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Jagdfieber

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Von: Anja Pötzsch
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Weidmanns Heil! Hier gehts um alle Themen rund um die Jagd. Von der Ausbildung als JägerIn, über die Arbeit mit Jagdhunden, modernes Brauchtum, leckere Rezepte, Respekt gegenüber der Natur und ganz viel mehr. Hier kommen die „alten Hasen“ ebenso zu Wort wie die Jungjäger. Dir gefällt was Du hörst? Dann kannst du den Podcast mit einem "Kaffee" unterstützen :-) Vielen Dank. https://ko-fi.com/jagdfieber ab sofort gibts uns auch als Blog: https://jagdfieber-podcast.blogspot.com/ oder bei Facebook in der Gruppe Jagdfieber Podcast:-)Anja Pötzsch
  • #80 🦌 Vom Schuss bis zum Teller: Wild richtig aufbrechen
    Sep 17 2026

    Horido und Weidmannsheil!

    Die Jagdprüfung ist bestanden. Theoretisch weiß man, wo welches Organ liegt und dann liegt plötzlich das erste eigene Stück Rehwild vor einem. Messer in der Hand, Jagdfieber noch im Kopf. Und jetzt?

    In Folge 2 unserer Reihe „Vom Schuss bis zum Teller“ wird es praktisch. Gemeinsam mit Jäger und Wildsommelier Markus Hoffmann von Rehzept sprechen wir darüber, wie Wild sauber und sicher aufgebrochen wird – und warum Ruhe dabei manchmal wichtiger ist als Geschwindigkeit.

    🔪 Wild aufbrechen – aber wo?

    Direkt am Anschuss? An einem geeigneteren Platz im Revier? Oder erst in der Wildkammer?

    Markus erklärt, warum er selbst gern hängend in der Wildkammer aufbricht und welche Vorteile er darin sieht. Wir sprechen aber auch darüber, warum es nicht den einen Arbeitsablauf für jeden Jäger gibt und weshalb die Bedingungen im eigenen Revier entscheidend sind.

    🧭 Das erfährst du in dieser Folge:

    • Warum Wild nach dem Erlegen möglichst zügig versorgt werden sollte

    • Was du zum Aufbrechen im Revier wirklich dabeihaben solltest

    • Warum gutes Licht und ein scharfes Messer zur Sicherheit beitragen

    • Welche Vorteile das Aufbrechen im Hängen haben kann

    • Ringeln oder Schloss öffnen – welche Möglichkeiten gibt es?

    • Wie sich Verunreinigungen durch Magen- oder Darminhalt vermeiden lassen

    • Was du tun kannst, wenn beim Aufbrechen doch etwas schiefgeht

    • Warum Ruhe bewahren besser ist als hektisches Schneiden

    • Weshalb Herz, Lunge, Leber und der gesamte Wildkörper aufmerksam betrachtet werden sollten

    • Warum Veränderungen am Wild nicht einfach selbst „wegdiagnostiziert“ werden sollten

    • Welche Rolle sauberes Wasser, Handschuhe und Werkzeug spielen

    • Welche typischen Fehler Markus beim Aufbrechen immer wieder beobachtet

    Ein besonderes Augenmerk legen wir auf einen Moment, den vermutlich viele Jungjäger kennen: Was mache ich, wenn ich beim Aufbrechen Magen, Darm oder Blase verletze?

    Markus' Rat ist pragmatisch: nicht in Panik geraten, kontrolliert weiterarbeiten, Verunreinigungen beseitigen und betroffene Bereiche nicht einfach ignorieren.

    Auch die Beurteilung des Wildes gehört für uns zum Aufbrechen dazu. Denn nicht jede Veränderung sieht so aus wie auf der Lernkarte aus dem Jagdkurs. Genau deshalb sprechen wir darüber, warum es wichtig ist, sich Wildkörper und Organe bewusst anzusehen – und bei Auffälligkeiten nicht einfach eine eigene Erklärung zu erfinden.

    🦌 Und was braucht man wirklich?

    Vom Gegrösemesser über Handschuhe, Wasser und Stirnlampe bis zu Schere oder Säge: Markus erzählt, was er selbst mit ins Revier nimmt.

    Dabei gilt auch in Folge 2 wieder eine Regel, bei der wir uns ziemlich einig sind:

    Ein scharfes Messer gehört zur Grundausstattung.

    Denn wer mit einem stumpfen Messer arbeitet, benötigt mehr Kraft und macht sich die ohnehin ungewohnte Arbeit nicht leichter.

    🎧 Für wen ist diese Folge interessant?

    Vor allem für Jagdschüler und Jungjäger, die vor ihrem ersten selbstständigen Aufbrechen stehen. Aber auch erfahrene Jäger dürften sich bei der einen oder anderen Diskussion wiederfinden – denn ob im Liegen oder Hängen, Ringeln oder Schloss öffnen: Viele entwickeln mit der Zeit ihren eigenen Ablauf.

    Entscheidend ist nicht, möglichst schnell fertig zu werden. Entscheidend ist, sauber, kontrolliert und verantwortungsvoll zu arbeiten.

    In der nächsten Folge gehen wir den nächsten Schritt auf unserem Weg vom Schuss bis zum Teller: Unser Wild kommt in der Wildkammer an.

    Weidmannsheil und Weidmannsdank fürs Zuhören
    Deine Anja


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    37 Min.
  • #79 🦌 Vom Schuss zum Teller: Wildbrethygiene richtig gemacht
    Sep 8 2026

    Horido und Weidmannsheil!

    Mit dem Schuss endet die Jagd nicht. Im Gegenteil: Jetzt beginnt ein Teil, über den erstaunlich wenig gesprochen wird. Aus Wild wird Wildbret und damit ein Lebensmittel, für dessen Qualität und hygienischen Umgang wir Verantwortung tragen.

    Mit dieser Folge startet unsere neue Jagdfieber-Reihe „Vom Schuss bis zum Teller“. Gemeinsam begleiten wir Wild vom erlegten Stück über Aufbrechen, Wildkammer und Zerwirken bis hin zur Verarbeitung und schließlich auf den Teller.

    Mit dabei ist Markus Hoffmann. Er ist Jäger, Wildsommelier und beschäftigt sich intensiv mit Wildverarbeitung und moderner Wildküche. Unter dem Namen „Rehzept“ gibt er unter anderem Wildwurstseminare und möchte zeigen, dass Wild weit mehr sein kann als der klassische Sonntagsbraten.

    Doch bevor gekocht wird, fangen wir ganz am Anfang an: bei der Wildbrethygiene.

    🧭 Darum geht es in dieser Folge:

    • Warum gute Wildbrethygiene bereits vor der Jagd beginnt

    • Was Messer, Wildwanne, Transport und Kühlmöglichkeiten mit der späteren Qualität des Wildbrets zu tun haben

    • Welche hygienischen Risiken zwischen Schuss, Bergen und Wildkammer entstehen können

    • Warum auffälliges Verhalten und Veränderungen am erlegten Wild ernst genommen werden sollten

    • Welche Rolle die kundige Person bei der Beurteilung von Wild spielt

    • Warum die Trichinenuntersuchung bei Schwarzwild nicht einfach Formsache ist

    • Was bei Wildkammer, Reinigung und Desinfektion wichtig ist

    • Warum Einweghandschuhe allein noch keine Hygiene garantieren

    • Welche persönliche Schutzausrüstung Markus bei der Wildverarbeitung empfiehlt

    • Warum ein scharfes Messer nicht nur besser arbeitet, sondern auch zur Arbeitssicherheit beiträgt

    • Was beim Bergen und Transport des erlegten Wildes bedacht werden sollte

    Dabei wird schnell deutlich: Für gutes Wildbret braucht es nicht zwingend einen OP-Saal im Wald. Aber sauberes Arbeiten, geeignete Ausrüstung, eine funktionierende Kühlmöglichkeit und ein bewusster Umgang mit dem Lebensmittel sollten bereits vor dem Ansitz mitgedacht werden.

    Besonders spannend für Jagdschüler und Jungjäger: Wir sprechen auch darüber, was passiert, wenn beim Aufbrechen etwas auffällig aussieht, warum im Zweifel die zuständige Veterinärbehörde der richtige Ansprechpartner ist und weshalb Erfahrung beim ersten Schwarzwild und bei der Trichinenprobenentnahme besonders wertvoll sein kann.

    🔪 Und welches Werkzeug braucht man wirklich?

    Natürlich kommen wir auch an einem Thema nicht vorbei, über das Jäger vermutlich ähnlich leidenschaftlich diskutieren können wie über Kaliber: Messer.

    Markus erklärt, warum er im praktischen Einsatz auf robuste, gut zu reinigende Arbeitsmesser setzt, wie er seine Messer bei größeren Jagden organisiert und warum für ihn eine Regel über allen anderen steht: Das Messer muss scharf sein.

    🎧 Warum solltest du reinhören?

    Weil hochwertiges Wildbret nicht erst in der Küche entsteht. Vieles entscheidet sich bereits beim Erlegen, Bergen, Aufbrechen, Transportieren und Kühlen.

    Und das ist erst der Anfang.

    In der nächsten Folge unserer Reihe „Vom Schuss bis zum Teller“ wird es praktisch: Dann widmen wir uns dem Aufbrechen.

    Weidmannsheil und Weidmannsdank fürs Zuhören
    Deine Anja


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    53 Min.
  • #78 Weidmannsheil - heute mal auf die Ohren als Song
    Aug 26 2026

    Horido und Weidmannsheil,


    heute eine kurze Vorankündigung für die nächsten Folgen und was eigentlich als Intro gedacht war, wurde zum Song :-)


    Ich freue mich auf Euer Feedback und ihr euch hoffentlich auf die nächsten Folgen zum Motto: "Vom Revier auf den Teller" mit Markus Hofmann von Rehzept


    Bis bald - Eure Anja

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    6 Min.
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