• Weekend: Red Flags, Bettwäsche und Bazooka-Boy (mit Andrea Jansen)
    May 1 2026

    Kerstin und Andrea sind zurück. Mit Goldkelchen, Rosé-Prosecco und der Frage, die eigentlich nie beantwortet werden kann: Ist Liebe blind? Die beiden setzen das Gespräch fort, das mit einem Cliffhanger endete – und tauchen tiefer ein. Andrea erzählt von ihrem eigenen «Love is Blind»-Moment: einer Beziehung, die ... ;-). Und Kerstin fragt: Was macht das eigentlich mit uns, wenn wir heute alles über jemanden googeln können, bevor wir ihn überhaupt richtig kennen?

    Die beiden sprechen über Red Flags (Lovebombing, Daytrading, schlechte Bettwäsche), über die Frage ob arrangierte Ehen vielleicht die effizientere Lösung wären, über Pheromone als eigentliche Entscheidungsinstanz – und darüber, wann man als Freundin eigentlich den Mund aufmachen darf.

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    55 Min.
  • Prada, Priestly und ich (oder: Warum wir The Devil Wears Prada lieben)
    Apr 22 2026

    Miranda Priestly ist zurück. Und gefühlt die ganze Welt freut sich darüber.

    «The Devil Wears Prada 2» läuft in den Kinos — und Kerstin nimmt das zum Anlass, um über einen Film zu sprechen, der eine ganze Generation geprägt hat. Sie erzählt von 2006, einer Zeit ohne Instagram, ohne Influencer, ohne Algorithmus. Und von ihren eigenen Jahren bei einem Lifestyle-Magazin, bei dem die Chanel-Boots für umsonst leider ausblieben — aber der eine oder andere Andy-Sachs-Moment definitiv nicht.

    Dazu fragt sie: Warum hat dieser Film eine solche Anhängerschaft? Was stimmt laut ehemaligen Assistentinnen von Anna Wintour mit der Realität überein — und was überhaupt nicht?

    Ausserdem: Olivia Rodrigo in Versailles. Und warum Kerstin Muse schlicht und ergreifend nicht ausstehen kann. Sorry, Muse-Fans.

    That's all.

    Tipps:

    CNN-Recherche: https://edition.cnn.com/interactive/2026/03/world/expose-rape-assault-online-vis-intl/index.html

    The Run-Through Podcast: https://open.spotify.com/show/4uJdNOg4EtQAqlnfxLo7wX

    Musik: «Drop Dead» von Olivia Rodrigo und literally anything from Muse

    Film: Funny Face mit Audrey Hepburn

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    50 Min.
  • Weekend: Love Is Blind oder was wirklich blind macht (mit Andrea Jansen)
    Apr 17 2026

    Eigentlich war das Thema schon abgehakt. Aber als Kerstin Hasse mit Andrea Jansen vor ein paar Wochen über «Love is Blind» redete, merkten sie: Da ist noch so viel mehr. Also haben sie nochmal die Mikros eingeschaltet – kein Plan, kein Skript, einfach eine ausgedehnte Plauderrunde.

    Sie reden über Reality TV, über Stereotypen, über Andreas Zeit als «Joya rennt» – und darüber, was diese Formate eigentlich über uns als Gesellschaft erzählen.

    Das hier ist ein Experiment. Ein erstes HML Weekend-Spezial. Mal schauen, was draus wird.

    Lasst uns wissen, was ihr denkt!

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    53 Min.
  • Catch-up-Culture (oder: Wenn wir Freundschaften wie Termine behandeln)
    Apr 8 2026

    Kennt ihr das: Ihr habt Freundinnen und Freunde, mit denen ihr gerne Zeit verbringt – aber irgendwie hat sich im Alltag eingebürgert, dass diese Zeit einem Meeting gleicht. Die Traktanden werden über einen Milchkaffee abgearbeitet: Beziehung, Arbeit, Kinder, Ferien. Was gibts Neues? Man rattert durch, zahlt, umarmt sich – und hat das Gefühl, auf dem neuesten Stand zu sein. Aber hat man wirklich Zeit miteinander verbracht? In dieser Episode spricht Kerstin Hasse über das Phänomen der Catch-up Culture – und die Frage, wie wir aus dieser Update-Spirale wieder herausfinden. Dazu: ein kritischer Blick auf das Zürcher Sechseläuten und die Frage, was Tradition eigentlich bedeutet – und wem sie nützt.

    Ausserdem: Kristi Noem, ihr Mann und der grösste Widerspruch der amerikanischen Familienwerte-Politik. Und natürlich: Netflix-Empfehlungen und Bridgerton-News.

    Tipps:

    Friendaholic: Confessions of a Friendship Addict von Elizabeth Day

    Expectation von Anna Hope

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    56 Min.
  • Ich wünschte, ich wüsste weniger (oder: Ruiniert uns zu viel Wissen die Kinderfrage?)
    Mar 25 2026

    Kerstin weiss zu viel – das soll kein Klagelied sein, sondern eine echte Diagnose ihrer Generation. In dieser Folge spricht Kerstin Hasse mit der Unternehmerin und Podcasterin Andrea Jansen über die Frage: Ruiniert uns das Wissen über Mutterschaft die Naivität, die man vielleicht braucht, um Ja zu Kindern zu sagen?

    Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: 2024 hat die Schweiz mit 1,29 Kindern pro Frau die tiefste Geburtenrate seit Beginn der Aufzeichnungen erreicht. Und der Wunsch nach Kindern schwindet – besonders bei den 20- bis 29-Jährigen. Hängt das vielleicht auch damit zusammen, dass wir heute so gut informiert sind wie nie zu vor – über Schwangerschaft, Mutterschaft, den Mental Load, die Karriereeinbussen, die ungleiche Verteilung von Hausarbeit und Care-Arbeit? Und sich deshalb einige junge Frauen und Männer schwer tun mit einer Entscheidung, die frühere Generationen vielleicht einfach getroffen haben?


    Andrea hat die erfolgreiche Familienplattform mal:ehrlich gegründet und hat selbst drei Kinder. Sie sagt: Ehrlichkeit braucht es unbedingt. Aber man muss halt auch ab und zu wieder über den Glitzerstaub sprechen, den Kinder in das eigene Leben bringen.


    Ausserdem: Warum der Vertrauensbruch im Fall Christian Ulmen so schmerzt und Kerstins Feedback vom Rosalia Konzert in Zürich.


    Tipps:

    Kerstin:

    Mutterschaft von Sheila Heti

    Ausserdem empfiehlt sie euch den Podcast von mal: ehrlich https://mal-ehrlich.ch/magazin/podcast/


    Andrea:

    Was noch zu tun ist von Anne-Marie Slaughter


    Im Podcast sprechen die beiden über diesen Artikel aus «The Cut»:

    https://www.thecut.com/article/motherhood-indecision-fencesitting-anxiety-fears.html?isNewSocialUser=false&providerId=google.com

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    1 Std. und 13 Min.
  • Frau, Leben, Freiheit (oder: Gibt es Hoffnung für den Iran?)
    Mar 11 2026

    Kerstin ist hässig – und das hat unter anderem hormonelle Gründe. Aber sie ist vor allem verärgert über Männer im Reality-TV, die noch nie vom weiblichen Zyklus gehört haben, über die Typen hinter OpenAI, die ihre KI dem Pentagon überlassen und sich anscheinend nicht um ihre Verantwortung scheren, und über Influencer:innen aus Dubai, die Mitgefühl erwarten, während sie sich taktlos – und manchmal einfach dumm – verhalten.

    Besonders nervig ist dieses Verhalten, weil die Situation im Iran so belastend und komplex ist. Kerstin fragt sich: Gibt es für die Menschen im Iran überhaupt Hoffnung? Was kann einen Regime-Wechsel vorantreiben? Hat Trump dem Iran wirklich geholfen? Wie geht es den Frauen im Land? Um diese Fragen zu beantworten, hat sie die Politologin Elham Manea zum Gespräch eingeladen. Sie sprechen darüber, wie das Regime Frauen unterdrückt (und wie sich die Frauen dagegen wehren), wie sehr der Westen den Iran unterschätzt und warum Veränderung nur von innen passieren kann.

    Tipps:

    Artikel zu Claudia Jessie im Guardian https://www.theguardian.com/tv-and-radio/2024/apr/14/i-did-all-the-things-an-actor-shouldnt-bridgertons-claudie-jessie-on-class-big-breaks-and-houseboats


    Elhams Tipps:

    Iran Awakening und Until We Are Free von Shrin Ebadi, sowie die Gedichte von Hafez und Jalal ad-Din Rumi.

    Ausserdem empfiehlt sie das Lied „Baraye“, das während der Proteste unter dem Motto „Women, Life, Freedom“ große Bekanntheit erlangte und dessen Sänger später dafür inhaftiert wurde:

    https://www.youtube.com/watch?v=z8xXiqyfBg0


    Kerstins Tipps: Die Macht der Geographie von Tim Marshall

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    1 Std. und 10 Min.
  • Wer trägt die Scham? (oder: Wie misogyn Popkultur sein kann)
    Feb 25 2026

    Von Reality-TV, das Frauen zu Objekten macht, bis zu Gisèle Pelicot, die sich weigert, die Scham zu tragen, die nicht ihre ist – in dieser Folge nimmt sich Kerstin den grössten popkulturellen Debatten der letzten Tage an. Und stellt dabei eine unbequeme Frage: Warum reproduzieren Frauen, die es an die Spitze geschafft haben, oft genau die Standards, die sie selbst brechen wollten?

    Kerstin beginnt mit «Wuthering Heights» und erklärt, warum es problematisch ist, wenn das Publikum nicht Heathcliff aus Emily Brontës Klassiker sehen will, sondern nur Jacob «El Horny» Elordi.

    Ausserdem: Die neue Netflix-Dokumentation zu «America's Next Top Model» zeigt schonungslos, wie Tyra Banks, die sich selbst durch ein sexistisches System kämpfen musste, später genau diese Strukturen reproduzierte. Kerstin fragt sich mehrmals: Wie zur Hölle konnten diese Szenen damals ausgestrahlt werden? Und was ist eigentlich mit Heidi Klum und GNTM?

    Und Kerstin spricht über Gisèle Pelicots neues Buch. Viele in ihrem Umfeld haben sie gefragt: Schafft man es überhaupt, dieses Buch zu lesen? Kerstins Antwort hört ihr in der aktuellen Folge von HASSE MIT LIEBE.

    Was denkt ihr? Kommentiert unter diese Folge oder schreibt ein Mail an hallo@hassemitliebe.ch

    TIPP der Woche: «Love Story» auf Disney Plus – die Serie über Caroline Bessette und John F. Kennedy Jr. mit 90s-Looks, die süchtig machen.

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    50 Min.
  • Bad Bunny und Dating mit einer Behinderung (oder: Wie wir 2026 lieben können)
    Feb 11 2026

    In dieser Valentinstagsfolge spricht Kerstin über Bad Bunny's kraftvolle Superbowl Halftime Show, die zum Statement gegen Trumps Politik wurde. "The only thing more powerful than hate is love" war die Botschaft des puerto-ricanischen Stars, der bewusst auf US-Konzerte verzichtet, um sein Publikum vor ICE-Razzien zu schützen. Trump bezeichnete die Performance als "absolutely terrible" und nannte die Tanzeinlagen "disgusting, especially for young children". Kerstin kontert mit einem Faktencheck: Über 41 Millionen Menschen sprechen in den USA Spanisch, fast 20% der Bevölkerung sind hispanisch.

    Ausserdem berichtet Kerstin über die dramatischen Entlassungen bei der Washington Post, wo Jeff Bezos ein Drittel der Belegschaft abgebaut hat, darunter über 300 Journalistinnen und Journalisten. Die Nähe zwischen Bezos und Trump zeigt sich nicht zuletzt in der millionenschweren Melania-Biografie für Amazon Prime.

    Im Hauptteil begrüsst Kerstin die Journalistin und angehende Stylistin Sonya Jamil im Studio. Sonya, die mit Cerebralparese lebt, spricht offen über ihre Erfahrungen beim Dating. Sie erzählt, warum sie das Thema mittlerweile gar nicht mehr so lustig findet, wie ihre Behinderung die Partnersuche beeinflusst und was Apps wie Tinder für Menschen mit sichtbaren Einschränkungen bedeuten. Die beiden sprechen über Berührungsängste, Oberflächlichkeit in der Dating-Welt und den Druck zur Selbstoptimierung. Sonya erklärt, warum sie ihre Behinderung erst vor dem ersten Treffen erwähnt und welche Reaktionen sie dabei erlebt hat.

    Tipps:

    Serie «Tell Me Lies»

    https://www.youtube.com/watch?v=caxBKilXoRg

    Serie «Special»

    https://www.youtube.com/watch?v=b8S9Gxrp-uI

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    1 Std. und 3 Min.