Mono, Poly & Co. Titelbild

Mono, Poly & Co.

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Von: Sonja Jüngling
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Finde Tipps, Tricks und Tools, um deine Beziehungswelt so zu gestalten, dass es allen Beteiligten damit gut gehtSonja Jüngling Beziehungen Sozialwissenschaften
  • #128- Wünsche sind keine Absprachen
    May 31 2026
    Wünsche sind keine Absprachen. Sonja zeigt, wie aus klaren Gesprächen freiwillige Vereinbarungen mit enthusiastischem Ja werden.

    In dieser kurzen Impulsfolge klärt Sonja, warum Wünsche zunächst nur Informationen sind – und wie daraus erst durch Einvernehmen tragfähige Absprachen entstehen. Anhand alltagsnaher Beispiele (u. a. Übernachtungen, Monogamie auf Zeit) geht es darum, Bedürfnisse hinter Wünschen zu erkennen, Alternativen zu finden und Vereinbarungen so zu gestalten, dass sie für alle gut lebbar sind.

    📌 Themen dieser Folge:
    • Wunsch vs. Absprache: Warum ein Wunsch kein Handlungsauftrag ist
    • Ärger über unerfüllte Wünsche: verdeckte Erwartungen erkennen
    • Vom Wunsch zur Vereinbarung: Zustimmung, Freiwilligkeit, „enthusiastisches Ja“
    • Verhandeln mit Skalen: Wichtigkeit, Aufwand und realistische Umsetzbarkeit
    • Beispiel Übernachtungen: Gründe darlegen, Lösungen finden (z. B. räumliche Trennung)
    • Wünsche als Erfüllungsstrategien für Bedürfnisse – Alternativen prüfen
    • Temporäre und anpassungsfähige Absprachen statt starrer Regeln
    • Wenn Wünsche wiederholt unerfüllt bleiben: Absprache aushandeln, Nachverhandlung ermöglichen
    • Verständigung und Empathie als Grundlage
    💡 Das Wichtigste in Kürze
    • Ein Wunsch ist Information, keine Verpflichtung.
    • Ärger kann zeigen: Aus Wunsch wurde (unausgesprochene) Forderung.
    • Absprachen brauchen freiwillige Zustimmung – idealerweise ein enthusiastisches Ja.
    • Vereinbarungen sind verhandelbar, befristbar und anpassbar.
    • Klärt das zugrunde liegende Bedürfnis, nicht nur die Wunschform.
    • Skalen helfen, Wichtigkeit und Aufwand sichtbar zu machen.
    • Sucht alternative Erfüllungswege für Bedürfnisse.
    • Wiederholte Nichterfüllung kann eine Absprache oder Sicherheit rechtfertigen.
    • Meinungsänderungen sind legitim – offen kommunizieren und nachverhandeln.
    • Empathie erleichtert Aushandlung und Umsetzung.
    📣 Aufruf Wenn dir die Folge geholfen hat, teil sie gern mit Menschen in deinem Umfeld. Verständigung wird leichter, wenn alle den Unterschied zwischen Wunsch und Absprache kennen.
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    Kontakt zu uns:📧 podcast@sonjajuengling.de📸 Instagram: @mopoco_podcast
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    Credits:Die Musik wurde für uns von NeoKorTechs zusammen gemischt und zur Verfügung gestellt (insta: @neokortechs, Homepage: http://www.christian-janz.de). Vielen lieben Dank!

    🎧 Danke fürs Zuhören – lass uns gemeinsam die Welt liebevoller und verständnisvoller machen - für dich, für deine Beziehung, für alle! ❤️

    Zu Sonjas Beziehungs-Coaching und Blog-Beiträgen: https://sonjajuengling.de/
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    8 Min.
  • #127 Praxis Lust - ein Phänom aus Sonjas Praxis und 10 Tipps
    May 24 2026
    Lust steigern, Sex verbessern: Sonja teilt 10 konkrete Tipps und entlarvt hinderliche Rollenbilder und Erwartungen.

    In dieser Praxisfolge schaut Sonja auf ein häufiges Phänomen aus der Beratung: festgefahrene Rollenskripte rund um „er will, sie nicht“ – und was wirklich hilft. Du bekommst zehn alltagstaugliche Impulse für mehr Lust, guten Sex und wertschätzende Kommunikation. Im Fokus: Haltung, Grenzen, Eigenverantwortung und das Neuschreiben eurer gemeinsamen Erzählungen.

    📌 Themen dieser Folge:
    • Klassische Rollenstereotype erkennen und hinterfragen
    • Kommunikation statt Tabus: anders fragen, Neins respektieren, Narrative ändern
    • Haltung und Grenzen: gemeinsam statt gegeneinander
    • Warum Sex oft „nicht gut genug“ ist: Erwartungen, Missverständnisse, fehlende Differenzierung
    • Zehn konkrete Tipps für mehr Lust und guten Sex
    • Solosexualität und Selbstkenntnis als Ressource
    • Hinweise auf Transkripte und Community-Angebote
    💡 Das Wichtigste in Kürze
    • Rollenbilder entlarven: Verantwortlichkeit für Lust ist nicht einseitig.
    • Redet über Sex – am besten vor oder nach dem Sex, mit Fokus auf Wünsche und positives Feedback.
    • Weg vom Orgasmus-Ziel, hin zu Sinnlichkeit, Genuss und Präsenz.
    • „Müssen“-Gedanken prüfen und eigene Werte klären.
    • Lust aktiv gestalten: Rituale, Materialien, Settings.
    • Gemeinsame Entdeckungsreise starten – lernen, ausprobieren, neugierig bleiben.
    • Aussprechen, was schwerfällt; Motivation und Ängste mitdenken.
    • Unterschiedliche „Arten von Sex“ unterscheiden und passend wählen.
    • Eigenverantwortung übernehmen statt passiv warten.
    • Eigene Sexualität (inkl. Solosex) erforschen – das entlastet und bereichert Beziehungen.
    🔗 Links & Ressourcen zur Folge:
    • Eigene Vertiefungsfolge: W wie Wheel of Consent: Spielerisch ins Einvernehmen
    • Konzept: Wheel of Consent – Betty Martin (Website)
    • Praxis: Das Drei-Minuten-Spiel (PDF, deutsch)
    • Kommunikation: Gewaltfreie Kommunikation nach Marshall B. Rosenberg


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    16 Min.
  • #126 Lust und guter Sex
    May 17 2026
    Lust und Sex aus Fülle statt Mangel: weg vom peniszentrierten Skript, hin zu deinen eigenen Messgrößen, Bildung und gemeinsamer Neugier.

    In dieser Folge spricht Sonja darüber, wie wir Lust und „guten Sex“ aus einer Haltung der Fülle entdecken können. Wir klären zentrale Begriffe (Sex, Sexualität, Lust), schauen kritisch auf Orgasmus-Fokus und Orgasmus‑Gap, hinterfragen peniszentrierte Skripte und festgefahrene Rollenbilder. Es geht um kulturelle Prägungen, um Lernen in Theorie und Praxis – und um die Einladung, gemeinsam neugierig zu bleiben.

    📌 Themen dieser Folge:
    • Warum die innere Haltung (Fülle statt Mangel) für Lust-Entdeckung entscheidend ist
    • Begriffsklärung: Sexualität vs. Lust vs. Sex – inkl. Solo- und non‑penetrativer Formen
    • Orgasmus, Messbarkeit und die Orgasmus‑Gap: Aussagekraft und Grenzen
    • Wie lässt sich „guter Sex“ messen? Subjektive Kriterien und persönliche Messgrößen
    • Das dominante, peniszentrierte Sex‑Skript – wer profitiert, wer nicht?
    • Rollenbilder im Bett: Initiative, Passivität und Aushandlung statt Zuschreibung
    • Historie, Patriarchat und (feministische) Pornografie als prägende Einflüsse
    • Lösungen: Bildung, Übung, Kommunikation und gemeinsames Entdecken
    • Haltung in der Praxis: Entspannte Neugier, Entkopplung vom Vergleich, Fülle statt Druck
    • Fazit: Unterschiede anerkennen, lernen, Spaß haben – Praxisfolge folgt
    💡 Das Wichtigste in Kürze:
    • Definiere Sex, Sexualität und Lust für dich – deine Begriffe dürfen persönlich sein.
    • Orgasmus ist kein Alleinindikator für „guten Sex“; Nähe, Verbundenheit und Zufriedenheit zählen.
    • Das übliche peniszentrierte Skript passt vielen nicht – erfindet euer eigenes.
    • Rollen sind verhandelbar, nicht geschlechtsgebunden.
    • Sex ist lernbar: Bildung, Solo‑Erkundung und Austausch mit Partnys verbessern Qualität.
    • Fülle‑Haltung reduziert Druck und öffnet Raum für Entdeckung.
    🔗 Links & Ressourcen zur Folge:
    • Joyclub
    • OMGYes
    📚 Buchtipps:
    • Gianna Bacio: Love your sex – ein zugänglicher Einstieg in Sexo‑Korporel‑Denkanstöße Autorenwelt |
      Rowohlt Verlag
    📣 Einladung zum Dranbleiben:
    • Probier Neues in kleinen, entspannten Schritten aus und sprecht darüber, was euch gut tut. Die angekündigte Praxisfolge vertieft das Thema – hör gern wieder rein.

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    32 Min.
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