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Ein Prozent ist genug: Mit wenig Wachstum soziale Ungleichheit, Arbeitslosigkeit und Klimawandel bekämpfen

Spieldauer: 7 Std. und 26 Min.
4 out of 5 stars (76 Bewertungen)

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Inhaltsangabe

Die Fronten sind verhärtet: hier die Anhänger des Degrowth, die negative Wachstumsraten für unverzichtbar halten - dort die Mehrheit der Wachstumsgläubigen, die noch immer von zweistelligen Zuwächsen träumt. Radikale Rhetorik und Konzepte scheinen mehr denn je nötig zu sein, um sich Gehör zu verschaffen. Doch gibt es wirklich keine Lösungen dazwischen?

Für Jorgen Randers und Graeme Maxton ist es höchste Zeit, Realitäten anzuerkennen und Denkblockaden zu überwinden. In "Ein Prozent ist genug" stehen die Industrieländer, deren Wirtschaft kaum noch wächst, im Mittelpunkt. Der aktuelle Bericht an den Club of Rome räumt auf mit dem Mythos der Alternativlosigkeit und präsentiert einen Maßnahmenkatalog für überfällige Reformen in Politik und Wirtschaft: für den Umbau unserer sozialen Sicherungssysteme, für menschenwürdige Arbeitsplätze und einen Klimaschutz, der der Wirtschaft nutzt.

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Hörerbewertungen

Bewertung

Gesamt

  • 4 out of 5 stars
  • 5 Sterne
    44
  • 4 Sterne
    15
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    7
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    6
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    4

Sprecher

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Geschichte

  • 4 out of 5 stars
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Absolut hörens- und nachdenkenswert

Das Buch ist wirklich hochgradig interessant und hörenswert. Auch für "Nichtfachleute" sind die Zusammenhänge und Thesen gut und verständlich erklärt. Zudem ist es sehr gut gelesen. Von daher: Hört rein!

Die Autoren beschreiben die Mängel, Fehler und Gefahren unseres Wirtschaftsmodells sehr gut. Ich stimme ihnen in ihrer Kritik absolut zu. Völlig zutreffend wird erklärt, dass die Reichen nur an die Reichen denken und denen ein starker Staat, der die Interesse aller Menschen - sowie der Natur - und nicht nur die der Besitzenden vertritt, entgegenstehen muss. Alles richtig erkannt.

Auch die aufgezeigten Lösungswege, ja die Autoren führen tatsächlich Lösungswege auf, weisen in die für mich absolut richtige Richtung, wenn man über die Ausprägung der einzelnen Vorschläge noch diskutieren könnte. Und diese Diskussion ist dringend erforderlich, weil die Zeit drängt. Nicht nur die Klimakatastrophe, auch der nächste Crash der Finanzmärkte stehen vor der Tür.

Das Buch ist sicher nicht der Stein der Weisen, aber es bringt gute Argumentationshilfen und deutliche Fingerzeige in die richtige Richtung, damit auch in Zukunft noch ein gutes Leben auf diesem Planeten für die Menschheit möglich ist.

  • Gesamt
    2 out of 5 stars
  • Sprecher
    4 out of 5 stars
  • Geschichte
    2 out of 5 stars

Realistische Umsetzung?

Teilweise bringen die Autoren gute Vorschläge, wie man den Klimawandel bekämpfen kann. Die Hälfte der Vorschläge sind allerdings sehr einseitig betrachtet und einige sogar völlig absurd.
M.M.n. haben die Autoren die (sozial-)politische Betrachtungsweise und Konsequenzen überwiegend völlig ausser Acht gelassen, weswegen auch viele Vorschläge zu absurd und zu folgenschwer sind, um sie realistisch anzuwenden.
Auch sind einige wirtschaftswissenschaftlichen Aussagen sehr pauschalisierend und allgemein formuliert. Die komplette Wirtschaft in eine Schublade zu stecken, ist nicht zielführend.

Insgesamt finde ich, dass das Buch die Vorschläge und Gegebenheiten zu einseitig betrachtet und würde es deswegen nicht unbedingt weiterempfehlen.

  • Gesamt
    5 out of 5 stars
  • Sprecher
    4 out of 5 stars
  • Geschichte
    5 out of 5 stars

Haben wir hier schlechtes Klima...

fahren wir sofort nach Lima(UKW)
Selbst mit Ortsveränderungen über derart große Distanzen wie weiland von der Neuen deutschen Welle empfohlen wird es womöglich selbst für die Reichen und Mächtigen bald nicht mehr getan sein.Ja was denn nun? So kann es nicht weitergehen. Also lasst uns so weitermachen? Endzeit oder Wendezeit? Die Autoren bleiben bei aller Skepsis gegen die politische Gestaltungskraft und den politischen Gestaltungswillen der Weltgemeinschaft dennoch zuversichtlich. Was bleibt uns auch übrig? Lassen sich diese Herkulesaufgaben mit denen sich das Menschengeschlecht konfrontiert sieht im Gemütszustand der Hoffnungslosigkeit anpacken? Es heißt Habgier sei die Sünde auf die am meisten Verlaß ist. Dann braucht es für eine lebenswerte Zukunft wahrlich eines utopischen Mutes, denn ohne eine gehörige Umverteilung des weltweiten Reichtums und einer Eroberung des Primats der Politik gegenüber der Ökonomie wird es nicht gehen. In einem aktuellen Interview sprach der Zukunftsforscher Matthias Horx gar von der Pflicht zur Zuversicht und wagt die These: "Wir werden den Klimawandel managen"(Frankfurter Neue Presse vom 29.12.2016)
1% ist genug ist Hörbuchpflichtprogramm denn selbst die hartnäckigste Realitätsverweigerung wird irgendwann ad absurdum geführt.

  • Gesamt
    5 out of 5 stars
  • Sprecher
    5 out of 5 stars
  • Geschichte
    5 out of 5 stars
  • Ute
  • 25.03.2017

Wege aus dem heutigen Dilemma

Daumen hoch für dieses äußerst interessante Hörbuch. Zwei Fachleute, die sich in ihrer Materie wirklich auskennen, haben dieses Hörbuch verfasst, welches nicht nur die heutigen Probleme deutlich und für jeden verständlich aufzeigt, sondern auch 13 Schritte anbietet, wie man eine bessere und lebenswertere Welt für alle schaffen könnte und das auch gleich noch in Verbindung mit der Schonung und Heilung unseres mittlerweile äußerst geschundenen Planeten.

Natürlich ist ihnen auch bewusst, dass nicht alle aufgezeigten Wege einfach umzusetzen sind, doch das ist ja noch lange kein Grund, das Problem nicht trotzdem anzugehen und es zu versuchen. Besser als nichts zu tun und sich mit dem leider immer noch in Mode befindlichen Wortes der Alternativlosigkeit hinzusetzen und zuzusehen, wie alles immer schlimmer und fataler wird.

Sicherlich werden einigen (besonders den Reichen) die Vorschläge ganz und gar nicht schmecken. Doch mit der „Nach mir die Sintflut-Mentalität“ muss endlich Schluss sein! Denn auch die folgenden Generationen, sei es von Menschen oder Tieren, haben ein Recht auf Leben.

Eine Erklärung, die mir besonders gut gefallen hat, ist der Vergleich der Erde mit dem menschlichen Körper. Denn auch unser Planet ist ein Organismus. Wenn unser Körper sich um nur 2 Grad erwärmt, also auf 39 Grad, dann haben wir Fieber und uns geht es gar nicht gut. Ebenso ergeht es unserer Erde, wenn sich das Klima um 2 Grad erhöht. Dies sei all denjenigen gesagt, die immer noch meinen: 2 Grad sind nicht viel.

Sehr schön fand ich auch den Einsatz der zwei Sprecher. Sie hatten beide angenehme Stimmen und die Aufteilung ihrer jeweiligen Einsätze fand ich auch gut durchdacht. Es vereinfachte das Zuhören und das Verständnis des Gesagten.

  • Gesamt
    4 out of 5 stars
  • Sprecher
    3 out of 5 stars
  • Geschichte
    3 out of 5 stars

Gute Ansätze, häufige Wieseeholungen

An sich bietet das Buch sehr gute Ansätze die durchaus Realität werden können bzw. die Welt ein Stückweit besser für alle machen. Das die Reichen (aus meiner Sicht fast alle Europäer) dabei zurückstecken müssen ist logisch. Leider ist das Buch sehr langatmig und wiederholt sich sehr häufig. Und begründet die Vorschläge aus zu vielen Sichtweisen, was an sich nicht Nötig ist. Die Zwischenfragen der weiblichen Sprecherin passen nicht ins Buch.

  • Gesamt
    5 out of 5 stars
  • Sprecher
    4 out of 5 stars
  • Geschichte
    5 out of 5 stars

Sehr gute Ansätze

Wichtige Ansätze, deren Umsetzung die Welt ein Stück weit besser machen. Sollte sich jeder damit auseinandersetzen.

  • Gesamt
    3 out of 5 stars
  • Sprecher
    3 out of 5 stars
  • Geschichte
    4 out of 5 stars

Hörenswert

Eine sehr gute Analyse der gegenwärtigen Situation. Schon allein deshalb ist das Buch absolut hörenswert. Die Lösungsvorschläge gehen stark in Richtung Umverteilung, womit implizit angedeutet wird, dass das derzeit angewandte System eine moralische Rechtfertigung hat. Sinnvoller wäre ein komplettes Umdenken, in dem weitaus einschneidendere Maßnahmen ergriffen werden. Nicht Umverteilung der Erträge, sondern dem Gemeinwohl dienende und Ressourcen schonende Preisbildung an der Quelle wäre angesagt. Der Vorteil des Modells ist eine relativ widerstandsfreie Umsetzbarkeit, allerdings zum Preis einer sehr langsamen Verbesserung des Klimas. Die Vorschläge des Think-Tanks um Frau Wagenknecht scheinen mir mutiger erfolgsversprechender. Der Sprecher ist angenehm, wird aber leider immer wieder von einer Sprecherin abgelöst, die sich in der Materie oberlehrerhaft anhört.

  • Gesamt
    5 out of 5 stars
  • Sprecher
    5 out of 5 stars
  • Geschichte
    5 out of 5 stars

Ein sehr empfehlenswertes Hörbuch!

Sehr verständlich. Ideen und Vorschläge für eine bessere Welt nachvollziehbar. Es muss ein Umdenken stattfinden!

  • Gesamt
    5 out of 5 stars
  • Sprecher
    5 out of 5 stars
  • Geschichte
    5 out of 5 stars

Wichtig! Wir müssen dringend umdenken.

Es wird Zeit dass wir unsere fetten Ärsche hochbewegen und endlich akzeptieren, dass unser Lebensstil nicht funktioniert.

Dieses Bich zeigt aber auch, dass wir uns vielleicht gar nicht dermaßen auf Diät setzen müssen, um die Krise zu meistern.

  • Gesamt
    3 out of 5 stars
  • Sprecher
    3 out of 5 stars
  • Geschichte
    5 out of 5 stars

Gute Ideen, aber mühsam zu hören

Was wäre für andere Hörer sonst noch hilfreich zu wissen, um das Hörbuch richtig einschätzen zu können?

Die Autoren vermitteln sehr begrüßenswerte Ideen, die den aktuellen Vorstellungen vom ewigen Wachstum zu Wider laufen, aber dennoch das Leben für die meisten Menschen auf diesem Planeten verbessern würden. Ich höre fast ausschließlich Sachbücher und es ist keineswegs so, dass dabei der Unterhaltungswert auf der Strecke bleiben muss - bei diesem aber leider schon. Es wechseln sich eine männliche und eine weibliche Erzählstimme ab, dennoch schleicht sich eine permanente Monotonie in den Redefluss ein. Weite Strecken sind wirklich mühsam zu hören und erfordern viel Konzentration. Man muss schon Ökonom sein, um daran Gefallen zu finden. Insgesamt kann ich daher nicht mehr 3 Sterne vergeben, auch wenn die vermittelten Ideen mehr verdient hätten.