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OK, America?

OK, America?

Von: DIE ZEIT
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Über diesen Titel

Zu Beginn von Donald Trumps zweiter Amtszeit setzt der US-Präsident um, was er seinen Wählerinnen und Wählern versprochen hat: In hohem Tempo beginnen er und seine Regierung, radikal den Staat umzubauen – mit weitreichenden Folgen für Politik und Gesellschaft. Klaus Brinkbäumer und Rieke Havertz lieben die USA, obwohl sie manchmal an ihnen verzweifeln. In diesem Podcast sprechen sie über die Politik des neuen, alten Präsidenten und was sie für das Land, aber auch für den Rest der Welt bedeutet. Aber auch über Burger und Basketball, über das Silicon Valley und den Supreme Court, über Drogen und TV. Denn um US-Politik zu verstehen, muss man die Amerikaner verstehen – mit ihren Leidenschaften, Nöten und Eigenarten. Dieser Podcast wird produziert von Pool Artists. Mehr hören? Dann testen Sie jetzt unser Podcast-Abo 4 Wochen gratis unter www.zeit.de/podcastabo. Falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten: www.zeit.de/podcast-aboZEIT ONLINE Politik & Regierungen Sozialwissenschaften
  • Amerika auf dem Weg in den Faschismus?
    Mar 26 2026

    Angriffe auf die Opposition, Medien und die eigenen Bürger, eine willfährige republikanische Partei und ein Supreme Court, der dem US-Präsidenten zu Diensten ist: Seit Donald Trump 2025 seine zweite Amtszeit begonnen hat, wird in den USA über den Faschismusbegriff diskutiert.

    Es gibt dabei zwei Lager: Die einen, die sagen, dass man den Begriff im Zusammenhang mit Amerika 2026 noch nicht verwenden sollte. Die anderen argumentieren, dass es an der Zeit ist, diese Trumpsche Regierungsform entsprechend zu benennen. Im Mitschnitt der Livefolge des transatlantischen Podcasts, aufgenommen bei der Leipziger Buchmesse am 21. März 2026, diskutieren wir über Argumente für und gegen den Faschismusbegriff und sprechen über unterschiedliche Ebenen, über die man sich dieser Debatte nähern kann.

    Außerdem geht es um die Frage, ob dies der Moment in der transatlantischen Geschichte ist, in dem Europa Abschied nehmen muss von dem Amerika, dem es seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges so verbunden war. Und was das mit persönlichen Verbindungen zwischen Deutschland und den Vereinigten Staaten macht.

    Vor dem Mitschnitt der Livefolge hören Sie eine kurze Aktualisierung zu den aktuellen innenpolitischen Debatten in den USA.

    Im "get-out": die Bücher "American Struggle: Democracy, Dissent, and the Pursuit of a More Perfect Union" von Jon Meacham, "How Fascism Works" von Jason Stanley und "Strongmen" von Ruth Ben-Ghiat.

    Der Podcast erscheint in der Regel jeden Donnerstag. Zudem gibt es Bonusfolgen für Abonnenten, die künftig einmal im Monat zu hören sind. Sie erreichen uns per Mail an okamerica@zeit.de.

    Alle aktuellen Entwicklungen zum Krieg im Iran können Sie in unserem Liveblog verfolgen.

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    57 Min.
  • Eskaliert Trump, um seinen Sieg im Iran zu erzwingen?
    Mar 19 2026

    Gehen oder bleiben? In der dritten Woche des Krieges im Iran steht US-Präsident Trump vor einer harten Wahl: Soll er weitermachen und die militärischen Schläge eskalieren, um die äußerst ehrgeizigen und multiplen Ziele zu erreichen, die er sich gesetzt hat? Oder wird der Präsident versuchen, sich aus einem sich ausweitenden und intensiver werdenden Krieg für ihn gesichtswahrend zurückzuziehen, auch wenn das iranische Regime nicht gestürzt wurde?

    Beide Optionen bergen für Trump innen- wie außenpolitische Risiken. Wir diskutieren darüber im US-Podcast. Und sprechen über die Drohungen, die Trump im Zusammenhang mit der andauernden Blockade der Straße von Hormus gegenüber den europäischen Nato-Verbündeten ausgesprochen hat.

    Außerdem: Brendan Carr, Chef der US-amerikanischen Medienaufsicht Federal Communications Commission, erhöht den Druck auf Amerikas Fernsehsender. Carr schrieb auf X, Sender müssten damit rechnen, ihre Lizenz zu verlieren, wenn sie "Fake News" oder verzerrte Berichterstattung verbreiteten. Noch hätten sie Zeit, ihren Kurs zu korrigieren – bis zu dem Zeitpunkt, an dem ihre Sendeerlaubnis zur Verlängerung ansteht. In den USA müssen Fernseh- und Radiosender alle acht Jahre eine solche Erneuerung beantragen.

    Im get-out: das Buch Ghost Stories von Siri Hustvedt und der Roman The Wilderness von Angela Flournoy.

    Der Podcast erscheint in der Regel jeden Donnerstag. Zudem gibt es Bonusfolgen für Abonnenten, die künftig einmal im Monat zu hören sind. Sie erreichen uns per Mail an okamerica@zeit.de.

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    46 Min.
  • Der Kriegspräsident, der nicht von Krieg sprechen will
    Mar 12 2026

    US-Verteidigungsminister Pete Hegseth informiert die Öffentlichkeit in der zweiten Woche des Irankriegs regelmäßig über die militärischen Strategien, die die US-Regierung verfolgt. Seine Rhetorik ist aggressiv, die Botschaft eindeutig: Der US-Präsident bestimme das Tempo dieses Krieges, die USA hätten die Kontrolle.

    Donald Trump selbst wiederum erscheint weiterhin widersprüchlich: Mal erklärt er, der Krieg könne "sehr bald" enden. Kurz darauf droht er mit noch härteren Angriffen, falls der Iran den Tankerverkehr in der Straße von Hormus weiter behindere. Mal fordert er bedingungslose Kapitulation vom iranischen Regime, dann wiederum ist aus Sicht der USA bereits alles erreicht. Diplomatie spielt in diesen Tagen keine erkennbare Rolle. Niemand spricht ernsthaft über Verhandlungen.

    Im US-Podcast reden wir über die aktuellen Entwicklungen und diskutieren Thesen, was die USA im Iran und der Region vorhaben, und welche Folgen dieser Krieg international und innenpolitisch haben könnte.

    Außerdem: ein kurzes Gespräch mit Amy Gutmann, Ex-US-Botschafterin in Deutschland, über die Gefahr der zweiten Trump-Präsidentschaft und Europas Rolle.

    Im get-out: die Band Florence + the Machine mit ihrem aktuellen Album Everybody Screams und der britische Podcast The Rest Is Politics, der auch eine US-amerikanische Ausgabe hat.

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    53 Min.
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