• ADHS und Autismus auf Social Media - informativ oder gefährlich?
    Aug 2 2026
    ADHS und Autismus gehören derzeit zu den meistdiskutierten Themen in sozialen Medien. Auf Plattformen wie TikTok und Instagram berichten Betroffene über ihre Erfahrungen, Creators erklären Symptome und immer mehr Menschen erkennen sich in einzelnen Verhaltensweisen wieder. Doch wann handelt es sich um normale menschliche Eigenschaften und wann tatsächlich um eine psychische oder neurologische Erkrankung? Privatdozentin Dr. Mandy Roy, Leitende Oberärztin in der Klinik für Abhängigkeitserkrankungen in der Asklepios Klinik Nord – Ochsenzoll in Hamburg und Privatdozent Dr. Daniel Schöttle, Chefarzt in der Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik im Asklepios Klinikum Harburg in Hamburg sprechen über Chancen und Risiken psychologischer Inhalte auf Social Media.
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  • Wie funktioniert die neurologische Frühreha?
    Jul 12 2026
    Nach einem Schlaganfall, einer Hirnblutung, einem schweren Unfall oder anderen neurologischen Erkrankungen verändert sich das Leben häufig von einem Moment auf den anderen. Viele Betroffene müssen grundlegende Fähigkeiten wie Sprechen, Schlucken, Gehen oder alltägliche Bewegungen neu erlernen. Genau hier setzt die neurologische Frührehabilitation an. Dr. Melanie Maria Steup, Oberärztin der Neurologie in der Asklepios Klinik Altona in Hamburg erklärt, wie neurologische Frühreha funktioniert, welche Patientinnen und Patienten behandelt werden und warum der frühe Therapiebeginn so entscheidend ist. Dabei geht es nicht nur um Schlaganfälle, sondern auch um schwere Schädel-Hirn-Traumata, zum Beispiel nach Fahrradunfällen ohne Helm. Außerdem erwähnt Dr. Steup, wie wichtig die interdisziplinäre Zusammenarbeit in der Frührehabilitation ist. Ergotherapeutinnen und Ergotherapeuten unterstützen beim Wiedererlernen von Alltagsfähigkeiten, Logopädinnen und Logopäden helfen unter anderem bei Sprachstörungen wie Aphasie oder Schluckstörungen und Neuropsychologinnen und Neuropsychologen begleiten die kognitive und emotionale Verarbeitung der Erkrankung. Auch Angehörige werden aktiv in die Therapie einbezogen, denn die Situation ist häufig für die ganze Familie belastend. Dr. Steup erwähnt außerdem mögliche Komplikationen wie Lungenentzündungen oder Blasenentzündungen sowie die Frage, wie es nach der Frühreha weitergeht, zum Beispiel in einer klassischen Rehaklinik oder mit Unterstützung zu Hause. Die neurologische Frühreha dauert häufig mehrere Wochen und verfolgt immer das gleiche Ziel: den Weg zurück in möglichst viel Selbstständigkeit und Alltag.
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  • Gebärmutterkrebs und Eierstockkrebs: Die häufigsten Unterleibstumore
    Jul 5 2026
    Gebärmutterkrebs und Eierstockkrebs gehören zu den häufigsten gynäkologischen Tumorerkrankungen bei Frauen. Während Gebärmutterkrebs häufig früh erkannt wird, weil Beschwerden wie Blutungen nach den Wechseljahren auftreten, bleibt Eierstockkrebs häufig lange unbemerkt. Umso wichtiger sind Vorsorgeuntersuchungen und eine frühzeitige Abklärung von Veränderungen. Dr. Sonko Borstelmann, Chefarzt der Gynäkologie an der Asklepios Klinik Altona in Hamburg erklärt, welche Symptome auf Gebärmutterkrebs oder Eierstockkrebs hinweisen können, wie die Diagnostik abläuft und welche modernen Behandlungsmöglichkeiten heute zur Verfügung stehen. Außerdem geht es um minimalinvasive Operationen und robotergestützte Verfahren, mit denen Tumore heute oft besonders schonend behandelt werden können.
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  • Was tun bei chronischen Schmerzen durch seelische Belastung?
    Jun 28 2026
    Chronische Schmerzen können das gesamte Leben verändern. Viele Betroffene leiden über Monate oder Jahre unter Beschwerden, obwohl häufig keine eindeutige körperliche Ursache gefunden wird. Schmerzen sind dabei keineswegs eingebildet, sie sind real und können durch Stress, Angststörungen oder traumatische Erfahrungen verstärkt oder sogar ausgelöst werden. Auch Erkrankungen wie eine Gürtelrose können chronische Schmerzen hinterlassen. Nicht selten entsteht ein belastender Kreislauf aus Schmerz, Angst, Schonhaltung und weiter zunehmenden Beschwerden. Dr. Christian Fricke-Neef, Chefarzt für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie im Asklepios Fachklinikum Tiefenbrunn erklärt, wie chronische Schmerzen entstehen, warum sich Angst und Vermeidungsverhalten verselbstständigen können und welche Rolle Gehirn, Nerven und Stress dabei spielen. Außerdem geht es um typische Symptome, die Frage ab wann Schmerzen als chronisch gelten und welche Behandlungsmöglichkeiten helfen können. Ebenso wird erklärt, wie Betroffene lernen können, anders mit Belastung, Erwartungen und ihrem eigenen Körper umzugehen. Auch moderne Verfahren wie Biofeedback, bei denen körperliche Reaktionen sichtbar gemacht und gezielt beeinflusst werden, spielen in der Behandlung eine wichtige Rolle.
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    20 Min.
  • Herzangst erkennen und überwinden.
    Jun 21 2026
    Herzrasen, Druck auf der Brust oder Angst vor einem Herzinfarkt – für Menschen mit Herzangst fühlt sich jede körperliche Reaktion bedrohlich an. Viele Betroffene vermeiden Sport, Reisen oder Belastung im Alltag, weil sie befürchten, ihrem Herzen zu schaden. Die Angst kann dabei so stark werden, dass sie das gesamte Leben bestimmt und zu sozialem Rückzug oder sogar Depressionen führt. Margarete Ilona Schymura, Psychologische Psychotherapeutin im Asklepios MVZ Harburg in Hamburg erklärt, wie sich Herzangst äußert, welche Symptome auftreten können und warum die Erkrankung ernst genommen werden muss. Dabei geht es auch um den Unterschied zwischen Herzangst und einem echten Herzinfarkt sowie darum, wie Angstreaktionen körperliche Beschwerden auslösen und verstärken können.
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  • Depression und Demenz – an wen kann ich mich wenden?
    May 17 2026
    Vergesslichkeit, Antriebslosigkeit oder Stimmungsschwankungen, viele Menschen fragen sich, ob dahinter eine Depression oder eine beginnende Demenz steckt. Die Symptome können sich ähneln und sind für Betroffene und Angehörige oft schwer einzuordnen. Umso wichtiger ist eine frühzeitige und gezielte Abklärung. Dr. Christiane Walter, Chefärztin der Alterspsychiatrie im Asklepios Fachklinikum Göttingen erklärt, wann man Veränderungen ernst nehmen sollte, wie die Diagnostik abläuft und welche Rolle Angehörige dabei spielen. Dabei geht es auch um typische Unterschiede zwischen Depression und Demenz sowie um die sogenannte „Pseudodemenz“. Außerdem erklärt die Chefärztin, welche modernen Untersuchungsmethoden zur Verfügung stehen: von Gesprächen und kognitiven Tests bis hin zu bildgebendes Verfahren und speziellen Laboruntersuchungen. Ein weiterer Schwerpunkt: Welche Behandlungsmöglichkeiten es gibt, von Lebensstiländerungen über Psychotherapie bis hin zu medikamentösen Ansätzen, und warum eine individuelle Therapieplanung so wichtig ist.
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    19 Min.
  • Worauf kommt es beim Austausch eines Herzschrittmachers und Defibrillators an?
    May 10 2026
    Ein Herzschrittmacher oder Defibrillator kann Leben retten, doch vielen Patientinnen und Patienten ist nicht bewusst, dass ein Austausch im Laufe der Zeit notwendig werden kann. Dr. Lukas Kaiser, FESC, Leitender Oberarzt in der Kardiologie und Internistischen Intensivmedizin in der Asklepios Klinik St. Georg in Hamburg erklärt, was Herzschrittmacher und Defibrillatoren gemeinsam haben, wann ein Wechsel erforderlich ist und wie der Eingriff abläuft. Dabei geht es auch um mögliche Gründe für einen Austausch, wie zum Beispiel Probleme mit Elektroden, Infektionen oder technische Veränderungen. Ein oft unterschätzter Punkt: Auch bei anderen Eingriffen, zum Beispiel beim Zahnarzt, können Bakterien ins Blut gelangen und den Schrittmacher infizieren. Zudem wird erklärt, welche Rolle die Haltbarkeit der Kabel spielt und welche modernen Alternativen es heutzutage gibt, etwa kabellose Herzschrittmacher. Ein weiterer besonderer Fokus liegt auf der interdisziplinären Zusammenarbeit: Kardiologie und Herzchirurgie arbeiten bei solchen Eingriffen eng zusammen – oft in spezialisierten Zentren, um Patientinnen und Patienten bestmöglich zu versorgen.
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  • Sturz im Alter – was kann die Alterstraumatologie für mich tun?
    May 3 2026
    Stürze im Alter sind häufig. Die anschließende Behandlung stellt jedoch besondere Anforderungen, da viele ältere Patientinnen und Patienten mehrere Erkrankungen gleichzeitig haben (Multimorbidität) und unterschiedliche Medikamente einnehmen. Vladimir Kosarev, Chefarzt der Geriatrie im Asklepios Klinikum Uckermark erklärt, wie ein modernes, zertifiziertes Alterstraumazentrum arbeitet und warum die enge Zusammenarbeit von Chirurgie und Geriatrie entscheidend ist. Bereits in der Notaufnahme wird der Patient ganzheitlich beurteilt, nicht nur die Verletzung, sondern auch Begleiterkrankungen, Medikation, Mobilität und kognitive Fähigkeiten. Vladimir Kosarev erklärt anhand eines konkreten Patientenbeispiels, wie die Behandlung abläuft, welche Rolle ein interdisziplinäres Team spielt und warum Themen wie Osteoporose oft unterschätzt werden. Auch die Zeit nach der Operation steht im Fokus – mit dem Ziel, die Selbstständigkeit im Alltag möglichst schnell wiederherzustellen.
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