Menschenhunger
Ondragon 1
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Gesprochen von:
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David Nathan
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Von:
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Anette Strohmeyer
Beschreibung von Audible
Zwischen Buchphobie und Menschenhunger
Die Suche von Krimifans mit einem Hang zu skurrilen Ermittlern hat ein Ende: Paul Eckbert Ondragon ist da! Und David Nathan leiht ihm seine Stimme. Bereits Ondragons erster Fall "Menschenhunger" hat es in sich. Gerade selbst in klinischer Behandlung wegen seiner Buchphobie, wird in den umliegenden Wäldern eine Frauenleiche gefunden. Die Polizei vermutet einen hungrigen Bären als Täter. Doch Ondragon hat Zweifel. Bereits hunderte Jahre zuvor wurde in der Region bestialisch gemordet. Damals unter Verdacht: Wendigo, ein mystisches Wesen mit einer kulinarischen Vorliebe für Menschen. Ein spannend-skurriles Hörvergnügen!
Setze die Serie fort
Die Geschichte begint sehr stimmungsvoll. Man wird tief in den Wald versetzt, Orte und Personen werden mit der nötigen Ruhe eingeführt, die Geschichte entwickelt sich langsam - aber angenehm langsam. Man hat nicht da Gefühl, daß etwas fehlt; ganz im Gegenteil.
Der Grundgedanke der Story ist sehr interessant: unerklärliche Morde geschehen, einmal im Jetzt, einmal in der Vergangenheit. Ein mythisches Waldmonster wird dafür vertantwortlich gemacht, damals we heute, ...oder nicht...? Existiert der Wendigo tatsächlich, oder ist er ein Hirngespinnst der in einem psychiatrischen Zentrum ihrer Therapie harrenden Patienten - die alle freiwillg dort sind und sich Heilung durch einen der dekoriertesten Ärzteteams der USA versprechen...?
Bis zur Hälfte des Hörbuchs folgt man gebannt der Geschichte und erlebt sie mit.
..und dann geht auf einmal alles unglaublich schnell.
Plötzlich ist keine Zeit mehr für sorgfältig ausgearbeitete Handlungsstränge, plötzlich werden Details und Tatsachen aus dem Hut gezaubert und in einem nachgeschobenen Satz erklärt (und nicht etwa Trivialitäten, sondern elementare Dinge, die direkt die Kernhandlung betreffen), ein ganz anderes Übel als die Wendigo-Morde steht plötzlich - einfach so - im Zentrum, ohne vernünftig motiviert oder durch die Geschichte vorher angedeutet zu sein, ja, es interessiert einen überhaupt nicht, plötzlich werden in kurzer Zeit sehr viele der sorgsam eingeführten Personen einer nach dem anderen Schlag auf Schlag umgenietet, der "Held der Geschichte" verhält sich plötzlich unglaublich egoistisch, Personen sind aus heiterem Himmel heraus Teil eines großen Komplotts, ohne daß es vorher den leisesten Hinweis gab, und und und.
Man hat das Gefühl, ein vorgegebenes Limit könnte überschritten werden, so daß die Geschichte schnell schnell zu einem Ende gebracht werden mußte ... und fühlt sich ziemlich verschaukelt.
Schade. Sehr schade! Die Idee des Ganzen hat sehr viel Potential. Die ganz zum Schluß im Zimmer 20 gemachten Entdeckungen geben den Rahmen erbrechnes vor, in dem sich die Autorin weit ausladender hätte auslassen können und das, ausführlicher beschrieben, auch wirklich interessant und nachvollziehbar gewesen wäre.
Der nachgeschobene Epilog ist ganz nett, zeigt aber auch wieder nur auf, was noch gegangen wäre.
Anfangs dachte ich mir, das ist ein neuer Roman in der "Preston & Child"-Liga. Leider versandete die Geschichte dann in sehr ärgerlicher Weisen.
Schade um diese Ideen. Sehr schade!
Ein Sonderlob gebührt allerdings David Nathan. Er war schon immer einer der besten, aber mit dieser Lesung steigt er in meinen persönlichen Olymp auf, in dem bisher nur Detlev Bierstedt war. Spitze!
Schade...
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Sehr gut!
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Eine sehr gute Geschichte.
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Toll einfach nur toll
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Sehr gut
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