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  • Liliʻuokalani: Wie die USA das Königreich Hawaii stürzten
    Oct 21 2026

    UNBEUGSAME KÖNIGINNEN Liliʻuokalani war die letzte regierende Königin des unabhängigen Königreich Hawaii. Im Januar 1893 besetzten bewaffnete US-Soldaten der USS Boston eigenmächtig die Hauptstadt Honolulu. Nur einen Tag später erklärte das von amerikanischen Plantagenbesitzern formierte „Committee of Safety“ die rechtmäßige hawaiische Herrschaft für beendet.

    Die politisch erfahrene Königin verzichtete zur Vermeidung von Blutvergießen auf militärischen Widerstand und legte formellen schriftlichen Protest ein. Sie vertraute darauf, dass die Regierung der Vereinigten Staaten das völkerrechtswidrige Vorgehen ihres Gesandten John L. Stevens überprüfen und sie wieder in ihre legitimen Rechte einsetzen würde.

    In dieser Episode analysieren die renommierte Historikerin Dr. Martina Winkelhofer und Medienexperte Rüdiger Landgraf den geopolitischen Machtwechsel im Pazifik. Im Fokus steht Liliʻuokalanis mutiger Versuch, die ihr vorenthaltenen Rechte der indigenen Bevölkerung wiederherzustellen. Trotz Inhaftierung im ʻIolani-Palast, einer erzwungenen Abdankung im Jahr 1895 und der finalen Annexion Hawaiis durch die USA im Jahr 1898 via Newlands Resolution blieb Liliʻuokalani die unangefochtene Leitfigur des hawaiischen Nationalbewusstseins.

    Die Themenschwerpunkte dieser Krone Geschichte Podcast-Folge:


    • Die Bajonettverfassung (1887): Warum Liliʻuokalani die durch militärische Drohung erzwungene politische Ordnung reformieren musste.

    • Der Sturz der Königin (1893): Wie das „Committee of Safety“ unter dem Schutz von US-Marines illegal die Macht an sich riss.

    • Die Palastgefangenschaft (1895): Warum die Königin im ʻIolani-Palast inhaftiert wurde und unter dem Druck der drohenden Hinrichtung ihrer Anhänger abdankte.

    • Die Kūʻē-Petitionen (1897): Wie hawaiische Organisationen über 21.000 Unterschriften sammelte und den regulären Annexionsvertrag im US-Senat stoppte.


    Eine Folge über Königin Liliʻuokalani, die den Thron des Königreichs Hawaii verlor, aber bis an ihr Lebensende für die Unabhängigkeit und das völkerrechtliche Selbstbestimmungsrecht ihres Volkes eintrat.

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    32 Min.
  • Ranavalona III.: Die letzte Königin von Madagaskar
    Oct 14 2026

    UNBEUGSAME KÖNIGINNEN Als Ranavalona III. im Jahr 1883 die Thronfolge als Königin von Madagaskar antritt, ist sie gerade einmal 21 Jahre alt und frisch verwitwet. Aus Staatsräson muss sie den deutlich älteren Premierminister Rainilaiarivony heiraten, der bereits mit ihren beiden Vorgängerinnen verheiratet war. Während die junge Monarchin in prachtvoller Pariser Mode Gesandte empfängt, holt Frankreich zum imperialen Schlag aus und greift das Königreich Madagaskar an.

    Die Historikerin Dr. Martina Winkelhofer und Medienexperte Rüdiger Landgraf beleuchten in diesem Krone Geschichte-Podcast das dramatische Schicksal der letzten Regentin der Insel. Ihre Amtszeit (1883–1897) wird zum verzweifelten Überlebenskampf gegen den französischen Kolonialismus. Als französische Geschütze den Königspalast in Antananarivo beschießen, folgt die erzwungene Kapitulation. Frankreich annektiert die Insel, schafft die madagassische Monarchie ab und schickt die Herrscherin dauerhaft ins Exil.

    Die Hosts des Krone Geschichte Podcasts analysieren die historischen Hintergründe:


    • Die politische Zwangsehe: Warum Premierminister Rainilaiarivony nacheinander drei Königinnen von Madagaskar heiratete.

    • Macht, Kolonialismus und Mode: Wie Ranavalona III. europäische Couture strategisch einsetzte und wie viel echten politischen Einfluss sie besaß.

    • Der Fall von Antananarivo: Wie die französische Eroberung im Jahr 1897 das Schicksal der unabhängigen Monarchie besiegelte.

    • Das Leben im Exil: Warum die Kolonialbehörden der Exil-Königin die Heimkehr nach Madagaskar bis zu ihrem Tod verweigerten.


    Eine Folge über das Ende des Königreichs Madagaskar, eine kalkulierte Ehe und den lebenslangen Kampf einer unbeugsamen Königin um ihre Heimat.

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    23 Min.
  • Königin Soraya: Der Kampf um Afghanistans Schleier
    Oct 7 2026

    UNBEUGSAME KÖNIGINNEN Frauenrechte, radikale Reformen und ein brutaler Sturz ins Exil: Im Jahr 1928 bricht in Asien ein politisches Erdbeben aus, dessen Nachbeben bis heute spürbar sind. Bei einer historischen Ratsversammlung in Paghman nahe Kabul wagt Königin Soraya von Afghanistan das Unkalkulierbare: Sie zeigt sich mit unverhülltem Gesicht in der Öffentlichkeit. Dieser eine, revolutionäre Moment wird zum ultimativen Symbol für die westliche Modernisierungspolitik ihres Mannes, König Amanullah und zur perfekten Zielscheibe für seine Gegner: Nur wenige Monate nach diesem Schleiermoment musste das afghanische Königspaar über Nacht fliehen.

    In dieser Episode von Krone Geschichte rekonstruieren Historikerin Dr. Martina Winkelhofer und Medienprofi Rüdiger Landgraf das dramatische Schicksal einer feministischen Königin: Scheiterte die fortschrittliche Monarchie am Streit um den Gesichtsschleier oder brach das System an der rasanten Reformpolitik des Königs zusammen?

    Das erwartet Euch in dieser Folge:


    • Sorayas Herkunft & das Exil: Wie prägte das frühe Exil ihrer Familie im Ausland Sorayas revolutionäre Visionen für die Gleichberechtigung, Mädchenbildung und die Zukunft Afghanistans?

    • Pionierin der Frauenrechte: Welche Schlüsselrolle spielte die Königin bei der Gründung der ersten Mädchenschulen und der Veröffentlichung von Afghanistans erster Frauenzeitschrift?

    • Der Schleiermoment von Paghman (1928): Was geschah wirklich bei der Ratsversammlung? Welche Fakten über Sorayas Auftritt ohne Schleier sind historisch belegt und wie wurde der Mythos später instrumentalisiert?

    • Der dramatische Sturz der Monarchie (1929): Warum wurde die fortschrittliche Monarchie in nur wenigen Monaten zerschmettert?


    Eine packende geschichtswissenschaftliche Spurensuche über frühe weibliche Selbstbestimmung sowie verborgenen Hintergründe der spannenden afghanischen Geschichte des frühen 20. Jahrhunderts.

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    25 Min.
  • Albert Pierrepoint: Großbritanniens bekanntester Henker
    Oct 1 2026

    HENKER, ATTENTÄTER, MÖRDER Albert Pierrepoint vollstreckte als berühmtester Scharfrichter Großbritanniens über 400 Todesurteile. Doch was passiert, wenn der Mann am Galgen plötzlich ein Freund ist? 1950 musste der Wirt seinen eigenen Pub-Bekannten James Corbitt wegen Mordes hängen.

    Die Historikerin Dr. Martina Winkelhofer und Rüdiger Landgraf rekonstruieren in dieser Episode die Karriere des legendären Henkers. Erfahren Sie, warum Pierrepoint NS-Verbrecher in Hameln hinrichtete, welche Rolle er im österreichischen Graz spielte und warum er die Todesstrafe später selbst anzweifelte.

    Die Schwerpunkte dieser Episode:


    • Der Beruf des Henkers: Ausbildung, Fallhöhe (Long Drop) und der exakte Ablauf einer Hinrichtung.

    • Kriegsverbrecher-Prozesse: Pierrepoints Einsätze in Hameln und Graz nach 1945.

    • Der Fall James Corbitt: Wie der Scharfrichter persönliche Nähe und berufliche Distanz trennte.

    • Justizskandale in England: Warum die Fälle Timothy Evans, Derek Bentley und Ruth Ellis das Ende der Todesstrafe einläuteten.


    Eine Folge über Todesstrafe, Gerechtigkeit und das psychologische Trauma eines Mannes, der das Töten zu seinem Handwerk machte.

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    29 Min.
  • Trotzkis Mörder: Wie Ramón Mercader Sylvia Ageloff täuschte
    Sep 29 2026

    HENKER, ATTENTÄTER, MÖRDER Sylvia Ageloff glaubt, ihr Partner sei ein wohlhabender Belgier. Als der russische Revolutionär Leo Trotzki im August 1940 im Exil in Mexiko ermordet wird, fliegt das Lügenkonstrukt auf: Der Mann heißt Ramón Mercader – ein sowjetischer Agent im Auftrag von Josef Stalin. Es ist ein historischer True-Crime-Fall voller Spionage und Verrat.

    Die Historikerin Dr. Martina Winkelhofer und Medienexperte Rüdiger Landgraf rekonstruieren in diesem Geschichte-Podcast, wie der sowjetische Geheimdienst eine Liebesbeziehung für ein politisches Attentat missbrauchte. Über Sylvia erschlich sich Mercader Zugang zum Hochsicherheitstrakt in Coyoacán. Am 20. August 1940 attackierte er Trotzki hinterrücks mit einem Bergsteigerpickel. Eine packende historische Spurensuche über blindes Vertrauen und eiskaltes Kalkül.

    Martina Winkelhofer und Rüdiger Landgraf klären in dieser Episode:


    • Ein Mann ohne wahre Identität: Wie Mercader als Jacques Mornard Sylvias Vertrauen gewann und später unter dem Namen Frank Jacson nach Mexiko reiste.

    • Der Weg in Trotzkis Haus: Warum Fahrten, kleine Gefälligkeiten und vertraute Kontakte Mercader näher an sein Ziel brachten als ein Angriff von außen.

    • Der Mord in Coyoacán: Wie Mercader am 20. August 1940 mit einem angeblichen Manuskript zu Trotzki gelangte und ihn mit einem Bergsteigerpickel angriff.

    • Sylvia unter Verdacht: Warum Mercader ihre Beziehung auch nach der Tat als Deckgeschichte nutzte – und weshalb es keinen belastbaren Beleg für ihre Mitwisserschaft gibt.


    Eine Geschichte über einen staatlich geplanten Mord und das Vertrauen, das sein Täter dafür missbrauchte. Sylvia Ageloff war nicht Mercaders Komplizin: Auch ihr Leben wurde durch seine Täuschung zerstört.

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    31 Min.
  • Das Attentat von Sarajevo: Gavrilo Princips tödliche Schüsse
    Sep 24 2026

    HENKER, ATTENTÄTER, MÖRDER Sarajevo, 28. Juni 1914: Zwei tödliche Schüsse aus nächster Nähe verändern den Lauf der Weltgeschichte. Als der österreichisch-ungarische Thronfolger Erzherzog Franz Ferdinand und seine Gemahlin Sophie Chotek die Hauptstadt von Bosnien und Herzegowina besuchen, lauert ihnen eine Gruppe junger Verschwörer auf. Der erst 19-jährige Gymnasiast Gavrilo Princip erschießt den Habsburger und löst damit eine politische Kettenreaktion aus, die wenige Wochen später in den Ersten Weltkrieg mündet.

    In dieser Folge rekonstruieren die Historikerin Dr. Martina Winkelhofer und Rüdiger Landgraf eines der folgenreichsten Attentate der Geschichte Schritt für Schritt und zeigen, dass dahinter kein genialer Masterplan steckte, sondern eine unglaubliche Serie aus Pannen, Zufällen und Fehlentscheidungen:


    • Die Verschwörer: Wer waren die jungen Attentäter von Sarajevo und welche Rolle spielte die Geheimorganisation „Schwarze Hand“?

    • Die Pannenserie: Warum bog der Wagen des Thronfolgers falsch ab und kam ausgerechnet wenige Meter vor Gavrilo Princip zum Stehen?

    • Das Sicherheitsversagen: Weshalb fuhr Franz Ferdinand ungeschützt durch Sarajevo, obwohl es Warnungen vor einem möglichen Attentat gegeben hatte?

    • Die offenen Fragen: Warum blieben entscheidende Fragen zum Versagen der Sicherheitskräfte nach dem Attentat ungeklärt?


    Eine packende Spurensuche und eine Analyse jenes Attentats, welches das Schicksal Europas für immer veränderte.

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    30 Min.
  • Marie Antoinettes Henker: Die blutige Sanson-Dynastie (2/2)
    Sep 22 2026

    HENKER, ATTENTÄTER, MÖRDER Frankreich im 19. Jahrhundert: Könige werden gestürzt, Republiken errichtet und Kaiserreiche gegründet. Doch während die politischen Systeme wechseln, bleibt der Scharfrichter im Amt. Fast fünf Jahrzehnte lang vollstreckt Henri Sanson die Todesurteile der französischen Justiz – bis 1847 die beinahe 160-jährige Geschichte der berühmtesten Henkersfamilie Europas ein spektakuläres Ende findet.

    Im zweiten Teil erzählen die Historikerin Dr. Martina Winkelhofer und Rüdiger Landgraf, wie die letzten Vertreter der Sanson-Dynastie den Untergang ihrer Familie erlebten. Nach Henri Sansons Tod übernimmt dessen Sohn Henri-Clément das Pariser Scharfrichteramt. Doch Schulden, Glücksspiel und ein kostspieliger Lebensstil werden ihm zum Verhängnis. Späteren Berichten zufolge soll er sogar Teile der staatlichen Guillotine verpfändet haben.

    Mit Henri-Cléments Amtsverlust endet 1847 die Herrschaft der Sansons über das Pariser Schafott. Doch der letzte Henker der Familie macht aus dem gefürchteten Namen ein neues Geschäft: Er veröffentlicht die umfangreichen „Mémoires des Sanson“ und trägt damit entscheidend dazu bei, die Legende seiner eigenen Dynastie zu erschaffen:


    • Das Ende der Sanson-Dynastie: Warum Henri-Clément Sanson 1847 eine fast 160-jährige Familientradition beendete.

    • Die verpfändete Guillotine: Was hinter der spektakulären Geschichte über Henri-Cléments Schulden und dem staatlichen Fallbeil steckt.

    • Die Memoiren der Henker: Wie Henri-Clément Sanson die Geschichte seiner Familie vermarktete und warum nicht alle darin erzählten Episoden glaubwürdig sind.

    • Die Verantwortung des Scharfrichters: Wer die Schuld an einer Hinrichtung trug – der Henker, das Gericht, der Staat oder die Gesellschaft, die dem Schauspiel zusah?


    Eine Geschichte über Macht, Ausgrenzung und persönliche Verantwortung und über eine Familie, die von der Gesellschaft verachtet wurde, obwohl Könige, Revolutionäre und Kaiser auf ihre Dienste nicht verzichten konnten.

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    17 Min.
  • Marie Antoinettes Henker: Die blutige Sanson-Dynastie (1/2)
    Sep 22 2026

    HENKER, ATTENTÄTER, MÖRDER Paris, 16. Oktober 1793: Das Revolutionstribunal verurteilt Marie Antoinette zum Tod. In ihrer Zelle in der Conciergerie verbringt die ehemalige Königin von Frankreich ihre letzten Stunden. Dann erscheinen die Männer, die sie zur Guillotine führen werden: Mitglieder der berüchtigten Scharfrichterfamilie Sanson.

    In dieser Folge erzählen die Historikerin Dr. Martina Winkelhofer und Rüdiger Landgraf die Geschichte der Sansons – einer der langlebigsten Scharfrichterdynastien Europas. Von 1688 bis 1847 vollstreckte die Familie in Paris die Todesurteile der französischen Justiz. Die Sansons dienten den Königen des Ancien Régime, überstanden die Französische Revolution, arbeiteten unter Napoleon und später wieder unter der Bourbonen-Monarchie.


    1793 erreicht die Geschichte der Familie ihren dramatischen Höhepunkt: Im Januar richtet Charles-Henri Sanson König Ludwig XVI. hin. Nur neun Monate später fällt auch Marie Antoinettes Kopf unter der Guillotine. An ihrer Hinrichtung sind Charles-Henri Sanson und sein Sohn Henri beteiligt – doch welcher von beiden tatsächlich die entscheidende Rolle auf dem Schafott spielte, wird bis heute unterschiedlich dargestellt.

    Martina Winkelhofer und Rüdiger Landgraf erklären in dieser Folge:


    • Marie Antoinettes letzte Stunden: Wie die ehemalige Königin ihren Prozess und die Nacht in der Conciergerie erlebte – und warum ihr Abschiedsbrief seine Empfängerin nie erreichte.

    • Die Sanson-Dynastie: Wie eine Familie von 1688 bis 1847 das Pariser Scharfrichteramt prägte.

    • Henri Sansons Rolle: Warum der Sohn in manchen Überlieferungen als eigentlicher Henker der Königin gilt.

    • Das Handwerk des Todes: Wie Hinrichtungen während der Französischen Revolution organisiert wurden und was sich durch die Guillotine veränderte.


    Eine Geschichte über Tod, Pflicht und persönliche Verantwortung und über eine Familie, die Königen, Revolutionären und Kaisern diente, weil ihr Beruf jedes politische System überdauerte.

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    26 Min.