• Robotergestützte OP beim Kniegelenkersatz – was bringt sie?
    Sep 20 2026
    Ein künstliches Kniegelenk soll Schmerzen reduzieren und Beweglichkeit zurückbringen. Doch wie genau muss eine Knieprothese eingesetzt werden und welchen Vorteil hat eine robotergestützte Operation gegenüber einer herkömmlichen Knie-OP? Dr. Karol Stiebler, Chefarzt der Unfallchirurgie und Orthopädie, Leiter Endoprothetikzentrum, Traumazentrum und Alterstraumazentrum im Asklepios Klinikum Schwalmstadt, erklärt, wie der Roboter beim Einsetzen eines künstlichen Kniegelenks unterstützt. Wie funktioniert eine robotergestützte Knie-OP? Welche Rolle spielen Beinachse, Bänder und die individuelle Anatomie? Und operiert der Roboter tatsächlich selbst? Dr. Stiebler zeigt, warum die präzise Positionierung der Knieprothese entscheidend ist, wie der Operateur während des gesamten Eingriffs die Kontrolle behält und welche möglichen Vorteile die Technik für Schmerzen, Rehabilitation und Haltbarkeit des künstlichen Kniegelenks bietet. Dabei ordnet er auch ein, für welche erhofften langfristigen Vorteile noch keine belastbaren Daten vorliegen.
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  • Leistenbruch bei Kindern: Wann und wie sollte man den behandeln?
    Sep 13 2026
    Ein Leistenbruch bei Babys und Kindern zeigt sich häufig durch eine plötzlich sichtbare Beule oder Schwellung in der Leiste. Besonders beim Schreien, Pressen oder bei körperlicher Anstrengung kann die Vorwölbung auftreten und später wieder verschwinden. Doch wann ist ein Leistenbruch bei Kindern harmlos, wann muss er operiert werden und wann wird er zum Notfall? Dr. Annika Steinbrink, Chefärztin der Kinderchirurgie an der Asklepios Klinik Nord – Heidberg in Hamburg, erklärt, wie ein angeborener Leistenbruch entsteht, warum Jungen und Frühgeborene häufiger betroffen sind und weshalb sich eine Leistenhernie bei Kindern deutlich von einem Leistenbruch bei Erwachsenen unterscheidet. Außerdem geht es darum, wann Eltern mit ihrem Kind zum Kinderarzt oder in eine kinderchirurgische Sprechstunde gehen sollten und bei welchen Anzeichen eine schnelle Behandlung notwendig ist. Wie wird ein Leistenbruch bei Kindern operiert? Dr. Steinbrink erklärt den Ablauf der Leistenbruch-OP bei Babys und Kindern, wann der Eingriff ambulant erfolgen kann und welche Unterschiede es zwischen der offenen und der minimalinvasiven Operation gibt. Im Gespräch geht es außerdem um wichtige kinderchirurgische Notfälle wie Blinddarmentzündung und plötzlich auftretende Hodenschmerzen bei einer Hodentorsion.
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    14 Min.
  • Hirntumore: wie werden Gliome behandelt?
    Sep 6 2026
    Gliome gehören zu den häufigsten Hirntumoren. Sie wachsen direkt aus dem Hirngewebe heraus und können je nach Lage ganz unterschiedliche Beschwerden verursachen, von Kopfschmerzen und epileptischen Anfällen bis hin zu Wesensveränderungen oder neurologischen Ausfällen. Besonders aggressive Tumoren wie das Glioblastom erfordern häufig eine schnelle und individuell abgestimmte Behandlung. Prof. Martens erklärt, wie Gliome diagnostiziert werden, welche Rolle das MRT bei der Diagnosestellung spielt und warum eine Operation in den meisten Fällen der erste wichtige Behandlungsschritt ist. Außerdem spricht er darüber wie moderne neurochirurgische Verfahren dabei helfen, möglichst viel Tumorgewebe zu entfernen und gleichzeitig wichtige Hirnfunktionen zu schützen. Ein weiterer Schwerpunkt sind die heutigen Behandlungsmöglichkeiten nach der Operation. Prof. Dr. Martens erläutert, wann Bestrahlung, Chemotherapie oder zielgerichtete Therapien zum Einsatz kommen, welche Bedeutung die genetische Untersuchung des Tumorgewebes für die individuelle Therapie hat und welche neuen Entwicklungen es bei der Behandlung von Hirntumoren gibt. Dabei stehen nicht nur die Verlängerung der Lebenszeit, sondern vor allem der Erhalt der Lebensqualität im Mittelpunkt.
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    17 Min.
  • Migräne richtig erkennen und wirksam behandeln.
    Aug 30 2026
    Migräne zählt zu den häufigsten neurologischen Erkrankungen. Typisch sind starke Kopfschmerzen, doch viele Betroffene leiden zusätzlich unter Übelkeit, Licht- und Geräuschempfindlichkeit oder neurologischen Symptomen wie Sehstörungen. Nicht jede Migräne verläuft gleich: Es gibt Migräne mit Aura und Migräne ohne Aura.
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  • Man kann die Angst nur loswerden, wenn man sich ihr stellt.
    Aug 16 2026
    Angst gehört zum Leben. Sie schützt uns vor Gefahren, hilft bei wichtigen Entscheidungen und ist zunächst ein ganz normales Gefühl. Problematisch wird es, wenn Ängste immer mehr Raum einnehmen, Betroffene Situationen vermeiden und sich das Leben dadurch zunehmend einschränkt. Denn wer der Angst dauerhaft ausweicht, verstärkt sie oft ungewollt.
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    18 Min.
  • ADHS und Autismus auf Social Media - informativ oder gefährlich?
    Aug 2 2026
    ADHS und Autismus gehören derzeit zu den meistdiskutierten Themen in sozialen Medien. Auf Plattformen wie TikTok und Instagram berichten Betroffene über ihre Erfahrungen, Creators erklären Symptome und immer mehr Menschen erkennen sich in einzelnen Verhaltensweisen wieder. Doch wann handelt es sich um normale menschliche Eigenschaften und wann tatsächlich um eine psychische oder neurologische Erkrankung? Privatdozentin Dr. Mandy Roy, Leitende Oberärztin in der Klinik für Abhängigkeitserkrankungen in der Asklepios Klinik Nord – Ochsenzoll in Hamburg und Privatdozent Dr. Daniel Schöttle, Chefarzt in der Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik im Asklepios Klinikum Harburg in Hamburg sprechen über Chancen und Risiken psychologischer Inhalte auf Social Media.
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    24 Min.
  • Wie funktioniert die neurologische Frühreha?
    Jul 12 2026
    Nach einem Schlaganfall, einer Hirnblutung, einem schweren Unfall oder anderen neurologischen Erkrankungen verändert sich das Leben häufig von einem Moment auf den anderen. Viele Betroffene müssen grundlegende Fähigkeiten wie Sprechen, Schlucken, Gehen oder alltägliche Bewegungen neu erlernen. Genau hier setzt die neurologische Frührehabilitation an. Dr. Melanie Maria Steup, Oberärztin der Neurologie in der Asklepios Klinik Altona in Hamburg erklärt, wie neurologische Frühreha funktioniert, welche Patientinnen und Patienten behandelt werden und warum der frühe Therapiebeginn so entscheidend ist. Dabei geht es nicht nur um Schlaganfälle, sondern auch um schwere Schädel-Hirn-Traumata, zum Beispiel nach Fahrradunfällen ohne Helm. Außerdem erwähnt Dr. Steup, wie wichtig die interdisziplinäre Zusammenarbeit in der Frührehabilitation ist. Ergotherapeutinnen und Ergotherapeuten unterstützen beim Wiedererlernen von Alltagsfähigkeiten, Logopädinnen und Logopäden helfen unter anderem bei Sprachstörungen wie Aphasie oder Schluckstörungen und Neuropsychologinnen und Neuropsychologen begleiten die kognitive und emotionale Verarbeitung der Erkrankung. Auch Angehörige werden aktiv in die Therapie einbezogen, denn die Situation ist häufig für die ganze Familie belastend. Dr. Steup erwähnt außerdem mögliche Komplikationen wie Lungenentzündungen oder Blasenentzündungen sowie die Frage, wie es nach der Frühreha weitergeht, zum Beispiel in einer klassischen Rehaklinik oder mit Unterstützung zu Hause. Die neurologische Frühreha dauert häufig mehrere Wochen und verfolgt immer das gleiche Ziel: den Weg zurück in möglichst viel Selbstständigkeit und Alltag.
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  • Gebärmutterkrebs und Eierstockkrebs: Die häufigsten Unterleibstumore
    Jul 5 2026
    Gebärmutterkrebs und Eierstockkrebs gehören zu den häufigsten gynäkologischen Tumorerkrankungen bei Frauen. Während Gebärmutterkrebs häufig früh erkannt wird, weil Beschwerden wie Blutungen nach den Wechseljahren auftreten, bleibt Eierstockkrebs häufig lange unbemerkt. Umso wichtiger sind Vorsorgeuntersuchungen und eine frühzeitige Abklärung von Veränderungen. Dr. Sonko Borstelmann, Chefarzt der Gynäkologie an der Asklepios Klinik Altona in Hamburg erklärt, welche Symptome auf Gebärmutterkrebs oder Eierstockkrebs hinweisen können, wie die Diagnostik abläuft und welche modernen Behandlungsmöglichkeiten heute zur Verfügung stehen. Außerdem geht es um minimalinvasive Operationen und robotergestützte Verfahren, mit denen Tumore heute oft besonders schonend behandelt werden können.
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