Folgen

  • Tafel und Freiplatz, Kreide und Basketball (11)
    Oct 23 2026

    In dieser Folge treffen Jakob und Henning den ehemaligen Sportlehrer Manfred Heyn. Der war unter anderem am Dreilinden-Gymnasium in Zehlendorf für den gleichnamigen legendären Freiplatz verantwortlich. Zuerst einmal wird jedoch festgestellt, der erste Kontakt mit Basketball beginnt meist in der Schule (02:14). Welchen Einfluss man als Lehrer dabei auf Schüler hat, dass ist Manfred Heyn erst viele Jahrzehnte später klar geworden (10:42). Anfang der 90er Jahre wurde der Dreilinden-Platz zum Mekka des Berliner Freiplatzbasketballs (20:28). Zahlreiche Nationalspieler verbrachten ihre Freizeit auf dem Court im Süden der Stadt. Seine größte Stunde hatte der Platz wahrscheinlich 1995 beim Besuch des verstorbenen NBA-Spielers Dikembe Mutombo (26:46). Manfred Heyn war nicht nur Lehrer, ist auch seit langer Zeit ALBA-Fan, vielleicht habt ihr ihn in den 90er Jahren mit seinem Horn in der Halle wahrgenommen (37:30). ALBA macht Schule ist das Nachwuchsprogramm von ALBA BERLIN, bei dem man auf den Pfaden von Manfred Heyn wandelt, denn bei den engagiertesten Berliner Sportlehrern wurden sich in den Anfangsjahren Tipps und Anregungen geholt (47:50).

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    56 Min.
  • Die Berliner Basketball-Universität (10)
    Sep 28 2026

    Hangtime History ist zurück aus der Sommerpause und das direkt nach der Basketball-WM der Frauen, die Jakob und Henning in Berlin auf ihre Art begleitet haben (01:11). Der Gast in der zehnten Folge ist ein bekanntes Gesicht im Berliner Basketball. Marius Huth hat die Anfänge des Nachwuchsprogramms von ALBA Berlin von Beginn an mitgeprägt und großen Einfluss darauf gehabt (07:07). Marius hat mittlerweile viel erlebt und erzählt, wie die Basketball-Ausbildung in den letzten Jahrzehnten viel mehr auf die Kinder zugeschnitten wurde (18:52). Ihm selbst ist dabei wichtig, dass es nicht immer nur auf das Gewinnen ankommt, die richtige Entscheidung ist oft viel wichtiger und perspektivisch wertvoller für junge Basketballer (24:23). Seit 2016 hat auch der spanische Basketball mit der Verpflichtung von Himar Ojeda bei ALBA zugenommen. Das hatte weitreichende Folgen auch im Nachwuchsbasketball (32:14). Spanien bleibt das große Vorbild in Sachen Nachwuchs- und Minibasketball im europäischen Vergleich. Die Entscheidungsfindung spielt dort eine viel größere Rolle und ist schon fast eine philosophische Frage (47:56).

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    56 Min.
  • Dem Spiel verpflichtet (9)
    Jul 16 2026

    In der letzten Folge vor der Sommerpause treffen Henning und Jakob ein echtes Unikat im Berliner Basketball. Patrice von Garnier ist für Entwicklung von Schiedsrichterinnen und Schiedsrichtern beim Berliner Basketball Verband verantwortlich. Er kümmert sich um die Koordination der Aus- und Fortbildung von Referees, und die gezielte Talentförderung. Damit bekleidet er die bislang einzige hauptamtliche Stelle in einem Basketball-Landesverband, der sich ausschließlich um Schiedsrichter kümmert. Angefangen hat Patrice allerdings im Ehrenamt (09:03). Mittlerweile macht er sich Gedanken wie man Schiedsrichternachwuchs findet, denn auch hier gilt, nicht jeder wird irgendwann einmal Bundesligaschiedsrichter (20:43). Wie erkennt man Talente und wie hält man diese vor allem bei der Stange (37:14), denn dieser Job ist nicht vergnügungssteuerpflichtig. Eltern werden zunehmend zu einem Problem, wenn sie ausblenden, dass auch die Schiedsrichter, die Spiele ihrer Schützlinge pfeifen, selbst noch Kinder sind (40:02). Wertschätzung tut deshalb gut und ist ein wichtiger Aspekt im Schiedsrichterwesen (48:40).

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  • Die Hüter des Spiels (8)
    Jun 18 2026

    Die achte Folge von Hangtime History beginnt mit einem Auszug aus einer Kolumne, die Henning Harnisch 2018 für die taz geschrieben hat (00:31). Es ist eine Ode an das Schiedsrichterwesen und damit wie gemacht für diese Folge. Den ganzen Text findet ihr hier: https://taz.de/Kolumne-Henningway/!5501392/

    Jakob und Henning beschäftigen sich diesmal mit den Schiedsrichtern, den Hütern des Spiels. Sie haben eine eigene und wichtige Rolle im Spiel. Auch hier ist Nachwuchsförderung wichtig. Anton ist 12 Jahre alt und aufstrebender Schiedsrichter in Berlin, dessen erstes Spiel noch gar nicht so lange her ist (08:46). Seine Leidenschaft hat einen großen Einfluss darauf, wie Anton ein Spiel schaut, denn längst hat er einen ganz anderen Blick auf das Spielfeld (17:22). Große Unterstützung bekommt Anton von seiner Familie, denn auch Schiedsrichter haben Fans (29:22).

    Inga ist in der abgelaufenen Saison die einzige Schiedsrichterin der Oberliga in Berlin gewesen. Zu ihrer Leidenschaft ist sie jedoch „gezwungen“ worden (34:06). Inga erklärt wie es ist als Frau in einer Männerliga zu pfeifen (35:46) und sie berichtet vom nicht immer förderlichen Ton in den Basketballhallen (49:25). Der Schiedsrichter hat eine schwierige Rolle im Spiel inne und wird deshalb immer wieder für Fans und Spieler zum Buhmann (57:31).

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  • Graswurzelbewegung auf dem Basketballfeld (7)
    May 29 2026

    Der Basketball in Berlin lebt an vielen Standorten von der Leidenschaft einzelner Menschen. Die geben ihre Begeisterung an die nächste Generation weiter und entwickeln damit den Basketball. Eine Graswurzelbewegung, die seit Jahrzehnten funktioniert.

    Jakob und Henning treffen diesmal Sören Simonsohn, einer der Gründer von City Basket Berlin (05:32) und Deutschlands jüngster Besitzer eines A-Trainerscheins. City Basket hat vor allem mit seiner ersten Frauenmannschaft in den 90er Jahren unter Simonsohn auf sich aufmerksam gemacht (10:11). Noch heute steht der Verein für seine gute Nachwuchsarbeit. Sören Simonsohn hat dabei schon fast alle Aufgaben bei City Basket übernommen. Die Frauen-Basketball-Weltmeisterschaft in Berlin ist der große Hoffnungsträger für einen Boom im Nachwuchsbereich (25:01).

    Dort hat Marina Zöllner beim TuS Lichterfelde ihre Fußstapfen hinterlassen. Fast 40 Jahre lang führte sie die ganz Kleinen an die Faszination Basketball heran (33:00) und hatte dabei großen Anteil daran, dass TuSLi eine der besten Talentschmieden des Landes war (38:59). Zahlreiche Nationalspieler haben bei ihr die Begeisterung für den Basketball kennengelernt und so hat auch Marina Zöllner ihren kleinen Anteil am Weltmeistertitel und dem Hype um den deutschen Basketball.

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    1 Std.
  • Eine Karriere für den Frauen-Basketball (6)
    Apr 16 2026

    Svenja Brunckhorst gehört mittlerweile zu den bekanntesten Namen im deutschen Basketball. Den 3x3-Triumph in Paris mit der historischen Goldmedaille für Basketball-Deutschland haben Millionen Menschen verfolgt. Zeit sich die Geschichte der Managerin für Mädchen- & Frauenbasketball bei ALBA BERLIN genauer anzuschauen.

    Jakob und Henning sprechen mit ihr über die Anfänge ihrer Karriere in der Basketballhochburg Wasserburg (04:43). Dort wurde noch nicht so viel Wert auf individuelles Training gelegt und so lebte Svenja viele Jahren von ihrem Talent und dem Spielwitz, kann man das eigentlich lernen (17:26)? In Spanien und Frankreich hat sie den Frauen-Basketball hautnah erlebt und viele Eindrücke gewonnen. Im Jahr 2020 traf sie dann die wegweisende Entscheidung sich ausschließlich dem 3x3 Basketball zu widmen. Es war ein Start-Up mit großen Hoffnungen, dass sich aber der Erfolg so schnell einstellte, damit hatte niemand gerechnet (27:13). Mittlerweile ist der Hype etwas verflogen, ein neues 3x3-Team wird aufgebaut und auch Svenja hat neue Aufgaben und Herausforderungen gefunden. Sie begleitet die Weltmeisterschaft in Deutschland im September und setzt große Hoffnungen in das Turnier (39:34). Bei ALBA BERLIN nimmt sie seit 2024 Einfluss auf den Frauen-Basketball (47:47), versucht ihn nach dem Erfolg auf dem Parkett nun auch organisatorisch zu prägen und profitiert dabei von ihrer eigenen Geschichte.

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  • Vom Amateursport zum Profibasketball (5)
    Mar 16 2026

    Diesmal treffen in der 5. Folge von Hangtime History zwei Epochen aufeinander (01:11). In den 1980er Jahren war Basketball noch ein Amateursport, erklärt Matthias „Matzi“ Strauss, der nicht auf den Mund gefallen ist (06:16). In den 1980er spielte er in der Basketball-Bundesliga und beendete 1994 seine Karriere in Berlin. Matzi berichtet von familiären Welten und wie die Professionalisierung mit einer Sporttasche begonnen hat (13:21). Mit Faruk Kulenović und Svetislav Pešić spielte er für prägende Persönlichkeiten des Berliner Basketballs (25:38). In den 2000er Jahren wurde der Basketball in Deutschland immer professioneller. Konstantin Lwowsky erlebte diese Zeit als Co-Trainer und Nachwuchscoach in Berlin. Spannende Trainerpersönlichkeiten kamen in die Liga und prägten sie mit neuen Ideen (39:11). In den letzten Jahren wurde die individuelle Ausbildung der Spieler immer wichtiger, eine Entwicklung die ebenfalls in den 2000er Jahren begann (53:12). Der Einblick in die zwei unterschiedlichen Epochen des deutschen Basketballs führt zu der Frage, ob das Spiel seinen Höhepunkt erreicht hat und was in Zukunft noch kommen könnte.

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  • Hangtime History - Das Herz des Basketballs (4)
    Feb 16 2026

    In der vierten Folge von Hangtime History widmen sich Henning und Jakob der Welt der Vereine (01:13). Sie sind das Herz des deutschen Basketballs. In Kladow treffen die beiden deshalb Hanne Schultka, Jahrgang 1938 und Nachwuchstrainer aus Leidenschaft. So erzählt er, wie schwierig es war, Basketball für Spandau zu begeistern (06:34). Hanne war ein Vorreiter in Sachen Nachwuchsgewinnung. Er ging früh in die Schulen, um die Kinder vom Basketball zu begeistern (13:28). Alexander Frisch ist in Spandau quasi in Hannes Fußstapfen getreten. Der ehemalige Bundesligaprofi engagiert sich als Trainer im Mädchenbereich (18:42). Spandau, das von den Einwohnern so groß ist wie Braunschweig hat mit dem TSC Spandau aber nur einen einzigen Basketballverein (20:38). Die Schule dient auch heute noch als Grundlage für die Nachwuchsarbeit im Verein. Alex hat dabei sehr gute Erfahrung mit der Mini-Traineroffensive des DBB gemacht (33:17). Doch was passiert mit den Talenten, wenn sie älter werden, wie schaffen es Vereine Breitensport und Leistungssportanforderungen unter einen Hut zu bringen (48:28). Diese Folge behandelt Vergangenheit, Gegenwart und sogar die Zukunft.

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