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Spitex-Welten

Spitex-Welten

Von: Jennifer Kummli Heinz M. Schwyter Martin Radtke
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Der Podcast bespricht Hintergründe, vertieft Trends und zeigt Lösungsansätze für wichtige Fragen auf. Spitex-Welten richtet sich an alle, die sich für die Spitex interessieren. Spitex-Welten ist eine wilde Zusammenarbeit von Better Nursing und der Spitex-Drehscheibe. Hygiene & gesundes Leben Sozialwissenschaften
  • «Wir haben etwas gemacht, was es noch nicht gab»
    Sep 29 2026
    Gäste und Hosts: Jennifer Kummli, Gründerin und Inhaberin Better Nursing, Martin Radtke, Mitherausgeber Spitex-Drehscheibe, und Heinz M. Schwyter, Mitherausgeber Spitex-Drehscheibe Vor drei Jahren entstand aus einer spontanen Idee ein fester Bestandteil der Schweizer Spitex-Welt. Nun ist mit der 36. Episode Schluss: Jennifer Kummli, Martin Radtke und Heinz M. Schwyter blicken gemeinsam auf drei Jahre «Spitex-Welten» zurück. Die Idee zum Podcast kam Jennifer Kummli während eines Wintersturms. Sie wollte die vielen inspirierenden Gespräche aus ihrer Arbeit einem breiteren Publikum zugänglich machen. Über einen LinkedIn-Beitrag fanden Martin Radtke und Heinz M. Schwyter rasch zueinander, und bei einem Treffen in einem Café bei Wetzikon entstand innert kurzer Zeit ein Konzept: ein positiver, inspirierender Podcast für Führungspersonen der Spitex-Branche. Dieses Ziel haben die drei nach eigener Einschätzung erreicht. Monat für Monat erschien eine neue Episode, insgesamt entstanden rund 1400 Aufnahmeminuten. Am meisten gehört wurden Folgen zum Umgang mit Rückweisungen, zu pflegenden Angehörigen und zum Umgang mit aggressivem Verhalten bei Demenz. Mit rund 400 Hörerinnen und Hörern pro Episode bewegte sich der Podcast im Vergleich mit anderen Special-Interest-Formaten auf gutem Niveau. Nicht alles gelang wie geplant: Sponsoren für den Podcast zu gewinnen, blieb schwierig, und technische Pannen sorgten für einige Schreckmomente. Erleichtert hat sich die Arbeit dagegen durch neue Technik, etwa automatische Videoschnitte und den Einsatz künstlicher Intelligenz bei Recherche und Textarbeit. Besonders wertvoll war für alle drei die Zusammenarbeit. «Ich habe unheimlich viel gelernt über Zusammenarbeit und über den Aufbau eines neuen Mediums», sagt Jennifer Kummli. Für sie ist nun Platz für Neues. Die Episoden bleiben online abrufbar – und für einen allfälligen Neustart wissen die drei nun genau, wie es geht.
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    35 Min.
  • Psychiatrische Pflege gehört mitten in die Gesellschaft
    Aug 25 2026
    Gast: Barbara Jost, Co-Leiterin Fachbereich Psychosoziale Betreuung der Spitex Region Thun AG Host: Jennifer Kummli, Gründerin und Inhaberin Better Nursing ----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Menschen mit psychischen Erkrankungen verlassen Kliniken heute oft nach wenigen Tagen oder Wochen. Zu Hause benötigen sie weiterhin Struktur, fachliche Begleitung und Unterstützung im Alltag. Gleichzeitig werden die betreuten Situationen komplexer und instabiler. Der Fachbereich Psychosoziale Betreuung der Spitex Region Thun AG ist aus einem kleinen Team entstanden. Heute arbeiten dort rund 50 Mitarbeitende. Sie betreuen etwa 450 Patientinnen und Patienten. Ein Teil des Teams konzentriert sich auf psychosoziale Betreuung im Alter und auf herausfordernde Situationen bei Demenz. Die Mitarbeitenden helfen bei der Tagesstruktur, beim Medikamentenmanagement und bei Kontakten mit Behörden oder Sozialdiensten. Sie unterstützen die soziale Integration und versuchen, die Selbstständigkeit der Betroffenen zu erhalten. Ein wichtiger Schwerpunkt liegt auf der Krisenprävention. Das Team will Klinikeintritte nach Möglichkeit verhindern oder verkürzen. «Man hat stationär manchmal ein ganz anderes Bild, als wenn man die Menschen daheim erlebt», sagt Barbara Jost. Zu Hause zeigt sich, welche Unterstützung im Alltag tatsächlich nötig ist. Ein Krisenplan aus der Klinik muss deshalb häufig angepasst werden. Die Betroffenen sind einen grossen Teil der Zeit auf sich allein gestellt und müssen schrittweise wieder Verantwortung übernehmen. Das grosse Einsatzgebiet bringt lange Wegzeiten mit sich. Kurze Einsätze lassen sich deshalb nicht überall wirtschaftlich anbieten. Gleichzeitig versorgt das Team Patientinnen und Patienten auch am Wochenende.
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    33 Min.
  • Mit Kennzahlen führen, statt Zahlen verwalten
    Jul 28 2026
    Gast: Marc Kaiser, Geschäftsführer und Inhaber Heyde Host: Jennifer Kummli, Gründerin und Inhaberin Better Nursing ----------------------------------------------------------------------------------- Spitex-Organisationen erfassen sehr viele Daten. Daraus lassen sich zahlreiche Kennzahlen bilden. Doch Zahlen allein führen noch nicht zu guten Entscheiden. Entscheidend ist, dass sie zur Strategie und zu den Zielen der Organisation passen. «Wir generieren aus Daten Informationen, damit man entscheiden kann», sagt Marc Kaiser. Sein Unternehmen verbindet Leistungs-, Lohn- und Finanzdaten in einem Cockpit. So können Spitex-Organisationen Entwicklungen unterjährig verfolgen. Sie erkennen beispielsweise, wenn die Produktivität sinkt, leiten Massnahmen ein und überprüfen nach einigen Monaten, ob diese wirken. Produktivität ist eine wichtige Kennzahl. Isoliert betrachtet kann sie jedoch in die Irre führen. Ein Psychiatrie-, Palliative-Care- oder Wundteam ist möglicherweise weniger stark ausgelastet als die Hauswirtschaft. Auch das Leistungsangebot und die Grösse einer Organisation beeinflussen die Ergebnisse. Vergleiche sind zusätzlich schwierig, weil nicht alle Organisationen gleich rechnen. Einige beziehen Lernende, Administration oder Geschäftsleitung ein, andere nicht. Zwei Organisationen können deshalb dieselbe Kennzahl nennen und trotzdem etwas anderes messen. Künftig könnte künstliche Intelligenz den Zugang zu den Daten vereinfachen. Führungspersonen könnten konkrete Fragen stellen, statt Auswertungen selbst zusammenzustellen. Der Ausgangspunkt bleibt jedoch die Strategie. Marc Kaiser rät deshalb: «Überlegen, was wir mit unserer Organisation erreichen wollen, was ist unser Auftrag, und dann Schritt für Schritt runterbrechen, welche Kennzahlen relevant sind.»
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    36 Min.
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