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Leben ist mehr

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Von: Leben ist mehr
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»LEBEN IST MEHR« ist ein Lesebuch, das Impulse und Gedankenanstöße gibt. Es lädt ein zum Nachdenken – über Gott und die Welt, das Woher, Wohin und Wozu – und nicht zuletzt über uns selbst, und das an jedem Tag des Jahres. »LEBEN IST MEHR« hat ein individuelles Konzept und nimmt Stellung zu wichtigen Lebensbereichen wie Ehe, Familie, Gott, Christsein, Krisen, Beruf, Wirtschaft, Wissenschaft, Zukunft, u.v.a. »LEBEN IST MEHR« möchte Mut machen, ein echtes und erfülltes Leben zu entdecken. »LEBEN IST MEHR« gibt es schon seit 1999, sämtliche Beiträge aller Jahrgänge sind online verfügbar.

© 2026 CLV Bielefeld und CV Dillenburg
Christentum Spiritualität
  • Zu spät!
    Jun 5 2026

    Kennen Sie das auch? Man kommt zu spät, der Bus ist weg – ärgerlich, aber nicht dramatisch. Schließlich kommt irgendwann der nächste. Bei einer geplanten Rom-Reise verpasste ein Kollege sogar den Check-in, und die Reise fiel ins Wasser – sehr, sehr ärgerlich, aber nicht lebenswichtig.

    Um das Jahr 539 v. Chr. war es für den babylonischen König Belsazar jedoch tatsächlich »zu spät«. Inmitten der Bedrohung durch die Meder und Perser feierte er ein prunkvolles Fest. Dabei entweihte er die heiligen Gefäße aus dem Jerusalemer Tempel und machte sich über den Gott Israels lustig. Er verließ sich auf sein großes und mächtiges Babylon, das als uneinnehmbar galt. Doch plötzlich erschien mitten auf der Party eine Hand und schrieb an die Wand: »Mene, mene, tekel, upharsin«. Diese Worte waren eine Botschaft Gottes und bedeuteten Folgendes: Belsazars Reich war gewogen und für zu leicht befunden worden – sein Lebensende war beschlossene Sache. Noch in derselben Nacht wurde der König von den Persern besiegt und getötet. Für Belsazar war es zu spät. Er hatte Gottes Warnungen und Gebote ignoriert, sich über Gott erhoben. Ein warnendes Beispiel für uns.

    Denn auch für uns kann es ein »zu spät« geben. Wenn wir einmal vor Gott stehen werden, können wir aufgrund unserer Sünden vor ihm nicht bestehen. Doch es gibt die gute Nachricht: Wenn Sie diese Zeilen lesen, ist es noch nicht zu spät. Sie können Ihre Sünden noch loswerden. Gott hat seinen Sohn Jesus geschickt, der am Kreuz die Strafe für unsere Sünden auf sich genommen hat. Wenn wir unser Vertrauen auf ihn allein setzen, schenkt er uns seine Gerechtigkeit, durch die wir vor Gott bestehen können. Versäumen Sie dieses großartige Angebot nicht, denn es gibt ein »zu spät«.

    Daniel Zach

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    10 Min.
  • Klimawandel
    Jun 4 2026

    Ist der Klimawandel Realität – und vom Menschen verursacht? Die »Münchener Rück«, der größte Rückversicherer der Welt, der seit fünf Jahrzehnten die Auswirkungen der globalen Erwärmung analysiert, beantwortet beide Fragen mit einem klaren »Ja«. Und da dieses Unternehmen handfeste wirtschaftliche Interessen an der richtigen Beurteilung der damit verbundenen Risiken hat, spricht einiges für die Richtigkeit dieser Aussage.

    Aber losgelöst von der aktuellen Diskussion liefert uns die Bibel klare Erkenntnisse zum Schicksal der Schöpfung: Sie ist der Vergänglichkeit unterworfen (Römer 8,20). Insoweit darf es uns nicht wundern, dass unser Planet einem spürbaren Verfallsprozess unterliegt. Dieser Prozess ist nach der Bibel »menschengemacht«. Denn die eigentliche Ursache liegt darin, dass bereits die ersten Menschen sich von Gott gelöst haben. Durch ihre Schuld, durch ihre Sünde, haben sie die gesamte Schöpfung in Mitleidenschaft gezogen. Seitdem seufzt ebendiese Schöpfung unter der Last menschlichen Versagens.

    Überdies müssen wir feststellen, dass wir Menschen überall auf dieser Welt mit der Natur Raubbau treiben – und damit der uns von Gott auferlegten Verantwortung für diese Schöpfung auch praktisch nicht gerecht werden. Havarierte Öltanker, vergiftetes Grundwasser, abgeholzte Wälder sind ja keine natürlichen Phänomene.

    Doch unabhängig davon: Ist der Klimawandel wirklich unser größtes Problem? Angesichts der Ursache für die Vergänglichkeit der Schöpfung – unsere Sünde – müssen wir wieder in einen heilen Zustand mit Gott kommen. Das gelingt allein durch den Glauben an Jesus Christus. Ist dieser Schritt aber getan, haben wir teil an einer zukünftigen, perfekten, ewigen neuen Schöpfung!

    Markus Majonica

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    5 Min.
  • Absturz im Hochgebirge
    Jun 3 2026

    Wir waren zu dritt auf einer Bergtour in den österreichischen Alpen. Da stürzte unser Freund ab. Wir liefen, so schnell wir konnten, zur nächsten Berghütte, um Hilfe zu holen. Die Bergwacht schickte einen Helikopter. Bald hörten wir die Motorengeräusche. Mein Begleiter sagte: »Wenn wir nur den wegfliegenden Heli sehen, ist unser Freund drin und lebt. Wenn er draußen dranhängt, ist er tot.« Wir sahen den Heli mit einer Trage am Seil wegfliegen. Unser Freund wurde in einer Kapelle aufgebahrt. Wir mussten unseren Freund identifizieren. Anschließend fuhren wir nach Hause, um diese schreckliche Nachricht seiner Familie zu überbringen.

    Drei Jahre später sind wir wieder dorthin, um eine Gedenktafel anzubringen. Wir hatten uns eine HILTI mit Akku besorgt. Ich hatte solchen Bammel, wieder an die Absturzstelle zu kommen. Ich dachte an meine Frau und unsere vier kleinen Kinder. Diesmal war jedoch ein Bergführer dabei. Der bemerkte sofort meine Unsicherheit. Wie das so ist im Hochgebirge. Da geht es rechts und links runter. Du musst nur einmal fehltreten – und schon schmierst du ab. Der Bergführer fragte mich, ob er mich an den Karabinerhaken nehmen solle. Und in dem Moment, als es »klick« machte, wusste ich: Wenn jetzt etwas passiert, bin ich abgesichert!

    Ich weiß nicht, ob es bei Ihnen im Leben schon »klick« gemacht hat. Ich war mein halbes Leben ohne Bergführer, ohne Jesus, unterwegs. Wäre ich da abgestürzt, wäre ich ungesichert abgeschmiert – todsicher in der Hölle gelandet. Erst als ich mich an Jesus festgemacht habe, hat es »klick« gemacht. Seitdem habe ich Sicherheit über den Tod hinaus. Ich kann danebentreten, aber ich werde gehalten. Ich gehe nicht verloren in Ewigkeit, denn niemand kann mich aus seiner Hand rauben.

    Carlo Schneider

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    4 Min.
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