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Der Turm. Geschichte aus einem versunkenen Land Hörbuch

Der Turm. Geschichte aus einem versunkenen Land

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Inhaltsangabe

Resigniert, aber humorvoll kommentiert man in Dresden zwischen 1982 und 1989 den Niedergang des Gesellschaftssystems der DDR. Anne und Richard Hoffmann, sie Krankenschwester, er Chirurg, stehen im Konflikt zwischen Anpassung und Aufbegehren. Christian, ihr ältester Sohn, bekommt die Härte des Systems in der NVA zu spüren. Und Onkel Meno Rohde, mit Zugang zur Nomenklatura, steht zwischen den Welten. In epischer Sprache, in eingehend liebevollen wie dramatischen Szenen entwirft Uwe Tellkamp ein monumentales Panorama der untergehenden DDR, in der Angehörige dreier Generationen auf den Mahlstrom der Revolution von 1989 zutreiben.

(c) + (p) 2008 Der Hörverlag

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Hörerrezensionen

Bewertung

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Geschichte
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Sprecher
Sortiert nach:
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    Jens Berlin, Deutschland 25.02.2010
    Jens Berlin, Deutschland 25.02.2010
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    "Interessantes Buch - aber ..."

    Zur Vorrezension:
    als 70er Jahrgang, Nicht-DDR-Bürger, kann ich zwar nicht mitreden. Dennoch erlaube ich mir, die Aussage "Der Turm - das war nicht die DDR" als ... naja, etwas anmaßend einzuordnen. Das beschriebene Dresdner Intellektuellen-Milieu war sicher nicht DIE DDR (ein Anspruch, den Autor und Buch wohl auch kaum erheben), aber doch eine Facette, ein Ausschnitt aus dem Leben in der DDR. Ebenso der - für manche schikanöse - Alltag in der NVA.
    Die überwiegend freundlichen bis begeisterten Rezensionen der Feuilletonisten stammen ja beileibe nicht nur von "Wessis".

    Zur Sprache:
    Habe sie oft als schön und anspruchsvoll, bisweilen aber auch als übertrieben verschnörkelt empfunden. In Buchform sicher leichter zu konsumieren. Definitiv ein Hörbuch, das Konzentration verlangt.

    Zur Umsetzung als Hörbuch:
    Ich habe den starken Verdacht, dass gewaltige Kürzungen erfolgt sind. Schon beim Hören ist mir aufgefallen, dass einzelne Handlungsstränge überhaupt nicht mehr weiterverfolgt wurden. Nach Lesen des Klappentexts gehe ich davon aus, dass ganze Kapitelkomplexe rausgelassen wurden. In dem Text (mit Rezensionen nachzulesen unter http://www.perlentaucher.de/buch/30147.html) werden Dinge angesprochen, die im Hörbuch keine Rolle spielen.
    Meines Erachtens ein dickes Minus, kann daher nur noch drei Sterne vergeben.

    Zum Sprecher:
    Kann es nur schwer in Worte fassen - aber sein Vorlesestil gefällt mir nicht sonderlich.

    11 von 11 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
  •  
    Martina Oberpframmern, Deutschland 17.06.2010
    Martina Oberpframmern, Deutschland 17.06.2010
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    "Willkommen in der Realität"

    Es geht um die DDR (wobei ich die Realitätsnähe nicht beurteilen kann) und es geht um einen jungen Mann, der beim Erwachsenwerden die Welt in ungeahnten Facetten der Brutalität, Oberflächlichkeit und Korruption kennen lernt.
    Da bricht ein Weltbild von schöngeistiger Weltanschauung und geistiger Elite zusammen bis auf die Basis der Existenz: der Wunsch nach Essen, Wärme, körperlicher Unversehrtheit und letztendlich auch sexueller Befriedigung. EIn wunderbares Buch in etwas melancholischer Art sehr ruhig gelesen.
    Leider sind durch die Kürzungen manche Handlungsstränge lückenhaft. Deshalb nur vier Sterne.

    5 von 5 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
  •  
    Autohörer Hamburg, Deutschland 13.01.2012
    Autohörer Hamburg, Deutschland 13.01.2012
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    "Als Hörbuch nur bedingt empfehlenswert"

    Das Buch zu lesen ist mit Sicherheit ein spannendes Erlebnis, als Hörbuch jedoch aus meiner Sicht nicht geeignet. Die Sätze sind zu lang und verschachtelt, sodass man sich richtig gut konzentrieren muss, um den Inhalt zu verfolgen. Im Vergleich zu vielen anderen (ca. 40 von mir selbst gehörten) Hörbüchern dient dieses nicht als Unterhaltung für Autofahrten / Basteln / Bügeln.
    Der Sprecher selbst hingegen ist sehr gut und spannend war es natürlich auch.

    4 von 4 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
  •  
    Christoph Baunatal, Hessen 11.07.2010
    Christoph Baunatal, Hessen 11.07.2010
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    "Hochinteressante Vorlage das Buch zu lesen"

    Das Buch zu lesen ist eine Herausforderung! Ins Besondere für einen Familienvater. Man braucht sehr viel Zeit am Stück. Hörbüchern sei dank kommt man bei diesen automatisch schneller voran und so war ich überaus erfreut, dass es jetzt das Hörbuch zu "Der Turm" gibt, wenn auch nur eine gekürzte Fassung. Das Hörbuch kann dadurch auch nur zum Appetit anregen gedacht sein. Es kommt nicht entfernt an das Buch heran. Aber es macht neugiereig sich doch diesem 1000-Seiten-Werk lesend zu widmen. Die DDR in den letzten Zügen aus der Sicht eines Schülers. Das Buch macht deutlich und führt zu der beklemmenden Erkenntnis, die DDR - ein Unrechtsstaat! Wer dem System in die Quere kam musste damit rechnen nie wieder einen Fuß auf den "freien" Boden zu bekommen. Ein Roman zum Nachdenken, kein (Hör)buch um abzuschalten.

    4 von 4 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
  •  
    Reader XXL 19.03.2011
    Reader XXL 19.03.2011
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    "Ja, hören!"

    Ich weiß nicht, ob einem Unbeteiligten die Tragweite der DDR-Diktatur klar wird. Aber hier wird sie gut, persönlich und verständlich reflektiert. Wer bereit ist, sich darauf einzulassen, wird belohnt. Mit Tiefgang, Widersprüchen und banalen Problemen. Gut gelesen von Erich Räuker. Was will man mehr?

    3 von 4 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
  •  
    aldobe 20.01.2010
    aldobe 20.01.2010
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    "Enttäuschend!"

    Als 61er Jahrgang, DDR, viele Höhen und Tiefen der Zeit durch, kann ich gut mitreden. "Der Turm" - das war nicht die DDR.Eine flache Geschichte, in der Handlungen im Nirvana versinken und die ab etwa dr Hälfte den Eindruck erweckt, als würde der Autor eine eigene NVA-Neurose bekämpfen müssen. Blumige Attribute und Schlagwörter, wie z.B. "Heiko-Füller" machen das Gesellschaftsbild nicht richtig. Das Finale enndet in Gewalt - haben die Geschichtsschreiber schon jetzte das Wort "friedliche" vor der Revolution gestrichen? Ist ja ein Ding!

    Fazit: Ist sein Geld nicht wert, ein Beitrag zur Geschichtsverwaschung - zudem von einem Sprecher gelesen, der einen wegen des Stimmabfalls an fast jedem Satzende fast zum Wahnsinn treibt. Schlecht!

    10 von 16 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
  •  
    Klaus Nakatenus 09.04.2015
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    Sprecher
    Geschichte
    "Stimmiger Bourgeoisieroman"
    Würden Sie dieses Hörbuch einem Freund empfehlen? Wenn ja, was würden Sie ihm dazu sagen?

    Ja. Exzellent beschriebene Geschichte der bürgerlichen intelligenz in den Endjahren der DDR.


    Was mochten Sie an der Handlung am liebsten?

    Die Schilderung der Familien und der Häuser im Quartier.


    Hat Ihnen Sylvester Groth an der Geschichte etwas vermittelt, was Sie vielleicht beim Selberlesen gar nicht bemerkt hätten?

    Wegen Sehbehinderung nicht gelesen.


    0 von 0 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
  •  
    Nasobem Freiburg, Deutschland 13.10.2013
    Nasobem Freiburg, Deutschland 13.10.2013
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    Gesamt
    Sprecher
    Geschichte
    "Leider gekürzt - dennoch ein großes Hörereignis"

    Ich schließe mich den Mitrezensenten an:
    1. Der "Turm" ist ein großes und großartiges Buch. Zum Lesen eine Herausforderung.
    2. Nein, der "Turm" ist keine leichte Kost. Er erfordert auch beim Hören höchste Konzentration.
    3. LEIDER ist diese hervorragende Hörfassung (besser kann man das wohl kaum lesen), extrem stark gekürzt. Man hört also einen Torso. Doch allein dieser Torso zeigt, warum der "Turm" soweit andere Bücher weithin überragt.

    0 von 1 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

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