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Leben ist mehr

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Von: Leben ist mehr
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Über diesen Titel

»LEBEN IST MEHR« ist ein Lesebuch, das Impulse und Gedankenanstöße gibt. Es lädt ein zum Nachdenken – über Gott und die Welt, das Woher, Wohin und Wozu – und nicht zuletzt über uns selbst, und das an jedem Tag des Jahres. »LEBEN IST MEHR« hat ein individuelles Konzept und nimmt Stellung zu wichtigen Lebensbereichen wie Ehe, Familie, Gott, Christsein, Krisen, Beruf, Wirtschaft, Wissenschaft, Zukunft, u.v.a. »LEBEN IST MEHR« möchte Mut machen, ein echtes und erfülltes Leben zu entdecken. »LEBEN IST MEHR« gibt es schon seit 1999, sämtliche Beiträge aller Jahrgänge sind online verfügbar.

© 2026 CLV Bielefeld und CV Dillenburg
Christentum Spiritualität
  • Schneeflocken – genial konstruiert
    Jan 19 2026

    Haben Sie schon einmal Schneeflocken unter einem Mikroskop gesehen? Eine unvorstellbare Vielfalt der Formen tut sich uns auf. Allen diesen kleinen Kunstwerken liegt eine hexagonale Struktur zugrunde.

    In der Chemie gibt es eine Zahl, die aussagt, wie viele Moleküle zu einem Mol eines Stoffes gehören. Dabei ist 1 Mol die Stoffmenge in Gramm, die sich ergibt, indem man die Atomgewichte der beteiligten Elemente der Verbindung addiert. Das Bedeutsame daran ist, dass diese Zahl für alle chemischen Verbindungen gleich ist. Es ist die Loschmidtsche Zahl L = 6,022 × 1023. 1 Mol Wasser (H2O) sind 2 × 1 + 16 = 18 Gramm.

    Schneeflocken variieren sehr in ihrer Größe. Ihre Masse liegt im Bereich von 0,005 g bis 0,5 g. Betrachten wir nun eine Schneeflocke von 0,05 Gramm, so sind darin n = L × 0,05 ÷ 18 = 1,67 × 1021 Wassermoleküle enthalten. Im Wassermolekül sind die beiden Wasserstoffatome unter einem Winkel von 104,5 Grad am Sauerstoffatom angeordnet. Wegen dieser Struktur des Wassermoleküls können sich durch das Andocken der Wassermoleküle aneinander nur hexagonale Kristalle bilden. Mithilfe der Wahrscheinlichkeitsrechnung können wir ermitteln, wie viele Andockmöglichkeiten es gibt, wenn wir von einer Schneeflocke mit 1,67 × 1021 = 1670 000 000 000 000 000 000 Wassermolekülen ausgehen. Das Ergebnis ist von einer so riesigen Größenordnung, dass wir daraus folgern können: In der gesamten Weltgeschichte gibt es unter den je gefallenen riesigen Mengen an Schneeflocken nie eine Wiederholung in ihrer Form.

    Die Bibel sagt von dem Schöpfer aller Werke: »Herr, mein Gott, groß sind deine Wunder und deine Gedanken« (Psalm 40,6). Auch Psalm 92,6 spricht von dem weisen Gedanken Gottes: »Herr, wie sind deine Werke so groß! Deine Gedanken sind sehr tief.«

    Werner Gitt


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  • »Wer glaubt, Christ zu sein ...
    Jan 18 2026

    ... nur weil er die Kirche besucht, irrt sich. Man wird ja auch kein Auto, wenn man in eine Garage geht.«

    Dieses treffende Zitat wird häufig Albert Einstein zugeschrieben. So fand ich es z. B. auf einer Postkarte in unserem örtlichen Buchladen. Tatsächlich stammt es aber wohl von dem berühmten Baseballspieler und späteren Evangelisten William Ashley (»Billy«) Sunday (1862–1935).

    Billy Sunday sprach zwar in seinen Predigten (noch) nicht von Garage und Auto, sondern von Pferdestall und Pferd: »In die Kirche zu gehen macht einen Mann nicht zum Christen, genauso wenig wie in einen Pferdestall zu gehen einen Mann zu einem Pferd macht.«

    Doch die Botschaft dieses Vergleichs ist – unabhängig von Quelle, Zeit, Auto oder Pferd – dieselbe, und sie bleibt auch so oder so gleich wahr: Nicht ein äußeres Verhalten, nicht der Aufenthalt in einer bestimmten Umgebung, noch nicht einmal der Umgang mit bestimmten Personen macht einen Menschen zum Christen. Damit räumt dieses Zitat treffend mit dem weitverbreiteten Irrtum auf, die Befolgung bestimmter religiöser Pflichten und ein paar gute Taten würden das Christsein ausmachen.

    Denn tatsächlich ist Christsein zuallererst Herzensangelegenheit. Die Bibel überführt den Menschen in seinem Innersten davon, dass er im Licht der Heiligkeit Gottes schuldig ist. Doch zugleich leuchtet in diese schwere Erkenntnis der Lichtglanz des Evangeliums: Jesus Christus hat jede Schuld auf sich genommen und für uns mit seinem Leben bezahlt. Wer dies in seinem Herzen glaubt – und dann auch fröhlich mit dem Mund bekennt –, ist Christ. Dass sich dann in der Regel auch das äußere Verhalten ändert, belegt nur den vorangegangenen Herzensschritt.

    Markus Majonica


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    4 Min.
  • Unerreichbares Idol?
    Jan 17 2026

    »Eines Tages möchte ich auch so erfolgreich sein wie …« Als Mitglied einer volkstümlichen Band in Österreich sah ich zu den erfolgreichen Bands auf, deren Songs auf und ab gespielt wurden. Sie waren unsere Idole, und wir strebten dasselbe an wie sie: viel Geld zu verdienen und berühmt zu sein.

    Ob Schauspieler, Sänger, Erfinder, Mediziner, Sportler oder Influencer: Für jeden Lebensbereich finden wir Idole. Ihr Erfolg, Talent oder Reichtum zieht uns an. Wir versuchen, sie nachzuahmen. Ihre Stile (Kleidung, Verhalten), ihre Sprache (neue Wortschöpfungen) und ihre Weltanschauungen werden zu Modeerscheinungen. Für eine bestimmte Zeit können sie ganze Generationen in ihren Bann ziehen. Aber im Laufe der Zeit verblassen sie, viele geraten völlig in Vergessenheit.

    Dass wir uns Vorbilder suchen und zu ihnen aufschauen, weist meines Erachtens auf eine grundsätzliche Sehnsucht von uns Menschen hin. Wir wünschen uns den perfekten Partner, den perfekten Beruf, ideale Körpermaße oder Schönheit. Der Sinn für Perfektion ist in uns angelegt – weil der Mensch ursprünglich von Gott perfekt geschaffen wurde. Mit Adam hatte Gott den vollkommenen Menschen geschaffen, ehe dieses Urbild durch Misstrauen und Ungehorsam zerstört wurde.

    Doch Gott hat uns nicht aufgegeben. Damit wir wieder unsere Aufgabe erfüllen und den uns ursprünglich zugedachten Zustand erreichen können, ist Jesus Christus auf diese Welt gekommen. Er war der Inbegriff des vollkommenen Menschen und zugleich vollkommen Gott. Dadurch ist er ein Vorbild wie kein anderes, nämlich ein Vorbild, das seine Nachfolger einlädt und befähigt, ihm nachzueifern. Jesus ist der einzige Retter, der uns von der Zerstörung durch die Sünde befreien kann. Nur durch ihn können wir verändert und selbst zum Vorbild werden.

    Sebastian Weißbacher



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