Ocean Zero – Zwischen Himmel und Erde Titelbild

Ocean Zero – Zwischen Himmel und Erde

Ocean Zero – Zwischen Himmel und Erde

Von: Dominik Dahmen
Jetzt kostenlos hören, ohne Abo

Über diesen Titel

Ich bin Dominik – 25 Jahre Crewlife, dann kam der Moment, in dem ich lernen musste, wieder frei zu atmen. In Ocean Zero – Zwischen Himmel und Erde teile ich Reisegeschichten aus und um die Welt, Vanlife und meinen Alltag unterwegs. Ehrlich, ruhig, manchmal mit Humor: über mentale Gesundheit, Angst, Heilung, Neuanfang und die kleinen Momente, die dich verändern. Wenn du auch suchst: Willkommen an Bord.Dominik Dahmen Sozialwissenschaften
  • Kapitel 3.14 - Reiseblog - Shanghai 2. Teil
    Feb 11 2026

    In Teil 2

    nehme ich euch mit rein in das Shanghai, das sich anfühlt wie ein Film: laut, schnell, neonhell – und manchmal so intensiv, dass dein Kopf kurz flackert.

    Der Tag startet mit Jetlag um vier Uhr morgens, meinem Rettungsring Kaffee und dem ersten „Okay, jetzt geht’s wirklich los“. Dann geht’s runter in die Unterwelt der Stadt: Shanghai Science & Technology Museum Station, A.P. Plaza – dieser berühmte Market, wo Shanghai in einer Rolltreppe passiert. Oben Zukunft, unten Realität. Gänge, Neonlicht, „my friend“ von allen Seiten und Verhandlungskunst als Sportart. Ich wollte nur kurz schauen… und stand zehn Sekunden später schon mit Taschenrechner im Gespräch. Willkommen in Shanghai.

    Zwischendrin brauchten wir Luft – und plötzlich wird die Stadt leiser: Old City, Yu Garden, Pagodendächer, Lampions, enge Gassen. Shanghai ist eben nicht nur Glas und Skyline, sondern auch Tradition, Handwerk und Geschichte, die sich zwischen den Hochhäusern versteckt.

    Am Abend dann Teppanyaki: Feuer, Show, gemeinsames Lachen, Geschichten vom Tag – und endlich mal Essen, das auch für mich als Pescetarier funktioniert. Tag 3 wird dann Großstadt pur: Nanjing Road ist keine Straße, sondern ein Strom. Menschen, Licht, Tempo – Shanghai entschuldigt sich nicht dafür, dass es so ist, wie es ist.

    Und weil man irgendwann einen Gegenton braucht, tauchen wir in die Teekultur ein: ein Teemarkt, Aufguss um Aufguss, plötzlich Ruhe im Kopf. Danach French Concession zum Durchatmen – Bäume, alte Villenfassaden, Cafés – und natürlich Wukang Road, diese Ecke aus tausend Reels, wo man automatisch kurz stehen bleibt.

    Mit drin ist auch mein persönlicher „Work-Stop“: der DJI Store. Nicht nur Sightseeing, sondern ein kleines Upgrade für Luftraumwerk und meine Videoprojekte – weil Shanghai für mich nicht nur Reise ist, sondern auch Zukunft.

    Und am Ende: der Bund. Der Moment, wenn Pudong anfängt zu leuchten, der Pearl Tower glüht und die Skyline wie angezündet wirkt. Kein großes Drama – eher ein stiller Abschied. Zurück Richtung Flughafen, Heimreise – und dieser Rückflug, der sich für mich wie „Premium für die Seele“ anfühlt: Ruhe, Schlaf, Reset.

    Danke fürs Zuhören. Wir sehen uns im Mai wieder – wohin es geht, bleibt noch ein kleines Geheimnis.


    Willkommen an Board.

    Mehr anzeigen Weniger anzeigen
    8 Min.
  • Kapitel 3.13 - Reiseblog - Der Abschiedsflug - China - Shanghai
    Feb 8 2026

    In dieser Folge nehme ich euch mit nach Shanghai – und es ist mehr als ein Städtetrip. Es ist ein Kontrastprogramm: laut, schnell, überwältigend. Und für mich persönlich auch ein Stück Rückkehr.


    Ich war knapp 25 Jahre bei Lufthansa. Mein Ausstieg war eher ein Schnitt als ein sauberes Ende – ohne diesen klassischen Abschiedsflug, ohne den Moment, in dem man innerlich wirklich „Tschüss“ sagt. Und genau dieses offene Ende hat mich länger begleitet, als ich zugeben wollte. Manchmal reicht ein Flughafen-Geräusch, eine Durchsage oder das Rollen von Koffern auf Fliesen – und plötzlich ist alles wieder da.


    Dann kam die Einladung von Sabine und Peer. Zwei Menschen, mit denen es irgendwann mal als Fliegerbekanntschaft angefangen hat – und daraus ist echte, tiefe Freundschaft geworden. Sie hatten Shanghai im Dienstplan und haben mich gefragt, ob ich mitkomme. Und ich wusste sofort: Diese Tür nehme ich.


    Wir fliegen kurz vor dem chinesischen Neujahr nach Pudong, erleben Crew-Life von innen, landen in einer Stadt, die technisch gefühlt ein paar Jahre voraus ist – und ich merke unterwegs, dass dieser Flug für mich etwas heilt. Nicht groß, nicht dramatisch. Eher leise. Wie ein nachgereichter Schlussakkord.


    Teil 1 ist Ankommen, Einordnen, Erinnern: Flughafen-Vibes, Crewbus, Hotelrealität – und das erste Abendessen, bei dem ich als Pescetarier schnell lerne, dass Shanghai kulinarisch manchmal ein kleiner Endgegner sein kann.


    Am Ende gibt’s noch meinen wichtigsten Life-Hack für China: DiDi über Alipay. Taxis anhalten war gestern – so fährst du stressfrei wie ein Local.


    Danke fürs Zuhören.


    Willkommen an Bord.

    Mehr anzeigen Weniger anzeigen
    7 Min.
  • Kapitel 3.12 - Reiseblog - Sprung aus Watte in Neon – Bangkok, Chao Phraya & ein Stück Herz
    Jan 29 2026

    Titel (Spotify-Folge)

    Sprung aus Watte in Neon – Bangkok, Chao Phraya & ein Stück Herz


    Inhaltsbeschreibung (max. 4000 Zeichen)

    Zurück nach Bangkok fühlt sich für mich jedes Mal an wie ein Schalter: Inselruhe aus, Neonmodus an. In dieser Folge nehme ich euch mit vom letzten Rest Koh-Samui-Tempo direkt hinein in die Millionenmetropole, die dich nicht langsam empfängt – sondern dich einfach wieder einschaltet.


    Ich erzähle euch, warum ich nach der Landung erstmal meine kleinen „Anker“ brauche, um wieder in Bangkok anzukommen: von meiner unspektakulären, aber heilsamen Routine bei Superwhite Dry Clean in Sukhumvit (ja, Reinigung kann Therapie sein) bis zu meinen täglichen Fußmassagen – dieser Reset-Knopf, den ich in Deutschland jedes Mal vermisse.


    Wir streifen durch den Chatuchak Night Market, wo man eigentlich nur kurz schauen will und plötzlich mit Dingen in der Hand dasteht, die man nie gesucht hat. Wir tauchen ab in Chinatown auf der Yaowarat Road – mein Lieblingschaos, mein Lieblingsessen, und ja… auch wieder Lobster mitten auf der Straße.


    Tagsüber geht’s nach Wat Arun. Nicht als Fotokulisse, sondern als Ort voller Würde: mit Respekt, bedeckten Schultern und dem Gefühl, dass man mitten in der lauten Stadt plötzlich still wird.


    Und dann: Bangkok vom Wasser. Mit dem Hop-on-Hop-off-Boat auf dem Chao Phraya (150 Baht Tagesticket) wirkt die Stadt auf einmal weich, fast elegant. Ein Stop bei ICONSIAM, ein Blick von oben über den Fluss – und dieses kurze Sortieren im Kopf, das Bangkok manchmal doch kann.


    Natürlich darf auch MBK nicht fehlen: Food Court, Tom-Yum-Spaghetti mit Shrimp, Kokosnuss – und danach Technik & Handeln, weil: wer nicht handelt, zahlt. Abends geht’s zum Asiatique Riverfront, wo Luxus, Menschenwellen, Dinner-Boote und sogar eine Jurassic-Park-Ausstellung irgendwie gleichzeitig stattfinden – typisch Bangkok.


    Zum Schluss nehme ich euch noch mit auf den Skywalk: dieses „Wow“ von oben, wenn Bangkok glüht. Und dann kommt der Moment, den ich nie gut kann: Abschied am Flughafen. Die Rolltreppe Richtung Gate, das stille Ziehen im Herzen – weil ich jedes Mal ein Stück hierlasse.


    Danke, dass ihr mich begleitet. Die Reise ist noch lange nicht zu Ende: Der nächste Kurs ist bereits gesetzt – in Kürze geht’s weiter nach China.

    Euer Dominik.

    Willkommen an Bord.

    Mehr anzeigen Weniger anzeigen
    14 Min.
Noch keine Rezensionen vorhanden