• Matussek!: Don Camillo
    Sep 18 2026
    In die nicht abreißende Kette seiner Wunschkonzerte hat sich Matussek einen eigenen spontanen Wunsch erfüllt: Tief gepackt und überrascht von der Lektüre von Marco Gallinas jüngstem Buch „Giovannino Guareschi – Don Camillos rebellischer Vater“ (Westend-Verlag) hat er den Autor zum Gespräch eingeladen. Über die in Deutschland unbekannten Seiten Guareschis, den Monarchisten und Antikommunisten und Widerstandskämpfer, Kindheit und Glauben und den Humor als Waffe, über den Streit zwischen Priester und Kommunist und über das Gewissen, mit dessen Stimme sich der Jesus in Don Camillos Dorfkirche vom Kreuz herab meldet, um seinen rabaukigen Angestellten zur Vergebung zu mahnen – nie wurde der stets aktuelle Kulturkampf zwischen links und rechts lustiger und menschlicher ausgetragen. Über Guareschi, der so unbeirrt seinen Weg ging, dass er sowohl von den Nazis inhaftiert war wie später von der CD, der italienischen CDU, die ihn gemeinsam mit der Presse als „Reaktionär“ diffamierte. Guareschi trug die Bezeichnung wie einen Orden, doch für Kirche, Politik und Linkspresse war das Wort ein Ausschlusskriterium, ein Stigma – so wurde er das erstes Opfer einer Cancel-Culture, bevor das Wort überhaupt geprägt wurde. Vor allem aber bewegten Matussek die verblüffenden Parallelen Guareschis zu seinem journalistischen Hausheiligen Gilbert K. Chesterton, der mit seinem Hobbydetektiv Father Brown ebenfalls einen Priester als Verkörperung katholischer Menschenklugheit erfand. Chesterton war ebenfalls Journalist, ebenfalls Satiriker und Zeichner, der sich in den Meinungskampf seiner Tage stürzte und bereits auf der Schwelle zum blutigen 20. Jahrhundert inmitten all der Schreckenstheorien zum Aufbau einer idealen Gesellschaft erkannte: Der Mensch, der den Glauben verloren hat, hat auch seinen Verstand verloren.
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    53 Min.
  • Matussek!: Broder
    Aug 14 2026
    Nach der Sommerpause meldet sich Matussek zurück mit einem besonderen Gast: dem alten Freund und Kampfgefährten Henryk Broder, der unwahrscheinliche achtzig geworden ist und sich damit für die Rolling Stones qualifiziert haben dürfte. Matussek erinnert sich an gemeinsame Zeiten bei „Spiegel“ und „Welt“ und spricht mit ihm über seinen Klassiker „Der ewige Antisemit“, der soeben mit einem neuen Vorwort, neu aufgelegt und im Book-Shop der „Achse des Guten“ zu erwerben ist. Über den Antisemitismus der Linken, der sich Antizionismus oder Israel-Kritik nennt. Der fatale Irrtum der Regenbogenfraktion, die in der Hamas den militärischen Arm im Kampf gegen die Unterdrückung ihrer jeweiligen Nischen/Fetisch-Sexualität erkannt zu haben glaubt („Queers for Palestine“).

    Henryks Eltern waren Überlebende der KZs Auschwitz und Buchenwald. Wie wächst man heran im Schatten des Grauens? Henryk, der erst mit zehn Deutsch lernte, schrieb – und das besser und witziger als die meisten Zeitgenossen. Der Bestseller „Hurra, wir kapitulieren!“. Jüdische Witze. Über Oswalt Kolle, Wilhelm Reich und andere Ratgeber. Achtung: Die Hörersendung über die besten Konzerterlebnisse kommt in der Woche darauf – bis Mittwoch kann dazu noch gemailt werden an: matussek@kontrafunk.radio
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    56 Min.
  • Sommerfestival – Matussek!: Chrupalla
    Aug 7 2026
    Zu besonderen Anlässen besondere Gäste! Deshalb hat Matussek diesmal Tino Chrupalla eingeladen, den AfD-Co-Vorsitzenden, um mit ihm zu plaudern: über den grandiosen Wahlsieg von Donald Trump und über dessen erstes Opfer, die längst überfällige deutsche Ampelregierung. Warum? Weil FDP-Lindner nicht die Schuldenbremse lockern will und somit Geld für die Waffen in die Ukraine fehlt, die Trump nicht mehr bezahlen will, die aber ganz besonders die Freiheit der Grünen verteidigen. Weiteres Thema: der Mauerfall vor 35 Jahren. Matussek, West, und Chrupalla, Ost, über das Aufwachsen in verschiedenen Systemen, über Stasi und Staatssozialismus, über Handwerk und Unternehmertum, über das schöne Görlitz, über die Junge Union und die AfD. (Wiederholung vom 8. November 2024)
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    50 Min.
  • Sommerfestival – Matussek!: Safranski
    Jul 24 2026
    In dieser Folge diskutiert Matussek mit Rüdiger Safranski, dem Schriftsteller und Philosophen, den Unterschied der alten RAF zu einer neuen Terrorgruppe, zu der sich gerade gewisse Teile der Antifa und Untergrundkommandos wie die sogenannte Vulkangruppe zusammenfinden. Safranski, früher selbst Mitglied einer kommunistischen Hochschulgruppe, schildert den Beginn der sogenannten Achtundsechziger als dionysische Befreiung, Matussek spricht vom eher zufälligen Sprung Ulrike Meinhofs in die Illegalität. Weitere Themen sind der weltweite linke Aufstand, etwa am Beispiel der Unruhen in Minneapolis, sowie der gezielte Staatsbankrott des Landes, der nach den Hoffnungen linker Theoretiker eine neue revolutionäre Bewegung auslösen soll. Des Weiteren: Donald Trumps vereinfachte Weltpolitik am Beispiel des Kidnappings von Venezuelas Maduro und die Hoffnung auf eine ähnliche Blitzaktion zur Befreiung des iranischen Volkes. (Wiederholung vom 6. Februar 2026)
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    56 Min.
  • Matussek!: Meditation und Zorn
    Jul 17 2026
    Meditationen über die analoge Kindheit und die digitale Beschleunigung des Erwachsenenlebens. Allerdings flammt zwischendurch doch der Zorn auf über eine deutsche Regierung, die ohne jedes Mandat das Land deindustrialisiert und wie betrunken Steuergeld verbrennt, um den deutschen Sonderweg in die Windenergie fortzusetzen, und dabei die Atomkraft ignoriert – zwar ein eingestandener Irrtum, aber „irreversibel“. Die Kleinpartei SPD entdeckt ihre Liebe für den Islam und die grünen Dogmen. Des Weiteren ein Porträt des iranischen Video-Podcasters Mahyad Tousi, dessen konservativer Nachrichtenkanal der meistgesehene auf der Insel ist, mit seinem Jubel über die Zerstörung des islamischen Henkerregimes in Teheran. Briefe.
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    34 Min.
  • Matussek!: Windfänger und Wutbürger
    Jul 10 2026
    Auch wenn sich Matussek noch so sehr bemüht, in die seligen Sixties abzutauchen – die raue Wirklichkeit fährt ihm mit einer Grätsche in die Parade. Der AfD-Parteitag in Erfurt, Prügel und Tritte der Linksradikalen und die Verharmlosungsschnulzen der „Zeit“. Zwei Bücher: Chrupallas Rückblick in seinem neuen Buch „Handwerk – Meister – Politik“, ein wunderbares erfahrungsgesättigtes Plädoyer für Problemlösung und Handanlegen, Disziplinen, die unsere Politiker vergessen haben. Und als zweite Buchempfehlung Sebastian Schwaerzels bitterböse Satire auf unsere Bereitschaft zur Selbstoptimierung und die gleichzeitige Bereitschaft zur Selbstvernichtung. Briefe, Youtube-Stimmen. Die letzte Sendung vor der Sommerpause – schönen Urlaub!
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    35 Min.
  • Matussek!: Kontra 68er
    Jul 3 2026
    Vorschau auf den AfD-Parteitag, der in einer Gemeinschaftsaktion aus Regierung und dem von ihr finanzierten linken Mob verhindert werden soll. Und das gegen Recht und Gesetz, denn Parteitage werden darin als demokratische Pflicht festgeschrieben, dessen ungeachtet nennt Katrin Göring-Eckardt die zu erwartenden Randale ein „großes Fest der Demokratie“. Wie der „Gang durch die Institutionen“ dazu führte, dass diejenigen, die einst die Revolution ausriefen, heute genau den „repressiven Staatsapparat“ verkörpern, den sie einst bekämpften. Erinnerungen an jene Jahre, in denen Pop und Politik eine unwiderstehliche Mischung eingingen, über endlose Jugend, endlose Hoffnung, endlose Freiheit. WM-Talk mit Ludger K. über die Pleite der deutschen Nationalmannschaft – und was sie über den Zustand unseres Landes verrät.
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    50 Min.
  • Matussek!: Köppel
    Jun 26 2026
    In dieser Ausgabe unterhält sich Matussek mit Roger Köppel, Chefredakteur und Verleger der Schweizer „Weltwoche“, Philosoph, Filmkenner, täglicher Videostar, Leitartikler, Reisereporter, Debattenführer, Unternehmer und Familienvater, über die Identitätskrise der Deutschen, den Wahnsinn der Aufrüstung gegen Russland, den „moralisierenden Stechschritt“ der Kriegstreiber. Ein fulminanter und notwendiger Geschichtsunterricht am 85. Jahrestag des mörderischen Barbarossa-Vernichtungsfeldzuges der Nazis. Weiterhin: Köppels Herkunft, die Tragödie in der Jugend – über das Weitermachen und das morgendliche gut gelaunte „Jetzt erst recht“. Die Liebe zum Western. Karl Barths Betrachtungen zum „Römerbrief“. Die Berliner Wohnung des Stummfilmstars Adele Sandrock. Mit Hitler sprechen. Die „Weltwoche“ als Wundertüte.
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    54 Min.