• Multiple Sklerose – mehr Lebensqualität durch moderne Behandlung
    Apr 12 2026
    Multiple Sklerose (MS) ist eine chronisch-entzündliche Erkrankung des zentralen Nervensystems, die sehr unterschiedlich verlaufen kann. In Deutschland leben rund 280.000 Menschen mit dieser Diagnose, Frauen sind dabei etwas häufiger betroffen als Männer. Die Erkrankung beginnt meist im jungen Erwachsenenalter, häufig zwischen dem 20. und 40. Lebensjahr. Typische Beschwerden reichen von Sehstörungen und Sensibilitätsstörungen bis zu Gangunsicherheit oder ausgeprägter Fatigue. Eine frühzeitige Diagnostik und individuell abgestimmte Therapie sind entscheidend, um Krankheitsaktivität zu kontrollieren und die Lebensqualität langfristig zu erhalten. Im Gespräch mit Moderatorin Kirsten Kahler erläutert Patricia Hilbrig wie Multiple Sklerose erkannt wird und welche modernen Behandlungsstrategien heute zur Verfügung stehen. Sie spricht ausführlich über den Verlauf der Erkrankung und die Bedeutung von Schüben. Dabei erklärt sie sowohl Möglichkeiten der Akutbehandlung eines MS-Schubs, um entzündliche Aktivität rasch zu reduzieren, als auch perspektivische Therapiestrategien, die langfristig auf die Krankheitsentwicklung einwirken sollen. Darüber hinaus geht es um aktuelle medikamentöse Therapien sowie alltagsrelevante Themen wie Familienplanung und Schwangerschaft. Eine Schwangerschaft gilt bei Multipler Sklerose in der Regel nicht automatisch als Risikoschwangerschaft, sollte jedoch individuell neurologisch und gynäkologisch begleitet werden. Am Ende des Gesprächs wird auch die Rolle neurologischer Rehabilitationsmaßnahmen angesprochen, die helfen können, Funktionsverluste zu kompensieren und die Selbstständigkeit im Alltag zu verbessern.
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  • Wie gelingt eine erfüllte Beziehung und Sexualität mit Borderline-Störung?
    Apr 5 2026
    Die Borderline-Persönlichkeitsstörung ist mit intensiven Gefühlen, Unsicherheiten in Beziehungen und starken Schwankungen im Selbstbild verbunden. Diese Dynamiken wirken sich häufig auch auf Partnerschaft, Nähe und Sexualität aus. Gleichzeitig wünschen sich viele Betroffene stabile Bindungen und eine erfüllte Beziehungsgestaltung. Im Gespräch mit Moderatorin Kirsten Kahler spricht Privatdozent Jörg Signerski-Krieger über typische Herausforderungen und mögliche Wege zu mehr Stabilität in Beziehungen. Dabei geht es um emotionale Regulation, Vertrauen, Nähe-Distanz-Dynamiken sowie die Bedeutung von Kommunikation und therapeutischer Unterstützung. PD Dr. Signerski-Krieger erläutert, wie sich Symptome der Borderline-Störung auf Partnerschaften und Sexualität auswirken können, spricht über die Herausforderungen der Partner und welche Ansätze helfen, Konflikte besser zu verstehen und Beziehungsmuster zu verändern. Auch die Rolle von Psychotherapie, Selbstreflexion und einem offenen Umgang mit eigenen Bedürfnissen wird thematisiert.
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    16 Min.
  • Herzrhythmusstörungen - geht die Therapie auch ambulant?
    Mar 22 2026
    Herzrhythmusstörungen gehören zu den häufigsten Herzerkrankungen und können sich durch Herzstolpern, Herzrasen oder Schwindel bemerkbar machen. Moderne interventionelle Verfahren ermöglichen heute in vielen Fällen eine sichere Behandlung – teilweise sogar ambulant, sodass Patientinnen und Patienten am selben Tag wieder nach Hause gehen können. Im Gespräch mit Moderatorin Kirsten Kahler erklärt Prof. Dr. Christian Heeger wie eine ambulante Katheterablation konkret abläuft – vom Vorgespräch über den Eingriff im Katheterlabor bis zur Überwachung im Anschluss. Dabei geht es auch um neue Technologien wie die Pulsfeldablation, die gezielt Herzmuskelzellen behandelt und das Risiko bestimmter Komplikationen reduzieren kann. Prof. Heeger erklärt, welche Voraussetzungen für eine ambulante Therapie erfüllt sein müssen, welche Rolle moderne 3D-Mapping-Verfahren spielen und wie die Nachsorge organisiert wird. Ziel der Behandlung ist es, Herzrhythmusstörungen wirksam zu kontrollieren, Beschwerden zu lindern und Patientinnen und Patienten eine schnelle Rückkehr in ihren Alltag zu ermöglichen.
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    15 Min.
  • Lebermetastasen mit Katheter behandeln
    Mar 15 2026
    Wenn sich Krebszellen auf den Weg durch den Körper machen, können sie sich in anderen Organen ansiedeln. Besonders häufig betroffen ist die Leber. Solche Absiedlungen nennt man Lebermetastasen. Diese entstehen nicht in der Leber selbst, sondern gehen auf eine Krebserkrankung in einem anderen Organ zurück – zum Beispiel im Darm, in der Lunge, in der Brust oder in der Bauchspeicheldrüse. Oft verursachen Lebermetastasen zunächst keine Beschwerden. Manchmal treten unspezifische Symptome wie Müdigkeit, Gewichtsverlust, ein Druckgefühl im rechten Oberbauch oder veränderte Leberwerte auf. Häufig werden sie im Rahmen von Kontrolluntersuchungen oder durch bildgebende Verfahren entdeckt. Um sie zu behandeln, gibt es viele unterschiedliche Wege. Kirsten Kahler spricht mit Prof. Dr. Roland Brüning über das Katheter-Verfahren, die Immuntherapie, Operationen und Oligometastasierung.
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  • Warum Blasenkrebs unterschätzt wird und wie man ihn am besten behandelt
    Mar 8 2026
    Blasenkrebs wird häufig erst spät erkannt, da er lange Zeit kaum Beschwerden verursacht. Der mit Abstand größte Risikofaktor ist heute das Rauchen. Bei einem Verdacht auf Blasenkrebs kann eine Blasenspiegelung zur weiteren Abklärung und Diagnose durchgeführt werden. Dabei lässt sich oft bereits feststellen, wie tief der Tumor in die Blasenwand eingedrungen ist. Grundsätzlich unterscheidet man zwei Formen von Blasenkrebs. Welche das sind und welche modernen Behandlungsmöglichkeiten es gibt, darüber spricht Kirsten Kahler in diesem Video mit Dr. Dr. Christopher Netsch.
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    18 Min.
  • Robotisch gestützte Bewegungstherapie für neurologische Krankheiten
    Feb 21 2026
    Neurologische Erkrankungen mit schweren Bewegungsstörungen entstehen unter anderem nach Schlaganfall, Schädel-Hirn-Trauma, Hypoxie, bei Querschnittlähmung, Multipler Sklerose oder Morbus Parkinson. Häufig sind Mobilität, Arm- und Handfunktion sowie kognitive Leistungen gleichzeitig beeinträchtigt. Für den weiteren Verlauf ist eine strukturierte, früh einsetzende und interdisziplinäre Therapie entscheidend. Im Interview spricht Matthias Diener, Leiter des Neurologischen Therapiezentrums an der Asklepios Klinik St. Georg in Hamburg, https://www.asklepios.com/sankt-georg/abteilungen-spezialistinnen/spezialistensuche/profil/matthias-diener-35086 über Konzept und Arbeitsweise des neuen ambulanten Zentrums. Die Einrichtung gehört zu den modernsten neurologischen Therapiezentren ihrer Art in Europa https://www.asklepios.com/neurologisches-therapiezentrum und ist auf technologiegestützte Rehabilitation ausgerichtet. Patientinnen und Patienten werden therapeutisch dort abgeholt, wo sie „funktionell“ stehen. Die Therapie ist in spezialisierte Bereiche gegliedert: Im Walk Lab steht robotikgestütztes Gangtraining im Mittelpunkt. Das Arm Lab konzentriert sich auf die Wiederherstellung von Arm- und Handfunktionen. Im Kogni Lab werden gezielt kognitive Fähigkeiten wie Aufmerksamkeit, Gedächtnis und Planung trainiert. Das Functional Lab ist darauf ausgelegt, auch Menschen mit ausgeprägten Mobilitätseinschränkungen – einschließlich Rollstuhlnutzerinnen und -nutzern – strukturiert in aktives Training zu bringen. Das Zentrum bündelt neurologische Therapie unter einem Dach und verzahnt Physio- und Ergotherapie eng miteinander. Ziel der Behandlung ist eine klare Alltagsperspektive: die Rückkehr in den Berufsalltag oder ein möglichst selbstständiges Leben im häuslichen Umfeld. Ergänzend kommen moderne Verfahren wie Robotik-Training und Spiegeltherapie zum Einsatz. Termine unter: (040) 181885 5600 Webseite: https://www.asklepios.com/neurologisches-therapiezentrum
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    14 Min.
  • Luftnot – warum sollten verschiedene Fachrichtungen draufschauen!
    Feb 15 2026
    Luftnot ist ein beunruhigendes Symptom. Sie kann plötzlich auftreten oder sich schleichend entwickeln und den Alltag stark einschränken. Viele Betroffene wissen zunächst nicht, wo die Ursache liegt und welche ärztliche Anlaufstelle die richtige ist. In diesem Interview spricht Olaf Borlich über Luftnot und den medizinischen Umgang mit diesem Symptom. Er erklärt, was bei Luftnot im Körper passiert und warum der Satz „Ich habe Luftnot“ medizinisch viele Ursachen haben kann. Die Art der Luftnot liefert wichtige Hinweise für die Diagnose, weshalb eine sorgfältige Abklärung entscheidend ist. Dabei geht es unter anderem um Erkrankungen der Lunge, des Herzens oder andere internistische Ursachen. Olaf Borlich spricht außerdem über die Arbeit in der Dyspnoe-Ambulanz (Atemnot-Ambulanz) und die Bedeutung der interdisziplinären Zusammenarbeit, etwa mit der Kardiologie. Im Gespräch wird deutlich, wie individuell entschieden wird, ob eine Behandlung ambulant erfolgen kann oder eine stationäre Versorgung notwendig ist.
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    14 Min.
  • Knieschmerzen – Die häufigsten Ursachen und wann hilft der Knorpelersatz?
    Feb 8 2026
    Knieschmerzen gehören zu den häufigsten Beschwerden des Bewegungsapparates. Sie können ganz unterschiedlich wahrgenommen werden: Manche Patientinnen und Patienten leiden vor allem unter Schmerzen, andere berichten eher über ein instabiles Gefühl im Knie, etwa beim Gehen, Drehen oder Treppensteigen. Diese Beschwerden können den Alltag stark einschränken – im Beruf, in der Freizeit oder beim Sport. In diesem Interview spricht Amr Abdalla über Knieschmerzen und moderne Behandlungsmöglichkeiten. Neben typischen Symptomen geht es im Gespräch vor allem um die Diagnose. Amr Abdalla betont, wie wichtig eine gründliche klinische Untersuchung ist, um die Ursache der Beschwerden richtig einzuordnen. Erst auf dieser Basis lässt sich entscheiden, welche Therapie sinnvoll ist. Vorgestellt werden unterschiedliche Behandlungsmöglichkeiten, von konservativen Maßnahmen bis hin zu operativen Verfahren. Eine besondere Rolle spielt dabei das Thema Knorpelersatz. Der Oberarzt erklärt, bei welchen Patientinnen und Patienten diese Methode infrage kommen kann und bei welchen Erkrankungen oder Verletzungen des Kniegelenks ein Knorpelersatz sinnvoll sein kann. Ziel ist es, Schmerzen zu reduzieren und die Funktion des Kniegelenks möglichst langfristig zu erhalten.
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    17 Min.