Folgen

  • J. Brahms: Sinfonie Nr. 1 (Teil 1/2)
    Apr 19 2026
    Wieso ist Brahms' Erste so beliebt? Die meiste Zeit reitet der Hörer auf dem Rücken eines Igels. Auch geizt Brahms mit Melodien, und die wenigen, die er sich abringt, stammen oft nicht von ihm. Dennoch: ein geniales Werk. So verquer, dass wir ihm eine Doppelfolge widmen.
    Mehr anzeigen Weniger anzeigen
    54 Min.
  • D. Schostakowitsch: Klavierkonzert Nr. 2
    Apr 12 2026
    Wie ärgert man seinen klavierspielenden Sohn? Mit Fingerübungen! Genau solche hat Dmitri Schostakowitsch in sein zweites Klavierkonzert hineinkomponiert – ebenso wie eine Rachmaninow- und eine Mozart-Parodie. Doch selbst hier bleibt einem manchmal das Lachen im Halse stecken, wie so oft bei diesem Komponisten.
    Mehr anzeigen Weniger anzeigen
    41 Min.
  • W. A. Mozart: Andante mit fünf Variationen für Klavier zu vier Händen
    Apr 5 2026
    Muss Kunst originell sein? 90% von Mozarts „Andante“ hätte auch eine KI schreiben können. Auf die restlichen 10% kommt es an! Und: Es schadet nie, sich ein paar Muskeln aufzubauen.
    Mehr anzeigen Weniger anzeigen
    42 Min.
  • R. Strauss: „Elektra“
    Mar 29 2026
    Wie löst man familiäre Konflikte? Bitte nicht so wie in „Elektra“. Wobei: Walzertanzen ist im wahrsten Sinn des Wortes ein guter erster Schritt – anschließend jedoch dürfte man mit sanfteren Mitteln besser fahren als mit den drastischen Lösungen, die Straussgeniale Oper präsentiert.
    Mehr anzeigen Weniger anzeigen
    43 Min.
  • C. Debussy: „Clair de lune“ / „Feuilles mortes“
    Mar 22 2026
    Was sucht ein Künstler? Die inneren Stimmen. Er findet sie in seiner Traumwelt. Klingt versponnen wie jede Mathematik. Zwischendurch fallen Blätter; der Mond leuchtet; Klaviermusik aus der Werbung erklingt.
    Mehr anzeigen Weniger anzeigen
    40 Min.
  • F. Hensel: Streichquartett in Es-Dur.
    Mar 15 2026
    Gibt es weibliche Musik? Es gibt Romanzen, vornehmlich für Damen, naiv und melodieverliebt. Die Romanze in Hensels Quartett hat den Charme von Schleifpapier. Abweisend, spröde und zum Himmel schreiend stößt das ganze Werk endlich auf offene, ja aufgeschreckte Ohren – fast 200 Jahre, nachdem es geschrieben wurde.
    Mehr anzeigen Weniger anzeigen
    46 Min.
  • J. Haydn: „Die sieben letzten Worte unseres Erlösers am Kreuze“
    Mar 8 2026
    Wie erreicht man Ziele? Mit der richtigen Einstellung. Legen Sie das Handy weg, schreiben Sie mit, teilen Sie die Folge auf, lassen Sie Unverstandenes vorüberziehen. Seien Sie geduldig. Dann wird dieser Haydn Ihr Hören verändern.
    Mehr anzeigen Weniger anzeigen
    2 Std.
  • A. Dvořák: Sinfonie Nr. 9 „Aus der neuen Welt“
    Mar 1 2026
    Wie klingt Heimweh? Bei Dvořák ist es ein Rhythmus. Der tschechische Komponist zeigte seinen amerikanischen Studenten, wie man eine spätromantische Sinfonie komponiert.
    Mehr anzeigen Weniger anzeigen
    1 Std. und 15 Min.