• EuroTeleSites FY2025: Stabilität vor Tempo
    Feb 11 2026
    85% Marge, sinkende Schulden und wachsendes Drittgeschäft - EuroTeleSites liefert solide Zahlen. CFO Lars Mosdorf erklärt, warum Stabilität Vorrang hat, weshalb trotz schneller Entschuldung keine Dividende kommt und wie über 400 neue Türme 2026 weiteres Wachstum sichern. Ein Infrastrukturmodell mit planbaren Cashflows und bewusst konservativer Strategie.
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  • Marktleader statt Platzhirsch: Vienna Insurance setzt zum Sprung an
    Feb 10 2026
    Die Vienna Insurance Group ist eine der führenden Versicherungsgruppen in Zentral- und Osteuropa und sucht nun verstärkt die Aufmerksamkeit in Deutschland. Nicht nur deshalb ist die Gruppe auf den Hamburger Investorentagen zu Gast. In der Pre-Closing-Phase befindet sich derzeit eine Übernahme der Nürnberger Versicherungen. "Deutschland wird aber auch danach für uns ein Spezialmarkt bleiben", so CEO Hartwig Löger. Das heißt: Vienna Insurance strebt eine Profitabilisierung des Nürnberger-Geschäfts an, aber keine allgemeine Marktführerschaft in der deutschen Versicherungslandschaft. Der österreichische Vizekanzler und Finanzminister a.D.: "Wir verfolgen in unserer Assetallokation nach wie vor eine sehr konservative und defensive Strategie." Für Aktionäre bedeutet dies: "Die Dividende steigt und steigt."
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  • Warum "breiter" 2026 besser klingt. Alois Wögerbauer: Investiert bleiben, aber nicht mit hohen Gewichtungen.
    Feb 9 2026
    "Der Österreichanteil liegt so bei 3 bis 4 Prozent ... und das ist durchaus eine hohe Gewichtung." - Gold im Schleudergang, KI als Risiko und Trump als Lärmquelle: Alois Wögerbauer (3 Banken Generali) ordnet die Märkte ein. Beim "Edelmetall-Crash" sieht er keinen Trendbruch, sondern Gewinnmitnahmen nach einer Gold-Performance 2025 von +50 % in Euro. Trotz Korrektur seit dem 02.01.2026 liegt Gold noch rund bei +10 %. Spekulanten und Trendfolger wurden ausgestoppt, höhere Schwankungen bleiben. Die KI-Wette mit hohem Capex, etwa bei Amazon, sorgt für Zweifel, schafft aber auch Nachfrage nach Chips und Rechenzentren. Sein Rat: Investiert bleiben, aber breiter statt "Super 7". Treiber sind solid e Gewinne: US-Unternehmen liegen bei etwa +11 % statt der erwarteten 7-8 %. In der Allokation bleibt Amerika über 50 %, Emerging Markets 10-12 %, Japan 5-6 %, Europa den Rest. Österreich: 3-4 %. Rohstoffe: 6-8 % direkt, Rohstoffaktien 4-6 % des Aktienanteils. Umschalttrigger wären nervöse US-Treasuries oder steigende Renditen in Japan.
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  • Verdichtung und Planbarkeit. EuroTeleSites AG, CFO Lars Mosdorf: "Infrastruktur ist Demokratisierung"
    Feb 9 2026
    "Wir betreiben rund 14.000 Mobilfunkmasten in Österreich und in der CII-Region. Wir arbeiten mit der Telekom noch sehr eng zusammen, sind aber nunmehr Dienstleister. Etwas über 90 Prozent unserer Umsätze generieren wir dennoch weiterhin mit der Telekom." EuroTeleSites AG ist ein börsennotiertes Infrastrukturunternehmen mit Sitz in Wien, das sich auf passive Telekommunikationsinfrastruktur spezialisiert hat. Nach der Ausgliederung (Spin-Off) aus der A1 Telekom Austria AG wurde das Unternehmen am 22. September 2023 im Prime Market der Wiener Börse notiert. Ein wichtiges Geschäft wird der Ausbau der 5G-Technologie sein, CFO Lars Mosdorf spricht auf den Hamburger Investorentagen von einer "Verdichtung", also auch von mehr Türmen nicht nur im ländlichen Raum.
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  • Steuern zuerst, Trade danach: Österreichs Depot-Fallen.
    Feb 8 2026
    Aktien handeln macht Spaß, bis Steuern zur Renditebremse werden. Steuerberater Lukas Maurer von Deloitte sagt klar: Der folgenschwerste Fehler passiert vor dem ersten Trade, wenn Anleger die steuerlichen Folgen nicht prüfen und ein Auslandsdepot wählen. Dann führt kein Broker die Kapitalertragsteuer, KESt, automatisch ab, Sie werden zum Buchhalter und müssen oft in FinanzOnline ins Vollverfahren wechseln. Bei Auslandsdividenden droht Quellensteuer-Überhang: Anrechenbar sind meist nur bis 15 %, der Rest ist nur mit Formularen rückholbar. Besonders heikel sind Fonds und ETFs: Ohne Meldefonds droht Pauschalbesteuerung, mindestens 10 % vom Marktwert als fingierter Ertrag. Gute Nachricht: Verlustausgleich ist möglich, aber nur im selben Jahr und nicht über unterschiedliche Steuersätze, Depots oder Gemeinschaftsdepots hinweg. Und: Auslandsdepots bleiben Behörden durch automatischen Informationsaustausch nicht verborgen. Fazit: Steuern zuerst klären, dann handeln.
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  • Polytec-CFO Markus Mühlböck: "Wir sehen uns als Automotive-Zulieferer-Company und sind dem Ziel noch nie so nahe, wie je
    Feb 6 2026
    POLYTEC befindet sich 2025 klar in einer operativen Erholungsphase. Nach einem schwachen Vorjahr verbessert sich die Ergebnislage sichtbar. Umsatz und EBIT steigen. Das Konzernergebnis kehrt in die Gewinnzone zurück. Restrukturierungen zeigen Wirkung. Der Kapitalmarkt erkennt den Fortschritt, bleibt aber vorsichtig. Die Aktie reflektiert Hoffnung auf einen nachhaltigen Turnaround, verlangt aber weitere Beweise. CFO Markus Mühlböck bei den Hamburger Investorentagen von Montega: "Der europäische Markt stagniert. Es braucht eine aktive Konsolidierung." Das Unternehmen ist deshalb verstärkt auch im Non-Automotive-Sektor tätig (z.B. Smart Plastic). Potentielle Übernahmen inklusive. "Wir sehen uns aber nach wie vor als Automotive-Zulieferer-Company."
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  • CFO Felix Strohbichler: "Dank starker Diversität kann die Palfinger stabil auch durch sehr volatile Zeiten gehen"
    Feb 5 2026
    Vor den ersten Quartalszahlen des Jahres 2026 lässt sich jetzt schon berichten: "Die finanzielle Basis der Palfinger AG sieht hochsolide aus." Das liegt auch an der internationalen Ausrichtung des österreichischen Maschinenunternehmens: "Indien zeigt enorme Wachstumsraten. Wir rechen damit, dass wir dort unseren Umsatz auf über 100 Mio. Euro steigern können", so der CFO Felix Strohbichler auf den Hamburger Montega-Investorentagen. In Europa wartet Palfinger vor allem darauf, dass sich die Infrastruktur-Investitionen in Deutschland bald rechnen: "Wir sehen nach wie vor keine Effekte aus dem deutschen Infrastrukturpaket." Das USA-Geschäft ist kompliziert, aber Strohbichler setzt auf die "Selbstheilungskräfte" der dortigen Wirtschaft. "Denn die permanente Verunsicherung der Wirtschaft ist nicht gerade hilfreich, was die Investitionsfreude betrifft."
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  • OMV CFO Florey: "Cashflow schlägt Gewinn" - Mega-Fusion: Borouge Group International
    Feb 4 2026
    Warum 4,40 Euro Dividende trotz schwächerem Gewinn 2025? CFO Reinhard Florey stellt den Cashflow in den Mittelpunkt: 5,2 Mrd. Euro operativer Cashflow inklusive Working-Capital-Effekten. Operativ sank das Ergebnis, Florey verweist aber auf den Vorjahres-Sondereffekt aus dem Gazprom-Urteil von über 200 Mio. Euro. Das ermöglicht die progressive Dividende von 3,15 Euro je Aktie, zum 8. Mal in Folge erhöht, plus 1,25 Euro variable Dividende. Stabilisiert hat das integrierte Modell: eigene Förderung für die eigenen Raffinerien, weniger Abhängigkeit von Logistik und Speicherung, dazu Gasproduktion und Handel aus einer Hand. Der Game-Changer 2026 ist die Mega-Fusion zur Borouge Group International, mindestens Nummer 4 im Polyolefin-Markt. Synergien von über 500 Mio. Euro und eine globale Präsenz sollen auch bei Zöllen robust machen.
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    13 Min.