• Kapitel 3.14 - Reiseblog - Shanghai 2. Teil
    Feb 11 2026

    In Teil 2

    nehme ich euch mit rein in das Shanghai, das sich anfühlt wie ein Film: laut, schnell, neonhell – und manchmal so intensiv, dass dein Kopf kurz flackert.

    Der Tag startet mit Jetlag um vier Uhr morgens, meinem Rettungsring Kaffee und dem ersten „Okay, jetzt geht’s wirklich los“. Dann geht’s runter in die Unterwelt der Stadt: Shanghai Science & Technology Museum Station, A.P. Plaza – dieser berühmte Market, wo Shanghai in einer Rolltreppe passiert. Oben Zukunft, unten Realität. Gänge, Neonlicht, „my friend“ von allen Seiten und Verhandlungskunst als Sportart. Ich wollte nur kurz schauen… und stand zehn Sekunden später schon mit Taschenrechner im Gespräch. Willkommen in Shanghai.

    Zwischendrin brauchten wir Luft – und plötzlich wird die Stadt leiser: Old City, Yu Garden, Pagodendächer, Lampions, enge Gassen. Shanghai ist eben nicht nur Glas und Skyline, sondern auch Tradition, Handwerk und Geschichte, die sich zwischen den Hochhäusern versteckt.

    Am Abend dann Teppanyaki: Feuer, Show, gemeinsames Lachen, Geschichten vom Tag – und endlich mal Essen, das auch für mich als Pescetarier funktioniert. Tag 3 wird dann Großstadt pur: Nanjing Road ist keine Straße, sondern ein Strom. Menschen, Licht, Tempo – Shanghai entschuldigt sich nicht dafür, dass es so ist, wie es ist.

    Und weil man irgendwann einen Gegenton braucht, tauchen wir in die Teekultur ein: ein Teemarkt, Aufguss um Aufguss, plötzlich Ruhe im Kopf. Danach French Concession zum Durchatmen – Bäume, alte Villenfassaden, Cafés – und natürlich Wukang Road, diese Ecke aus tausend Reels, wo man automatisch kurz stehen bleibt.

    Mit drin ist auch mein persönlicher „Work-Stop“: der DJI Store. Nicht nur Sightseeing, sondern ein kleines Upgrade für Luftraumwerk und meine Videoprojekte – weil Shanghai für mich nicht nur Reise ist, sondern auch Zukunft.

    Und am Ende: der Bund. Der Moment, wenn Pudong anfängt zu leuchten, der Pearl Tower glüht und die Skyline wie angezündet wirkt. Kein großes Drama – eher ein stiller Abschied. Zurück Richtung Flughafen, Heimreise – und dieser Rückflug, der sich für mich wie „Premium für die Seele“ anfühlt: Ruhe, Schlaf, Reset.

    Danke fürs Zuhören. Wir sehen uns im Mai wieder – wohin es geht, bleibt noch ein kleines Geheimnis.


    Willkommen an Board.

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    8 Min.
  • Kapitel 3.13 - Reiseblog - Der Abschiedsflug - China - Shanghai
    Feb 8 2026

    In dieser Folge nehme ich euch mit nach Shanghai – und es ist mehr als ein Städtetrip. Es ist ein Kontrastprogramm: laut, schnell, überwältigend. Und für mich persönlich auch ein Stück Rückkehr.


    Ich war knapp 25 Jahre bei Lufthansa. Mein Ausstieg war eher ein Schnitt als ein sauberes Ende – ohne diesen klassischen Abschiedsflug, ohne den Moment, in dem man innerlich wirklich „Tschüss“ sagt. Und genau dieses offene Ende hat mich länger begleitet, als ich zugeben wollte. Manchmal reicht ein Flughafen-Geräusch, eine Durchsage oder das Rollen von Koffern auf Fliesen – und plötzlich ist alles wieder da.


    Dann kam die Einladung von Sabine und Peer. Zwei Menschen, mit denen es irgendwann mal als Fliegerbekanntschaft angefangen hat – und daraus ist echte, tiefe Freundschaft geworden. Sie hatten Shanghai im Dienstplan und haben mich gefragt, ob ich mitkomme. Und ich wusste sofort: Diese Tür nehme ich.


    Wir fliegen kurz vor dem chinesischen Neujahr nach Pudong, erleben Crew-Life von innen, landen in einer Stadt, die technisch gefühlt ein paar Jahre voraus ist – und ich merke unterwegs, dass dieser Flug für mich etwas heilt. Nicht groß, nicht dramatisch. Eher leise. Wie ein nachgereichter Schlussakkord.


    Teil 1 ist Ankommen, Einordnen, Erinnern: Flughafen-Vibes, Crewbus, Hotelrealität – und das erste Abendessen, bei dem ich als Pescetarier schnell lerne, dass Shanghai kulinarisch manchmal ein kleiner Endgegner sein kann.


    Am Ende gibt’s noch meinen wichtigsten Life-Hack für China: DiDi über Alipay. Taxis anhalten war gestern – so fährst du stressfrei wie ein Local.


    Danke fürs Zuhören.


    Willkommen an Bord.

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    7 Min.
  • Kapitel 3.12 - Reiseblog - Sprung aus Watte in Neon – Bangkok, Chao Phraya & ein Stück Herz
    Jan 29 2026

    Titel (Spotify-Folge)

    Sprung aus Watte in Neon – Bangkok, Chao Phraya & ein Stück Herz


    Inhaltsbeschreibung (max. 4000 Zeichen)

    Zurück nach Bangkok fühlt sich für mich jedes Mal an wie ein Schalter: Inselruhe aus, Neonmodus an. In dieser Folge nehme ich euch mit vom letzten Rest Koh-Samui-Tempo direkt hinein in die Millionenmetropole, die dich nicht langsam empfängt – sondern dich einfach wieder einschaltet.


    Ich erzähle euch, warum ich nach der Landung erstmal meine kleinen „Anker“ brauche, um wieder in Bangkok anzukommen: von meiner unspektakulären, aber heilsamen Routine bei Superwhite Dry Clean in Sukhumvit (ja, Reinigung kann Therapie sein) bis zu meinen täglichen Fußmassagen – dieser Reset-Knopf, den ich in Deutschland jedes Mal vermisse.


    Wir streifen durch den Chatuchak Night Market, wo man eigentlich nur kurz schauen will und plötzlich mit Dingen in der Hand dasteht, die man nie gesucht hat. Wir tauchen ab in Chinatown auf der Yaowarat Road – mein Lieblingschaos, mein Lieblingsessen, und ja… auch wieder Lobster mitten auf der Straße.


    Tagsüber geht’s nach Wat Arun. Nicht als Fotokulisse, sondern als Ort voller Würde: mit Respekt, bedeckten Schultern und dem Gefühl, dass man mitten in der lauten Stadt plötzlich still wird.


    Und dann: Bangkok vom Wasser. Mit dem Hop-on-Hop-off-Boat auf dem Chao Phraya (150 Baht Tagesticket) wirkt die Stadt auf einmal weich, fast elegant. Ein Stop bei ICONSIAM, ein Blick von oben über den Fluss – und dieses kurze Sortieren im Kopf, das Bangkok manchmal doch kann.


    Natürlich darf auch MBK nicht fehlen: Food Court, Tom-Yum-Spaghetti mit Shrimp, Kokosnuss – und danach Technik & Handeln, weil: wer nicht handelt, zahlt. Abends geht’s zum Asiatique Riverfront, wo Luxus, Menschenwellen, Dinner-Boote und sogar eine Jurassic-Park-Ausstellung irgendwie gleichzeitig stattfinden – typisch Bangkok.


    Zum Schluss nehme ich euch noch mit auf den Skywalk: dieses „Wow“ von oben, wenn Bangkok glüht. Und dann kommt der Moment, den ich nie gut kann: Abschied am Flughafen. Die Rolltreppe Richtung Gate, das stille Ziehen im Herzen – weil ich jedes Mal ein Stück hierlasse.


    Danke, dass ihr mich begleitet. Die Reise ist noch lange nicht zu Ende: Der nächste Kurs ist bereits gesetzt – in Kürze geht’s weiter nach China.

    Euer Dominik.

    Willkommen an Bord.

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    14 Min.
  • Kapitel 3.11 - Reiseblog - Inselhopping & Seegang: Koh Phangan, Koh Tao und der Viewpoint von Koh Nang Yuan
    Jan 25 2026

    In dieser Folge nehme ich dich mit auf ein kleines, aber intensives Inselhopping-Kapitel ab Koh Samui: erst rüber nach Koh Phangan – nur ein, zwei Tage, aber genug, um diese Insel wirklich zu spüren. Koh Phangan hat zwei Gesichter: den Mythos der Full Moon Party in Haad Rin mit Neon, Bass und diesem Gefühl, dass „morgen“ kurz Pause hat – und gleichzeitig eine erstaunlich leise Seite, die dich runterholt. Ich erzähle von Thong Sala, vom Insel-Alltag, von Dschungel-Vibes, Sunset-Momenten an der Westküste und davon, warum Streetfood-Märkte in Thailand bei mir regelmäßig zu „Ich wollte doch nur was Kleines…“ eskalieren.


    Danach geht’s per Bootstour direkt von Koh Samui Richtung Koh Tao – mit ordentlich Wellengang. Während einige an Bord sehr schnell merken, dass ihr Magen heute andere Pläne hat, feiere ich das Meer genau so, wie ich es liebe: ehrlich, wild, lebendig. Auf Koh Tao schnorcheln wir an drei Spots – türkises Wasser, Klarheit, dieser Reset-Knopf fürs Gehirn, wenn du ins Meer gehst und die Gedanken plötzlich kleiner werden.


    Beim dritten Spot wartet ein kleines privates Restaurant: typisch thailändische Küche, aber so perfekt auf den Punkt, dass ich nach dem ersten Bissen kurz still werde. Und danach fahren wir weiter zur Privatinsel Koh Nang Yuan – ein Ort, der mich besonders berührt, weil ich vor knapp 20 Jahren schon einmal dort war. Heute ist alles organisierter, mit Café und mehr Menschen, dazu diese Hitze… und trotzdem: dieser Fleck Erde bleibt wunderschön. Ich kämpfe mich zum Viewpoint hoch, schwitze, fluche ein bisschen innerlich – und oben kommt dieses leise, ehrliche „Danke“, das Thailand bei mir so oft auslöst.


    Zum Schluss verlasse ich die Inselwelt und mache mich auf den Weg zu meinem Lieblingsflughafen – für mich eher ein grüner Freizeitpark als ein Airport – bevor es zurück nach Bangkok geht. Denn die Reise ist noch lange nicht vorbei: Der nächste Kurs ist gesetzt, das nächste Kapitel wartet schon.


    Euer Dominik – willkommen an Bord.

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    7 Min.
  • Kapitel 3.10 - Reiseblog - Koh Samui – Chaweng, Lamai & der Moment, der alles kurz still gemacht hat
    Jan 21 2026

    Spotify-Titel (Teil 2):

    Koh Samui – Teil 2: Chaweng, Lamai & der Moment, der alles kurz still gemacht hat


    Spotify-Beschreibung (max. 4000 Zeichen):

    Willkommen in Teil 2 meiner Koh-Samui-Reise – und jetzt wird’s „Insel lesen“ statt „Insel abhaken“. Denn Samui ist nicht diese eine Bucht, ein Strand, fertig. Samui sind Vibes. Regionen. Gegensätze. Und genau deshalb nehme ich dich heute einmal mit durch die Ecken, die sich für mich am stärksten angefühlt haben.


    Wir starten im Osten: Chaweng – die große Bühne. Laut, lebendig, manchmal zu voll, aber auch praktisch, weil du dort wirklich alles bekommst: Strand, Nightlife, Restaurants aus allen Ländern dieser Welt und mit Central Samui sogar eine Mall, die sich anfühlt wie ein kurzer Reset, wenn’s draußen drückt. Chaweng ist der Ort, an dem Samui zeigt, wie groß es geworden ist. Und der Ort, an dem du merkst, wie sehr du selbst dich verändert hast – je nachdem, wie du heute auf diesen Trubel reagierst.


    Dann geht’s runter in den Südosten nach Lamai: entspannter als Chaweng, aber mit Leben. Und ich sag’s dir ehrlich: Der Lamai Night Market hat für mich genau dieses Thailand, das ich liebe – rote Plastiktische, echtes Essen, wenig Design, viel Geschmack. Und zwischen Lamai und Chaweng liegt ein Spot, den ich aus eigener Erfahrung als einen der schönsten Strände der Insel bezeichnen würde: Silver Beach. Kleine Bucht, klares Wasser, dieser „kurz alles vergessen“-Moment.


    Und dann kommt der Teil, der mir im Kopf geblieben ist: Overlap Stone – ja, aber bitte richtig. Nicht unten zahlen, nicht stressen lassen, hoch bis zum zweiten Spot, 200 Baht fürs Parken, dann laufen… schwitzen… fluchen… und oben wirst du belohnt mit einem View, bei dem du kurz still wirst. Und genau in diesem „hoch oben“-Modus lande ich später auch am Giant Summit Samui Café – ein Ort mit Aussicht wie ein Balkon über der Insel.


    Aber Samui ist nicht nur Postkarte. Und genau da passiert etwas, das ich nicht mehr vergesse: Ein Rollerunfall, ein offener Bruch, Schreie, die das ganze Café zum Zittern bringen – und dieser Moment, in dem dir wieder klar wird: Roller in Thailand ist kein Spiel. Helm ist Pflicht. Aber noch wichtiger ist: Fahr nur, wenn du’s wirklich kannst.


    Dieser zweite Teil ist deshalb nicht nur „hier sind die Spots“. Es ist Samui, wie es sich anfühlt: schön, laut, weich, wild – und manchmal erschreckend ehrlich.


    Wenn du also wissen willst, wie Chaweng wirklich tickt, warum Lamai für viele die angenehmere Wahl ist, welche Orte mich überzeugt haben – und warum Samui dich manchmal kurz still macht, obwohl es eigentlich laut sein will – dann ist das hier deine Episode.


    Euer Dominik

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    9 Min.
  • Kapitel 3. 9 - Reiseblog - Koh Samui – Frühstück im Luxus, aber das Herz will Thailand
    Jan 18 2026

    Spotify-Titel (für Teil 1):

    Koh Samui – Tag 2: Frühstück im Luxus, aber das Herz will Thailand


    Spotify-Inhaltsbeschreibung (max. 4000 Zeichen):

    In dieser Episode nehme ich dich mit in meinen zweiten Tag auf Koh Samui – und der beginnt genau so, wie es bei mir immer beginnt: mit dem verzweifelten Versuch, erst mal einen Kaffee zu werden. 😄


    Nach dem Chaos vom Ankunftstag (ja, ich spreche immer noch von dieser Schimmelbude) starte ich in den Morgen erstmal im Luxus: Hotelbuffet, alles schön, alles „High Level“… und trotzdem merke ich ziemlich schnell: Das ist nicht das Thailand, das mein Herz sucht. Thailand ist für mich kein perfektes Frühstücksbuffet. Thailand ist Plastikstuhl und Seele. Straßenküche, Wärme, dieses echte Leben – mitten drin statt nur daneben.


    Und genau da setzt Tag 2 an: Ich pendle mich ein. Ich suche meinen Rhythmus. Und ich fange an, Koh Samui nicht wie eine „Sehenswürdigkeiten-Liste“ zu sehen, sondern wie eine Insel mit verschiedenen Vibes, Regionen und Stimmungen. Eine Insel, die größer ist als viele andere – lauter, hektischer, voller Möglichkeiten. Und genau deshalb reden wir auch darüber, wie viel Zeit du wirklich einplanen solltest, wenn du Samui entspannt erleben willst.


    Außerdem: meine erste Mission des Tages (ja, wirklich) ist Wäsche. Weil Reisen eben nicht nur Tempel und Sonnenuntergänge sind, sondern auch diese kleinen Alltagsmomente, die dich plötzlich glücklich machen – vor allem, wenn deine Klamotten in Thailand für kleines Geld wieder aussehen wie neu.


    Und bevor es im nächsten Teil in die Regionen geht (Chaweng, Lamai & Co.), gebe ich dir noch meine wichtigsten Roller-Tipps: Warum du auf Samui ohne Roller schnell aufgeschmissen bist, welche Dokumente du wirklich brauchst – und welche typischen Samui-Fallen dich sonst mehrere tausend Baht kosten können.


    Wenn du Bock hast auf ehrliches Reisen, ein bisschen Humor, echte Tipps und dieses Gefühl von „Thailand im Herzen“ – dann bist du hier genau richtig.


    Euer Dominik

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    7 Min.
  • Kapitel 3.8 - Reiseblog - Ko Samui – weiterziehen, ankommen, neu sortieren
    Jan 14 2026

    Ko Samui – weiterziehen, ankommen, neu sortieren: mein erster Tag zwischen Chaos und Inselglück


    Ich verlasse Railay noch mit Salz auf der Haut und diesem Gefühl, dass ich eigentlich bleiben könnte – und gehe trotzdem weiter. Weil ich gemerkt habe: Da klopft noch ein nächstes Kapitel. Ko Samui.


    Die Reise dorthin klingt auf dem Papier simpel, ist in echt aber ein kleines Etappen-Spiel: Railay → Phi Phi → Phuket. Umsteigen, warten, weiterziehen. Und genau deshalb mein Tipp: Plant Zeit ein. Nicht nur Minuten auf der Uhr – sondern Luft im Kopf. Und ladet euch Grab oder Bolt runter. Das ist in Thailand oft das Sicherheitsnetz, wenn du müde bist, schwitzt, Gepäck hast und einfach nicht mehr diskutieren willst.


    In Phuket spürt man dann sofort den Wechsel: zurück in Zivilisation, mehr Takt, mehr Menschen, mehr Hektik. Railay flüstert – Phuket spricht (und manchmal ruft es). Mein persönlicher Jackpot an diesem Tag: eine Massage am Phuket Airport. Ja, wirklich. Eine Stunde Reset, bevor es weitergeht. Ich glaube, ich bin noch nie so entspannt in einen Flug gestiegen.


    Der Flug nach Ko Samui ist kurz, und dann passiert dieser Kontrast: Ko Samui Airport fühlt sich nicht wie ein Flughafen an, eher wie ein Park. Grün, offen, tropisch. Ein Tor ins Paradies. Und genau in diesem Moment… kippt es bei mir.


    Denn die erste Unterkunft war für mich eine Vollkatastrophe: Pawanthorn Samui SHA Plus. Hochglanzbilder online – und vor Ort Schimmelgeruch, bevor du überhaupt richtig drin bist. Sorry, Leute, aber bei Schimmel ist bei mir Ende. Also: raus da. Schnell. Und in der Hauptsaison ist das… nervlich und preislich ein Abenteuer für sich.


    Die Rettung: Grand Hyatt Ko Samui. Nicht über irgendeine App gebucht, sondern direkt vor Ort an der Rezeption. Ein junger Mitarbeiter, ein bisschen überfordert – aber mit Herz und Hirn. Gute Konditionen, fairer Preis (für die Saison) und sogar ein besseres Zimmer als Standard. Diese kleinen Momente, in denen dir jemand einfach hilft, holen dich in Thailand manchmal wieder runter.


    Und weil Ko Samui ohne Roller zwar geht, aber nicht wirklich Spaß macht, kam der nächste Schritt sofort: Roller mieten. Kleiner Reminder (auch wenn’s nervt, aber es ist wichtig): Internationaler Führerschein + normaler Führerschein – nur zusammen ist das safe. Und bitte Helm. Gerade wir Farang werden gern mal kontrolliert, und am Ende willst du auf einer Insel nicht wegen sowas Stress haben.


    Zum Abschluss bin ich noch los, einfach schauen, einfach fühlen: Chaweng – größer, lauter, touristischer als früher. Und dann Bo Phut: Food Market, viele Einheimische – für mich immer das beste Zeichen. Dort bin ich bei Tai Kik gelandet. Und ich sag’s, wie es ist: absoluter Knaller. Würzig, ehrlich, ohne Show. Genau dieser Moment, der einen Tag voller Chaos am Ende doch wieder erdet.


    Wenn du bis hierher dabei bist: Willkommen an Bord. Danke fürs Zuhören. Teil 2 kommt – versprochen.

    Dominik

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    7 Min.
  • Kapitel 3.7 - Reiseblog - Railay Beach, Thailand – vom Ende des Regenbogens ins nächste Licht: Inselmodus zwischen Kalksteinfelsen, Phra Nang Beach und Sunset-Magie
    Jan 11 2026

    Railay Beach ist kein Ort, den man einfach nur besucht – Railay ist ein Gefühl. Obwohl es keine Insel ist, fühlt es sich genau so an: Eine Landzunge, abgeschnitten durch gewaltige Kalksteinfelsen, erreichbar nur per Boot. Und genau das macht etwas mit dir. Du steigst aus dem Longtail aus, spürst den Salzwind, hörst den Motor noch nachhallen – und plötzlich wird die Welt leiser. Nicht komplett still, aber so, dass du wieder hörst, wie dein eigener Kopf klingt.


    In dieser Episode nehme ich dich mit auf meinen nächsten Reisestopp in Thailand: Railay – vom Ende des Regenbogens ins nächste Licht. Ich erzähle dir, warum Thailand immer noch eine Steigerung findet, selbst wenn man denkt, man sei längst im Paradies angekommen. Wie die Anreise von Koh Lanta über Phi Phi Island nicht nur Strecke ist, sondern bereits Teil des Films – vorbei an Bamboo Island und kleinen Naturschutzinseln, die wie grüne Spitzenberge aus dem Meer ragen.


    Ich spreche auch über Railays Realität: die Gezeiten, das Ankommen über einen schwimmenden Steg, und ja – die Wahrheit hinter dem Social-Media-Spot. Tagsüber kann es voll werden, die Longtail-Boote sammeln sich ab dem Vormittag, und manchmal fühlt sich selbst ein Paradies hektisch an. Aber sobald der Abend kommt, kippt alles. Die Tagestouren verschwinden, die Stimmen werden leiser, und Railay gehört wieder sich selbst. Dann hörst du die Natur: Affenrufe, Rascheln im Grün, Warane am Strand – und sogar Aras, die dort leben und Touristen manchmal kurz erschrecken.


    Railay hat mehrere Gesichter: West Railay mit Postkarten-Sand und Sonnenuntergängen, East Railay mit Mangroven-Vibe und Ankommensgefühl, und Phra Nang Beach – dieser „zu schön, um wahr zu sein“-Ort, an dem Menschen automatisch leiser sprechen. Dazu die Phra Nang Cave mit dem Schrein, die zeigt: Thailand ist nicht nur Oberfläche, sondern auch Kultur, Glaube und Geschichte.


    Und dann ist da dieses Wort, das du in Thailand oft hörst: Farang – Westler, Ausländer, manchmal scherzhaft „Langnase“. Nicht abwertend, eher eine Erinnerung daran: Du bist Gast. Und genau so sollte man Railay behandeln – mit Respekt, mit leisen Schritten, als würde man sich dieses Stück Paradies nur kurz ausleihen dürfen.


    Wenn du magst, komm mit – in den Inselmodus, in die Stille zwischen den Felsen, in diesen Rhythmus aus Morgenruhe, Tagestrubel und goldenen Abenden. Railay hat nicht nur meine Seele berührt. Es hat mich verändert.

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    8 Min.