Folgen

  • Stiegl in der Krise: Als Salzburgs Brauerei lichterloh brannte
    Dec 28 2025

    Am 29. Dezember 1975 brach ein Feuer in der Brauerei von Stiegl in Salzburg-Maxglan aus. Danach schlitterte das Unternehmen in eine mehrjährige Krise. Ein neuer Braumeister musste her. Und literweise Bier wurde in die Glan geschüttet. Eine Geschichte mit mehr als 500 Jahren von viel Licht und auch immer wieder Schatten seit 1492. Im Gespräch schildert der Archivar Raphael Steiner die Zäsuren in der jahrhundertelangen Geschichte von Stiegl.

    Literatur:

    Harald Waitzbauer: 525 Jahre - die Brauerei mit Tradition und Zukunft. Brandstätter Verlag 2017.

    Gerhard Ammerer, Harald Waitzbauer: Wege zum Bier - 600 Jahre Braukultur. Mit Spaziergängen durch Salzburg und Ausflügen in die Umgebung. (Schriftenreihe des Archivs der Stadt Salzburg, 32, Salzburg Studien. Forschungen zu Geschichte, Kunst und Kultur 11), Salzburg 2011.

    Das Buch zum Podcast "Schattenorte - Geschichten und Geheimnisse in Salzburg" von Anna Boschner und Simona Pinwinkler, ist am 26. Februar 2024 im Salzburger Verlag Anton Pustet erschienen. Hier zum Bestellen:

    https://pustet.at/de/buecher.cp/schattenorte/1254

    Haben Sie Fragen oder Anregungen zu dieser Folge? Oder kennen Sie weitere „Schattenorte“ in Salzburg, dann schreiben Sie uns an: podcast@sn.at.

    Alle SN-Podcasts zum Nachhören finden Sie unter www.sn.at/podcast

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    37 Min.
  • Faszination Schober: Von Rittern, Drachen und Turnschuh-Touristen
    Dec 8 2025

    Auf dem Gipfel des Schobers im Salzburger Flachgau prangt auf 1328 Metern Höhe ein Kreuz aus Eisen. Es war nicht das erste, das dort aufgestellt wurde - und auch nicht das letzte. Der Thalgauer Hausberg zieht viele Wanderinnen und Wanderer an. Und am Fuße des Bergs wacht die Ruine Wartenfels mit einer bewegten Geschichte. Warum der Berg an der Grenze zwischen Salzburg und Oberösterreich so fasziniert – und welche Schattenseiten damit verbunden sind. Darüber spricht die Bergführerin Katharina Scharnreitner in dieser Folge des SN-Podcasts "Schattenorte."

    Literatur:

    • Bernhard Iglhauser: Mythos Schober, Der „Thalgauer Schafberg“ und seine alpin-touristische Geschichte, Salzburg, 2022.
    • Bernhard Iglhauser: Goldbrünnlein und Drachenwand. Sagen und Märchen einer Landschaft für Erwachsene und Kinder, Salzburg 2021.
    • Christoph Iglhauser: Veste Wartenfels, Legende und Wahrheit, Salzburg 2024.
    • Arno Geiger: Unter der Drachenwand, Carl Hanser Verlag, München 2018.

    Das Buch zum Podcast "Schattenorte - Geschichten und Geheimnisse in Salzburg" von Anna Boschner und Simona Pinwinkler, ist am 26. Februar 2024 im Salzburger Verlag Anton Pustet erschienen. Hier zum Bestellen:

    https://pustet.at/de/buecher.cp/schattenorte/1254

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    29 Min.
  • Urlaub am Attersee vom Morden: Täter, Opfer und Widerstand gegen die NS-Euthanasie
    Nov 16 2025

    Menschen mit Beeinträchtigung wurden während der NS-Zeit im Zuge der "Aktion T4" auf perfide Weise ermordet. Für Hunderte Personen aus Salzburg bedeutete das den Tod in der Tötungsanstalt Hartheim in Oberösterreich. In einer idyllischen Villa am Attersee machten die Täter Urlaub. Eine Nonne leistete im Pongau Widerstand gegen diese Aktion. Und für eine junge Salzburgerin kam jede Hilfe zu spät. In dieser Folge schildert Historiker Johannes Hofinger die Vorgänge rundum die Euthanasie während der Zeit des Nationalsozialismus. Und er gibt Einblick in die Geschichte der Opfer aus Salzburg.

    Folge zu den NS-Villen im Salzkammergut: https://www.sn.at/126401425

    Literatur zu dieser Folge:

    - Maike Rotzoll, Gerrit Hohendorf, Petra Fuchs, Paul Richter, Christoph Mundt, Wolfgang U. Eckart (Hg.): Die nationalsozialistische T4-Aktion und ihre Opfer. Geschichte und ethische Konsequenzen für die Gegenwart. Schöningh Verlag, Paderborn 2010.

    - Klaus Vellguth: Aktion T4. Mord mit System, Verlag Topos plus, Regensburg 2014.

    - Walter Reschreiter, Johannes Hofinger und Christina Nöbauer: LEBENS[UN]WERT – "NS-Euthanasie im Land Salzburg", Begleitpublikation zur Ausstellung, HG Laube sozialpsychiatrische Aktivitäten GmbH, Hallein, 2007.

    - Marie-Theres Arnbom: Die Villen vom Attersee. Amalthea Verlag, Wien 2018.

    - Brigitte Kepplinger: Die Tötungsanstalt Hartheim 1940-1945, in: Tötungsanstalt Hartheim (hrsg. Von Brigitte Kepplinger, Gerhart Marckhgott, Hartmut Reese), Oberösterreichisches Landesarchiv, Linz 2013.

    Das Buch zum Podcast "Schattenorte - Geschichten und Geheimnisse in Salzburg" von Anna Boschner und Simona Pinwinkler, ist am 26. Februar 2024 im Salzburger Verlag Anton Pustet erschienen. Hier zum Bestellen:

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    31 Min.
  • Ein Mythos für die Ewigkeit: Warum Vampire noch immer so faszinieren
    Oct 25 2025

    Pfählungen, verbrannte Leichen und kaiserliche Erlasse: Im 18. Jahrhundert versetzten angebliche Vampirfälle das Habsburgerreich in Aufruhr. Von serbischen Dörfern bis in Maria Theresias Hof nach Wien – der Glaube an Untote wurde zum politischen und kulturellen Thema. Historiker Christoph Augustynowicz erklärt im SN-Podcast "Schattenorte", wie aus Aberglauben und Stereotypen ein Mythos entstand, der bis heute nachwirkt. Und wir reisen nach Kringa in Kroatien, wo Europas erster namentlich bekannter „Vampir“ sein Unwesen getrieben haben soll. Eine Spurensuche zwischen Geschichte und Legende.

    Literatur:

    Bram Stoker, Dracula, Archibald Constable and Company, 1897.

    Stephanie Meyer: Bis(s) zum Morgengrauen, Carlsen, 2006.

    Angela Sommer-Bodenburg: Der kleine Vampir, Rowohlt-Verlag 1979.

    Marie Niehoff: When The King falls …, Rowohlt Taschenbuch, 2023.

    ONB — Österreichische Nationalbibliothek (2022) Untot seit dem 18. Jahrhundert: Der erste Vampirhype, 27.10.2022. [Blog-Eintrag] Verfügbar unter: https://www.onb.ac.at/mehr/blogs/untot-seit-dem-18-jahrhundert-der-erste-vampirhype [Zugriff: 25.10.2025].


    Das Buch zum Podcast "Schattenorte - Geschichten und Geheimnisse in Salzburg" von Anna Boschner und Simona Pinwinkler, ist am 26. Februar 2024 im Salzburger Verlag Anton Pustet erschienen. Hier zum Bestellen:

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    28 Min.
  • Mauterndorf: Wie Hermann Göring zum Burgherren im Salzburger Lungau wurde
    Sep 24 2025

    Wichtige Mautstelle in Salzburg, später als Ruine verfallen und im späten 19. Jahrhundert wieder aufgebaut: Die Burg Mauterndorf gilt als friedliche Burg. Sie wurde nie beschossen, belagert, nicht einmal Folterungen oder Hexenprozesse sind überliefert. Dennoch hat das Anwesen eine bewegte Geschichte. Vor allem im 20. Jahrhundert: Der Berliner Arzt Hermann Epenstein lässt Mauterndorf wieder erblühen. Sein Patensohn: Hermann Göring, der NS-Mann, der 1939 sogar Burgherr wird. Wieso sich Göring 1945 in den letzten Kriegstagen in den Lungau zurückgezogen hat. Und wie die Burg heute mit den dunklen Kapiteln der Geschichte umgeht, hören Sie in dem Podcast. Burgverwalterin Ingeborg Stolz führt durch die Burg.

    Literatur:

    • Hanno Bayr: Berlin trifft Mauterndorf. Eine Reise mit Epenstein und Göring. Verlag Peter Klammer, Mariapfarr 2017.
    • William Hastings Burke: Hermanns Bruder. Wer war Albert Göring? Aufbau Verlag, Berlin 2012.

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    29 Min.
  • Verfolgt und hingerichtet: Die Geschichte der Täufer in Salzburg
    May 25 2025

    In dieser Folge nähern wir uns der Geschichte der Täufer - und ihren Spuren, die sie in Salzburg hinterlassen haben. Dafür haben wir mit der Historikerin Verena Schnitzhofer und Franz Seiser, dem Vorsitzenden des Vereins für Täufergeschichte Österreich, getroffen. Wer waren die Täufer? An was glaubten sie? Und wo sind sie heute?

    Den Artikel zur Folge finden Sie unter: https://www.sn.at/podcasts/schattenorte/taeufer-salzburg-178914817

    Verfolgung im Namen Gottes? Hören Sie auch unserer Folge zur Vertreibung von 20.000 Protestanten aus Salzburg: https://www.sn.at/podcasts/schattenorte/schattenorte-flucht-im-namen-gottes-wie-20000-protestanten-vertrieben-wurden-116795503

    Das Buch zum Podcast "Schattenorte - Geschichten und Geheimnisse in Salzburg" von Anna Boschner und Simona Pinwinkler, ist am 26. Februar 2024 im Salzburger Verlag Anton Pustet erschienen. Hier zum Bestellen:

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    25 Min.
  • "Geständnisse eines Gestapo-Mörders" aus Salzburg - die unfassbare Geschichte von Erasmus Reichel
    Apr 25 2025

    Als Erasmus Reichel wurde er 1912 im Schloss Arenberg in Salzburg geboren. In den 1930er-Jahren ermordete er Nazis im Auftrag von Nazis. Unter dem Namen Gerardo Reichel-Dolmatoff begann er nach 1945 in Südamerika eine glanzvolle Karriere als Wissenschafter – und wird dafür noch heute in Salzburg mit einer Tafel geehrt.

    Historiker Robert Obermair spricht im Podcast „Schattenorte“ über seine Forschungen zu der Gedenktafel in der Arenbergstraße in Salzburg. Nachfahre von Reichel, Friedemann Derschmidt, berichtet über sein groß angelegtes Zeitgeschichte-Projekt „Reichel-Komplex“, in dem er die NS-Vergangenheit der eigenen Familie aufgearbeitet hat - denn nur so sind die Erkenntnisse zu Reichel-Dolmatoff überhaupt erst publik geworden.

    Alle Folgen anhören: www.sn.at/podcast

    Panorama:Uni zu 80 Jahre Kriegsende, Historiker Johannes Dafinger und Eva Bammer im Gespräch, 12. Mai, 19 Uhr, Panorama-Bar Lehen. Anmeldung unter: www.plus.ac.at/panoramauni

    Vortrag: „Entnazifizierung und Erinnerungskultur“, Historiker Robert Obermair, 21. Mai, 19 Uhr, Meixnerhaus, Kaprun.

    Neues Buch: „Erinnern – Stadt –Vergessen. Gedenkorte zur NS-Zeit in Salzburg erkunden“, von Obermair/Edtmaier/Würflinger/ Dankl, edition mosaik, 2025.

    Literatur zum Reichel-Komplex: Friedemann Derschmidt: „Sag du es deinem Kinde“, Nationalsozialismus in der eigenen Familie. Löcker Verlag 2021.

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    33 Min.
  • Kriegsende 1945 in Salzburg: Von US-Panzern, Bombenplänen und einem "Kulturschock"
    Apr 15 2025

    80 Jahre ist es her, dass am 4. Mai 1945 die US-Panzer über die Salzburger Landesgrenze gerollt sind und die Stadt von der NS-Herrschaft befreit haben. Welche Mythen es rund um die kampflose Übergabe Salzburgs an die Amerikaner gab. Welche bisher unbekannten Pläne die US-Amerikaner für die gesamte Zerstörung der Mozartstadt in der Hinterhand hatten. Und warum es überhaupt wichtig ist, sich im Jahr 2025 mit dem Kriegsende zu beschäftigen. Darüber sprechen Historiker Alexander Pinwinkler und Militärhistoriker Manfried Rauchensteiner.

    Literatur:

    - Manfried Rauchensteiner: Der Krieg in Österreich 1945, Amalthea Signum 2015.

    - Alexander Pinwinkler: Die Stadt Salzburg im April/Mai 1945. Mythos und Wahrheit um die Rettung Salzburgs, in: Gauhauptstadt Salzburg, herausgegeben von Thomas Weidenholzer und Peter F. Kramml, Schriftenreihe des Archivs der Stadt Salzburg (=Band 6), Salzburg 2015.

    - Herbert Lackner: 1945 - Schwerer Start in eine neue Zeit, Carl Ueberreuter Verlag 2025.

    - Robert Obermair, Bernadette Edtmaier, Christoph Würflinger und Kay-Michael Dankl: Erinnern - Stadt - Vergessen. Gedenkorte zur NS-Zeit in Salzburg erkunden, edition mosaik, Salzburg 2025.

    Sound: Dark Times von Kevin MacLeod, unterliegt der Lizenz Creative-Commons-Lizenz, "Namensnennung 4.0."

    Veranstaltungshinweis:

    12. Mai 2025: Panorama-Uni in der Panoramabar Lehen zum Kriegsende in Salzburg mit Historikerin Eva Bammer, Historiker Johannes Dafinger, Kooperation der Uni Salzburg, der Stadt Salzburg und von den Salzburger Nachrichten. Anmeldung demnächst über die Website der Uni Salzburg: www.plus.ac.at

    Das Buch zum Podcast "Schattenorte - Geschichten und Geheimnisse in Salzburg" von Anna Boschner und Simona Pinwinkler, ist am 26. Februar 2024 im Salzburger Verlag Anton Pustet erschienen. Hier zum Bestellen:

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    45 Min.