• (38) „Es gibt eine Erweckung im Iran“ – mit Markus Rode
    Jan 14 2026
    PRO-Redaktionsleiter Digital Nicolai Franz spricht in dieser Folge mit Markus Rode, Leiter von „Open Doors Deutschland“, über den Weltverfolgungsindex. Wie hat sich die Lage der Christen weltweit entwickelt? Ein besonderer Fokus liegt auf Syrien und Iran – wo es laut Markus Rode viel mehr Christen gibt, als man meinen könnte. [PRO auf Instagram](https://www.instagram.com/promedienmagazin/) [Jetzt PRO mit einer Spende unterstützen](https://www.pro-medienmagazin.de/spenden/) [Aktuelle News auf pro-medienmagazin.de](https://www.pro-medienmagazin.de/) [PROkompakt, unser wöchentlicher Newsletter – jetzt bestellen](https://www.pro-medienmagazin.de/prokompakt/) [Schreibt uns gerne auch eine E-Mail](mailto:leserbriefe@pro-medienmagazin.de?subject=Feedback%20zum%20Podcast%20%E2%80%9EGlaube.%20Macht.%20Politik.%E2%80%9C)
    Mehr anzeigen Weniger anzeigen
    53 Min.
  • (37) „Generation Deutschland“: Radikal oder nur konservativ? Mit Ruth Korte
    Dec 3 2025
    Die AfD hat in Gießen ihre neue Jugendorganisation „Generation Deutschland“ gegründet. Erste Eindrücke: nationalistisch, ausgrenzend, christlicher Glaube spielt kaum eine Rolle – aber wie radikal ist diese Gruppierung wirklich? Darüber spricht PRO-Redaktionsleiter Digital Nicolai Franz mit der Journalistin Ruth Korte vom „Gießener Anzeiger“. Sie war beim Gründungskongress vor Ort, hat Reden, Stimmung und Auftreten der jungen AfD-Mitglieder beobachtet und ordnet ein, wie stark völkische Positionen, Remigrationsforderungen und ein exklusives Menschenbild dort vertreten wurden. Außerdem geht es darum, welche Rolle der christliche Glaube auf dem Parteitag spielte – und welche nicht.
    Mehr anzeigen Weniger anzeigen
    39 Min.
  • (36) Von der Arche in die Politik – Mit Bernd Siggelkow
    Nov 13 2025
    In wenigen Tagen feiert das christliche Hilfswerk „Die Arche“ seinen 30. Geburtstag. Sich selbst feiern will Gründer und Pastor Bernd Siggelkow deshalb aber nicht. Es gehe ihm vor allem um die Kinder, denn das Hilfswerk gründete er einst auch aus der eigenen Erfahrung heraus, als Junge vernachlässigt worden zu sein. „Ich komme selbst von der Straße“, sagt er, und weiter: „Wir versuchen, Menschen stark zu machen und ihnen das Gefühl zu geben: Es gibt jemanden, der an dich glaubt.“ Nun aber wartet vielleicht eine neue Berufung auf ihn: Im kommenden Jahr tritt Siggelkow für die CDU bei den Berliner Abgeordnetenhauswahlen an. „Alles, was ich tue, ist immer auch politisch“, sagt er mit Blick auf die Arbeit der Arche. Immer habe er die Stimme der sozial Benachteiligten sein wollen, denn: Der Erfolg der Arche zeige vor allem den Misserfolg der Politik. Seine Frau habe ihn schließlich dazu motiviert, selbst in die Politik einzusteigen. „Ich möchte das schlechte Gewissen für soziale Gerechtigkeit sein.“ „Politik muss Wahrheit sagen“ An seiner Partei übt er durchaus auch Kritik, bei der CDU habe er aber die wenigsten Kompromisse machen müssen, das „Wertegefühl“ stimme mit seinem überein. Sein großes politisches Vorbild sei Wolfgang Bosbach, der ebenfalls immer intern Kritik geübt habe und noch übe. Genau wie er sei er kein „Freund von Wischi-Waschi“. „Politik muss Wahrheit sagen“, erklärt Siggelkow. PRO hat mit ihm auch über die Debatte um Friedrich Merz’ Stadtbild-Äußerungen gesprochen. In Marzahn-Hellersdorf, wo die Arche ihre Zentrale hat, sprächen die Menschen kaum über das Thema. Siggelkow hält den Streit auch deshalb für übertrieben. „Friedrich Merz hat zwei Sätze zu wenig gesagt. Aber er hat recht.“ Das Stadtbild habe sich im Zuge der Zuwanderung verändert, sagt er und verweist etwa auf Sicherheitsmaßnahmen auf Weihnachtsmärkten. Er habe sich vom Bundeskanzler aber eine bessere Erklärung für seine Worte gewünscht, „um das Thema zu entschärfen“. Dennoch kritisiert er auch die Form der öffentlichen Debatte: „Man muss auch mal polarisieren, um ins Gespräch zu kommen, aber das Gespräch findet heutzutage nicht mehr statt. Stattdessen finden Hass und Hetze statt.“ Sogar er selbst habe bereits Morddrohungen erhalten.
    Mehr anzeigen Weniger anzeigen
    1 Std. und 5 Min.
  • (35) Wie hält es die Linke mit Israel? / Zukunft des Staatskirchenrechts. Mit Bodo Ramelow
    Nov 4 2025
    In dieser Episode des Podcasts „Glaube macht Politik“ bespricht Nicolai Franz mit Bodo Ramelow die komplexe Verbindung von Religion und Politik, insbesondere im Kontext des Nahostkonfliktes. Die Folge beginnt mit der Vorstellung von Bodo Ramelow, dem ersten Ministerpräsidenten der Linkspartei in Deutschland und nun Vizepräsident des Bundestages, der auch als religionspolitischer Sprecher seiner Fraktion fungiert. Ein zentrales Thema der Episode sind seine jüngsten Eindrücke aus Israel, wo er nach den tragischen Vorfällen am Nova-Festival war. Diese Schreckensereignisse, bei denen viele Menschen getötet wurden, haben bei Ramelow einen tiefen Eindruck hinterlassen. Im Verlauf des Gesprächs schildert Ramelow seine Gedanken, die ihn seit seiner Rückkehr aus Israel beschäftigen. Er reflektiert über die Begegnungen mit Angehörigen der Geiseln und die Kunstveranstaltung, die an diesem dunklen Tag stattfand. Diese Erlebnisse lösen bei ihm Trauer, Empathie, aber auch die Überzeugung aus, dass in dieser zutiefst polarisierten Situation ein Dialog und eine friedliche Lösung notwendig sind. Ramelow betont die Notwendigkeit der menschlichen Perspektive, die er durch die Rettungsgeschichte von vier Beduinen erlebt hat, die Menschen unabhängig von deren religiöser Zugehörigkeit halfen. Die Diskussion nimmt eine tiefere Wendung, als Ramelow die Religion als Schlüsselthema in der Politik anspricht. Er stellt klar, dass der Schmerz der Opfer auf beiden Seiten – bei den Palästinensern und den Israelis – zu berücksichtigen und zu respektieren ist. Gleichzeitig kritisiert er die Instrumentalisierung von Religion zur Förderung von Konflikten und Missverständnissen, sowohl im Nahen Osten als auch in der westlichen Welt. Hierbei verknüpft er persönliche Glaubenserfahrungen und das Streben nach Frieden in einer von Konflikten geprägten Welt. In einem weiteren Handlungsschritt berichtet Ramelow von seiner Pilgerreise nach Rom, wo er Papst Leo XIV. traf und der Bedeutung dieser Begegnung für den interreligiösen Dialog. Der Papst, so Ramelow, steht vor der Herausforderung, eine polarisierten Weltkirche zusammenzuhalten und in den unterschiedlichsten Konflikten Frieden zu stiften. Dabei hebt Ramelow hervor, wie wichtig Mitmenschlichkeit und das Wohlergehen von Minderheiten sind. Im Verlauf der Episode diskutieren die beiden auch das Gesellschaftsbild und das Verständnis von Religion in Deutschland. Ramelow kritisiert die einseitige Wahrnehmung, dass die Linke grundsätzlich atheistisch sei. Er selbst steht als praktizierender Christ in seiner Partei für eine differenzierte Sicht auf Glauben und Religion und sieht sich nicht als Außenseiter. Sondern er beschreibt seine Rolle als einen gemeinsamen Lernprozess, der auch in der politischen Landschaft relevant ist. Die Episode behandelt eine Vielzahl von Themen: von Ramelows Erfahrungen im Bundestag und den Herausforderungen des interreligiösen Dialogs bis hin zu den geopolitischen Spannungen im Nahen Osten. Der Gesprächsfluss zeigt Ramelows emotionalen und politischen Einsatz für Frieden und Versöhnung, was eine wertvolle Perspektive auf die Rolle von Glauben in der politischen Arena gibt. Abschließend zeigt Ramelow, dass uneingeschränkte Solidarität mit einer Seite oft die anderen Sichtweisen übersieht und empfiehlt stattdessen einen offenen Dialog, um die Wunden zu heilen und ein echtes Verständnis zueinander zu entwickeln. [PRO auf Instagram](https://www.instagram.com/promedienmagazin/) [Jetzt PRO mit einer Spende unterstützen](https://www.pro-medienmagazin.de/spenden/) [Aktuelle News auf pro-medienmagazin.de](https://www.pro-medienmagazin.de/) [PROkompakt, unser wöchentlicher Newsletter – jetzt bestellen](https://www.pro-medienmagazin.de/prokompakt/) [Schreibt uns gerne auch eine E-Mail](mailto:leserbriefe@pro-medienmagazin.de?subject=Feedback%20zum%20Podcast%20%E2%80%9EGlaube.%20Macht.%20Politik.%E2%80%9C)
    Mehr anzeigen Weniger anzeigen
    1 Std. und 37 Min.
  • (34) Nach „Rising Lion“: Was Israel bezweckt (mit Mirjam Holmer)
    Jul 19 2025
    Vor einigen Wochen startete Israel die Operation „Rising Lion“: Israel fliegt Angriffe auf den Iran, der antwortet mit Drohnen und Raketen. Die Journalistin Mirjam Holmer lebt in Israel und schildert, wie sich der Konflikt dort anfühlt – politisch, menschlich, als Christ.
    Mehr anzeigen Weniger anzeigen
    45 Min.
  • (33) Keine Angst vor anderen Meinungen: Hermann Binkert über die Zukunft der Demokratie
    52 Min.
  • (32) Der neue Papst und die Evangelikalen: Thomas Schirrmacher über Leo XIV.
    1 Std. und 10 Min.
  • (31) Jung, konservativ, gläubig: Johannes Volkmann nach seiner ersten Sitzungswoche
    Apr 3 2025
    Willkommen zu einer spannenden Episode von „Glaube, Macht, Politik“, in der Nico mit dem jungen CDU-Abgeordneten Johannes Volkmann über die Veränderungen im Bundestag und die Herausforderungen der neuen Legislatur spricht. Direkt nach der Wahl hat sich viel getan: Die FDP ist nicht mehr im Bundestag, während die Linkspartei stark gestärkt wurde. Volkmann, mit seinen 28 Jahren bereits im Bundesvorstand und direkt gewählter Abgeordneter, gibt uns einen tiefen Einblick in seine Erlebnisse der ersten Sitzungswoche im Bundestag. Die Episode beginnt mit einem Gottesdienst in Berlin, der gleich zu Beginn der Bundestagswoche stattfand. Volkmann reflektiert über die spirituelle Dimension der Politik und den Wert der persönlichen Seelsorge für Abgeordnete. Seine erste Plenarsitzung war geprägt von ernsten Themen wie der Russlandbedrohung und der inneren Sicherheit, während er gleichzeitig sein Ziel erklärt, sich für seinen Wahlkreis stark zu machen und konkrete Fragen an die Bundesregierung zu richten. Besonders interessant sind seine Beobachtungen zur Stimmung im Bundestag, die von Anspannung und Unsicherheit geprägt ist. Volkmann erkennt die Krisen, die Deutschland betreffen, und fühlt die Verantwortung, diese anzugehen. Gemeinsam mit Nico diskutiert er die damit verbundenen Herausforderungen und die Erwartung, dass die CDU eine starke Regierungskoalition bilden muss, um eine solide Lösung für die Migrantenfrage und die Wirtschaftskrise zu finden. Nico und Volkmann beleuchten auch die Auswirkungen der neuen, stärkeren AfD im Bundestag. Volkmann teilt seine Erschrockenheit über das Verhalten der AfD-Abgeordneten und hebt hervor, dass er inhaltliche Schnittmengen sieht, jedoch eine Zusammenarbeit als nicht tragbar erachtet. Er beschreibt die Notwendigkeit, politische Ethik und Glaubenswerte in der Politik zu bewahren, während er sich klar von extremistischen Haltungen abgrenzt. Das Gespräch dreht sich weiter um Volkmanns persönliche Glaubensgeschichte und den Einfluss seines Christseins auf seine politische Arbeit. Er reflektiert, wie sein Glaube ihm hilft, in herausfordernden Situationen integer zu bleiben und ein verantwortungsbewusster Politiker zu sein. Mit dieser ergreifenden Mischung aus persönlichem Engagement und politischen Herausforderungen schließt die Episode mit der spannenden Frage, wie Volkmann seine Laufbahn in der Politik sieht – ein vielversprechendes Ende, das die Zuhörer neugierig auf die kommenden Entwicklungen in der deutschen Politik macht. 00:00:07 Neue Bundestagswahl, neue Gesichter 00:10:55 Politische Unsicherheiten und Herausforderungen 00:13:50 Fußstapfen des Großvaters und eigene Ambitionen 00:27:54 Verhalten der AfD im Bundestag 00:42:02 Glaube und Politik: Ein persönlicher Zugang 00:49:10 Zukunftsperspektiven und Kanzleraspirationen
    Mehr anzeigen Weniger anzeigen
    50 Min.