihre Sendeerlaubnis zur Verlängerung ansteht. In den USA müssen Fernseh- und Radiosender alle acht Jahre eine solche Erneuerung beantragen.

    Im get-out: das Buch Ghost Stories von Siri Hustvedt und der Roman The Wilderness von Angela Flournoy.

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    46 Min.