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Inhaltsangabe

Es ist Anfang des 19. Jahrhunderts. Der Kaspar Brandner, ein rüstiger Vierundsiebzigjähriger, lebt als Schlosser und Büchsenmacher am Tegernsee. Seine Frau ist bereits verstorben, seine beiden Söhne dienen als Soldaten in einem bayerischen Artillerieregiment. Eines Abends erscheint ihm der Boandlkramer (der Tod). Der hat den Auftrag den Brandner Kaspar abzuholen und ins Jenseits zu begleiten. Doch der Brandner fühlt sich noch "gesund wie ein Fisch im Wasser" und kann sich nicht vorstellen, seine geliebte Heimat zu verlassen. Es gelingt ihm, den Tod zu überlisten, indem er ihn mit Kirschgeist betrunken macht und ihn dann im Kartenspiel betrügt. Der Gewinn: weitere 18 Lebensjahre.

Als einige Jahre später eine junge Sennerin aus seiner Nachbarschaft verunglückt und in den Himmel kommt, fliegt auch sein illegaler Handel auf. Der Boandlkramer kehrt zurück und der Brandner Kaspar, der unter schlechten Zeiten gelitten hat, lässt sich überreden einen Blick in das Paradies zu werfen. Oben angekommen, wird er vom Portner zu seinen Söhnen, seiner Frau und anderen Verwandten geführt. Die Freude über das Wiedersehen und das Erstaunen über die Herrlichkeit des Paradieses sind so groß, dass er beschließt, einfach "oben" zu bleiben.

Kurt Wilhelm (1923-2009) war ein deutscher Regisseur und Autor. In München und Berlin aufgewachsen, besuchte er nach der Schule das Max-Reinhardt-Seminar in Wien. Nach ersten Rollen am Burgtheater und am Theater in der Josefstadt 1942/43 ging er ans Schauspielhaus Stuttgart, wo er sowohl als Schauspieler, Dramaturg als auch in der Regieassistenz tätig war. Anfang 1944 wurde er von der Gestapo verhaftet, da er sich in einem Brief kritisch über den Nationalsozialismus geäußert hatte. Nach seiner Entlassung wegen Haftunfähigkeit führte Wilhelm ein Wanderleben und zog 1945 nach München, wo er den Aufbau des Bayerischen Rundfunks mitprägte. Für den Hörfunk entwickelte und inszenierte er beliebte Sendungen wie "Die Brummelg'schichten". Ab 1953 arbeitete er für das neu gegründete Fernsehen in Freimann. Hier entwickelte er richtungsweisende Fernsehformate, adaptierte Bühnenstücke, Shows und Operetten. Sein größter Publikumserfolg war die Theaterfassung der 1871 von seinem Ururgroßonkel Franz von Kobell geschriebenen Erzählung "Der Brandner Kasper und das ewig' Leben", die 1975 am Münchner Residenztheater uraufgeführt wird (im gleichen Jahr auch als Buch erschienen). Kurt Wilhelm fühlte sich stets auch zum Schreiben hingezogen. Seine schriftstellerische Tätigkeit umfasst Romanen, Erzählungen, Essaybänden, Bühnenstücken, Drehbücher sowie eine grundlegende Biographie über Richard Strauss.
©2017 SAGA Egmont (P)2017 SAGA Egmont

Hörerrezensionen

Bewertung

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15 Sterne-Hörbuch

Den Film kenne ich schon in verschiedenen Varianten. Die Handlung ist sehr originell und gibt den Zeitgeist und Charme der Gegend wieder. Mit dem Dialekt sollte man vertraut sein, da einem sonst viele verbale Feinheiten entgehen. Es gibt viele unterhaltsame und komische Stellen in der Handlung, die einem beim ersten Hören angenehm überraschen. Jedoch hat die Handlung auch viele nachdenkliche Stellen, die die harte Zeit treffend beschreiben. Bei all der scheinbaren Fröhlichkeit darf man nicht übersehen, dass es für die einfache Landbevölkerung Jahr für Jahr ums reine Überleben ging. Auch die vielen Schicksalsschläge, die auf den Brandner Kasper hereinbrechen, sind allgegenwärtig. Letztlich ist es für ihn eine Erlösung. Er lässt los und stellt fest, dass ihm das Loslassen leicht fällt, da ihm nichts mehr auf Erden hält. Der Gras-Ober war für ihn letztlich kein Gewinn.