• #117 - Frühjahrsputz, Sendepause & Erste Hilfe bei plötzlichen Konflikten
    Jan 11 2026
    Kurze Spezialfolge: Warum MoPoCo bis April pausiert – plus 4 Impulsfragen, die dir in Konflikten sofort helfen.

    In dieser kurzen Zwischenfolge teilt Sonja, warum der Podcast eine dreimonatige Pause einlegt – und was sich technisch wie redaktionell verbessert. Als kleines Geschenk gibt’s einen Mini-Konflikt-Input: Vier anpassbare Fragen, die Gespräche verlangsamen und Verbindung erhalten.

    📌 Themen dieser Folge:
    • Warum wir pausieren: ehrenamtliche Arbeit, knappe Kapazitäten und der Wunsch nach Freude & Qualität
    • Umfang der Pause: drei Monate bis April, mit gelegentlichen kleinen Inputs
    • Was in der Pause passiert: eigene Website, neues Intro/Outro, harmonisierte Shownotes, bessere Abläufe
    • Neustart im April: gleiche Inhalte, höhere Professionalität
    • Mini-Toolkit für akute Konflikte: vier Fragen für Deeskalation und Verbindung
    • Verlangsamung als Kernstrategie: bei sich ankommen, Muster unterbrechen
    • Ausblick: Hört in über 100 ältere Folgen und kommt im April wieder dazu
    💡 Das Wichtigste in Kürze
    • Drei Monate Pause bis April, um Qualität und Freude nachhaltig zu sichern.
    • Technische und redaktionelle Verbesserungen stehen an (Website, Audio-Branding, Shownotes, Prozesse).
    • Inhaltliche Linie bleibt – die Produktion wird professioneller.
    • Vier Impulsfragen für Konflikte
    • Verlangsamung hilft, Eskalation zu vermeiden und in Verbindung zu bleiben.

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    7 Min.
  • #116 - Sonjas Jahresrückblick 2025
    Dec 28 2025
    Jahresrückblick mit Sonja: Erfolge, Grenzen und Ausblick – dazu Impulse zu Authentizität, Polysaturation und Ich‑Botschaften.

    In dieser besonderen Zwischen-den-Jahren-Folge zieht Sonja ein persönliches und podcastbezogenes Fazit: Konstanz, Community und ein breites Themenspektrum treffen auf ehrliche Einblicke in Grenzen und Erschöpfung. Es geht um Spiritualität und Intuition in der Beratung, politische Sorgen und Solidarität, Polysaturation im eigenen Leben – und um konkrete Kommunikationstools wie Ich‑Botschaften. Ein offener Blick zurück und nach vorn: Was bleibt, was wird, und wie wir verbunden und wohlwollend ins neue Jahr starten.

    📌 Themen dieser Folge:
    • Wozu MoPoCo da ist – Unterstützung statt Therapie, Einladung zu Selbstfürsorge und professioneller Hilfe
    • Weihnachts-/Silvesterformat: Narrenfreiheit, Spontaneität und der Wert unperfekter Folgen
    • Zwischen den Jahren: Reset-Raum, Spiritualität und Intuition neben Wissenschaft
    • Jahresbilanz: 2 Jahre wöchentliche Folgen, Messeauftritt (BoFeWo), Highlights und Dankbarkeit
    • Inhaltliche Schwerpunkte 2025: Vertrauen, Erstkontakt, Beziehungsöffnung, Grenzen, Kink, Neurodivergenz, Diskriminierung, Polyarroganz
    • Politische Sorgen, Schutz und Ausschluss: Warum Solidarität und Community tragen
    • Operatives: 116 Episoden, prall gefüllte Themenliste, mögliche Formatänderungen, Unabhängigkeit statt Monetarisierung, Website-Umzug, Teamkapazitäten
    • Community-Projekte: TOBT, Polykonferenz, KFPs-Umzug – niedrigschwellige Zugänge und Vernetzung
    • Persönliches: Beziehungspausen, Polysaturation, 50. Geburtstag, mehr Raum für Spiritualität, Erholung und Langsamkeit
    • Beziehungstools: Authentizität leben und Ich‑Botschaften kontextsensitiv verwenden
    💡 Das Wichtigste in Kürze:
    • Authentizität ist Fundament gelingender Beziehungen: Leb dich, mit allem was du mitbringst.
    • Ich‑Botschaften sind hilfreich, wenn sie beim eigenen Erleben bleiben und den Fokus nicht verschieben.
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    • E‑Mail für Feedback: podcast@sonjajuengling.de
    • BoFeWo – Bondage Fetish World: https://bofewo.com/
    • Kunst der Unvernunft: https://kunstderunvernunft.de/
    • Dirk – Herz plus Verstand (Interviewpartner): https://www.herz-plus-verstand.de/
    • Kink‑friendly Professionals: https://kink-friendly.de/
    • Tag der offenen Beziehungstür (TOBT): https://www.netzwerk-polyamorie.de/tobt


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    25 Min.
  • #115 - Wie der Kolonialismus unsere Beziehungen prägt
    Dec 21 2025
    Kolonialismus und Monogamie: Timmy erklärt, wie koloniale Macht Sexualität und Geschlecht normierte – und warum diese Narrative bis heute fortwirken.In diesem Interview mit Timmy schauen wir auf Monogamie im historischen Kontext. Sonja und Timmy beleuchten, wie koloniale Ideologien Geschlecht, Sexualität und Beziehungsideale formten – und wie daraus bis heute wirkmächtige Normen und Stereotype entstehen. Es geht nicht um klassische Beziehungstipps, sondern um fundierte, theoretische Einordnung mit vielen Anknüpfungspunkten für eigene Reflexion.⚠️ Hinweis:Diese Folge streift sensible Inhalte wie Rassismus, koloniale Gewalt und sexualisierte Kontrolle im historischen Kontext. Bitte pass gut auf dich auf beim Hören.📌 Themen dieser Folge:Einordnung: Warum Kolonialismus für Beziehungsformen relevant istTimmys Hintergrund: Theorie statt Empirie – und warum das wichtig istWie Wissenschaft sozialisiert ist: Vorannahmen, Perspektiven, MarginalisierungWelche Monogamie ist gemeint? Verbindung zu strikter Zweigeschlechtlichkeit und Rollenbildern„Zivilisation“ als koloniales Argument: Impulskontrolle, Geschlechternormen, MoralRassifizierung von Sexualität: Hypersexualisierung vs. Asexualisierung als HerrschaftspraxisPraktiken in Kolonien: Bordelle, medizinische Kontrolle, Entzug sexueller AutonomieGegenwart: Fortleben kolonialer Narrative (Stereotype, White Saviorism)Widersprüche: Romantik, Leistungsdenken und bürgerliche SexualmoralStrafen und Disziplin: Moral als politisches Werkzeug in den KolonienResümee: Monogamie als Teil eines Legitimationsapparats kolonialer AusbeutungAusblick: Weiterlesen, Quellen nutzen, Perspektiven vertiefen💡 Das Wichtigste in Kürze:Monogamie ist historisch-kulturell geformt – keine naturgegebene Konstante.Die bürgerliche Monogamie koppelt Beziehungsideale mit Zweigeschlechtlichkeit und Impulskontrolle.Koloniale Herrschaft nutzte Sexualität und Geschlecht zur Legitimation von Entmenschlichung und Ausbeutung.Konkrete Praktiken (Bordelle, Kontrollen) zeigen, wie sexualpolitische Ordnung durchgesetzt wurde.Koloniale Narrative wirken bis heute in Stereotypen und politischer Rhetorik fort.Wissenschaft ist nie neutral: Interpretationen sind sozialisiert und kontextgebunden.Kritik zielt auf historische Normen – nicht auf individuelle Entscheidungsfreiheit zur Monogamie.Weiterführende Literatur (u. a. von Frauen) hilft, die Zusammenhänge zu verstehen.🔗 Links & Ressourcen zur Folge:Kobert Kramm: Geschlecht und Sexualität (bpb)Brigitte Vasallo: Monogamous Mind, Polyamorous Terror (SPBH Editions 2024)Anette Dietrich: Weiße Weiblichkeiten – Konstruktionen von „Rasse“ und Geschlecht im deutschen KolonialismusPatricia Purtschert: Kolonialität und Geschlecht im 20. Jahrhundert. Eine Geschichte der weißen Schweiz (Open Access)María Lugones: Heterosexualism and the Colonial/Modern Gender System (Hypatia 22/1, 2007)Podcast PolysophieHast du Fragen oder möchtest uns Feedback geben?Kontakt zu uns:📧 podcast@sonjajuengling.de📸 Instagram: @mopoco_podcast🗣️ Diskussionsgruppe zum Podcast: https://t.me/+qHqB5VYoQSw2NzYy🌐 Webseite: https://mopoco-podcast.de💡 Unterstütze uns:durch Teilen des Podcasts mit deinen Liebsten: mopoco-podcast.demit einer (gerne auch regelmäßigen) Spende an: DE23 5002 4024 6832 2972 01bleib über die neusten Episoden informiert: https://t.me/mopoco_podcastCredits:Die Musik wurde für uns von NeoKorTechs zusammen gemischt und zur Verfügung gestellt (insta: @neokortechs, Homepage: http://www.christian-janz.de). Vielen lieben Dank!🎧 Danke fürs Zuhören – lass uns gemeinsam die Welt liebevoller und verständnisvoller machen - für dich, für deine Beziehung, für alle! ❤️ Zu Sonjas Beziehungs-Coaching und Blog-Beiträgen: https://sonjajuengling.de/
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    53 Min.
  • #114 - Exit Incel: Interview mit Oliver
    Dec 14 2025
    Oliver spricht mit Sonja über Incels: Ursachen, Risiken und Auswege aus Frust und Isolation – mit konkreten Schutzfaktoren und Hilfsangeboten.

    In dieser Folge spricht Sonja mit Oliver über das Incel-Phänomen: Was steckt dahinter, wie entsteht Radikalisierung – und welche Wege führen aus Frust, Einsamkeit und starren Rollenbildern? Oliver teilt offen seine persönliche Geschichte mit unfreiwilliger Enthaltsamkeit und was ihn vor misogynen Echo‑Kammern bewahrt hat. Im Fokus: Aufklärung, Differenzierung und praktische Handlungsmöglichkeiten.

    📌 Themen dieser Folge
    • Definition und Dynamik von Incels: Ursprung, Online-Subkultur, Anspruchsdenken und rigide Geschlechterrollen
    • Olivers Weg: jahrelange unfreiwillige Enthaltsamkeit ohne Abrutschen in Hassstrukturen
    • Schutzfaktoren gegen Radikalisierung: gemischtgeschlechtliche Freundeskreise, reale Begegnungen, Hobbys, Werte
    • Dating-Pragmatik: „die richtige Person zur richtigen Zeit“ und mit Absagen rechnen
    • Polyamorie und Communities als Möglichkeitsräume
    • Prävention: Bildung, Enttabuisierung, Begegnungsangebote, regulierte Sexarbeit
    • Gruppendynamiken in Foren: warum Ausstiege oft sanktioniert werden
    • Konkrete Hilfen: Beratung, Stammtische, Kuschelpartys, Events
    💡 Das Wichtigste in Kürze
    • Sexuelle Frustration ist schmerzhaft, führt aber nicht zwangsläufig zu Misogynie oder Gewalt.
    • Isolation (vor allem online) erhöht Risiko; soziale Einbettung und reale Kontakte schützen.
    • Erwartungsmanagement hilft: Absagen annehmen, Timing beachten.
    • Communities, Begegnungsformate und nicht-monogame Modelle können neue Wege eröffnen – kein Allheilmittel, aber hilfreiche Hebel.
    • Aufgabe für uns alle: enttabuisieren, aufklären und solidarische Räume schaffen.
    🔗 Links & Ressourcen zur Folge
    • Mensa – Verein
    • Tag der offenen Beziehungstür (28.02.2026)
    Nachtrag:
    Menschen wie Oliver bezeichnen sich manchmal als "absolute Beginner". Diese sind unfreiwillig unerfahren bei den Themen Beziehung und Sexualität und deutlich älter als 20. Gründe, Geschlecht ud andere Attribute sind dabei oft sehr unterschiedlich. Die meisten sind keine Incels. Mehr Information findest du im ab-forum.de
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    1 Std. und 11 Min.
  • #113 - Die Menschen hinter MoPoCo: Mit Ina und Mai
    Dec 7 2025
    Sonja spricht mit Mai & Ina über deren Rollen bei MoPoCo, Streitkultur und Erotic Blueprints – für mehr Verständnis von Lust und Konfliktlösung.

    In dieser Folge begrüßen wir zwei wunderbare Neuzugänge im MoPoCo-Team: Mai und Ina. Mai nimmt uns mit in das Thema Streitkultur, zeigt, warum Konflikte nicht destruktiv sein müssen, und teilt wertvolle Strategien, wie schriftliche Vorbereitung und klare Ziele Wunder wirken können. Ina eröffnet uns danach die Welt der Erotic Blueprints – ein spannendes Modell, um die eigene sexuelle Lust und die des Partners besser zu verstehen. So lernen wir nicht nur die Menschen hinter dem Podcast kennen, sondern bekommen auch praktisches Werkzeug an die Hand, um Missverständnisse – ob im Streit oder im Bett – besser aufzulösen.

    📌 Themen dieser Folge:
    • Team-Vorstellung: Mai (Schnitt)
    • Unterschied zwischen Konflikt (Bedürfnisse) und Streit (Affekte)
    • Warum Ruhe im Streit für das Gegenüber manchmal schwierig ist
    • Praktische Tipps: Den richtigen Zeitpunkt wählen und Ziele vorab notieren
    • Die Rolle von "Reassurance" (Rückversicherung) in Konflikten
    • Team-Vorstellung: Ina (Instagram & Schnitt)
    • Das Modell der Erotic Blueprints nach Jaya Ferguson
    • Die 5 Typen erklärt: Sensual, Sexual, Kinky, Energetic und Shapeshifter
    • Wie das Wissen um den eigenen Typ Scham reduzieren kann ("Ich bin nicht falsch")
    • Tipps für Paare mit unterschiedlichen Blueprints (z.B. Energetic vs. Sexual)
    💡 Das Wichtigste in Kürze
    • Streitkultur lernen wir selten in der Schule; oft fehlen Kapazitäten für echte Lösungen.
    • Ein Konflikt lässt sich besser lösen, wenn man weiß, welches Ergebnis (z.B. Sicherheit) man sich wünscht.
    • Gefühle aufzuschreiben hilft, sie zu sortieren, bevor man das Gespräch sucht.
    • Sensuals brauchen Atmosphäre und Zeit; Sexuals mögen es oft direkter und nackter.
    • Energetics reagieren stark auf Spannung und das "Dazwischen" ohne Berührung.
    • Kinky sein kann auch bedeuten, Tabus im Kopf zu brechen, nicht nur körperlich.
    • Der Shapeshifter vereint alle Typen, braucht aber Abwechslung.


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    52 Min.
  • #112 - Interview mit Fux Wolf
    Nov 30 2025
    BDSM und Therapie: Interview mit Dr. Gisela Fuchs‑Wolf über kink‑freundlich vs. kink‑kompetent, Intersektionalität und Wege zur Kostenerstattung.In dieser Folge spricht Sonja mit Dipl.-Psych. Dr. Gisela Fuchs‑Wolf darüber, wie BDSM/Kink und Psychotherapie gut zusammenfinden. Es geht um Entpathologisierung (ICD‑11), intersektionale Perspektiven in der Praxis, den Unterschied zwischen kink‑freundlich und kink‑kompetent – und sehr konkrete Wege, wie du einen passenden Therapieplatz findest, inkl. Kostenerstattung und Netzwerken.📌 Themen dieser FolgeGrundbegriffe: BDSM/Kink ist keine Diagnose (ICD‑11) – wofür diese Folge gedacht istFuchs’ Ansatz: verhaltenstherapeutisch, integrativ, intersektional – kritisch gegenüber pathologisierenden TraditionenIntersektionalität nach Crenshaw: soziale Positionierungen mitdenken, glaubwürdig zuhörenGroßstadtvorteile, Community und interne Marginalisierungen in der Szene; ForschungslückenDas Buch als Ressource für Fachkräfte: Mindestwissen, übersetzte Guidelines, HandlungsempfehlungenKink‑freundlich vs. kink‑kompetent: Grenzen kennen, transparent kommunizieren, ggf. weitervermittelnNetzwerke, Supervision/Intervision und rechtliche Hürden durch SchweigepflichtRegionale/überregionale Vernetzung: Berlin, Fachverbände, Listen, BeratungsstellenKostenerstattung nach §13.3 SGB V: Anspruch, Hürden, UnterstützungBerliner Praxisbeispiel: organisierte Kostenerstattungs‑Netzwerke, Sprechstunden, DringlichkeitsnachweiseUmgang mit renitenten Kassen: Anspruch kennen, selbstbewusst durchsetzenKonkrete Tipps für Therapiesuchende: queere Beratungsstellen, Community, Listen/Verbände, WorkshopsFrüh klären: Respekt vs. Kompetenz – Bindungen nicht unnötig schmerzhaft werden lassenAbschluss: Buch lesen, Wege zur Versorgung nutzen, Ressourcen gemeinsam sammeln💡 Das Wichtigste in KürzeBDSM/Kink ist nicht pathologisch – Respekt ist Basis, Kompetenz kommt oben drauf.Intersektional denken: Symptome sind nicht nur individuell, Kontext zählt.Kink‑freundlich ≠ kink‑kompetent: früh abklären, ggf. rasch wechseln.Kostenerstattung (§13.3 SGB V) ist ein Rechtsanspruch – Umsetzung braucht Wissen und Rückenwind.Nutze Community, queere Beratungsstellen und Fachlisten – Vernetzung öffnet Türen.Therapeutys: Guidelines lesen, eigene Grenzen benennen, weitervermitteln und interprofessionell vernetzen.🔗 Links & Ressourcen zur FolgeClinical Practice Guidelines für Kink‑Kompetenz (engl.)Kink‑friendly Professionals DACH (inkl. FAQ)VLSP – Queerer Berufsverband für GesundheitsprofessionelleDGVT – Deutsche Gesellschaft für VerhaltenstherapieInfos zum Kostenerstattungsverfahren (§13.3 SGB V) FreeDomWaveQueer Med – Verzeichnis queerer GesundheitsprofessionellerSMart Rhein‑Ruhr – Verein/Netzwerk mit StammtischenSonjas kostenlose Workshops zur Therapiesuche (kink, queer & Co)📚 BuchtippsBDSM und Psychotherapie – Gisela Fuchs‑Wolf📣 AufrufTeilt eure Ressourcen Kennst du regionale Listen, Beratungsstellen oder Netzwerke, die bei kink‑kompetenter Therapie helfen? Teile deine Hinweise mit uns – so stärken wir gemeinsam den Zugang für alle.Hast du Fragen oder möchtest uns Feedback geben?Kontakt zu uns:📧 podcast@sonjajuengling.de📸 Instagram: @mopoco_podcast🗣️ Diskussionsgruppe zum Podcast: https://t.me/+qHqB5VYoQSw2NzYy🌐 Webseite: https://mopoco-podcast.de💡 Unterstütze uns:durch Teilen des Podcasts mit deinen Liebsten: mopoco-podcast.demit einer (gerne auch regelmäßigen) Spende an: DE23 5002 4024 6832 2972 01bleib über die neusten Episoden informiert: https://t.me/mopoco_podcastCredits:Die Musik wurde für uns von NeoKorTechs zusammen gemischt und zur Verfügung gestellt (insta: @neokortechs, Homepage: http://www.christian-janz.de). Vielen lieben Dank!🎧 Danke fürs Zuhören – lass uns gemeinsam die Welt liebevoller und verständnisvoller machen - für dich, für deine Beziehung, für alle! ❤️ Zu Sonjas Beziehungs-Coaching und Blog-Beiträgen: https://sonjajuengling.de/
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    52 Min.
  • #111 - Therapiesuche bei kink, queer & Co.: Tipps aus Sonjas Praxis
    Nov 23 2025
    Therapiesuche bei Kink, Queer & Co: Inneres Stigma, Diskriminierung und Leidensdruck. Sonja gibt Orientierung für die Suche und Begleitung.

    In dieser Folge spricht Sonja über ganz praktische Aspekte bei der Therapiesuche und therapeutischen Begleitung für Menschen aus nicht-normativen Lebenswelten – queer, poly, BDSM und mehr. Im Fokus stehen drei Phänomene aus der Praxis: inneres Stigma, offene und subtile Diskriminierung sowie der hohe Leidensdruck rund um den Start einer Therapie. Du bekommst eine klare Orientierung, wann Paarberatung reicht, wann Einzeltherapie sinnvoll ist und was in der Zwischenzeit hilft.

    📌 Themen dieser Folge:
    • Inneres Stigma: Was es ist, wie es wirkt und warum Wissen (z. B. WHO-Entstigmatisierung) entlasten kann
    • Regulationsfähigkeit als Schlüssel: Warum reine Information oft nicht reicht
    • Grenzen von Paarberatung und wann ergänzende Unterstützung sinnvoll ist
    • Wege aus der „Gehirnwäsche“: bewusste Gegenbotschaften und positive, bestätigende Erfahrungen
    • Offene vs. subtile Diskriminierung: erkennen, einordnen, reagieren
    • Ressourcencheck: ansprechen, vermeiden oder aufarbeiten – was passt gerade?
    • Praktische Selbstfürsorge: erst regulieren, dann handeln; Co-Regulation im Alltag
    • Leidensdruck im System: Wartezeiten, Frequenzen, Kassensitze – und was du trotzdem tun kannst
    • KI-Tools als Unterstützung: gezielt nutzen statt Ersatz für Beziehungen
    • Fazit: Balance von Selbst- und Co-Regulation als lebenslange Aufgabe
    💡 Das Wichtigste in Kürze
    • Inneres Stigma ist erlernt und verstärkt Angst – Benennung und Fakten können entlasten.
    • Regulation first: Tempo rausnehmen, Co-Regulation nutzen, dann entscheiden.
    • Diskriminierung kann subtil sein; du musst nicht das System allein reparieren.
    • Vermeidung und Ablenkung sind legitime Strategien zum Selbstschutz.
    • Therapiesuche ist Teil des Prozesses: Bedürfnisse klären, erste kleine Schritte gehen.
    • KI kann helfen (z. B. beim Sortieren), ersetzt aber kein unterstützendes Netz.
    • Beziehungen brauchen keine Perfektion – hol dir Hilfe, wenn Baustellen den Alltag blockieren.

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  • #110 - D wie Diskriminierungssensible Begleitung für kink, poly, queer & Co.
    Nov 16 2025
    Diskriminierungssensible Begleitung für Kink & Queer: So findest du passende Therapie – mit Warnsignalen, Tools und Tipps für die Wartezeit.In dieser Folge spricht Sonja darüber, wie du diskriminierungssensible, kink‑ und queer‑freundliche Therapeut*innen findest, woran du gute Passung erkennst und was dir bis zum Therapiebeginn helfen kann. Du bekommst einen Überblick über Therapie vs. Coaching/Beratung, häufige Verfahren und konkrete Wege der Suche – inklusive Stolperfallen und Warnsignalen.📌 Themen dieser FolgeBeziehungen und Therapie: Warum Paar‑/Beziehungsarbeit oft psychotherapeutische Themen berührtSonjas Engagement: kink‑freundliche Praxis, Netzwerk und Vorträge (kink‑friendly.de, SMART, BVSM)Diskriminierungssensible Haltung: Sprache, Erfahrung, Weiterbildung – der Mensch im BlickKlarheit schaffen: Therapie vs. Coaching vs. Beratung, Approbation, Kassensitz, KostenVerfahren verstehen: VT, TfP, systemisch, EMDR, Psychoanalyse – und warum Zusatzqualis zählenSicherheit in Therapie: Gesehen werden (inkl. queer/kinky Anteile) als Grundlage für WirksamkeitQualitätsmerkmale guter Therapeut*innen: Qualifikation, Chemie, Struktur, Verantwortung, FortbildungWarnsignale: Sensationsgier, Abwertung, „Gib Identität/Praktiken auf“ – Zeit zu wechselnSuche starten: 116117, therapie.de, kink‑friendly.de, Kassen, Beratungsstellen, EmpfehlungenOuting & Erstkontakt: Timing, kurze klare Fragen, auf Reaktionen achtenLogistik & Passung: Anfahrt, Zeiten, Reizbelastung – 2–3 Must‑haves/No‑Gos definierenÜberbrücken bis zum Start: Selbstfürsorge, Beratungsangebote, Apps/Online‑Therapie, ggf. stationärFazit & Ermutigung: Du verdienst passende, respektvolle Unterstützung – bleib dran💡 Das Wichtigste in KürzeDiskriminierungssensible, offene Haltung ist Grundvoraussetzung für therapeutische Sicherheit und Wirkung.Unterscheide Therapie, Coaching und Beratung – kläre Qualifikation, Approbation und Kostenwege.Passung zählt: Qualifikation plus Beziehungskompetenz, Empathie, Struktur und Fortbildungsbereitschaft.Warnsignale: Abwertung, Sensationsgier, oder die Forderung, Identität/Praktiken aufzugeben.Nutze mehrere Suchkanäle, Probatorik und kurze, gezielte Fragen im Erstkontakt; du bestimmst das Tempo.Logistik entscheidet mit: Plane realistisch, damit du dranbleiben kannst.Wartezeit aktiv nutzen: Selbstfürsorge, niedrigschwellige Angebote, ggf. medizinische/teilstationäre Hilfe.🔗 Links & Ressourcen zur Folgekink‑friendly.de – Kink‑freundliche AnlaufstellenSMART Rhein‑Ruhr – Ältester BDSM‑Verein in NRWBVSM – Bundesvereinigung für Sadomasochismustherapie.de – Überblick zu Verfahren & Therapeut*innen‑Suche116117 – Terminservicestelle (deutschlandweit)BetterHelp (englischsprachig, selbst bezahlt)HelloBetter AppInstahelpPodcast: Psychologie to go! (Franca Cerutti)📚 Buchtipps:BDSM und Psychotherapie – Fuchs‑WolfHast du Fragen oder möchtest uns Feedback geben?Kontakt zu uns:📧 podcast@sonjajuengling.de📸 Instagram: @mopoco_podcast🗣️ Diskussionsgruppe zum Podcast: https://t.me/+qHqB5VYoQSw2NzYy🌐 Webseite: https://mopoco-podcast.de💡 Unterstütze uns:durch Teilen des Podcasts mit deinen Liebsten: mopoco-podcast.demit einer (gerne auch regelmäßigen) Spende an: DE23 5002 4024 6832 2972 01bleib über die neusten Episoden informiert: https://t.me/mopoco_podcastCredits:Die Musik wurde für uns von NeoKorTechs zusammen gemischt und zur Verfügung gestellt (insta: @neokortechs, Homepage: http://www.christian-janz.de). Vielen lieben Dank!🎧 Danke fürs Zuhören – lass uns gemeinsam die Welt liebevoller und verständnisvoller machen - für dich, für deine Beziehung, für alle! ❤️ Zu Sonjas Beziehungs-Coaching und Blog-Beiträgen: https://sonjajuengling.de/
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