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    Inhaltsangabe

    Es geht um Liebe.

    Es geht um uns.

    Der Kalte Krieg zieht auf, und Worte werden zu Waffen. Olga Iwinskaja, Geliebte des großen Boris Pasternak, wird verhaftet. In Moskau will man verhindern, dass Pasternaks Roman Doktor Shiwago erscheint, doch Olga hält an ihrer Liebe zu Boris fest. Zugleich will die CIA mit einer einzigartigen Waffe den Widerstand in der Sowjetunion wecken - mit Literatur, mit Doktor Shiwago. Für die Mission wird die junge Irina angeworben und von der Agentin Sally ausgebildet.

    Es beginnt eine gefährliche Hetzjagd auf ein Buch, das den Lauf der Welt verändern soll. Eine große Geschichte über geheime Heldinnen, die Kraft der Literatur und - die Liebe.

    ©2019 Aufbau Verlag GmbH & Co. KG. Übersetzung von Ulrike Seeberger (P)2019 Audible Studios

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    • Sprecher
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    • Geschichte
      3 out of 5 stars
    • A
    • 16.04.2020

    Sehr ernst, teilweise trostlos

    Gut geschrieben. Hat meinen Geschmack nur leider nicht getroffen. Zieht sich teilweise in die Länge und wirkt trostlos.
    Für mich ein Fehlkauf.

    • Gesamt
      4 out of 5 stars
    • Sprecher
      5 out of 5 stars
    • Geschichte
      4 out of 5 stars

    Literatur- und Weltgeschichte im Blümchenstil

    Die wendungsreiche Geschichte hinter der Veröffentlichung von „Doktor Schiwago“ verspricht großes Kino. Schon kurz nach dem fulminanten Einstieg beschleicht einen jedoch das Gefühl, dass das Buch im weiteren Verlauf unter seinen Möglichkeiten bleiben wird. Der Verdacht erhärtet sich, dass die Autorin eher ein vordergründiges Melodram schreiben wollte, als mit der gebotenen Sorgfalt die tatsächlichen Ereignisse aufzuarbeiten. Nach ein wenig Recherche stellt man fest, dass die meisten offiziellen Lobeshymnen zu diesem Buch von Frauenzeitschriften stammen, keine einzige aber aus den klassischen Feuilletons - reingefallen.

    Ich möchte das Buch trotzdem nicht in die Pfanne hauen, denn es wird sein Publikum finden und dort auch den richtigen Nerv treffen; zumal Dialoge und Szenenbeschreibungen gut geschrieben und gesprochen sind und die Verarbeitung der geschichtsträchtigen Ereignisse an sich schon lobenswert ist. Auch den parallel verlaufenden Ich-Erzählungen der beiden starken Frauenfiguren in Ost und West – hier Pasternaks Geliebte, dort die CIA-Agentin – folgt man über weite Strecken gerne, obwohl viele Szenen schnell einen Punkt erreichen, der hart am Kitsch vorbei schrammt und bei Kapitelwechseln oft nicht sofort klar ist, wer denn nun gerade erzählt.

    "Es geht um Liebe“, ist zu Anfang der offiziellen Inhaltsangabe zu lesen.
    Die „Liebe" ist auch ein starkes Element in "Doktor Shiwago“ und sie bleibt wohl über alle politischen und geschichtlichen Aussagen hinweg am längsten im Kopf des Lesers oder Kinozuschauers hängen.
    Die „Liebe“ und vor allem die persönlichen Befindlichkeiten der handelnden Personen im vorliegenden Roman gleichfalls so stark in den Vordergrund zu rücken, halte ich aber für falsch; aus meiner Sicht müsste „Alles, was wir sind" seinem großen Vorbild auf einer ganz anderen Metaebene begegnen. Ein grundlegendes Lektorat oder eine arrivierte Mentorin hätte der Autorin beim Ausarbeiten ihres Erstlingswerks sicher gut getan.