• #121 - W wie Wheel of Consent: Spielerisch ins Einvernehmen
    Apr 12 2026
    Das Wheel of Consent hilft dir, Berührungen bewusster zu erleben und klarer zu verhandeln – für mehr Genuss und bessere Grenzen.In dieser Folge erklärt Sonja das Wheel of Consent (Konsentrad) von Betty Martin – ein Modell, das alle Berührungen in vier Quadranten einteilt: Dienen, Nehmen, Empfangen und Erlauben. Du erfährst, warum es bei jeder Berührung immer um zwei Dinge geht – Genuss und Grenzen – und wie dir dieses Wissen hilft, klarer zu verhandeln und dich selbst besser zu spüren. Außerdem stellt Sonja dir praktische Übungen vor, die du direkt ausprobieren kannst.📌 Themen dieser Folge:Was ist Einvernehmen? Warum ein enthusiastisches Ja nicht immer nötig ist – und was stattdessen hilftDas Wheel of Consent: Die vier Quadranten Dienen, Nehmen, Empfangen und Erlauben verständlich erklärtGenuss vs. Grenzen: Warum es auf der rechten Seite des Rads um Pleasure geht und auf der linken um den Schutz eigener GrenzenReaktionsfetischismus: Was passiert, wenn beide nur für die Reaktion der anderen Person handelnSexualität und Berührung: Wie das Modell hilft, unterschiedliche Vorlieben zu verhandeln – z. B. beim Thema OralsexMachtungleichheiten: Wie verbale, körperliche, soziale und gefühlte Statusunterschiede Berührungen beeinflussenNein sagen üben: Warum das ein zentrales Ziel des Wheel of Consent ist und wie Workshops das trainierenSelbstreflexion in vier Schritten: Wahrnehmen, ernst nehmen, wertschätzen, kommunizieren – ein Viererschritt für bessere VerhandlungenDas Drei-Minuten-Spiel: Eine Übung mit Händestreicheln, bei der Genuss und Grenzen bewusst getrennt werdenPuppe spielen: Eine Übung, bei der eine Person den Körper der anderen für den eigenen Genuss berührt – und die andere ausschließlich auf ihre Grenzen achtet💡 Das Wichtigste in Kürze:Jede Berührung hat mehrere Aspekte: Wer handelt? Für wen ist es? Geht es um Genuss oder um Grenzen?Aktiv sein heißt nicht immer schenken – und passiv sein heißt nicht immer beschenkt werden.Auf der linken Seite des Rads geht es darum, freien Herzens zu erlauben statt zu erleiden.Sich Genuss zu erlauben – auch wenn eine Handlung eigentlich für die andere Person ist – ist kein Egoismus.Das Wheel of Consent ist ein Tool wie die gewaltfreie Kommunikation: Es stärkt Verhandlungskompetenz weit über Berührungen hinaus.🔗 Links & Ressourcen zur Folge:Betty Martin: Erfinderin des Wheel of Consent – auf ihrer Website findest du das Modell, Erklärungen und die Anleitung zum Drei-Minuten-SpielJudith Salamander: Wheel-of-Consent-Trainerin, bei der Sonja einen Workshop besucht hat – hier findest du ihr Profil📣 Aufruf:Du kennst einen Podcast, in dem Sonja oder jemand aus dem MoPoCo-Team als Interviewgast gut reinpassen würde? Dann schlag uns dort vor oder gib uns den Tipp – wir freuen uns über jede Möglichkeit, neue Hörende zu erreichen!Hast du Fragen oder möchtest uns Feedback geben?Kontakt zu uns:📧 podcast@sonjajuengling.de📸 Instagram: @mopoco_podcast🗣️ Diskussionsgruppe zum Podcast: https://t.me/+qHqB5VYoQSw2NzYy🌐 Webseite: https://mopoco-podcast.de💡 Unterstütze uns:durch Teilen des Podcasts mit deinen Liebsten: mopoco-podcast.demit einer (gerne auch regelmäßigen) Spende an: DE23 5002 4024 6832 2972 01bleib über die neusten Episoden informiert: https://t.me/mopoco_podcastCredits:Die Musik wurde für uns von NeoKorTechs zusammen gemischt und zur Verfügung gestellt (insta: @neokortechs, Homepage: http://www.christian-janz.de). Vielen lieben Dank!🎧 Danke fürs Zuhören – lass uns gemeinsam die Welt liebevoller und verständnisvoller machen - für dich, für deine Beziehung, für alle! ❤️ Zu Sonjas Beziehungs-Coaching und Blog-Beiträgen: https://sonjajuengling.de/
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    33 Min.
  • #120 - Beziehungsformen: Interview mit Dr. Friederike Kleinknecht
    Apr 5 2026
    Monogam, promisk oder doch was dazwischen? Friederike Kleinknecht nimmt uns mit in Biologie, Evolution und die Ursprünge unserer Beziehungsformen.

    Sonja spricht mit ihrer Kollegin und Paarberaterin Friederike Kleinknecht über die Frage, was Biologie, Evolution und Anthropologie uns über unsere natürlichen Beziehungsformen verraten. Ein langer, tiefer Ausflug in die Wissenschaft – mit überraschenden Antworten und vielen Aha-Momenten.

    📌 Themen dieser Folge
    • Die drei Naturen des Menschen: biologische (Gene/Evolution), kulturelle (Erlerntes) und individuelle Natur (Verstand, Reflexion) – und warum alle drei unsere Beziehungsform prägen
    • Körperliche Merkmale als Hinweise: Was Geschlechtsdimorphismus, Hodengröße, verdeckter Eisprung und Libido über unsere evolutionäre Grundausrichtung verraten
    • Funktionen von Sex – von Fortpflanzung über Allianzen und Kinderschutz bis hin zu Bindung und Lust (spoiler: es gibt 237 davon)
    • Monogamie als Erfindung des Patriarchats: Wie Sesshaftigkeit, Privatbesitz und Erbfragen zur erzwungenen sexuellen Exklusivität – vor allem der Frauen – geführt haben
    • Drei Modelle im Spannungsfeld: offizielle Monogamie, heimliches Fremdgehen, einvernehmliche Nichtmonogamie – und welchen Preis jedes kostet
    • Feminismus und Beziehungsform: Warum die Frage nach unserer „natürlichen" Sexualität nicht ohne weibliche Autonomie zu beantworten ist
    💡 Das Wichtigste in Kürze
    • Es gibt keine eine richtige Beziehungsform – weder biologisch noch kulturell noch individuell.
    • Körperliche Merkmale deuten auf eine promiske Grundausrichtung unserer Spezies hin, mit einer Tendenz zu emotionaler Paarbindung.
    • Monogamie im klassischen Sinn ist keine biologische Naturkonstante, sondern ein kulturelles Konstrukt – entstanden mit Sesshaftigkeit, Privatbesitz und Patriarchat.
    • In uns leben widersprüchliche Bedürfnisse: Bindung und Sicherheit einerseits, Neugier und sexuelle Vielfalt andererseits. Alle Beziehungsmodelle sind Versuche, sich in diesem Spannungsfeld zu positionieren.
    • Wie wir leben wollen, hängt von allen drei Naturen ab – und darf sich im Laufe des Lebens verändern.
    🔗 Links & Ressourcen zur Folge
    • Fridas Homepage: neue-lust-leben.jetzt
    • Fridas Instagram: @neue_lust_leben
    • Erwähnter Vortrag im Joyclub: joyclub.de/mediathek/detail/1617.html
    Literaturempfehlungen
    • Sex. Die wahre Geschichte (2016) – Christopher Ryan / Cacilda Jethá
    • Female Choice (2021) – Meike Stoverock
    • Die Wahrheit über Eva (2020) – Carel van Schaik / Kai Michel
    • Mutter Natur (2000) – Sarah Blaffer Hrdy
    • Anatomie der Liebe (1995) – Helen Fisher
    • Treue ist auch keine Lösung (2014) – Holger Lendt / Lisa Fischbach
    • Radikale Zärtlichkeit (2021) – Şeyda Kurt
    • Happy End (2024) – Jana Scherle

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    1 Std. und 16 Min.
  • #119 - Podcastpause & Wut-Impulse
    Mar 29 2026
    Wut als Wachstumschance: Wie du mit primärer und sekundärer Wut umgehen kannst und was sie dir über dich selbst verrät.

    In dieser kurzen Zwischenfolge aus der Frühjahrsputzpause gibt Sonja einen Impuls zum Thema Wut. Sie unterscheidet zwischen zwei Arten von Wut und zeigt, wie du sie als Informationsquelle für dich nutzen kannst – statt dich in ihr zu verlieren.
    📌 Themen dieser Folge:
    • Updates aus der Frühjahrsputzpause: neue Folge 0, neues Intro, neues Team-Mitglied und die eigene Homepage
    • Ab dem 5. April geht es weiter mit neuen Folgen!
    • Primäre Wut – wenn dein System dich ins Handeln bringen will und du für dich einstehen sollst
    • Sekundäre Wut – wenn Verurteilungen über andere Personen entstehen (die „Wolfssprache" aus der GFK)
    • Warum sich in die Wut reinsteigern nicht hilft – und was Boxsäcke damit zu tun haben
    • Gefühle klar machen statt klein machen: Wut als Sensor für unerfüllte Bedürfnisse
    • Selbstwirksamkeit statt Kontrolle über andere: Was sagt die Wut über mich?
    • Wann es sich lohnt, Kontakte zu hinterfragen, die immer wieder Wut auslösen

    💡 Das Wichtigste in Kürze:
    • Wut ist grundsätzlich nichts Schlechtes – sie ist ein Sensor, der gesehen werden und dir etwas sagen möchte.
    • Primäre Wut will dich ins Handeln bringen. Sekundäre Wut entsteht durch Verurteilungen anderer.
    • Sich in die Wut reinzusteigern macht sie nur größer, hilft aber nicht bei der Reflexion.
    • Hilfreicher ist es, auf dich selbst zu schauen: Was brauche ich? Was fühle ich? Was möchte ich?
    • Wenn bestimmte Personen immer wieder Wut auslösen, lohnt es sich zu hinterfragen, ob und wie du den Kontakt gestalten möchtest.

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    6 Min.
  • #118 - Podcastpause und entlieben lernen
    Feb 8 2026
    Update aus der Podcast-Werkstatt & Sonja erklärt, wie du Neuroplastizität nutzt, um dich bewusst zu entlieben oder Gefühle in deiner Beziehung zu stärken.

    In dieser kurzen Folge meldet sich Sonja mit einem Zwischenstand aus der Podcast-Werkstatt zurück. Neben einem Ausblick auf kommende Themen wie das Wheel of Consent oder das Thema Lust erfährst du, wie du die Neuroplastizität deines Gehirns nutzen kannst, um Gefühle wie Verliebtheit bewusst zu lenken oder schmerzhaftes Vermissen nach einer Trennung zu lindern.

    📌 Themen dieser Folge:
    • Update aus der Redaktion: Woran wir gerade im Hintergrund arbeiten
    • Ausblick: Kommende Folgen zu Wheel of Consent, Lust und Zeitmanagement
    • Neuroplastizität: Warum unser Gehirn ein „Work in Progress“ ist
    • Liebe vs. Beziehung: Wenn Gefühle und Lebensentwürfe nicht zusammenpassen
    • Praktischer Tipp zum „Entlieben“: Die Macht der Aufmerksamkeitslenkung
    • Die Sage von den zwei Wölfen: Welchen Wolf nährst du heute?
    💡 Das Wichtigste in Kürze
    • Gefühle sind trainierbar: Durch gezielte Übung und Fokus kannst du emotionale Bahnen in deinem Gehirn verändern und dich aus emotionaler Hilflosigkeit befreien.
    • Selbstwirksamkeit: Du entscheidest jeden Tag neu, welche Gedanken und Gefühle du „nährst“ – den weißen Wolf der Güte oder den schwarzen Wolf der Abwertung.
    🔗 Links & Ressourcen zur Folge:
    • Infos zum Event: TOBT
    • Kontakt für den TOBT: tobt@sonjajuengling.de
    📣 Aufruf:
    • Empfiehl uns weiter! Wenn dir eine unserer alten Folgen besonders gefallen hat (z. B. zu Neurodivergenz, Bindungsmustern oder Eifersucht), teile sie mit deinen Freundys!
    • Tag der offenen Beziehungstür (TOBT): Am 28.02. findet wieder der kostenlose Online-Tag statt. Komm vorbei, stell deine Fragen oder wirke nächstes Jahr selbst mit! Alle Infos findest du beim Netzwerk Polyamorie.

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    15 Min.
  • #117 - Frühjahrsputz, Sendepause & Erste Hilfe bei plötzlichen Konflikten
    Jan 11 2026
    Kurze Spezialfolge: Warum MoPoCo bis April pausiert – plus 4 Impulsfragen, die dir in Konflikten sofort helfen.

    In dieser kurzen Zwischenfolge teilt Sonja, warum der Podcast eine dreimonatige Pause einlegt – und was sich technisch wie redaktionell verbessert. Als kleines Geschenk gibt’s einen Mini-Konflikt-Input: Vier anpassbare Fragen, die Gespräche verlangsamen und Verbindung erhalten.

    📌 Themen dieser Folge:
    • Warum wir pausieren: ehrenamtliche Arbeit, knappe Kapazitäten und der Wunsch nach Freude & Qualität
    • Umfang der Pause: drei Monate bis April, mit gelegentlichen kleinen Inputs
    • Was in der Pause passiert: eigene Website, neues Intro/Outro, harmonisierte Shownotes, bessere Abläufe
    • Neustart im April: gleiche Inhalte, höhere Professionalität
    • Mini-Toolkit für akute Konflikte: vier Fragen für Deeskalation und Verbindung
    • Verlangsamung als Kernstrategie: bei sich ankommen, Muster unterbrechen
    • Ausblick: Hört in über 100 ältere Folgen und kommt im April wieder dazu
    💡 Das Wichtigste in Kürze
    • Drei Monate Pause bis April, um Qualität und Freude nachhaltig zu sichern.
    • Technische und redaktionelle Verbesserungen stehen an (Website, Audio-Branding, Shownotes, Prozesse).
    • Inhaltliche Linie bleibt – die Produktion wird professioneller.
    • Vier Impulsfragen für Konflikte
    • Verlangsamung hilft, Eskalation zu vermeiden und in Verbindung zu bleiben.

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    7 Min.
  • #116 - Sonjas Jahresrückblick 2025
    Dec 28 2025
    Jahresrückblick mit Sonja: Erfolge, Grenzen und Ausblick – dazu Impulse zu Authentizität, Polysaturation und Ich‑Botschaften.

    In dieser besonderen Zwischen-den-Jahren-Folge zieht Sonja ein persönliches und podcastbezogenes Fazit: Konstanz, Community und ein breites Themenspektrum treffen auf ehrliche Einblicke in Grenzen und Erschöpfung. Es geht um Spiritualität und Intuition in der Beratung, politische Sorgen und Solidarität, Polysaturation im eigenen Leben – und um konkrete Kommunikationstools wie Ich‑Botschaften. Ein offener Blick zurück und nach vorn: Was bleibt, was wird, und wie wir verbunden und wohlwollend ins neue Jahr starten.

    📌 Themen dieser Folge:
    • Wozu MoPoCo da ist – Unterstützung statt Therapie, Einladung zu Selbstfürsorge und professioneller Hilfe
    • Weihnachts-/Silvesterformat: Narrenfreiheit, Spontaneität und der Wert unperfekter Folgen
    • Zwischen den Jahren: Reset-Raum, Spiritualität und Intuition neben Wissenschaft
    • Jahresbilanz: 2 Jahre wöchentliche Folgen, Messeauftritt (BoFeWo), Highlights und Dankbarkeit
    • Inhaltliche Schwerpunkte 2025: Vertrauen, Erstkontakt, Beziehungsöffnung, Grenzen, Kink, Neurodivergenz, Diskriminierung, Polyarroganz
    • Politische Sorgen, Schutz und Ausschluss: Warum Solidarität und Community tragen
    • Operatives: 116 Episoden, prall gefüllte Themenliste, mögliche Formatänderungen, Unabhängigkeit statt Monetarisierung, Website-Umzug, Teamkapazitäten
    • Community-Projekte: TOBT, Polykonferenz, KFPs-Umzug – niedrigschwellige Zugänge und Vernetzung
    • Persönliches: Beziehungspausen, Polysaturation, 50. Geburtstag, mehr Raum für Spiritualität, Erholung und Langsamkeit
    • Beziehungstools: Authentizität leben und Ich‑Botschaften kontextsensitiv verwenden
    💡 Das Wichtigste in Kürze:
    • Authentizität ist Fundament gelingender Beziehungen: Leb dich, mit allem was du mitbringst.
    • Ich‑Botschaften sind hilfreich, wenn sie beim eigenen Erleben bleiben und den Fokus nicht verschieben.
    🔗 Links & Ressourcen zur Folge:
    • Neue Website: https://mopoco-podcast.de/
    • Instagram: https://instagram.com/mopoco_podcast
    • E‑Mail für Feedback: podcast@sonjajuengling.de
    • BoFeWo – Bondage Fetish World: https://bofewo.com/
    • Kunst der Unvernunft: https://kunstderunvernunft.de/
    • Dirk – Herz plus Verstand (Interviewpartner): https://www.herz-plus-verstand.de/
    • Kink‑friendly Professionals: https://kink-friendly.de/
    • Tag der offenen Beziehungstür (TOBT): https://www.netzwerk-polyamorie.de/tobt


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    25 Min.
  • #115 - Wie der Kolonialismus unsere Beziehungen prägt
    Dec 21 2025
    Kolonialismus und Monogamie: Timmy erklärt, wie koloniale Macht Sexualität und Geschlecht normierte – und warum diese Narrative bis heute fortwirken.In diesem Interview mit Timmy schauen wir auf Monogamie im historischen Kontext. Sonja und Timmy beleuchten, wie koloniale Ideologien Geschlecht, Sexualität und Beziehungsideale formten – und wie daraus bis heute wirkmächtige Normen und Stereotype entstehen. Es geht nicht um klassische Beziehungstipps, sondern um fundierte, theoretische Einordnung mit vielen Anknüpfungspunkten für eigene Reflexion.⚠️ Hinweis:Diese Folge streift sensible Inhalte wie Rassismus, koloniale Gewalt und sexualisierte Kontrolle im historischen Kontext. Bitte pass gut auf dich auf beim Hören.📌 Themen dieser Folge:Einordnung: Warum Kolonialismus für Beziehungsformen relevant istTimmys Hintergrund: Theorie statt Empirie – und warum das wichtig istWie Wissenschaft sozialisiert ist: Vorannahmen, Perspektiven, MarginalisierungWelche Monogamie ist gemeint? Verbindung zu strikter Zweigeschlechtlichkeit und Rollenbildern„Zivilisation“ als koloniales Argument: Impulskontrolle, Geschlechternormen, MoralRassifizierung von Sexualität: Hypersexualisierung vs. Asexualisierung als HerrschaftspraxisPraktiken in Kolonien: Bordelle, medizinische Kontrolle, Entzug sexueller AutonomieGegenwart: Fortleben kolonialer Narrative (Stereotype, White Saviorism)Widersprüche: Romantik, Leistungsdenken und bürgerliche SexualmoralStrafen und Disziplin: Moral als politisches Werkzeug in den KolonienResümee: Monogamie als Teil eines Legitimationsapparats kolonialer AusbeutungAusblick: Weiterlesen, Quellen nutzen, Perspektiven vertiefen💡 Das Wichtigste in Kürze:Monogamie ist historisch-kulturell geformt – keine naturgegebene Konstante.Die bürgerliche Monogamie koppelt Beziehungsideale mit Zweigeschlechtlichkeit und Impulskontrolle.Koloniale Herrschaft nutzte Sexualität und Geschlecht zur Legitimation von Entmenschlichung und Ausbeutung.Konkrete Praktiken (Bordelle, Kontrollen) zeigen, wie sexualpolitische Ordnung durchgesetzt wurde.Koloniale Narrative wirken bis heute in Stereotypen und politischer Rhetorik fort.Wissenschaft ist nie neutral: Interpretationen sind sozialisiert und kontextgebunden.Kritik zielt auf historische Normen – nicht auf individuelle Entscheidungsfreiheit zur Monogamie.Weiterführende Literatur (u. a. von Frauen) hilft, die Zusammenhänge zu verstehen.🔗 Links & Ressourcen zur Folge:Kobert Kramm: Geschlecht und Sexualität (bpb)Brigitte Vasallo: Monogamous Mind, Polyamorous Terror (SPBH Editions 2024)Anette Dietrich: Weiße Weiblichkeiten – Konstruktionen von „Rasse“ und Geschlecht im deutschen KolonialismusPatricia Purtschert: Kolonialität und Geschlecht im 20. Jahrhundert. Eine Geschichte der weißen Schweiz (Open Access)María Lugones: Heterosexualism and the Colonial/Modern Gender System (Hypatia 22/1, 2007)Podcast PolysophieHast du Fragen oder möchtest uns Feedback geben?Kontakt zu uns:📧 podcast@sonjajuengling.de📸 Instagram: @mopoco_podcast🗣️ Diskussionsgruppe zum Podcast: https://t.me/+qHqB5VYoQSw2NzYy🌐 Webseite: https://mopoco-podcast.de💡 Unterstütze uns:durch Teilen des Podcasts mit deinen Liebsten: mopoco-podcast.demit einer (gerne auch regelmäßigen) Spende an: DE23 5002 4024 6832 2972 01bleib über die neusten Episoden informiert: https://t.me/mopoco_podcastCredits:Die Musik wurde für uns von NeoKorTechs zusammen gemischt und zur Verfügung gestellt (insta: @neokortechs, Homepage: http://www.christian-janz.de). Vielen lieben Dank!🎧 Danke fürs Zuhören – lass uns gemeinsam die Welt liebevoller und verständnisvoller machen - für dich, für deine Beziehung, für alle! ❤️ Zu Sonjas Beziehungs-Coaching und Blog-Beiträgen: https://sonjajuengling.de/
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    53 Min.
  • #114 - Exit Incel: Interview mit Oliver
    Dec 14 2025
    Oliver spricht mit Sonja über Incels: Ursachen, Risiken und Auswege aus Frust und Isolation – mit konkreten Schutzfaktoren und Hilfsangeboten.

    In dieser Folge spricht Sonja mit Oliver über das Incel-Phänomen: Was steckt dahinter, wie entsteht Radikalisierung – und welche Wege führen aus Frust, Einsamkeit und starren Rollenbildern? Oliver teilt offen seine persönliche Geschichte mit unfreiwilliger Enthaltsamkeit und was ihn vor misogynen Echo‑Kammern bewahrt hat. Im Fokus: Aufklärung, Differenzierung und praktische Handlungsmöglichkeiten.

    📌 Themen dieser Folge
    • Definition und Dynamik von Incels: Ursprung, Online-Subkultur, Anspruchsdenken und rigide Geschlechterrollen
    • Olivers Weg: jahrelange unfreiwillige Enthaltsamkeit ohne Abrutschen in Hassstrukturen
    • Schutzfaktoren gegen Radikalisierung: gemischtgeschlechtliche Freundeskreise, reale Begegnungen, Hobbys, Werte
    • Dating-Pragmatik: „die richtige Person zur richtigen Zeit“ und mit Absagen rechnen
    • Polyamorie und Communities als Möglichkeitsräume
    • Prävention: Bildung, Enttabuisierung, Begegnungsangebote, regulierte Sexarbeit
    • Gruppendynamiken in Foren: warum Ausstiege oft sanktioniert werden
    • Konkrete Hilfen: Beratung, Stammtische, Kuschelpartys, Events
    💡 Das Wichtigste in Kürze
    • Sexuelle Frustration ist schmerzhaft, führt aber nicht zwangsläufig zu Misogynie oder Gewalt.
    • Isolation (vor allem online) erhöht Risiko; soziale Einbettung und reale Kontakte schützen.
    • Erwartungsmanagement hilft: Absagen annehmen, Timing beachten.
    • Communities, Begegnungsformate und nicht-monogame Modelle können neue Wege eröffnen – kein Allheilmittel, aber hilfreiche Hebel.
    • Aufgabe für uns alle: enttabuisieren, aufklären und solidarische Räume schaffen.
    🔗 Links & Ressourcen zur Folge
    • Mensa – Verein
    • Tag der offenen Beziehungstür (28.02.2026)
    Nachtrag:
    Menschen wie Oliver bezeichnen sich manchmal als "absolute Beginner". Diese sind unfreiwillig unerfahren bei den Themen Beziehung und Sexualität und deutlich älter als 20. Gründe, Geschlecht ud andere Attribute sind dabei oft sehr unterschiedlich. Die meisten sind keine Incels. Mehr Information findest du im ab-forum.de
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