• 17.01.2026 - Energiewende unter Druck: Beschleunigung, Flexibilität und Speichernetzanschluss
    Jan 17 2026

    Heute befassen wir uns mit den neuesten Entwicklungen im Infrastruktur-Zukunftsgesetz, der RED III-Umsetzung und der KraftNAV-Novelle. Erfahren Sie, warum die Energiewende jetzt Turbo-Bürokratie braucht, welche strategischen Implikationen die TSO-Beschleunigung für Verteilnetze hat und wie das Windhundprinzip für Großbatteriespeicher endet. Praktische Handlungsempfehlungen für Entscheider in der Energiewirtschaft zur Maximierung von Flexibilität und zur Anpassung von Netzanschlussverfahren.

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  • 15.01.2026 - Energiewende 2026: Die Weichen für Netze und Planung
    Jan 15 2026

    Heute befassen wir uns mit den weitreichenden regulatorischen Änderungen durch die Energierechtsnovelle 2025, das Infrastruktur-Zukunftsgesetz und die nationale Umsetzung der RED III. Wir beleuchten, wie diese Gesetze die strategische Netzplanung, Genehmigungsverfahren und Geschäftsmodelle von Stadtwerken und Verteilnetzbetreibern fundamental beeinflussen und welche Handlungsempfehlungen sich daraus für Entscheider in der Energiewirtschaft ergeben.

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  • 14.01.2026 - Regulatorische Weichenstellungen: AgNeS, NEST und die Energierechtsnovelle 2025
    Jan 14 2026

    Heute beleuchten wir die regulatorischen Weichenstellungen in der Energiewirtschaft: AgNeS und die Neuausrichtung der Netzentgelte in Finanzierungs- und Anreizfunktionen, die NEST-Festlegungen als Investitionsmotor für die Netzinfrastruktur sowie die zentralen Änderungen der Energierechtsnovelle 2025, darunter Kundenanlagen, Netzentgeltbefreiungen für Speicher und verschärfter Verbraucherschutz. Eine strategische Analyse für Stadtwerke.

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  • 12.01.2026 - AgNeS, NEST & Novelle 2025: Der strategische Fahrplan für Stadtwerke
    Jan 12 2026

    Willkommen zum stadtwerk.digital Update vom 12. Januar 2026. Diese Ausgabe steht ganz im Zeichen der regulatorischen Weichenstellungen, die das Geschäftsjahr 2026 und die kommenden Regulierungsperioden definieren. Wir analysieren die tiefgreifende Reform der Netzentgeltsystematik (AgNeS), die strategischen Chancen der NEST-Festlegungen und die akuten Handlungsfelder aus der Energierechtsnovelle 2025.

    Themen dieser Ausgabe:

    1. AgNeS – Die Neuordnung der Netzentgelte Die BNetzA plant eine strikte Trennung in Finanzierungs- und Anreizkomponenten. Wir beleuchten die rechtlichen Hintergründe, die kaufmännischen Auswirkungen auf die Erlössicherheit und die technischen Voraussetzungen für das flexible Netz der Zukunft.

    • Analyse: Wie die BNetzA Netzentgelte in Finanzierung und Anreiz spaltet

    • Kaufmännisch: Risiko oder Chance? Die Neuvermessung der Netzentgelte

    • Strategie: Das regulatorische Fundament für das flexible Netz von 2030

    2. NEST – Anreizregulierung als Investitionsmotor Mit den finalen Festlegungen zu RAMEN, StromNEF und dem Effizienzvergleich ändert sich die Logik der Refinanzierung. Erfahren Sie, wie Sie Datenqualität und Investitionsplanung jetzt anpassen müssen, um Kapital für die Energiewende zu sichern.

    • Deep Dive: Wie Stadtwerke die NEST-Festlegungen strategisch nutzen

    • Investition: Strategiepapier zur neuen Anreizregulierung

    3. Rechtssicherheit & Compliance Die Energierechtsnovelle ist in Kraft getreten. Wir fassen die wichtigsten Änderungen zu Kundenanlagen (Übergangsfrist bis 2029), Netzentgeltbefreiung für Speicher und dem verschärften Verbraucherschutz zusammen.

    • Whitepaper: Energierechtsnovelle 2025: Drei zentrale Änderungen für Stadtwerke
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    17 Min.
  • 11.01.2026 - Qualitätsregulierung, Energy Sharing Communities und der Marktintegration von Speichern
    Jan 11 2026
    Shownotes: stadtwerk.digital – Ausgabe vom 11. Januar 2026

    In der heutigen Ausgabe widmen wir uns drei zentralen Themenblöcken der aktuellen Energiewirtschaft: der neuen Qualitätsregulierung im Rahmen des NEST-Prozesses, der Einführung von Energy Sharing Communities nach § 42c EnWG und der Marktintegration von Speichern (MiSpeL).

    Hier sind die Links zu den besprochenen Artikeln:

    1. Methodenfestlegung zur Qualitätsregulierung: Warum der 06.02.2026 entscheidend ist Regina Recht analysiert das Verfahren GBK-24-02-1#4 und erklärt, warum Netzbetreiber bis zum 6. Februar Stellung beziehen müssen, um künftige finanzielle Nachteile zu vermeiden. 📄 Zum Artikel

    2. Qualitätsregulierung 2.0: Wie wir das Netz der Energiewende finanzieren Emma Energie beleuchtet die strategische Seite: Wie die neuen Kennzahlen zur Netzleistungsfähigkeit helfen können, Investitionen in Smart-Grid-Technologien und Flexibilität statt nur in Kupfer zu refinanzieren. 📄 Zum Artikel

    3. Energy Sharing Communities: § 42c EnWG definiert die neue Rolle der Stadtwerke Ein regulatorischer Deep Dive in die neuen Pflichten für Verteilnetzbetreiber und Messstellenbetreiber. Was bedeutet die Einführung von § 42c EnWG für die Marktkommunikation und Bilanzierung? 📄 Zum Artikel

    4. Energy Sharing Communities: Warum § 42c EnWG das Verteilnetz neu definiert Warum Energy Sharing mehr ist als nur Vertrieb: Dieser Artikel zeigt auf, wie der Smart-Meter-Rollout zur strategischen Priorität wird, um die entstehenden Flexibilitätspotenziale im Niederspannungsnetz zu heben. 📄 Zum Artikel

    5. MiSpeL: Wie die BNetzA Speichern und Ladepunkten den Weg in den Markt ebnet Das Ende der starren EEG-Grenzen: Regina Recht erklärt die BNetzA-Festlegung „MiSpeL“, die es Speichern erlaubt, Netzstrom zu laden, ohne Förderprivilegien zu verlieren. 📄 Zum Artikel

    6. MiSpeL: Der regulatorische Schlüssel zur Flexibilität im Verteilnetz Die strategische Einordnung: Wie Stadtwerke durch MiSpeL neue Geschäftsfelder als Aggregatoren erschließen und Netzengpässe durch marktbasierte Flexibilität vermeiden können. 📄 Zum Artikel

    Alle Artikel und weitere Hintergründe finden Sie auf stadtwerk.digital.

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    10 Min.
  • 10.01.2026 - Kohle-Comeback und Stromfresser-Kläranlagen
    Jan 10 2026
    Die „Energiewende“ ist ein Dauerthema in den Nachrichten. Doch hinter den großen Schlagzeilen über Windkraftrekorde und Solarausbau verbergen sich überraschende und oft widersprüchlich erscheinende Entwicklungen, die die wahre Komplexität dieses nationalen Projekts offenbaren. Dieser Artikel deckt vier der folgenreichsten und unerwartetsten Geschichten auf. Sie zeigen, wie die Energiewende in der Praxis geräuschlos, aber mit enormer Wucht die Grundpfeiler unserer Infrastruktur neu justiert – von der Stabilität unserer Stromnetze über die Kosten für sauberes Wasser bis hin zu den stillen, aber wirkungsvollen Entscheidungen der Regulierungsbehörden. Das überraschende Comeback der Kohle: Ein Weckruf für das Stromnetz Die Energiewende erreichte 2025 einen widersprüchlichen Meilenstein: Nie war der Anteil der Kohle im deutschen Strommix auf das Gesamtjahr bezogen geringer. Gleichzeitig erlebte die Kohleverstromung im ersten Quartal 2025 einen massiven Anstieg, der das System einem Stresstest unterzog. Die Daten des Statistischen Bundesamtes zeigen ein klares Bild für diesen Zeitraum: Die Verstromung aus Braunkohle stieg um 7,2 % und aus Steinkohle sogar um 36,2 % im Vergleich zum Vorjahresquartal. Gleichzeitig brach die Windstromerzeugung an Land um 31,2 % ein. Der Grund für diesen kurzfristigen Peak ist eine direkte Folge der Wetterabhängigkeit der Erneuerbaren. Als die Windstromerzeugung nachließ, mussten konventionelle Kraftwerke als „Lückenfüller“ einspringen, um die Stromversorgung zu sichern. Dieses Ereignis ist ein Weckruf: Es demonstriert schonungslos die zunehmende Volatilität des Energiesystems. Trotz langfristiger Fortschritte zeigt diese Momentaufnahme, dass sich die Energiewende von einer reinen Erzeugungsfrage zu einer hochkomplexen Herausforderung für das Netzmanagement entwickelt hat.Die Kläranlage wird zum Strom-Hub: Warum sauberes Wasser bald massiv mehr Energie braucht Eine neue EU-Richtlinie (KARL) verpflichtet Kläranlagen bald, eine sogenannte „vierte Reinigungsstufe“ einzuführen. Ihr Zweck ist es, Mikroschadstoffe wie Arzneimittelrückstände und Pestizide aus dem Abwasser zu eliminieren – ein wichtiger Schritt für den Gewässerschutz. Die überraschende Nebenwirkung: Diese neue Reinigungsstufe ist extrem energieintensiv. Eine Studie des Umweltbundesamtes ergab, dass sie den Stromverbrauch einer Anlage um 20 % bis 50 % erhöhen kann. Damit wird eine wasserwirtschaftliche Aufgabe zu einer großen Herausforderung für das lokale Stromnetz, denn Kläranlagen sind bereits heute für 20-40 % des kommunalen Stromverbrauchs verantwortlich. Die gute Nachricht ist jedoch, dass diese Anlagen das Potenzial haben, sich von reinen Energieverbrauchern in flexible „Energie-Hubs“ zu verwandeln. Durch Klärschlammfaulung zur Biogaserzeugung, die Nutzung großer Flächen für Photovoltaik-Anlagen und die Fähigkeit, ihre energieintensiven Prozesse flexibel zu steuern (Demand-Side-Management), können sie das Stromnetz stabilisieren. So wird eine Belastung in einen wertvollen Beitrag zur Energiewende umgewandelt, mit Potenzial zur Anbindung an lokale Wärmenetze oder zukünftige Wasserstoffstrategien.Zuckerbrot und Peitsche: Wie der Staat den Netzausbau beschleunigt Ausgelöst durch ein Urteil des Europäischen Gerichtshofs von 2021, das eine größere Unabhängigkeit der Regulierungsbehörden forderte, hat die Bundesnetzagentur (BNetzA) die Spielregeln für den Netzausbau neu justiert. Um die milliardenschweren, für die Energiewende notwendigen Netzinvestitionen anzukurbeln und gleichzeitig die Kosteneffizienz zu erzwingen, verfolgt sie mit dem sogenannten „NEST-Prozess“ eine Strategie aus Zuckerbrot und Peitsche. Das „Zuckerbrot“ soll Investitionen anlocken: Die BNetzA hat die finanziellen Rahmenbedingungen verbessert, indem sie die genehmigten Eigenkapitalzinssätze für Netzinvestitionen (nach der WACC-Methode) anhebt, was diese attraktiver macht. Die „Peitsche“ trifft ineffiziente Netzbetreiber umso härter. Hier wurden zwei zentrale Schrauben angezogen: • Der Zeitraum zum Abbau festgestellter Ineffizienzen wird von fünf auf nur noch drei Jahre verkürzt. • Das Vergleichsverfahren zur Effizienzmessung wird von einem toleranteren „Best-of-Four“-Ansatz auf eine strengere „Best-of-Two“-Methode verschärft. Diese Neuregelung zeigt die doppelgleisige Strategie des Staates: Investoren werden belohnt, während der Druck auf ineffiziente Akteure massiv erhöht wird, um die Energiewende kostengünstig voranzutreiben.Eine Krisen-Umlage verschwindet leise vom Zettel Viele erinnern sich an die „Gasspeicherumlage“, die 2022 auf dem Höhepunkt der Energiekrise eingeführt wurde, um die Befüllung der deutschen Gasspeicher zu finanzieren. Diese Kosten wurden über die Gasrechnung direkt an die Verbraucher weitergegeben. Die entscheidende Nachricht ist nun, dass diese Umlage in einem zweistufigen Prozess ausläuft. Zunächst wird für das ...
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    3 Min.