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Stalingrad Podcast

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Von: Primero Verlag
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Christoph Fromm, Autor des Historienromans ”Stalingrad - Die Einsamkeit vor dem Sterben” spricht in diesem wöchentlichen Podcast über Themen rund um das Dritte Reich: Idealismus, Fanatismus und bedeutende Persönlichkeiten des Dritten Reiches, sowie die schrecklichen Folgen des Krieges, die teils bis heute spürbar sind. Bei Fragen oder Anregungen schreibt uns gerne auf Instagram (@primero_verlag) oder per Mail an primero@primeroverlag.de. Helft uns, den Podcast weiterhin für euch zu produzieren! https://www.paypal.com/donate?hosted_button_id=XFVPLBVWM4FTE Falls auf eurer Lieblingsplattform die ersten Stalingrad Podcast Folgen nicht mehr verfügbar sind, hört sie auf PodBean, völlig kostenlos und ohne Anmeldung: https://stalingradpodcast.podbean.com/page/14/Primero Verlag Welt
  • Folge 320: Mythos der deutschen Panzer
    Jun 19 2026

    Warum gelten Tiger, Panther und Co. bis heute für viele als die unbesiegbaren Wunderwaffen des Zweiten Weltkriegs?

    In dieser Folge nehmen wir den hartnäckigen „Mythos der deutschen Panzer“ genauer unter die Lupe und trennen historische Realität von reiner Propaganda. Wir reisen zurück zu den Anfängen des Krieges und zeigen, warum der sagenumwobene „Blitzkrieg“ im Westfeldzug 1940 weniger ein Produkt überlegener Technik, sondern vielmehr das Resultat von rasanter Funkkoordination und taktischer Flexibilität war. Doch wie entstand später die Legende um den tonnenschweren Tiger? Wir beleuchten die technischen Meilensteine und die psychologische Wirkung der stählernen Kolosse. Gleichzeitig blicken wir hinter die Kulissen der NS-Propaganda und decken die ungeschönte Wahrheit auf: Warum blieben viele dieser hochkomplizierten „High-Tech-Waffen“ im Schlamm stecken, scheiterten an der Logistik oder fielen schlicht durch technische Defekte aus?

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    31 Min.
  • Folge 319: Schweden im Zweiten Weltkrieg
    Jun 12 2026

    Europa steht in Flammen, Bomben fallen auf London und deutsche Truppen marschieren durch Skandinavien – doch mitten in diesem weltweiten Chaos klammert sich ein Land an seine Neutralität: Schweden. Aber war Schweden in den 1940er-Jahren wirklich ein unbeteiligter Beobachter, oder war diese Neutralität nur ein hauchdünner Balanceakt zwischen moralischer Verantwortung und dem blanken Kampf ums politische Überleben?

    In dieser Folge reisen wir zurück in eine Grauzone voller Widersprüche. Wir beleuchten die unbequemen Wahrheiten der schwedischen Kriegsgeschichte: von den kriegswichtigen Eisenerzlieferungen an Adolf Hitlers Rüstungsindustrie über die höchst umstrittene Durchreise deutscher Soldaten durch schwedisches Gebiet bis hin zu der ständigen, lähmenden Angst vor einer deutschen Invasion.

    Doch Schweden zeigte auch ein anderes Gesicht. Gegen Kriegsende wurde das Land zum rettenden Zufluchtsort für tausende Verfolgte. Wir sprechen über den Mut des Diplomaten Raoul Wallenberg, der ungarische Juden vor dem Holocaust rettete , und über die dramatische Mission der „Weißen Busse“, die in den letzten Kriegstagen tausende Menschen aus den Konzentrationslagern befreite. Außerdem wagen wir den Blick über den Tellerrand und vergleichen Schwedens pragmatischen Kurs mit der strikten Neutralität der Schweiz. Wie weit darf ein kleines Land gehen, um die eigene Haut zu retten, wenn ringsherum die Welt untergeht?

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    27 Min.
  • Folge 318: Albert Camus – Zwischen Pfosten und Ländern
    Jun 5 2026

    Anmeldung zur kostenfreien Online-Lesung mit Christoph Fromm am 11. Juni um 19 Uhr

    In dieser Folge tauchen wir ein in das bewegte Leben und das zeitlose Werk von Albert Camus, einem der bedeutendsten und faszinierendsten französischen Autoren des 20. Jahrhunderts. Aufgewachsen in Algier in bitteren, armen Verhältnissen , ebnete ihm erst die Unterstützung seines Lehrers den Weg zu höherer Bildung und einer lebenslangen Leidenschaft für Philosophie, Literatur und das Theater. Doch Camus war weit mehr als ein Intellektueller am Schreibtisch: Er war ein leidenschaftlicher Fußballtorwart beim Club RUA , dem er nach eigenen Worten alles verdankte, was er über Moral und menschliche Verpflichtungen gelernt hat.

    Als eine Tuberkulose-Diagnose seine Sportkarriere und seine Pläne, Lehrer zu werden, jäh beendete , fand er durch diesen und viele weitere Schicksalsschläge einen ganz eigenen Zugang zur Welt. Geprägt von persönlichen Enttäuschungen und dem Ersten sowie Zweiten Weltkrieg , entwickelte Camus seine berühmte „Philosophie des Absurden“. Am Beispiel des Mythos von Sisyphos zeigt er uns, dass das menschliche Dasein zwar fundamental sinnlos sein mag, wir das Leben aber gerade deshalb mit maximaler Intensität und Freude leben sollten.

    Wir beleuchten in dieser Episode seine literarischen Meilensteine wie „Der Fremde“ – dessen Neuverfilmung dieses Jahr, 2026, die Kinos erobert – und den Pandemie-Klassiker „Die Pest“. Erfahrt außerdem, warum Camus als mutiger Journalist im Pariser Widerstand schrieb , wie er sich trotz des Nobelpreises im Jahr 1957 stets als Außenseiter fühlte und warum er bis heute ein absolut allgegenwärtiger und relevanter Denker globaler Zeiten bleibt. Hört rein und entdeckt den Menschen Camus zwischen dem Fußballstadion, der Theaterbühne und den ganz großen Fragen des Lebens!

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    24 Min.
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