Jesus Christus ist Herr der Welt Titelbild

Jesus Christus ist Herr der Welt

Jesus Christus ist Herr der Welt

Von: Mathias Götz
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Geliebt sein, gehalten sein, getragen sein - wer will das nicht? Willkommen zum lebensnahen podcast über Jesus, Bibel, Glaube, Hilfe von Gott her, Rettung zum ewigen Leben und vieles mehr. - Mit Ansprachen, aktuellen Auslegungen zu Bibeltexten, theologisch fundierten Predigten und Tipps und Anregungen für die Lebenspraxis.Mathias Götz Christentum Spiritualität
  • Kirchengeschiche, Kapitel 34: Die Bettelorden; Franz von Assisi, Dominikus
    Jul 15 2026

    Was bringt den Sohn eines reichen Kaufmanns dazu, öffentlich auf seinen Besitz zu verzichten und fortan als Bettler zu leben?

    War Franz von Assisi ein weltfremder Idealist – oder einer derschärfsten Kritiker einer Kirche, die immer reicher und mächtiger wurde?
    Und weshalb berührt seine Botschaft von Armut, Frieden und der Liebe zur Schöpfung Menschen bis heute?

    In dieser Folge geht es um die Entstehung der Bettelorden, um Franz von Assisi und Dominikus, aber auch um eine Zeit tiefgreifender gesellschaftlicher Umbrüche. Während Städte, Handel und Banken aufblühten, entschieden sich Tausende junger Menschen bewusst für Besitzlosigkeit und ein Leben aus dem Glauben.

    Warum diese Bewegung einen solchen Erfolg hatte, weshalb sie schließlich von den Päpsten gefördert wurde und welche Konflikte daraus entstanden, gehört zu den spannendsten Kapiteln der Kirchengeschichte.

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    Kurzfassung:

    Franz von Assisi zählt zu den bekanntesten und beliebtesten Gestalten der Kirchengeschichte. Seine Entscheidung für ein Leben in Armut, die Liebe zur Schöpfung und die kompromisslose Nachfolge Jesu faszinieren bis heute. Auch hat seine Bewegung genauso wie der Dominikanerorden zu den tiefgreifendsten Reformimpulsen des Mittelalters gehörte und die Kirche nachhaltig veränderte.

    Diese Folge zeichnet die Entstehung der Bettelorden vor dem Hintergrund der gesellschaftlichen Umbrüche des 12. und 13. Jahrhunderts nach. Bevölkerungswachstum, Wachstum der Städte, wirtschaftlicher Aufschwung und die zunehmende Bedeutung von Handel, Geld und Banken schufen eine neue Lebenswirklichkeit. Gerade in dieser Zeit entstand mit den Bettelorden eine Bewegung, die bewusst auf Besitz verzichtete und ein Leben in apostolischer Armut führen wollte. Dieneue Lebensform verstand sich als Rückkehr zum Vorbild Jesu und seiner Jünger sowie als Antwort auf die wachsende Kritik an Reichtum und Verweltlichung der Kirche.

    Ausführlich wird der Lebensweg des Franz von Assisi dargestellt: vom Sohn eines wohlhabenden Tuchhändlers über den ehrgeizigen jungen Ritter bis hin zu seiner tiefgreifenden religiösen Umkehr nach Kriegserfahrungen, Krankheit und persönlichen Glaubenserlebnissen. Seine Begegnung mitAussätzigen, der Auftrag zur Erneuerung der Kirche und sein konsequenter Verzicht auf allen Besitz markieren die entscheidenden Stationen seines Lebens. Ebenso werden der Sonnengesang sowie die rasante Ausbreitung des Franziskanerordens behandelt.

    Interessant ist auch die Ordensregel. Warum durfte ursprünglich Geld nicht einmal anfasst werden? Weshalb führten die radikalen Forderungen später zu heftigen Konflikten innerhalb des Ordens? Anhand der Auseinandersetzungen zwischen Spiritualen und Konventualen wird deutlich, wie schwierig es war, das Ideal radikaler Armut dauerhaft in einer weltweit wachsenden Gemeinschaft zu verwirklichen.

    Dann geht es um Dominikus und den Dominikanerorden. Ausgehend von seinem Wirken gegen die Katharer und andere als häretisch angesehene Bewegungen wurden Predigt, Bildung und theologische Ausbildung zu den Kennzeichen dieses Ordens. So wurden Dominikaner über Jahrhunderte hinweg zu den bedeutendsten Theologen der Kirche und übernahmen eine zentrale Rolle innerhalb der Inquisition.

    Bettelorden waren nicht nur fromme Armutsbewegungen. Sie verbanden radikale Christusnachfolge mit organisatorischer Effizienz und wurden innerhalb weniger Jahrzehnte zu einer der wichtigsten Stützen des Papsttums. Gerade darin liegt einer der faszinierendsten Widersprüche der mittelalterlichen Kirchengeschichte: Aus Bewegungen, die "von unten" entstanden und zunächst eher geduldet wurden, wurden tragende Säulen der Kirche.

    Damit gibt diese Folge einen fundierten Einblick in die Entstehung der Franziskaner und Dominikaner, ihre Spiritualität, ihre innere Entwicklung und ihre bis heute nachwirkende Bedeutung für Kirche, Gesellschaft und das christliche Verständnis von Armut, Glaubwürdigkeit und NachfolgeJesu.

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    51 Min.
  • Den großen Gewinn nicht verpassen! - Ansprache über 5. Mose 7,6-12 (6. Sonntag nach Trinitatis = 12. Juli 2026)
    Jul 11 2026

    🎁 Stell dir vor, du gewinnst den Hauptpreis deines Lebens – und holst ihn nie ab.

    Unglaublich? Genau das soll schon passiert sein: Menschen gewinnen – und melden sich nie. Der Gewinn verfällt.

    Die Bibel sagt: Gott hält für uns einen noch weit größeren Gewinn bereit:
    ✨ seine Liebe,
    ✨ seinen Segen,
    ✨ Geborgenheit im Leben
    ✨ und das ewige Leben.

    Aber wie nehmen wir dieses Geschenk eigentlich an?
    Und was bedeutet es, von Gott erwählt und geliebt zu sein?

    Darüber denken wir heute nach – anhand eines Bibeltextes zum 6. Sonntag nach Trinitatis aus dem 5. Buch Mose, Kapitel 7, die Verse 6-12.

    🎧 Reinhören – und den größten Gewinn des Lebens nicht verpassen.

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    Bibeltext: 5. Mose 7,6-12

    6 Denn du bist ein heiliges Volk dem HERRN, deinem Gott. Dichhat der HERR, dein Gott, erwählt zum Volk des Eigentums aus allen Völkern, die auf Erden sind.

    7 Nicht hat euch der HERR angenommen und euch erwählt, weil ihr größer wäret als alle Völker - denn du bist das kleinste unter allen Völkern -,

    8 sondern weil er euch geliebt hat und damit er seinen Eid hielte, den er euren Vätern geschworen hat. Darum hat der HERR euch herausgeführt mit mächtiger Hand und hat dich erlöst von der Knechtschaft, aus der Hand des Pharao, des Königs von Ägypten.

    9 So sollst du nun wissen, dass der HERR, dein Gott, allein Gott ist, der treue Gott, der den Bund und die Barmherzigkeit bis ins tausendste Glied hält denen, die ihn lieben und seine Gebote halten,

    10 und vergilt ins Angesicht denen, die ihn hassen, und bringt sie um und säumt nicht, zu vergelten ins Angesicht denen, die ihn hassen.

    11 So halte nun die Gebote und Gesetze und Rechte, die ich dir heute gebiete, dass du danach tust.

    12 Und wenn ihr diese Rechte hört und sie haltet und danach tut, so wird der HERR, dein Gott, auch halten den Bund und die Barmherzigkeit, wie er deinen Vätern geschworen hat-

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    20 Min.
  • Kirchengeschichte, Kapitel 33: Oppositionelle Bewegungen außerhalb der Kirche im 12. und 13. Jahrhundert
    Jul 8 2026

    Eine Kirche auf dem Höhepunkt ihrer Macht. Wanderprediger, die alles aufgeben, um wie die Apostel zu leben. Eine geheimnisvolle Bewegung, die sich selbst „die Reinen“ nennt und im Verborgenen eine Gegenkirche errichtet. Schließlich Kreuzzug, Inquisition und Scheiterhaufen.

    Doch war die Wirklichkeit wirklich so einfach, wie sie oft dargestellt wird? Warum wurden die Waldenser verfolgt, obwohl sie ursprünglich gar keine neue Kirche gründen wollten? Waren die Katharer tatsächlich Christen – oder vertraten sie eine völlig andere Religion? Und war die Inquisition von Anfang an nichts anderes als ein Instrument des Terrors, oder steckt auch hier eine überraschendere Geschichte dahinter?

    In dieser Folge unseres Kirchengeschichtsseminars begeben wir uns in eine der dramatischsten und zugleich spannendsten Epochen des Mittelalters – zu den Katharern, den Waldensern und den großen Fragen nach Wahrheit, Macht und Glaubwürdigkeit der Kirche.

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    Kurzfassung:

    Warum entstanden im Hochmittelalter plötzlich religiöse Bewegungen außerhalb der Kirche? Weshalb wurden die Katharer und die Waldenser verfolgt? Und wie kam es zur Entstehung der Inquisition?

    In dieser Folge beschäftigen wir uns mit einem der spannendsten Kapitel der europäischen Kirchen- und Kulturgeschichte.

    Zunächst geht es um die Frage, wie die Kirche über viele Jahrhunderte mit sogenannten Irrlehrern umging. Anders als oft angenommen, lehnte die Kirche die Hinrichtung von Häretikern zunächst grundsätzlich ab. Im Vordergrund standen Predigt, Diskussion, Buße sowie kirchliche Strafen wie Exkommunikation oder Klosterhaft. Erst mit dem Auftreten organisierter Gegenbewegungen änderte sich diese Haltung allmählich.Gleichzeitig entwickelte sich in der mittelalterlichen Gesellschaft die Vorstellung, dass religiöse Einheit eine Voraussetzung für Frieden und öffentliche Ordnung sei. So wurde Häresie schließlich auch zu einem politischen Verbrechen.

    Anschließend untersuchen wir die Ursachen der oppositionellen Bewegungen im 12. und 13. Jahrhundert: Der Reichtum, der Machtanspruch und die Glaubwürdigkeitskrise der Kirche führten dazu, dass viele Christen eine Rückkehr zur apostolischen Armut und zum ursprünglichen Evangelium forderten. Dabei zeigt sich, dass die damals aufgeworfenen Fragen nach Macht, Reichtum, Glaubwürdigkeit und Karriere der Kirche bis heute aktuell sind.

    Ausführlich behandelt werden die beiden wichtigsten außerkirchlichen Bewegungen dieser Zeit:

    Die Katharer entwickelten unter dem Einfluss des Manichäismus und der Gnosis ein dualistisches Weltbild und organisierten sich in Südfrankreich als eigene Gegenkirche. Wir betrachten ihre Lehre, die Unterscheidung zwischen den „Glaubenden“ und den „Vollkommenen“ (Perfecti), das Consolamentum sowie den Albigenserkreuzzug, der schließlich zur fast vollständigen Vernichtung des Katharertums führte.

    Demgegenüber stehen die Waldenser um Petrus Waldes, die keine neue Kirche gründen, sondern zu einem einfachen, biblischen Christentum zurückkehren wollten. Wir verfolgen ihre Entwicklung von einer innerkirchlichen Reformbewegung bis zur Exkommunikation und vergleichen ihre Ziele mit den Humiliaten, die innerhalb der Kirche verblieben. Außerdem wird deutlich, welche Besonderheiten ihre Kirchenordnung auszeichnen.

    Ein weiterer Schwerpunkt der Folge ist die Entstehung der päpstlichen Inquisition im 13. Jahrhundert. Dabei wird erläutert, warum sie gegenüber den zuvor üblichen Verfahren durchaus auch Elemente eines rechtlichen Fortschritts enthielt, gleichzeitig aber erhebliche rechtsstaatliche Defizite aufwies und schließlich mit Folter und der Zusammenarbeit mit weltlichen Gerichten verbunden wurde.

    Die Folge ordnet die Ereignisse historisch ein, korrigiert Missverständnisse und zeigt, wie eng Fragen nach Wahrheit, Macht, Reform und religiöser Freiheit im Mittelalter miteinander verbunden waren.

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    56 Min.
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