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    Inhaltsangabe

    Fritz Mauthner, der große Sprachkritiker zeigt hier, dass das Lebenswerk des berühmtesten Philosophen, der Stolz zweier Jahrtausende, nicht mehr als ein Gesellschaftsspiel war. Er nennt Aristoteles einen Denker ohne schöpferische Kraft und bescheinigt ihm keine philosophische Persönlichkeit gewesen zu sein.
    Fritz Mauthner war Schriftsteller und Philosoph. Nach einem nicht vollendeten Studium der Rechtswissenschaften wandte sich Mauthner journalistischen und schriftstellerischen Tätigkeiten zu. Für das "Berliner Tageblatt" schrieb er von 1876 bis 1905 Feuilletons und Theaterkritiken. 1878 veröffentlichte er die literarische Parodie "Nach berühmten Mustern" die ihn landesweit bekannt werden lässt. Seine radikal-skeptische Sprachkritik, die unter dem Titel "Beiträge zu einer Kritik der Sprache" 1901/1902 erschien, hatte großen Einfluss auf die Sprachskepsis seiner Zeit.
    ©2006 Medienverlag Kohfeldt (P)2006 Medienverlag Kohfeldt

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