• Als meine Mutter plötzlich verstarb
    Jan 14 2026
    In dieser Folge erzählt Saskia von einem der einschneidendsten Erlebnisse ihres Lebens. Vom plötzlichen Verlust ihrer Mutter und davon, wie sie Schritt für Schritt wieder ins Leben zurückgefunden hat. Vor rund zwölf Jahren verliert Saskia ihre Mutter völlig unerwartet. Kurz zuvor hatte diese die Diagnose Darmkrebs erhalten. Die Operation verlief gut, die Prognose war positiv. Umso grösser der Schock, als ihre Mutter nur wenige Wochen später plötzlich an einem Herzstillstand verstarb. Saskia befand sich damals mitten in ihrer Coiffeuse-Lehre, voller Motivation und Zukunftspläne. Der Verlust riss ihr den Boden unter den Füssen weg. Es folgten intensive Trauerphasen, depressive Episoden und der Abbruch von Kontakten zu Teilen ihres Umfelds. Eine Zeit, die von Einsamkeit, Überforderung und Schmerz geprägt war. Trotz allem hat Saskia den Glauben daran nie verloren, dass es irgendwann wieder leichter werden kann. Mit der Zeit fand sie ihren eigenen Umgang mit dem Verlust und ihrer Geschichte. Heute blickt sie reflektiert zurück und spricht offen über ihren Weg durch die Trauer. Mit dieser Folge möchte Saskia Mut machen. Sie teilt ihre Erfahrungen, um zu zeigen, dass auch nach schweren Schicksalsschlägen Hoffnung möglich ist und dass ein Weitergehen, im eigenen Tempo, erlaubt ist. Du magst unseren Podcast SHT! WIE WEITER? und möchtest uns unterstützen? Abonniere den Podcast, damit Du keine Folge verpasst, und lass uns gerne eine Bewertung da – wir freuen uns über jede Sternchenbewertung! 💙 Folge uns auf Instagram: **[@143.ch_bern ](https://www.instagram.com/143.ch_bern/)** © 2025 143.ch - Die Dargebotene Hand Bern. Alle Rechte vorbehalten.
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    38 Min.
  • Überleben, weitermachen, weitergeben
    Nov 9 2025
    Martin Inderbitzin hatte gerade in Neurowissenschaften promoviert, als sich sein Leben 2012 nach einer Krebsdiagnose schlagartig veränderte. Die Überlebenschance lag bei fünf Prozent. Aufgeben kam für ihn nicht infrage. Statt die verbleibenden Chemotherapien zu zählen, begann er, die Tage bis zu seinem ersten Triathlon zu zählen. Heute nutzt Martin seine Erfahrung, um anderen Mut zu machen. Er hat die Non-Profit-Organisation MySurvivalStory.org gegründet, trifft Menschen, die selbst Krebs erlebt haben, erzählt ihre Geschichten weiter, hat ein Buch geschrieben und hält Keynotes. Mit seinem Wissen als Neurowissenschaftler, seinen Vorträgen und Workshops zeigt er, wie man die eigene Geschichte neu schreiben kann. Sein Blick auf das Leben ist ehrlich, klar und berührend. Im Gespräch erzählt Martin, was ihm damals Kraft gegeben hat, wie man mit Angst umgeht und warum es manchmal nur einen Gedanken braucht, um das Leben wieder in die Hand zu nehmen.
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    58 Min.
  • Zwischen Lebensfreude und Depression
    Oct 4 2025
    Ihr Leben gleicht einer Achterbahn: Auf der einen Seite Glamour und Erfolg. Als Fernsehmoderatorin wird Nicole zur öffentlichen Person, als Autorin schreibt sie erfolgreiche Bücher, reist mit ihrem Mann zwischen München, dem Piemont, Tessin und Luxushotels. Ein aufregendes Leben. Und doch: Lebensfreude und Depression können so nah beieinander liegen. Denn hinter der glänzenden Fassade liegen jahrzehntelange Kämpfe: Magersucht, Bulimie, Depression, Alkohol und mehrere Suizidversuche. 2020, als die Sterbehilfeorganisation EXIT ihr die Zustimmung für einen begleiteten Tod erteilt, trifft Nicole eine unerwartete Entscheidung. Sie sagt Ja zum Leben. In dieser besonderen Live-Episode von «SH*T! WIE WEITER?» beim RefLab Podcastfestival in Zürich spricht Nicole offen über ihre dunkelsten Stunden und ihren Weg aus der Krise. Über Klinikaufenthalte, Tabus, das Brechen des Schweigens und darüber, was ihr heute Halt gibt: Zen-Meditation, Spaziergänge mit ihrer Dackelhündin Bella und aufrichtige Freundschaften. Eine bewegende Geschichte von Abgründen und Wendepunkten und von der Frage, was es braucht, um weiterzugehen, wenn alles verloren scheint.
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    53 Min.
  • Güggu – Bärner Troubadour und Stadtoriginal
    Aug 29 2025
    Güggu, wie ihn viele in Bern kennen, ist weit mehr als «nur» ein Musiker auf der Strasse. Nach einer Lehre als Maschinenzeichner und einem kurzen Abstecher in die Kindergärtner-Ausbildung entschied er sich für einen unkonventionellen Lebensweg: Musik als Berufung, Überlebensstrategie und Ausdruck seiner Sicht auf die Welt. Heute lebt er in einem Bauwagen mit viel Umschwung und seiner Hündin. Ein Ort, der Freiheit und Rückzug zugleich bietet. Im Gespräch mit Tobias Grimm erzählt er, wie es ist, als öffentlich sichtbares Stadtoriginal oft missverstanden zu werden, warum er trotz unsicherer Zeiten nie den Optimismus verliert und wie schwarzer, sarkastischer Humor ihm durch schwierige Momente geholfen hat. Seine Songs sind Geschichten vom Leben «von der Hand in den Mund», von Zweifeln, aber auch vom Vertrauen ins eigene Herz. Güggu spricht offen über das Gefühl, anders zu leben als die meisten, über Ablehnung und Missverständnisse und darüber, was für ihn wahrer Wohlstand bedeutet. Diese Folge ist ein authentischer Einblick in ein Leben abseits der Norm: ehrlich, rau, poetisch und voller Wärme. 👉 Unterstütze Güggu mit einer Spende: krachimtram.ch/a-batze-i-huet ✨ Highlight: Am 7. September sind wir beim Podcastfestival von RefLab dabei und nehmen unsere erste Live-Folge auf. Der Eintritt ist kostenlos. Mit dem Code **PODCASTLIEBE** erhältst du CHF 5 Rabatt auf das [**Festivalticket**](https://reflab-festival.ch). Wir freuen uns sehr, wenn du dabei bist – ob digital oder live vor Ort. 143.ch – Die Dargebotene Hand Darüber reden hilft! Wir hören zu. Anonym und rund um die Uhr erreichst du die Dargebotene Hand unter der Telefonnummer 143. Falls es dir schwerfällt, darüber zu reden, kannst du auch chatten oder eine E-Mail schreiben. Tel 147 – Pro Juventute Unterstützung speziell für Kinder und Jugendliche. Rund um die Uhr kannst du dich via Telefon oder WhatsApp an 147 wenden 💙 Folge uns auf Instagram: @143.ch_bern Herzlichen Dank für Deinen Support! © 2025 143.ch – Die Dargebotene Hand Bern. Alle Rechte vorbehalten. Verantwortung: Melanie Häusler Redaktion und Skript: Tobias Grimm und Melanie Häusler Host: Tobias Grimm Schnitt: Melanie Häusler
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    41 Min.
  • Wenn die Seele humpelt
    May 20 2025
    Rafael spricht über eine Zeit, in der selbst der Gang zum Briefkasten unüberwindbar schien. Ein Jahr lang öffnete er keine Post, bis ein Zettel mit dem Wort „Verstorben?“ an seinem Briefkasten hing. Ein Wendepunkt in einer langen Krise, die ihn tief in die Isolation führte. Er erzählt von seinem Leben zwischen DJ-Pult und Depression, zwischen Radiomoderation und Rückzug, zwischen Leidenschaft und psychischer Erschöpfung. Im Gespräch mit Tobias Grimm gewährt er Einblicke in seinen Alltag mit einer bipolaren Störung Typ II und einer Autismus-Spektrum-Diagnose und spricht offen darüber, wie schwer es war, sich selbst nicht zu verlieren. Rafaels Geschichte ist mehr als eine Aufzählung von Diagnosen. Sie ist eine Erzählung über Hilfsbereitschaft, Selbstakzeptanz und neue Wege: vom ersten Schritt zum Sozialamt über den Klinikaufenthalt bis hin zur Arbeit im Plattenladen. Diese Folge macht sichtbar, was oft unsichtbar bleibt und zeigt, wie viel Kraft darin liegt, Hilfe anzunehmen, einen neuen Weg zu gehen und sich selbst anzunehmen. Wenn du dich gerade in einer schweren Krise befindest oder mit dunklen Gedanken kämpfst: Bitte hol dir Hilfe. Es gibt Menschen, die für dich da sind und dich unterstützen möchten - auch jetzt, wo alles aussichtslos erscheint. Du bist nicht allein. ❤️ Hier sind einige Anlaufstellen in der Schweiz: Bern: Kriseninterventionszentrum Bern, UPD Psychiatriezentrum Zürich: Psychiatrische Universitätsklinik Zürich (PUK), Notfallzentrum Basel: Psychiatrie Basel, Notfallpsychiatrie Genf: Hôpital de Psychiatrie, Krisendienste (Teil der HUG) Lausanne: Centre Hospitalier Universitaire Vaudois (CHUV), psychiatrische Notfallversorgung Psyfinder - Föderation der Schweizer Psychologinnen und Psychologen Bernische Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie - Freie Behandlungsplätze im Kanton Zürich Zürcher Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie - Freie Behandlungsplätze im Kanton Bern Verband Psychotherapeut:innen Zentralschweiz - Freie Behandlungsplätze Zentralschweiz Für sofortige und anonyme Unterstützung: 143.ch - Die Dargebotene Hand: Anonym und rund um die Uhr erreichst du die Dargebotene Hand unter der Telefonnummer 143. Falls es dir schwerfällt, darüber zu reden, kannst du auch chatten oder eine E-Mail schreiben. Tel 147 - Pro Juventute: Unterstützung speziell für Kinder und Jugendliche. Rund um die Uhr kannst du dich via Telefon oder WhatsApp an 147 wenden.
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    45 Min.
  • Wenn Mobbing zum Trauma wird
    Apr 22 2025
    Ein Gespräch über die Kindheit, Ausgrenzung, Magersucht – und die Kraft weiterzumachen. In dieser Folge SH*T! WIE WEITER? erzählt Chiara ihre bewegende Geschichte: Schon früh wurde sie mit Ablehnung und Mobbing konfrontiert – in der Schule, im Alltag, im Leben. Die Worte anderer wurden zu Narben auf ihrer Seele. Der Satz «Du bisch nüt wärt» hat sich eingebrannt. Es folgten eine Magersucht, Klinikaufenthalte und die Diagnose einer Borderline-Persönlichkeitsstörung. Doch Chiara ist mehr als ihre Diagnose. Sie ist eine Überlebende. Und heute auch eine Genesungsbegleiterin, die ihre Erfahrung mit anderen teilt. Im Gespräch mit Tobias Grimm spricht Chiara offen über ihre tiefsten Krisen, über dunkle Gedanken – aber auch darüber, was ihr geholfen hat, den Lebenswillen nicht zu verlieren. Sie erzählt von ihrem langen Weg zu mehr Selbstmitgefühl, von Lebewesen, die ihr Hoffnung gaben, und von der Bedeutung, die ihre Peer-Arbeit für sie hat. 147.ch - Pro Juventute - Tel 147 unterstützt junge Menschen, wenn sie kleine oder grosse Sorgen, Probleme oder Fragen haben. rund um die Uhr, kostenlos und vertraulich. Über Telefon, WhatsApp oder E-Mail. Meldestelle von 147.ch - Hier hast du die Möglichkeit, eine vertrauliche und anonyme Meldung zu machen, wenn jemand an deiner Schule gemobbt oder selber davon betroffen bist. Traversa - Das Netzwerk für Menschen mit einer psychischen Erkrankung im Kanton Luzern Pro Mente Sana - Mit verschiedenen Angeboten rund um die Psychische Gesundheit für Angehörige und Betroffene. Selbsthilfe Schweiz - Gemeinsam geht es besser Hilft Menschen, sich in Gruppen zusammenzuschliessen, um sich gegenseitig bei Problemen oder schwierigen Lebenssituationen zu unterstützen. Opferhilfe Schweiz - Opferhilfe Beratungsstellen im gewünschten Kanton. 143.ch - Die Dargebotene Hand - Darüber reden hilft! Wir hören zu. Anonym und rund um die Uhr erreichst du die Dargebotene Hand unter der Telefonnummer 143. Falls es dir schwerfällt, darüber zu reden, kannst du auch chatten oder eine E-Mail schreiben. © 2025 143.ch - Die Dargebotene Hand Bern. Alle Rechte vorbehalten. Verantwortung: Melanie Häusler Host: Tobias Grimm Redaktion und Skript: Tobias Grimm und Melanie Häusler Schnitt: Melanie Häusler
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    33 Min.
  • Neue Perspektiven nach häuslicher Gewalt
    Mar 25 2025
    In dieser Folge von "SH*T! WIE WEITER?" spricht Rebecca über ihren mutigen Weg aus ihrer toxischen Ehe, die von psychischer Gewalt geprägt war. Sie erinnert sich an den Tag, als sie das Frauenhaus verliess und mit einer Mischung aus Zuversicht und Hoffnung in ihr neues Leben aufbrach. Doch der Alltag als alleinerziehende Mutter stellte sie vor viele neue Herausforderungen: Zur alleinigen Verantwortung für das Kind kamen finanzielle und bürokratische Hürden und rechtliche Auseinandersetzungen. Trotzdem fand sie Zeit für sich, suchte professionelle Hilfe und begann, sich selbst wieder zu entdecken. Rebecca erzählt, wie sie sich die psychische Gewalt eingestand, um Hilfe bat und schliesslich Schritt für Schritt lernte, ihren eigenen Gefühlen und Wahrnehmungen wieder zu vertrauen. In einem offenen Gespräch teilt sie ihre Geschichte und zeigt, wie sie trotz der vielen Schwierigkeiten ihr Leben neu aufbaute – ein Leben, das heute Platz hat für Vertrauen, Stärke und Liebe. In dieser Folge geht es nicht nur um den Weg aus der Gewalt, sondern auch um die Kraft, Hilfe anzunehmen und sich selbst wieder zu finden. Rebecca erinnert uns daran, dass es keine Schwäche ist, um Unterstützung zu bitten – ganz im Gegenteil: Es ist der erste Schritt zu einem neuen, besseren Leben.
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    40 Min.
  • Mein Hirntumor und ich
    Feb 25 2025
    Sechs Jahre lang hat Anne einen Hirntumor. Und niemand entdeckt ihn. Bis eine Diagnose alles auf den Kopf stellt. In der 5. Folge unseres Podcasts SH*T! WIE WEITER? spricht Anne Estermann über ihre bewegende und herausfordernde Reise mit einem Hirntumor, der über sechs Jahre lang nicht erkannt wurde. Trotz wiederholter Arztbesuche und dem Gefühl, nie wirklich gesund zu sein, fühlte sie sich immer wieder nicht ernst genommen. Erst als sie 36 Jahre alt war, Mutter und Ehefrau, erhielt Anne schliesslich die Diagnose, die ihr Leben komplett auf den Kopf stellte: ein Hirntumor, der ihren Hör- und Gleichgewichtsnerv beeinträchtigte und zu einer Fazialisparese (Gesichtslähmung) führte. Anne erzählt von den seelischen und körperlichen Hürden, die sie in dieser Zeit überwinden musste. Sie berichtet, wie sie sich nicht nur mit ihrer eigenen Gesundheit auseinandersetzte, sondern auch mit dem Gefühl, von der medizinischen Welt nicht gehört zu werden. Doch Anne gibt nicht auf. Mit ihrem E-Book „Das Leben ist hart, aber ich bin härter“ dokumentiert sie ihren Weg und zeigt, wie sie sich der Diagnose stellte, ihren Tumor benannte und ihn letztlich besiegte. Im Gespräch mit Tobias Grimm teilt Anne ihre Erfahrungen aus der langen Zeit der Ungewissheit und wie sie mit den Herausforderungen umging. Sie spricht darüber, welche Unterstützung ihr half, immer wieder Kraft zu schöpfen und nicht aufzugeben. Ihre Geschichte ist ein starkes Zeugnis für Resilienz, den Mut, sich nicht unterkriegen zu lassen, und die Hoffnung, auch in den dunkelsten Momenten weiterzumachen. © 2025 143.ch - Die Dargebotene Hand Bern. Alle Rechte vorbehalten. Verantwortung: Melanie Häusler Host: Tobias Grimm Redaktion und Skript: Tobias Grimm und Melanie Häusler Schnitt: Melanie Häusler
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    37 Min.