• Der gedeckte Tisch – ein Plädoyer für mehr Gemeinschaft
    Feb 13 2026
    Was passiert eigentlich, wenn wir den Tisch bewusst decken? Nicht nur mit Tellern und Gläsern – sondern mit Haltung? In unserer neuen Folge sprechen wir mit Charlotte, Pfarrerin und gerade 30 geworden. Sie hat sich vorgenommen, eine gute Gastgeberin zu sein – nicht perfekter, sondern bewusster. Ein gedeckter Tisch bedeutet für sie: Vorfreude bei der Vorbereitung echte Begegnung, wenn Gespräche in die Tiefe gehen ein Ort, an dem Menschen sichtbar werden Früher gab es Dorfplätze, Eckkneipen, Orte, an denen man sich selbstverständlich begegnete. Heute wird die Welt größer – und oft anonymer. Der gedeckte Tisch ist eine Antwort darauf. Hier wird geteilt. Hier darf jede*r so sein, wie er oder sie ist. Hier entsteht Gemeinschaft – selbst dann, wenn jemand „nichts“ mitbringt. Gemeinschaft beginnt nicht mit Perfektion. Manchmal reicht es, Pizza zu bestellen, damit noch Kraft bleibt zuzuhören. Es geht nicht um das Essen. Es geht um das Miteinander. Und vielleicht darum, einen Platz frei zu halten – für den nächsten Gast.
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    32 Min.
  • Je mehr Liebe man gibt, desto mehr kommt zurück
    Jan 30 2026
    Was hält uns innerlich lebendig? Was gibt Kraft – auch mit über 70? Wir haben mit Vera Anna gesprochen: Ärztin, frischgebackene Theologin – und eine Frau mit einer beeindruckend positiven Ausstrahlung. Ihr Geheimnis für Energie und Zuversicht: eine Aufgabe haben sich gebraucht fühlen das Gute sehen Hilfe annehmen nicht ausbrennen aus der Fülle heraus geben „Ich kann nur aus der Fülle heraus geben.“ Für sie ist das Glas nie leer: Solange noch ein paar Tropfen drin sind, ist alles gut. Sie jagt keinen fernen Zielen nach – sondern genießt, was schon da ist. Am Älterwerden entdeckt sie einen besonderen Gewinn: „Ich bin niemandem mehr Rechenschaft schuldig. Ich muss nichts mehr. Ich darf alles – und vieles kann ich noch.“ Getragen wird sie dabei von ihrem Glauben und von einer tiefen Zufriedenheit mit dem Leben. Diese Folge ist eine Einladung, das eigene Glas neu zu betrachten. 🥛 👉 Hör rein und sag uns: Was hält dein Glas gefüllt?
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    35 Min.
  • Über das Vergnügen, eine gute Köchin zu sein
    Jan 16 2026
    Wieder war unsere Schwester Claudia zu Gast bei Schlagsahnentrauma. Dieses Mal ging es um ihr Glück, eine gute Köchin zu sein. Vor 40 Jahren ist sie nach Italien gezogen. Kochen hat sie von der Pike auf gelernt – in einem damals stark männerdominierten, körperlich harten Beruf. Anerkennung war kein Selbstläufer. Auch in Italien musste sie sich ihren Platz erkämpfen. Eine Zusatzausbildung als Sommelier war ein wichtiger Schritt – anspruchsvoll, aber lohnend. Claudias Haltung: Nicht versuchen, italienische Gerichte besser zu kochen als Italiener – sondern anders. Sie liebt deutsche wie italienische Küche. Ihre Lieblingsgerichte reichen von Heringssalat bis Parmigiana (Rezept in den Shownotes). In Italien bestimmt Essen den Tag, die Familie, das Miteinander. Gegessen wird gemeinsam – einfach, gut und mit Liebe. Claudia kauft am liebsten auf dem Markt ein, manchmal etwas zu viel. Die Lösung? Gäste einladen. Denn Menschen an einen Tisch zu bringen – das ist für sie echte Lebensfreude.
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    36 Min.
  • Von Deutschland nach Italien
    Jan 2 2026
    Mit 21 einfach losfahren – und nie wieder zurück? Unsere Schwester Claudia ist der Liebe wegen nach Italien gezogen. Mit einem kleinen Auto, Bettzeug, einem Koffer, ihrem Hund – und einem kleinen Benjamin, der heute ein großer Baum ist. Was als Abenteuer begann, wurde ihr Leben. Italien bedeutete für sie: Farben, Essen, Lebensfreude – und Espresso im Stehen statt Müsli und Schwarzbrot Sie erzählt, wie Offenheit und Neugier ihr geholfen haben, anzukommen, warum sie schnell Italienisch lernen musste und wie großzügig ihr Missgeschicke verziehen wurden. Zugehörig fühlte sie sich endgültig mit der Geburt ihrer Kinder. Und doch hat dieses Leben einen Preis: das Loslassen der deutschen Familie und das Gefühl, zwischen zwei Welten zu stehen. Was wir von Italien lernen können? Probleme lösen, wenn sie da sind – und das Leben genießen. 🎧Jetzt reinhören – überall, wo es Podcasts gibt.
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    33 Min.
  • Maria - Mutter Gottes
    Dec 19 2025
    Weihnachten ist für uns ein guter Moment, Maria neu anzuschauen – jenseits von Glaubensfragen und frommen Bildern. Nicht nur sanft und bescheiden, sondern stark: auf der Flucht unter harten Bedingungen. In der Suche nach Verbundenheit – etwa mit Elisabeth. In Solidarität und geteilter Freude. In einer klaren politischen Haltung im Magnificat. Und in ihrer Fähigkeit, Initiative zu ergreifen und zu handeln. Maria ist mutig, politisch, handlungsfähig. Und sie ist komplex. Eine ihrer größten Stärken: sich zurücknehmen zu können, damit andere groß werden. Schreibt uns: Was denkt ihr ? Welche Haltung bräuchten wir heute mehr: Mut zum Handeln – oder die Fähigkeit, uns zurückzunehmen?
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    36 Min.
  • Feliz Navidad
    Dec 5 2025
    Dieses Mal wird’s international – und richtig weihnachtlich. 🎄🌎 Wir hatten Besuch von einer wunderbaren Mexikanerin, die seit vier Jahren in Deutschland lebt. Mit ihr sprechen wir darüber, wie sie die Adventszeit hier erlebt – und wie Weihnachten in Mexiko wirklich gefeiert wird. ❤️🇲🇽🇩🇪 Da sie noch nicht so gut Deutsch spricht, ist die Folge auf Englisch – und an manchen Stellen übersetzen wir für euch. 🎧 Was wir gelernt haben? Wie bunt und fröhlich Weihnachtsfeiern in Mexiko sind Welche Bedeutung die Virgen de Guadalupe hat Wie stark der US-Einfluss auf Weihnachtsdeko geworden ist Wie viele Menschen typischerweise zusammen feiern … und warum das beste Geschenk IMMER für die Mama ist Eine Folge voller Kultur, Herz und Weihnachtsmagie. Hört gern rein!
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    38 Min.
  • Zuckerbäckerei ist Zuckermädchens´s Leidenschaft
    Nov 21 2025
    Zu Gast ist Natascha von Zuckermädchens Konditorei in Bonn – eine Konditorin mit klarer Haltung und ganz viel Liebe fürs Handwerk. Wir sprechen darüber, warum Konditorei in Deutschland Zukunft hat: gutes Essen wird wichtiger, Cafés werden kreativer und Torten müssen heute nicht nur schmecken, sondern auch instagrammable sein. Zwischen Buttercreme, Backshows und Social Media entsteht gerade ein frischer Wind, der das klassische Café neu erfindet. Natascha erzählt offen, wie sie den Spagat meistert: zwischen wirtschaftlichen Realitäten und perfekter Optik, zwischen Selbstbestimmtheit und Selbstfürsorge, zwischen hektischem Tagesgeschäft und der totalen Ruhe beim filigranen Verzieren am Abend. Ihr Qualitätsanspruch ist dabei unverhandelbar: keine zuckerfreien Experimente, keine fettreduzierten Kompromisse – echte Zutaten, echte Leidenschaft.
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    38 Min.
  • Weibliche Utopien sichtbar machen -
    Nov 7 2025
    „Ich wollte etwas Lebendiges schaffen – und Frauen sichtbar machen.“ Marianne Pitzen ist Gründerin und Direktorin des ersten Frauenmuseums der Welt – und das schon seit 45 Jahren! Weil ihr die alten Museen zu langweilig waren, gründete sie ein Museum, das laut und leise zugleich sein darf – lebendig, mutig, emotional. Ein Ort, an dem Frauen, ihre Geschichten und Taten ins Licht gerückt werden. Aktuell zeigt sie im Frauenmuseum die Ausstellung „Sheroes“ – über Heldinnen, die anders sind als Helden. Heldinnen helfen, wo es nötig ist. Sie handeln, ohne nach Ruhm zu streben – und bringen sich dabei oft selbst in Gefahr. Marianne Pitzen sagt: „Rückschläge gehören dazu. Man muss sie aushalten – nur so wächst Mut und Kraft, weiterzumachen.“ Ihre Energie schöpft sie aus Begegnungen, aus Kunst, aus dem Leben selbst. Sie lenkt den Blick auf das Positive – und steckt mit ihrem Mut an.
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    39 Min.