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Selbststeuerung

Die Wiederentdeckung des freien Willens
Autor: Joachim Bauer
Sprecher: Armin Hauser
Spieldauer: 4 Std. und 51 Min.
4.5 out of 5 stars (181 Bewertungen)

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Inhaltsangabe

Selbststeuerung ist eine Fähigkeit, die eine Voraussetzung für beruflichen Erfolg, glückliche Beziehungen, geistige und körperliche Gesundheit darstellt. Wer sie besitzt - wer also in der Lage ist, kurzfristige Bedürfnisbefriedigung zugunsten langfristiger Vorteile aufzuschieben, wer Beziehungskonflikten begegnet, statt ihnen auszuweichen, wer bewusst-kritisch gegenüber sich selbst ist, statt in gedankenlose Anpassung an die Umwelt zu verfallen - kann glücklich werden.

Joachim Bauer macht deutlich, wie Selbststeuerung funktioniert und was wir tun können, um sie neu zu erlernen.
©2015 Karl Blessing Verlag (P)2015 Lagato Verlag

Hörerbewertungen

Bewertung

Gesamt

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Sprecher

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Geschichte

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angenehmer sprecher und interessante geschichte

ich hab das hörbuch jetzt bereits mehrmals beim autofahren gehört und bin begeistert. der sprecher ist sehr angenehm und die geschichte rund um selbststeuerung sehr interessant. es gibt immer wieder einblicke in verschiedene psychologische studien, auch der marschmallow test, der sicherlich jedem bereits ein begriff findet hier seine erwähnung.
alles in allem finde ich das hörbuch sehr gelungen :-) danke bitte öfter so!

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    2 out of 5 stars

Etwas gar viel (etwas gar konservative) Meinung

Zum Hörbuch: Die Hörbuchumsetzung ist ausgezeichnet; angenehm und sehr gut verständlich gesprochen, dabei praktisch fehlerlos.

Zusammenfassend zum Inhalt: Zumindest wenn man Daniel Kahneman und Roy Baumeister gelesen hat kann man auf die ersten fünf Kapitel weitestgehend verzichten, außer der persönlichen Weltanschauung des Autors versäumt man kaum etwas. Das letzte Kapitel (und mit Einschränkungen des fünfte) halte ich für interessant und lesenswert. Hier ist der Autor fachlich in seinem Element; aus diesem Themenkreis ein ganzes Buch zu machen, hätte sicher gelohnt.

Im Detail:

Über weite Strecken ergeht sich der Autor in der Darstellung seiner persönlichen Meinung, und das zu Themen, die wohl mit seinem eigentlichen Forschungsgebiet nur am Rande Überschneidungen aufweisen dürften. Diverse persönlich gefärbte Ratschläge, insbesondere an die Politik, etwa zu den Themen Bildung, Konsumverhalten und Mediennutzung, hinterlassen den Eindruck, eher einem (zugegeben gehobenen) eindeutig rechtskonservativen Wirtshausgespräch zu entspringen als einem von einem Universitätsprofessor verfassten Buch. Ebenfalls untypisch für ein universitäres Umfeld ist der Gebrauch nicht weniger ungenauer bis widersprüchlicher Formulierungen. Ganz ausgeschlossen ist eine Beteiligung weiterer Autoren bei Werken von Professoren ja aber traditionell nicht.

Besonders der eher kläglich anmutende Versuch einer philosophischen Abhandlung über den freien Willen am Anfang des Buchs ist eines Forschers völlig unwürdig: Zunächst verzichtet der Autor auf eine Definition des Begriffs, setzt dann aber unzweifelhaft eine subjektive Definition voraus, um gegen den (ebenfalls nicht näher definierten) Determinismus zu argumentieren. Er unterstellt Verteidigern des Determinismus völlig absurde Behauptungen und Schlussfolgerungen (das Libet-Experiment weist in diesem Zusammenhang bestenfalls nach, dass Bewusstsein und freier Wille nicht ident sind, das behauptet aber doch hoffentlich auch niemand ernsthaft), hat aber letztlich - insbesondere etwa gegen Schopenhauers elegantes Bild des "frei" umfallenden senkrechten Stabes - keinerlei schlüssige Argumente. Die Nützlichkeit des Glaubens an den freien Willen dagegen ist unbestritten, fußt aber eben wieder gerade auf den landläufigen subjektiven Interpretationen des Begriffs.

Im folgenden Teil über die Wechselwirkungen der Selbststeuerung mit Umwelt und anderen mentalen Funktionene entsteht dann über weite Strecken unterschwellig der Eindruck eines Standesdenkens und es schwingt etwas die Sicht mit, die Armen seien für ihre Misere selbst verantwortlich, allerdings tritt der Autor dieser Lesart später explizit entgegen. Wieder drängt sich der Verdacht mehrerer Autoren auf.

Für etwas bedenklich halte ich hier, dass der Autor in seinen Formulierungen durchwegs bemüht scheint, mit Verschwörungstheoretikern und sonstigen Schwurblern verschiedenster Couleur kompatibel zu bleiben. Da ist die Rede von wenig vorbildhaften Eliten (auf Basis der in diesem Zusammenhang zitierten Studie eine aus meiner Sicht auch inhaltlich abwegige Schlussfolgerung) und stets gibt es eine klare Trennung zwischen den "echten" Menschen und den vermeintlichen Verführern aus Politik, Industrie und Kapital. Auch im Rahmen der Medizin wird von (synonym) Schulmedizin oder evidenzbasierter Medizin im Gegensatz zu Paramedizin gesprochen. Besonders widersprüchlich is hier, dass ja gerade Evidenz für Therapieaspekte diskutiert wird, die dann aber nicht Bestandteil der evidenzbasierten Medizin sein sollen.

Warum sich der Autor ausgerechnet das seiner Kernkompetenz (Psychoneuroimmunologie) zugewandte Kapitel für den Schluss aufhebt ist mir unklar. Hier geht es durchwegs fundiert und höchst glaubwürdig zu. Diesen Teil halte ich für höchst lesenswert und geradezu ermunternd. Man muss sich nur mal erst durchgekämpft haben.

Eigenwillig ist dabei einzig die vom Autor gepflegte Interpretation der Verknüpfung von Neurologie und Psychologie: Hier ist regelmäßig umständlich die Rede von dem Cortex als "neurobiologischem Korrelat" von Funktionen. Auch die Argumentation nimmt einige Umwege, um nicht sagen zu müssen, dass eine gewisse neuronale Struktur die Implementierung gewisser psychologischer Phänomene sei. Das kennt man für gewöhnlich eher von Geistlichen als von Wissenschaftlern.

  • Gesamt
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    5 out of 5 stars

klare Botschaft

Das Gehirn ist ein soziales Organ und die Ausprägungen unseres Gehirns hat gravierende Auswirkungen auf unseren Gesundheitszustand.

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    2 out of 5 stars

Sehr Medizinisch

Der Inhalt des Buches ist spannend. Jedoch ist alles sehr Medizinisch und kompliziert erzählt. Manchmal hatte ich das Gefühl, dass isch eine Medizinische Abschlussarbeit höre. Sonnst aber gut.

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    4 out of 5 stars
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    5 out of 5 stars

Hörenswert für sich selbst und andere

Ein hoch interessantes Thema, das sensibel und für alle verständlich erarbeitet wurde. Mit einer ernsthaften, geraden Stimme wurde gelesen. An einigen Stellen empfand ich die Stimmenmelodie als eintönig.
Für Pädagogen und alle im sozial arbeitenden Bereichen, aber auch für sich selbst ist es eine gelungene Erinnerung, was uns Menschen zu Menschen macht.

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    5 out of 5 stars

Ein sehr interessantes Buch

Ich habe das Buch bis zu Ende gehört und kann es nur weiter empfehlen

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sehr toll

ganz tolles Buch, dass zum Nachdenken anregt und definitiv den Horizont erweitert. Habe es verschlungen. Sehr empfehlenswert.

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    5 out of 5 stars

eine Idee auf den Punkt gebracht

die Story ist klar und überzeugend.
Es werden klare Meinungen vertreten und es wird zum Nachdenken angeregt.
Es ist eine wichtige Story gegen den Mainstream und für Eigenverantwortung.
Nicht anschließend, sondern ein erster Schritt auf dem Weg in die Freiheit.

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    5 out of 5 stars
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    5 out of 5 stars
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    5 out of 5 stars

Beeindruckendes Resumee der Hirnforschung

Wenngleich einem das Gefühl beschleicht der präfrontale Kortex sei omnipotent, dennoch lohnenswertes u. beeindruckendes Hörbuch