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Nana

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Nana

Von: Émile Zola
Gesprochen von: Oliver Rohrbeck
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"Mir ist erzählt worden", ergriff Faloise wieder das Wort, "daß Nana eine herrliche Stimme haben soll." "Die!?" rief der Direktor achselzuckend. "Die reinste Krähe! Nana hat andere Dinge, ei Donnerwetter! Ich hab' sie aufgestöbert, und das, was ich meine, ist ganz famos bei ihr vertreten, oder meine alte Spürnase ist nicht mehr wert als die des dümmsten Einfaltspinsels... Du sollst sehen, junger Herr: sie braucht nur aufzutreten, und der ganze Saal läßt die Zunge lang aus dem Halse heraushängen." Er hatte seine feisten Hände emporgehoben, und wie erleichtert senkte er jetzt die Stimme und brummte: "Oh, sie wird's weit bringen ... Eine Haut, oh! Eine Haut hat diese Nana ..."

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©gemeinfrei (P)2013 Audible Studios
Klassiker
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Eine köstliche Gesellschaftssatire, ideal vorgetragen. Auch wenn man manchmal nicht weiß, wer wer ist, woher er bzw sie kommt und wohin er /sie geht, spielt das für das Vergnügen, das dieses Buch bereitet, keine Rolle.

Mehr als eine Empfehlung

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Ich kann den wohlbekannten Sprecher Oliver Rohrbeck nicht loben, im Gegenteil. Besonders, wenn er wie immer versucht, Frauenstimmen dirch höhrmere Stimmlage zu imitieren, gerät ihm das regelmäßig zur (unfreiwilligen) Karikatur und das ist oftmals mehr als störend. Seine Interpreration der Charaktere ist oftmals zu aufdringlich (wer ist gut, wer böse ist zu festgelegt. Bei "kernigen" Männern versucht er seine Stimme künstlich noch tiefer modulieren zu lassen. In einer besseren Lesung, basierend auf einer besseren Übersetzung, hätte mir das Buch vielleicht besser gefallen.

Nana war mir als Figur zu einseitig - femme fatale, manipulativ.

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Der Vorleser verballhornt unempathisch den Text, indem er fast verhöhnend, jedenfalls infantil die direkte Rede der Protagonisten verspottet. Offenbar hat er die Dimension des Texts nicht verstanden. Leider kaum erträglich

Großartiges Stück Literatur schrecklich interpretiert

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Die Manierismen des Vorlesers färben den Text unangenehm ein. Vor allem aber fehlen wichtige Stellen. Zum Beispiel beispielsweise der vor-vorletzte, lange Absatz (Elle partit..) im französischen Original; hier wird Nanas durch Pocken entstelltes Gesicht beschrieben, nicht unwichtig weil Metapher für ihre innere Hässlichkeit. Oder fehlen diese Stellen schon in der deutschen Übersetzung?

Sprecher schwer zu ertragen, und wichtige Absätze fehlen

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all die anderen Hollywood Stars....

das Buch ist zeitlos...
man ersetze die Namen von damals ( gegen heutige) und die Dinge von damals Kalesche ( heute RR oder welche Marke auch immer als Status den Luxus gesehen wird)

alles geht um Genuss und was man darstellt..

früher nackt in der Oper ( Nanas Auftritt ) heute Sexvideo im Internet ( womit Kim und Paris bekannt wurden...

NUR heute wird das alles als normal angesehen- komplett allgemein: "ist halt so"
niemand mehr, der es als unguten Lebensstil ansieht- weil Konsum ( Allgemein als Wohlstand deklariert ) praktisch das einzige ist- woran man sich nicht freut zu leben;
Konsum- Genuss- Selbstdarstellung- der heutige Lebensinhalt....

ein gutes Buch über sich und die Zeit nachzudenken ;-)

Monsieur Steiner ...kann es sein dass Emile Zola damit Kilian Steiner, ab 1895 von Steiner, (* 9. Oktober 1833 in Laupheim; † 25. September 1903 in Stuttgart) war ein deutscher Bankier und Mäzen. gemeint hat?

Dass Buch endet 1870 mit dem Beginn des Deutsch / Französischen Krieges - es könnte also durchaus sein , dass Herr Kilian Steiner mit Monsieur Steiner gemeint gewesen ist;
schade dass man heute nicht mehr weiß, wen und was Emile Zola in seinen Romanen als Vorbild genommen hat;

wer epische Romane mag- wird diesen hier auch mögen;

ein vergleichbarer Roman ist: "Der Idiot" von Fjodor Dostojewski.
Nana von Zola ist wie Nastassja in Dostojewskis Roman. :-)









Nana von heute- Kim Kardashian, Paris Hilton und

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