• Depression und Demenz – an wen kann ich mich wenden?
    May 17 2026
    Vergesslichkeit, Antriebslosigkeit oder Stimmungsschwankungen, viele Menschen fragen sich, ob dahinter eine Depression oder eine beginnende Demenz steckt. Die Symptome können sich ähneln und sind für Betroffene und Angehörige oft schwer einzuordnen. Umso wichtiger ist eine frühzeitige und gezielte Abklärung. Dr. Christiane Walter, Chefärztin der Alterspsychiatrie im Asklepios Fachklinikum Göttingen erklärt, wann man Veränderungen ernst nehmen sollte, wie die Diagnostik abläuft und welche Rolle Angehörige dabei spielen. Dabei geht es auch um typische Unterschiede zwischen Depression und Demenz sowie um die sogenannte „Pseudodemenz“. Außerdem erklärt die Chefärztin, welche modernen Untersuchungsmethoden zur Verfügung stehen: von Gesprächen und kognitiven Tests bis hin zu bildgebendes Verfahren und speziellen Laboruntersuchungen. Ein weiterer Schwerpunkt: Welche Behandlungsmöglichkeiten es gibt, von Lebensstiländerungen über Psychotherapie bis hin zu medikamentösen Ansätzen, und warum eine individuelle Therapieplanung so wichtig ist.
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  • Worauf kommt es beim Austausch eines Herzschrittmachers und Defibrillators an?
    May 10 2026
    Ein Herzschrittmacher oder Defibrillator kann Leben retten, doch vielen Patientinnen und Patienten ist nicht bewusst, dass ein Austausch im Laufe der Zeit notwendig werden kann. Dr. Lukas Kaiser, FESC, Leitender Oberarzt in der Kardiologie und Internistischen Intensivmedizin in der Asklepios Klinik St. Georg in Hamburg erklärt, was Herzschrittmacher und Defibrillatoren gemeinsam haben, wann ein Wechsel erforderlich ist und wie der Eingriff abläuft. Dabei geht es auch um mögliche Gründe für einen Austausch, wie zum Beispiel Probleme mit Elektroden, Infektionen oder technische Veränderungen. Ein oft unterschätzter Punkt: Auch bei anderen Eingriffen, zum Beispiel beim Zahnarzt, können Bakterien ins Blut gelangen und den Schrittmacher infizieren. Zudem wird erklärt, welche Rolle die Haltbarkeit der Kabel spielt und welche modernen Alternativen es heutzutage gibt, etwa kabellose Herzschrittmacher. Ein weiterer besonderer Fokus liegt auf der interdisziplinären Zusammenarbeit: Kardiologie und Herzchirurgie arbeiten bei solchen Eingriffen eng zusammen – oft in spezialisierten Zentren, um Patientinnen und Patienten bestmöglich zu versorgen.
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  • Sturz im Alter – was kann die Alterstraumatologie für mich tun?
    May 3 2026
    Stürze im Alter sind häufig. Die anschließende Behandlung stellt jedoch besondere Anforderungen, da viele ältere Patientinnen und Patienten mehrere Erkrankungen gleichzeitig haben (Multimorbidität) und unterschiedliche Medikamente einnehmen. Vladimir Kosarev, Chefarzt der Geriatrie im Asklepios Klinikum Uckermark erklärt, wie ein modernes, zertifiziertes Alterstraumazentrum arbeitet und warum die enge Zusammenarbeit von Chirurgie und Geriatrie entscheidend ist. Bereits in der Notaufnahme wird der Patient ganzheitlich beurteilt, nicht nur die Verletzung, sondern auch Begleiterkrankungen, Medikation, Mobilität und kognitive Fähigkeiten. Vladimir Kosarev erklärt anhand eines konkreten Patientenbeispiels, wie die Behandlung abläuft, welche Rolle ein interdisziplinäres Team spielt und warum Themen wie Osteoporose oft unterschätzt werden. Auch die Zeit nach der Operation steht im Fokus – mit dem Ziel, die Selbstständigkeit im Alltag möglichst schnell wiederherzustellen.
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  • Warum ist das Lungenkrebs-Screening für Raucher sinnvoll?
    Apr 26 2026
    Lungenkrebs wird häufig erst spät entdeckt, dabei sind die Heilungschancen deutlich besser, wenn Tumore früh erkannt werden. Genau hier setzt das neue Lungenkrebsscreening an. Dr. Maren Kirchhöfer und Dr. Claas Wesseler erklären, welches Ziel das Screening verfolgt, für wen es geeignet ist und wie es konkret abläuft. Dabei wird auch geklärt, ob Patientinnen und Patienten aktiv werden müssen und welche Voraussetzungen für eine Teilnahme am Screening erfüllt sein sollten. Zudem wird erläutert, welche Risikofaktoren eine Rolle spielen und wie Betroffene von einer frühzeitigen Abklärung profitieren können. Außerdem geht es um das weitere Vorgehen bei auffälligen Befunden sowie die enge interdisziplinäre Zusammenarbeit im zertifizierten Lungenkrebszentrum, von der Diagnostik bis zur individuell abgestimmten Therapie.
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  • Multiple Sklerose – mehr Lebensqualität durch moderne Behandlung
    Apr 12 2026
    Multiple Sklerose (MS) ist eine chronisch-entzündliche Erkrankung des zentralen Nervensystems, die sehr unterschiedlich verlaufen kann. In Deutschland leben rund 280.000 Menschen mit dieser Diagnose, Frauen sind dabei etwas häufiger betroffen als Männer. Die Erkrankung beginnt meist im jungen Erwachsenenalter, häufig zwischen dem 20. und 40. Lebensjahr. Typische Beschwerden reichen von Sehstörungen und Sensibilitätsstörungen bis zu Gangunsicherheit oder ausgeprägter Fatigue. Eine frühzeitige Diagnostik und individuell abgestimmte Therapie sind entscheidend, um Krankheitsaktivität zu kontrollieren und die Lebensqualität langfristig zu erhalten. Im Gespräch mit Moderatorin Kirsten Kahler erläutert Patricia Hilbrig wie Multiple Sklerose erkannt wird und welche modernen Behandlungsstrategien heute zur Verfügung stehen. Sie spricht ausführlich über den Verlauf der Erkrankung und die Bedeutung von Schüben. Dabei erklärt sie sowohl Möglichkeiten der Akutbehandlung eines MS-Schubs, um entzündliche Aktivität rasch zu reduzieren, als auch perspektivische Therapiestrategien, die langfristig auf die Krankheitsentwicklung einwirken sollen. Darüber hinaus geht es um aktuelle medikamentöse Therapien sowie alltagsrelevante Themen wie Familienplanung und Schwangerschaft. Eine Schwangerschaft gilt bei Multipler Sklerose in der Regel nicht automatisch als Risikoschwangerschaft, sollte jedoch individuell neurologisch und gynäkologisch begleitet werden. Am Ende des Gesprächs wird auch die Rolle neurologischer Rehabilitationsmaßnahmen angesprochen, die helfen können, Funktionsverluste zu kompensieren und die Selbstständigkeit im Alltag zu verbessern.
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  • Wie gelingt eine erfüllte Beziehung und Sexualität mit Borderline-Störung?
    Apr 5 2026
    Die Borderline-Persönlichkeitsstörung ist mit intensiven Gefühlen, Unsicherheiten in Beziehungen und starken Schwankungen im Selbstbild verbunden. Diese Dynamiken wirken sich häufig auch auf Partnerschaft, Nähe und Sexualität aus. Gleichzeitig wünschen sich viele Betroffene stabile Bindungen und eine erfüllte Beziehungsgestaltung. Im Gespräch mit Moderatorin Kirsten Kahler spricht Privatdozent Jörg Signerski-Krieger über typische Herausforderungen und mögliche Wege zu mehr Stabilität in Beziehungen. Dabei geht es um emotionale Regulation, Vertrauen, Nähe-Distanz-Dynamiken sowie die Bedeutung von Kommunikation und therapeutischer Unterstützung. PD Dr. Signerski-Krieger erläutert, wie sich Symptome der Borderline-Störung auf Partnerschaften und Sexualität auswirken können, spricht über die Herausforderungen der Partner und welche Ansätze helfen, Konflikte besser zu verstehen und Beziehungsmuster zu verändern. Auch die Rolle von Psychotherapie, Selbstreflexion und einem offenen Umgang mit eigenen Bedürfnissen wird thematisiert.
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    16 Min.
  • Herzrhythmusstörungen - geht die Therapie auch ambulant?
    Mar 22 2026
    Herzrhythmusstörungen gehören zu den häufigsten Herzerkrankungen und können sich durch Herzstolpern, Herzrasen oder Schwindel bemerkbar machen. Moderne interventionelle Verfahren ermöglichen heute in vielen Fällen eine sichere Behandlung – teilweise sogar ambulant, sodass Patientinnen und Patienten am selben Tag wieder nach Hause gehen können. Im Gespräch mit Moderatorin Kirsten Kahler erklärt Prof. Dr. Christian Heeger wie eine ambulante Katheterablation konkret abläuft – vom Vorgespräch über den Eingriff im Katheterlabor bis zur Überwachung im Anschluss. Dabei geht es auch um neue Technologien wie die Pulsfeldablation, die gezielt Herzmuskelzellen behandelt und das Risiko bestimmter Komplikationen reduzieren kann. Prof. Heeger erklärt, welche Voraussetzungen für eine ambulante Therapie erfüllt sein müssen, welche Rolle moderne 3D-Mapping-Verfahren spielen und wie die Nachsorge organisiert wird. Ziel der Behandlung ist es, Herzrhythmusstörungen wirksam zu kontrollieren, Beschwerden zu lindern und Patientinnen und Patienten eine schnelle Rückkehr in ihren Alltag zu ermöglichen.
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  • Lebermetastasen mit Katheter behandeln
    Mar 15 2026
    Wenn sich Krebszellen auf den Weg durch den Körper machen, können sie sich in anderen Organen ansiedeln. Besonders häufig betroffen ist die Leber. Solche Absiedlungen nennt man Lebermetastasen. Diese entstehen nicht in der Leber selbst, sondern gehen auf eine Krebserkrankung in einem anderen Organ zurück – zum Beispiel im Darm, in der Lunge, in der Brust oder in der Bauchspeicheldrüse. Oft verursachen Lebermetastasen zunächst keine Beschwerden. Manchmal treten unspezifische Symptome wie Müdigkeit, Gewichtsverlust, ein Druckgefühl im rechten Oberbauch oder veränderte Leberwerte auf. Häufig werden sie im Rahmen von Kontrolluntersuchungen oder durch bildgebende Verfahren entdeckt. Um sie zu behandeln, gibt es viele unterschiedliche Wege. Kirsten Kahler spricht mit Prof. Dr. Roland Brüning über das Katheter-Verfahren, die Immuntherapie, Operationen und Oligometastasierung.
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