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Inhaltsangabe

Alles begann im Januar 1891 mit einer Sex-Party im Berliner Jagdschloss Grunewald. Teilgenommen hatten rund 15 adlige Damen und Herren der Hofgesellschaft - einige davon pikanterweise enge Verwandte Wilhelms II. Als ihr sexuelles Treiben in anonymen und mit pornographischen Fotos versehenen Briefen angeprangert wurde und der Inhalt der Briefe an die Öffentlichkeit durchsickerte, zog der Skandal rasch immer weitere Kreise. Als Verfasser der Briefe verdächtigt wurde Zeremonienmeister Leberecht von Kotze.

In seiner Ehre verletzt, verdächtigte er seinerseits adlige Standesgenossen, ihn verdächtigt zu haben. Es kam zu mehreren Duellen - in die Auseinandersetzungen um die Frage der Ehre mischte sich schließlich Wilhelm II. höchstpersönlich ein. Wolfgang Wippermann zeichnet die Geschichte dieses Skandals nach, der sich vom Hof- und Sittenskandal bald zu einem handfesten politischen Skandal auswuchs. Und er zeigt, inwiefern es dabei letztlich um Grundfragen der Mentalitätsgeschichte des deutschen Kaiserreichs ging: um Männlichkeit und Ehre.
©2017 SAGA Egmont (P)2017 SAGA Egmont

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Hörerrezensionen

Bewertung

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  • Klaus
  • Lichtenfels, Deutschland
  • 01.07.2018

Konfuses Werk ohne wissenschaftlichen Ansatz

Zunächst fällt auf, dass sich Wippermann nicht entscheiden kann: Skandalgeschichte oder Moralgeschichte? Er erzählt beides und verheddert sich dabei völlig. Seinen Interpretationsansatz gibt er im Nachwort preis - indem er einfach behauptet, dass man zu Mann oder Frau erzogen wird. Eine veraltete Idee - zeigt doch grade die Tatsache, dass Homosexualität kein erworbenes, sonderern gegebenes Verhalten ist. Warum soll das dann bei männlicher oder weiblicher Identität anders sein? Außerdem benutzt Wippermann die Moralvorstellungen der Jahrhundertwende immer dann, wenn es ihm passt - Skandal, Sexorgie mit dem Unterton der Entrüstung - und überhebt sich dann moralisch, wenn es ihm nicht passt.
Das ist konfus und albern.
Schade - Thema verfehlt.
Dabei gibt die Kotze Affäre eine Menge Stoff für das Thema der Untersuchung.
Dem Sprecher Teschner kann man die Dürftigkeit der Lektüre nicht anlasten. Er macht seine Sache gut.
Gut auch, dass Audible dieses Hörbuch zum halben Preis anbietet. Das ist es auch wert!