Am konkreten Projekt mit Innovationscoaching nachhaltig innovativer werden und strukturiert Methoden, Teams & Führungskräfte entwickeln - ganz einfach mit meinem geförderten Beratungsprogramm. Der Link zum nächsten Schritt: https://www.klausreichert.de/coaching/-------------------------------------------------Im Smart Innovation Podcast Ep 168 zeigt Innovationscoach Klaus Reichert im Gespräch mit Detlef Klocke (Phoenix Contact) und Matthias Schüler (Rittal) wie Kooperation, ein Wissensnetzwerk und Community die Weiterbildung und Wissenstransfer im Schaltschrankbau ermöglichen. Dies herstellerunabhängig und praxisnah. Im Fokus stehen Qualität und Wissensaufbau und wie eine Branche mit Austausch Komplexität, Regularien und Effizienzdruck besser beherrscht. Wir sprechen auch darüber warum der Schaltschrank im Hintergrund die „Intelligenz“ industrieller Automatisierung bündelt – und warum das für Energie und Energiewende relevanter ist, als viele denken. Schaltschrank als „Gehirn“ einer automatisierten Anlage: Er bündelt Steuerung, Komponenten und Kommunikation. Schaltschrank Gestalter als herstellerunabhängiger Einstieg in Wissenstransfer: „neutraler Einstieg“ statt Wettbewerb und Produktvergleiche.Kooperation trotz Wettbewerb: vorwettbewerblicher Austausch als Hebel für Qualität, Effizienz und Zukunftsfähigkeit.Weiterbildung in der Praxis: Fachvideos und Webinare werden genutzt, auch in Berufsschulen.Energie, Energiewende und All Electric Society: Strom wird als Schlüssel für Wohlstand und eine nachhaltige Welt beschrieben; Netze müssen Richtung Smart Grids weiterentwickelt werden.Kapitel und Zeitmarken00:00 Austauschplattform trotz Wettbewerb: Lernen auf Augenhöhe00:01 Smart Innovation Podcast: Kontext Innovation und Innovationsberatung00:02 Was ist ein Schaltschrank und wo steckt er überall? 00:03 Schaltschrank als „Verpackung“ und warum Klimatisierung wichtig ist00:04 „Gehirn“ industrieller Automatisierung: Beispiele aus Alltag und Industrie00:08 Wer macht was: Rittal, Phoenix Contact, Wago, Siemens, EPLAN00:10 Systembaukasten, Standardisierung, EPLAN als funktionales Engineering00:12 Komplexität, Normen, Richtlinien, Security und Safety in der Elektrotechnik00:15 Warum die Kooperation entstand: Wissensstand, Wettbewerbsvorsprung, Austausch00:18 30/70-Logik: Komponentenkosten vs Prozesskosten, Effizienzhebel00:20 Wissenstransfer und Community: herstellerunabhängig, praxisnah, Austauschplattform00:24 Weiterbildung und Nachwuchs: Fachkräftemangel, Mediathek, Webinare, Berufsschulen00:28 Energie, Energiewende, All Electric Society, Sektorenkopplung00:35 Smart Grids und Energieinfrastruktur: PV-Einspeisung, Investitionsbedarf00:38 Ausblick: Ideen, Priorisierung, „Tu Gutes und rede drüber“00:40 Vom Zuhören ins Machen: drei Tipps für Kooperation und InnovationSchaltschrankbau und industrielle Automatisierung: das Unsichtbare, das alles bewegtIm Gespräch wird der Schaltschrank als zentraler Ort der Elektrotechnik beschrieben: „in der Kiste ist die Intelligenz, das Gehirn … einer automatisierten Anlage“ (Detlef Klocke). Ein Schaltschrank wird als Gehäuse und Schutzraum für Komponenten erklärt, in dem Elektronik, Steuerung und Kommunikation zusammenlaufen. Die Beispiele sind alltagsnah: vom Kühlschrank über Fabrikprozesse bis zu Transportbändern. Der Punkt dahinter ist klar: Ohne Schaltschrank bewegt sich in der industriellen Automatisierung kaum etwas.Kooperation als Wissensnetzwerk: Qualität, Austausch und Wissenstransfer statt SilosDie Schaltschrank Gestalter werden als Wissensnetzwerk und Community beschrieben, die herstellerunabhängigen Wissenstransfer bieten. Ziel ist ein „neutraler Einstieg“, damit Kunden nicht von Anbieter zu Anbieter gehen müssen, um Grundlagen zu verstehen. Gleichzeitig wird der Austausch als Kern gesehen: vom Geschäftsführer bis zur Werkstatt- und Konstruktionsleitung. Die Erfahrung: „Die Probleme sind alle sehr ähnlich … im Austausch kann man voneinander lernen und miteinander besser werden“ (Detlef Klocke). Für Innovationsteams ist das ein übertragbares Muster: gemeinsame Themen gemeinsam bearbeiten, bevor man in Wettbewerb und Einzellösungen abbiegt.Weiterbildung, Effizienz und Energie: warum das Thema jetzt Druck bekommtDie Episode verbindet Weiterbildung und Effizienz mit dem größeren Kontext Energie und Energiewende. Im Schaltschrankbau wird eine klare Kostenlogik genannt: etwa 30 Prozent Komponentenkosten, 70 Prozent Prozesskosten. Der Hebel liegt daher weniger im Produktpreis, sondern in besseren Prozessen, weniger Komplexität und mehr Durchblick bei Normen und Regularien. Parallel wird Energie als strategisches Thema aufgezogen: All Electric Society, Sektorenkopplung und Smart Grids. Der Anspruch: nicht nur über Verzicht sprechen, sondern „aufhören, Sachen zu verschwenden“ (Detlef Klocke) und Energie intelligent koppeln, speichern und nutzen.Weitere Informationen, Links und ...
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