Hasse mit Liebe Titelbild

Hasse mit Liebe

Hasse mit Liebe

Von: Kerstin Hasse
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Über diesen Titel

Klug, feministisch und mit Haltung.Copyright 2026 Kerstin Hasse Politik & Regierungen Sozialwissenschaften
  • Bad Bunny und Dating mit einer Behinderung (oder: Wie wir 2026 lieben können)
    Feb 11 2026

    In dieser Valentinstagsfolge spricht Kerstin über Bad Bunny's kraftvolle Superbowl Halftime Show, die zum Statement gegen Trumps Politik wurde. "The only thing more powerful than hate is love" war die Botschaft des puerto-ricanischen Stars, der bewusst auf US-Konzerte verzichtet, um sein Publikum vor ICE-Razzien zu schützen. Trump bezeichnete die Performance als "absolutely terrible" und nannte die Tanzeinlagen "disgusting, especially for young children". Kerstin kontert mit einem Faktencheck: Über 41 Millionen Menschen sprechen in den USA Spanisch, fast 20% der Bevölkerung sind hispanisch.

    Ausserdem berichtet Kerstin über die dramatischen Entlassungen bei der Washington Post, wo Jeff Bezos ein Drittel der Belegschaft abgebaut hat, darunter über 300 Journalistinnen und Journalisten. Die Nähe zwischen Bezos und Trump zeigt sich nicht zuletzt in der millionenschweren Melania-Biografie für Amazon Prime.

    Im Hauptteil begrüsst Kerstin die Journalistin und angehende Stylistin Sonya Jamil im Studio. Sonya, die mit Cerebralparese lebt, spricht offen über ihre Erfahrungen beim Dating. Sie erzählt, warum sie das Thema mittlerweile gar nicht mehr so lustig findet, wie ihre Behinderung die Partnersuche beeinflusst und was Apps wie Tinder für Menschen mit sichtbaren Einschränkungen bedeuten. Die beiden sprechen über Berührungsängste, Oberflächlichkeit in der Dating-Welt und den Druck zur Selbstoptimierung. Sonya erklärt, warum sie ihre Behinderung erst vor dem ersten Treffen erwähnt und welche Reaktionen sie dabei erlebt hat.

    Tipps:

    Serie «Tell Me Lies»

    https://www.youtube.com/watch?v=caxBKilXoRg

    Serie «Special»

    https://www.youtube.com/watch?v=b8S9Gxrp-uI

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    1 Std. und 3 Min.
  • Eskapismus in Zeiten des Faschismus (oder: Warum ich trotzdem Bridgerton schaue)
    Jan 28 2026

    Diese Woche wusste Kerstin nicht, ob sie über schöne Menschen in schönen Kleidern oder über Faschismus sprechen soll. Also spricht sie über beides.

    Diese Woche startet die neue Staffel von Bridgerton und Kerstin freut sich auf den üppigen Pomp in der Serie von Shonda Rhimes. Gleichzeitig erreichen sie Bilder aus Minneapolis – ICE-Razzien, Menschen, die erschossen werden, Kinder, die als Lockmittel benutzt werden. Ihr Bekannter aus Minneapolis schreibt ihr: «Bitte teile weiterhin Bilder und Artikel. Wir alle müssen darüber reden.»

    Kerstin spricht über das, was gerade in den USA passiert und warum der Journalist Jonathan Rauch sagt, wir können es jetzt beim Namen nennen: Faschismus. Und sie fragt sich: Darf ich in dieser Welt noch Eskapismus? Wann wird Flucht zur Verdrängung – und wann ist sie überlebenswichtig? Es geht um die Balance zwischen Hinschauen und Selbstschutz. Und um die Erkenntnis, dass es vielleicht kein Entweder-Oder gibt.

    Ausserdem: Das Beckham-Drama, Heated Rivalry und die echte Lady Whistledown – Eliza Haywood und ihr subversiver Papagei aus dem 18. Jahrhundert.

    Tipps:

    «Am I okay?» und «His & Hers» auf Netflix

    Hier der Artikel von Jonathan Rauch: https://www.theatlantic.com/ideas/2026/01/america-fascism-trump-maga-ice/685751/

    Wie hat euch die Folge gefallen? Und was denkt ihr über die TGV-Zug-Debatte? Stimmt bei Spotify ab oder schreibt Kerstin eine Mail an hallo@hassemitliebe.ch

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    52 Min.
  • Austern-Roulette und News-Overload (oder: Die Kunst, nichts zu wissen und trotzdem mitzureden)
    Jan 14 2026

    Wir leben im Zeitalter der Information – und trotzdem kann man das Gefühl haben, dass wir noch nie so wenig verstanden haben. Die ersten Tage von 2026 haben das besonders deutlich gemacht. Crans Montana brennt, und plötzlich wissen alle, wie man sich im Brandfall verhält. Die Videos von Renee Good aus Minnesota gehen um die Welt, und sofort haben alle die Wahrheit gepachtet.

    In dieser Folge spricht Kerstin Hasse darüber, wann wir eigentlich verlernt haben zu sagen: «Ich weiss es nicht.» Und sie redet über die Empörungsökonomie, die Geschwindigkeit über Genauigkeit stellt. Über epistemische Demut – ein sperriges Wort für ein simples Konzept: die Demut, zuzugeben, dass wir nicht alles wissen können. Und sie reflektiert über ihre eigene Zerrissenheit zwischen journalistischer Sorgfalt und dem Druck, als Content Creatorin relevant zu bleiben.

    Ausserdem: Love is Blind Germany (mit vielen performative male vibes!), neue Serientipps für euch und besorgniserregende Deepfakes.

    Tipp: Das Buch «Botanik des Wahnsinns» von Leon Engler

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    47 Min.
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