Herzlich willkommen!
Heute geht's um eine Frage, die uns gerade sehr bewegt: Was unterscheidet eigentlich Breitensport von Leistungssport? Und - Geht es im Breitensport etwa nicht auch um Leistung?
Auf den ersten Blick scheint es klar:
Leistungssport bedeutet Training auf höchstem Niveau, Wettkampforientierung, oft professionelle Strukturen
Breitensport wird als Freizeitsport verstanden – gesundheitsorientiert, sozial, zugänglich für alle
Aber - Leistung gibt es überall:
Die persönliche Bestzeit beim Stadtlauf
Das erste Mal 10 Kilometer ohne Pause
Der Aufstieg in die nächsthöhere Mannschaft im Verein
Urkunden und Medaillen schon bei Jugendturnieren
Der Unterschied ist deshalb nicht das ob, sondern das wie viel und zu welchem Preis.
Zudem beobachten wir die Ressourcenknappheit im Sport:
Fördergelder sind begrenzt
Trainingsplätze, Trainer:innen, medizinische Betreuung – alles nur für wenige
Sportstrukturen konzentrieren sich auf die Spitze
Talentförderung beginnt immer früher und selektiert härter
Das System schließt nicht nur ein – es schließt auch aus. Und das oft schon in jungen Jahren.
Aber fühlen sich die mit Ressourcen immer besser?
Sind diejenigen, die all diese Ressourcen bekommen, automatisch glücklicher? Zufriedener? Erfüllter?
Die Realität im Leistungssport ist oft:
Enormer Druck und Erwartungen
Verletzungen und gesundheitliche Langzeitfolgen
Verlust von Kindheit und Jugend
Existenzängste nach der Karriere
Mehr Ressourcen bedeuten nicht automatisch mehr Wohlbefinden. Manchmal ist das Gegenteil der Fall.
Empfehlung: Wertschätzung kostet nichts
An dieser Stelle möchten wir euch eine frühere Folge ans Herz legen: 23.Gedankencafé - Wertschätzung kostet nichts https://open.spotify.com/episode/44mY1DDOafEC0XflD52E6t?si=TjiLWVUVSpGNsS_BPMfolA
Denn egal ob Breiten- oder Leistungssport – echte Anerkennung und Respekt sollten nicht von Ressourcen oder Medaillen abhängen. Und wir können sofort loslegen!
❤️ Zum Abschluss die wichtigste Frage – egal ob Leistungs- oder Breitensport:
Wie geht's dir damit?
Nicht: Was hast du erreicht? oder Wie schnell warst du? – sondern:
Sport soll dem Menschen dienen und nicht umgekehrt . Egal auf welchem Niveau.
🎧 Hör-Tipp: Robin Gosens – Wie geht's dir?
Passend dazu empfehlen wir den "Wie geht's Dir Podcast" mit Robin Gosens. Der Fußballprofi spricht offen über mentale Gesundheit, Druck im Leistungssport und die Frage, die viel zu selten gestellt wird: Wie geht's dir wirklich?
🔗https://open.spotify.com/show/5XwEFwQLhq1E01gQ90ynwY?si=8dbc91531a58470e
Danke fürs Zuhören und bis zum nächsten Mal!
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