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  • WEF: Die Lektionen für Europa nach der Trump-Show
    Jan 23 2026
    Donald Trump dominierte das Weltwirtschaftsforum 2026 in Davos – politisch, medial und atmosphärisch. In dieser Episode ordnen wir seinen Auftritt ein und fragen, was vom WEF bleibt, wenn die Kameras ausgeschaltet sind. Gemeinsam mit Beat Balzli, Chefredaktor der «NZZ am Sonntag» analysieren wir die Reaktionen der internationalen Politik sowie die leichte Entspannung rund um Grönland. Dabei geht es um Macht, Symbolik und die Frage, wie Europa mit Drohungen, Eskalationen und politischem Druck umgehen sollte. Ist Coolness die bessere Strategie als Hysterie? Auch der Blick auf die Schweiz kommt nicht zu kurz: Was bringt es, Gastgeber der Weltbühne zu sein, wenn der Aufwand riesig und der Ton des US-Präsidenten teils respektlos ist? Heutiger Gast: Beat Balzli, Chefredaktor NZZ am Sonntag Host: David Vogel Wenn du diese [NZZ-Reportage](https://www.nzz.ch/wirtschaft/der-dominator-von-davos-wie-donald-trump-das-wef-beherrscht-eine-reportage-ld.1920235) liest, dann erfährst du, wie Trump das WEF 2026 dominiert hat
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    17 Min.
  • Kupfer und Nickel aus Finnland statt China – doch ein geschütztes Moor ist im Weg
    Jan 22 2026
    Das riesige Moorgebiet Viiankiaapa im Norden Finnlands gilt als Ort der Stille, der Artenvielfalt und des Schutzes. Doch unter der scheinbar unberührten Landschaft lagern wertvolle Rohstoffe wie Kupfer, Nickel und Kobalt – Metalle, die für Batterien, Solarpanels und die Rüstungsindustrie zentral sind. Ein britischer Bergbaukonzern plant den Abbau, unterstützt von wirtschaftlichen Interessen auf lokaler, nationaler und europäischer Ebene. Im Zentrum der Episode steht Rika Karpinen, die seit ihrer Kindheit mit diesem Moor verbunden ist und sich seit Jahren gegen das Bergbauprojekt wehrt. Gast: Linda Koponen, Korrespondentin für Nordeuropa und das Baltikum Host: Nadine Landert Die Reportage von Linda [gibts zu lesen bei der NZZ](https://www.nzz.ch/international/mineralien-fuer-europa-zerstoert-eine-mine-das-moor-in-lappland-ld.1896860). Und falls du noch kein Abo hast - [hier ](https://abo.nzz.ch/25077808-2/)findest du das Probe-Abo zum Testen.
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    16 Min.
  • Mitten im Dschungel: Unterwegs mit den Gen-Z-Rebellen in Myanmar
    Jan 21 2026
    Seit dem Militärputsch 2021 befindet sich Myanmar im Bürgerkrieg. Besonders auffällig ist dabei die Rolle einer jungen Generation, die sich nicht mit der Militärdiktatur abfinden will. Tausende junge Menschen haben ihr Zuhause verlassen und kämpfen heute als Guerilla-Einheiten aus dem Dschungel heraus gegen das Regime. In dieser Episode berichtet Südostasien-Korrespondent Andreas Babst von seiner einwöchigen Reise zu einer dieser Rebellengruppen im Südosten Myanmars. Er erzählt vom Alltag in geheimen Camps, von Regenzeit, Langeweile und ständiger Bedrohung aus der Luft. Im Zentrum stehen persönliche Geschichten wie jene der 22-jährigen Nian, die einst Drohnen steuerte und heute als Gesicht der Bewegung auf Social Media um Unterstützung wirbt. Gast: Andreas Babst, Korrespondent für Südostasien Host: Alice Grosjean Andreas ganze und vielschichtige Reportage gibt es [bei der NZZ.](https://www.nzz.ch/international/sie-leben-im-dschungel-kaempfen-in-einem-buergerkrieg-und-verhandeln-das-erwachsenwerden-alles-gleichzeitig-ld.1913384) Und falls du noch kein Abo hast - [hier ](https://abo.nzz.ch/25077808-2/)findest du das Probe-Abo zum Testen.
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    17 Min.
  • Doch kein Regimewechsel in Iran: Was bleibt nach den Protesten?
    Jan 20 2026
    Ende Dezember erfasste eine neue Protestwelle den Iran. Ausgelöst durch die schwere Wirtschaftskrise, breiteten sich die Demonstrationen rasch über das ganze Land aus. Parolen gegen den obersten Revolutionsführer, massive Gewalt durch Sicherheitskräfte und tausende Tote prägten die Tage. Kurzzeitig schien ein Umbruch möglich, auch weil US-Präsident Donald Trump Unterstützung andeutete. Doch eine militärische Intervention blieb aus, die Proteste wurden brutal niedergeschlagen. Die Lage in Iran ist unübersichtlich. Nur eines wird deutlich: der Regime-Sturz scheint weiterhin auszubleiben. In dieser Episode ordnen wir ein, warum das Momentum der Proteste verpuffte, wie gross die Rolle von Angst und Repression ist, die Neusortierung des Regimes und weshalb Hilfe von aussen ausblieb. Heutiger Gast: Daniel Böhm, Nahostkorrespondent Host: Marlen Oehler Daniels Artikel zur Situation in Iran könnt Ihr [hier](https://www.nzz.ch/international/krieg-am-golf-abgewendet-trump-reagiert-mit-sanktionen-statt-militaerschlag-ld.1920573) nachlesen. Warum ein Regime-Sturz aktuell unrealistisch ist, darüber schrieb auch meine Kollegin [Anne Allmeling](https://www.nzz.ch/meinung/iran-warum-ein-schneller-regimewechsel-unrealistisch-ist-ld.1920383).
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    18 Min.
  • KI-Musik auf Spotify und Co. - Können wir noch hören, was echt ist?
    Jan 19 2026
    Ein Song klingt nach Country, ein anderer nach Blues aus den 1950er-Jahren – aber sind sie echt oder KI-generiert? In dieser Episode stellt «NZZ Akzent» deine Hörgewohnheiten auf die Probe. Technologie-Redaktorin Ruth Fulterer zeigt im KI-Quiz, wie schwer es geworden ist, echte Musik von KI-generierten Songs zu unterscheiden. Denn künstlich erzeugte Musik flutet Streaming-Plattformen wie Spotify, Apple Music oder YouTube – oft ohne klare Kennzeichnung. Die Folge erklärt, wie KI-Musik entsteht und welche typischen Spuren Maschinen dennoch hinterlassen: Am Beispiel des Streamingdienstes Deezer erklärt Ruth, wie KI-Songs von den Musik-Plattformen technisch identifiziert werden können – und warum sich trotzdem kaum etwas ändert. Gast: Ruth Fulterer, Technologie-Redaktorin Host: Simon Schaffer Du willst deinen KI-Radar testen und noch mehr technische Details erfahren? Dann schau dir das [Quiz](https://www.nzz.ch/technologie/geister-musiker-fluten-die-streamingdienste-wie-sie-ki-hits-in-ihrer-playlist-entlarven-ld.1912581) an. Du hast noch kein Abo, willst dich aber nicht direkt fest binden. Teste uns drei Monate lang mit dem [NZZ-Probeabo](https://abo.nzz.ch/25077808-2/).
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    16 Min.
  • Trump vs. Powell: Was passiert gerade mit der US-Notenbank?
    Jan 16 2026
    Jerome Powell hat einen der verantwortungsvollsten Jobs der Welt: Er ist Chef der US-Notenbank. Seit acht Jahren sitzt Powell an der Spitze jenes Gremiums, welches die Geldpolitik der grössten Volkswirtschaft der Welt verantwortet. Doch mit der Beziehung zum Präsidenten hadert es. Seit Jahren muss sich Powell anhören, wie Donald Trump seine Entscheidungen kritisiert und ihn persönlich beleidigt. Jetzt geht Powell in die Offensive – und kritisiert Trump öffentlich. USA-Korrespondent André Müller erklärt, was dieser Streit für das amerikanische FED bedeutet. Es geht um die Unabhängigkeit der wichtigsten Notenbank der Welt, um Wahlkampfinteressen und darum, was passiert, wenn Regierungen direkten Einfluss auf den Leitzins nehmen – von Inflation bis zur Ansteckung anderer Wirtschaftsräume. Heutiger Gast: USA-Wirtschaftskorrespondent Host: Alice Grosjean Andrés Kommentar zum Statement von Jerome Powell könnt ihr [hier nachlesen](https://www.nzz.ch/meinung/der-us-notenbankchef-laesst-sich-von-trump-nicht-einschuechtern-gut-so-ld.1919826). Einen Überblick über die Ereignisse von letzter Woche [findet ihr hier](https://www.nzz.ch/wirtschaft/drohende-anklage-powell-spricht-von-einschuechterungsversuch-ld.1919751). Das Baustellen-Video könnt ihr [auf Youtube anschauen](https://youtu.be/JJu03CUfPFI?si=jtGGCgol7FT5UT04).
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    17 Min.
  • Mercosur-Abkommen: Nach 25 Jahren ist die EU am Ziel – aber gespalten
    Jan 15 2026
    Bauern kippen Kartoffeln auf den Grand Place in Brüssel, Traktoren blockieren Autobahnen in Spanien und Frankreichs Landwirte gehen auf die Barrikaden. Der Grund: das Mercosur-Abkommen. Mercosur steht für "Mercado Común del Sur", ein Freihandelsabkommen zwischen der EU und vier südamerikanischen Staaten. Nach 25 Jahren Verhandlungen steht der Vertrag kurz vor der Unterzeichnung – und sorgt für heftige Kontroversen. In dieser Episode erklärt NZZ-Brüssel-Korrespondent Daniel Imwinkelried, warum viele europäische Bauern massive Konkurrenz fürchten und weshalb besonders Frankreich so vehement Widerstand leistet. Gleichzeitig zeigt er auf, warum das Abkommen für die EU von grosser strategischer Bedeutung ist. Bei nächsten Abkommen sind deshalb weitere Konflikte vorprogrammiert. Gast: Daniel Imwinkelried, Brüssel-Korrespondent Host: Antonia Moser Daniels Analyse kannst du auch nachlesen, in der [NZZ](https://www.nzz.ch/wirtschaft/eu-einigung-weg-fuer-mercosur-handelsabkommen-ist-frei-ld.1919533). Und ein Probeabo dazu findest du [hier](https://abo.nzz.ch/25085842-2/).
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    15 Min.
  • Der Ukrainer, der tote Soldaten birgt - auch russische
    Jan 14 2026
    Olexi Jukow fährt dorthin, wo andere fliehen. Mit Helm, Schutzweste und einem alten Pick-up sucht er im Donbass nach Kriegstoten – ukrainischen wie russischen. Seine Aufgabe: Leichen bergen, identifizieren und den Angehörigen Gewissheit geben. Auch dann, wenn nur noch Knochen übrig sind. Und auch dann, wenn er und sein Team von Freiwilligen ständig Gefahr laufen, von Minen oder Drohnen überrascht zu werden. NZZ-Reporterin Katharina Bracher hat Olexi und seine Organisation "Platsdarm", zu deutsch Brückenkopf, auf einer Bergungsmission begleitet. Sie erzählt, warum Olexi diese schwierige Aufgabe übernimmt und warum nicht alle Ukrainer verstehen, dass Olexi auch russische Kriegstote birgt. Gast: Katharina Bracher, NZZ-Reporterin Host: Simon Schaffer Katharinas Reportage findest du auch in der [NZZ](https://www.nzz.ch/gesellschaft/da-liegt-ein-fuss-im-feld-ein-ukrainer-riskiert-sein-leben-fuer-den-toten-feind-ld.1915990). Falls du noch kein Abo hast, empfehlen wir dir das dreimonatige [Probe-Abo](https://abo.nzz.ch/25077808-2/).
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    18 Min.