• #9 Fördern durch Vorlesen
    Nov 11 2025
    Lesen ist eine Schlüsselkompetenz mit entscheidendem Einfluss auf nahezu alle Lebensbereiche. Ohne Lesekenntnisse sind Erfolg in der Schule oder der Zugang zum Arbeitsmarkt kaum vorstellbar. Doch ausgerechnet das (Vor-)Lesen ist für viele Kinder eine echte Herausforderung und bereitet ihnen Schwierigkeiten – auch in Berlin.Diese von den Lesepat*innen formulierte Notwendigkeit war 2007 der Impuls für die Heinz und Heide Dürr Stiftung, die Ausweitung der Berliner Lesepat*innen vonder schulischen auf die frühkindliche Bildung zu fördern. Die ehrenamtlichen Lesepat*innen motivieren Kinder undFamilien, die von Armut betroffen sind, Deutsch nicht als erste Sprache gelernt haben und/oder in ihrem Umfeld wenig Zugang zu Literatur haben, einen positiven Zugang zu Büchern zu bekommen und somit auch ihre Textverständnisfähigkeiten zu verbessern, damit sie später in der Grundschule besser lesen können.Zu den Interviewpartner*innenAnna-Christina Rau ist bei der Heinz und Heide Dürr Stiftung als Koordinatorin und Fachberaterin im Bereich frühkindliche Bildung für die Regionen Baden-Württemberg und das Saarland zuständig. Sie ist studierte Kindheitspädagogin (M.A.), Early Excellence-Beraterin und Marte Meo Kolleg*innentrainerin. Ihre Schwerpunkte liegen insbesondere auf der Aus- und Weiterbildung von Fach- undLeitungskräften sowie der Beratung von Trägern, die nach dem Early Excellence-Ansatz arbeiten. Anna-Christina Rau hat zwei Kinder und lebt in der Nähe von Stuttgart.Karola Hagen ist seit 2008 bei den BERLINER LESEPATEN tätig. Sie ist als Projektleitung verantwortlich für die Verbreitung des ehrenamtlichen Angebots,für die Qualitätssicherung und die administrative Verwaltungsarbeit im Zusammenhang mit der Auswahl der Kitas und Grundschulen. Beim Verein Berliner Kaufleute und Industrieller (VBKI), der 2005 die BERLINER LESEPATEN gegründet hat, verantwortet sie darüber hinaus den Bereich „Gesellschaftliches Engagement“ mit sechs weiteren gemeinnützigen Projekten.Erklärende HinweiseKamishibai ist ein Erzähltheater aus Japan.Die acht Sätze der Pädagogischen Strategien, ein Herzstück des Early Excellence-Ansatzes, beschreiben, wie eine achtsame, wertschätzende aber auch kognitiv anregende Interaktion mit Kindern umgesetzt werden und gelingen kann.Weiterführende LinksFilm zum Jubiläum der Berliner LesepatenMehr zum Early Excellence-AnsatzBuchtipps von Anna Christina Rau auf dem Early Excellence-Blog der Heinz und Heide Dürr Stiftung"Glitzer für alle!” von Milena Baisch und Eefje Kuijl„Julian ist eine Meerjungfrau“ von Jessica Love„Die besten Beerdigungen der Welt“ von Ulf Nilsson und Eva Eriksson"Oh wei, eine Drachenei: Du entscheidest, wie’s weitergeht!" Ein Mitmach-Bilderbuch von Barbara Iland-Olschewski und Eefie Kuijl"Was ist denn das für eine Jahreszeit?" Das Jahreszeiten-Suchspaß-Wimmelbuch von Ralf ButschkowKinderbücher aus dem Mentor Verlag
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    57 Min.
  • #8 Early Excellence - Ein Programm für Deutschland
    Sep 8 2025
    Zum Interview„Den meisten Eltern ist es ein Bedürfnis, das Beste für ihre Kinder zu wollen, und Pädagog*innen haben die Möglichkeit, gute Wege zu finden, Familien die Stärken ihrer Kinder bewusst zu machen." (Heide Dürr)Isa Baumgarten, Vorstandsvorsitzende der Heinz und Heide Dürr Stiftung, und Barbara Kühnel, Early Excellence-Expertin, sind seit über 20 Jahren mit dem aus England stammenden Early Excellence-Ansatz vertraut. Beide sind wichtige Akteurinnen bei der Verbreitung des Ansatzes in Deutschland. Da Bildung qualifizierte Fachkräfte benötigt, stützt sich die systematische Aufbauarbeit von Early Excellence in Deutschland u.a. auf die Durchführung von Fort- und Weiterbildungen sowie begleitende Beratung vor Ort. Inzwischen arbeiten bundesweit mehr als 1000 Einrichtungen nach Early Excellence. In dieser Folge werfen Barbara Kühnel und Isa Baumgarten gemeinsam einen Blick auf die Entwicklung des pädagogischen Ansatzes in Deutschland.Zu den InterviewpartnerinnenIsa Baumgarten ist Vorstandsvorsitzende der Heinz und Heide Dürr Stiftung. Hier koordiniert sie u.a. gemeinsam mit ihrem Team die bundesweiten Aktivitäten im Early Excellence-Netzwerk. Darüber hinaus ist Isa Baumgarten Mitglied der Fachjury des Deutschen Kitapreises.Barbara Kühnel ist ausgebildete Erzieherin, Sozialarbeiterin (FHSS Berlin) und Diplom-Pädagogin (FU Berlin) und verfügt über jahrelange Erfahrung in der Arbeit mit Kindern, Eltern, Erzieher*innen und Lehrer*innen. Im Rahmen ihrer Tätigkeit als Fachberaterin am Pestalozzi-Fröbel-Haus hat sie seit dem Jahr 2000 den Early Excellence-Ansatz in Kindertagesstätten, Familienzentren und Grundschulen mitentwickelt und implementiert. Von Sommer 2013 bis 2021 war sie bei der Heinz und Heide Dürr Stiftung auf Bundesebene für die Verbreitung, Weiterentwicklung und Stabilisierung des Early Excellence-Ansatzes zuständig. Erklärende HinweiseDas Pestalozzi-Fröbel-Haus (PFH) ist eine Stiftung des öffentlichen Rechts und Träger von Kitas, Familienzentren, Ganztagsbetreuung an Grundschulen sowie einer Erzieher*innenfachschule. Die Kita Schillerstraße war Modellprojekt zur Einführung des Early Excellence-Ansatzes aus Corby (UK).Jutta Burdorf-Schulze (1958-2020) war Projektkoordinatorin im Kinder- und Familienzentrum Schillerstraße (PFH), leitete das Familienzentrum Kiezoase und arbeitete als Fachautorin. Mit Renate Müller und Barbara Kühnel setzte sie den Early Excellence-Ansatz im Familienzentrum Schillerstraße um.Das Pen Green Centre ist ein integriertes Zentrum für Kinder und Familien. Es wurde 1983 von Margy Whalley gegründet, nach dem Zusammenbruch der lokalen Stahlindustrie. Es bietet integrierte Unterstützung für Kinder und Familien. Whalley prägte den Early Excellence-Ansatz entscheidend.Der Deutsche Kita-Preis würdigt seit 2018 jährlich das Engagement in Kitas und lokalen Bildungsbündnissen. Er wird u. a. von der Heinz und Heide Dürr Stiftung gefördert.Weiterführende LinksEarly Excellence-Connect ist eine digitale Plattform für Fachkräfte, Träger und Kommunen.Im Early Excellence-Cosmos werden Pionier*innen gewürdigt, die an der bundesweiten Verbreitung des Early Excellence-Ansatzes maßgeblich beteiligt waren. In der Impulscast-Folge #4: „Die Anfänge von Early Excellence in Deutschland“ sprechen Dr. Annette Lepenies und Prof. Dr. Sabine Hebenstreit-Müller über die Anfänge von Early Excellence in Deutschland. In der Impulscast-Folge #5: „Early Excellence-Erfolgsgeschichten“ sprechen drei ehemalige Promovend*innen über ihre Dissertationsthemen zu Early Excellence.Die digitale Vortragsreihe „Wissenschaft meetsPraxis“ fördert den Austausch zwischen Forschung und praktischer Anwendung des Early Excellence-Ansatzes im pädagogischen Alltag. In der Broschüre „Early Excellence – ein Programm für Deutschland“ werden Ansatz und Verbreitung mit eindrücklichen Zitaten beschrieben. Im Web gibt es weitere Publikationen zum Early Excellence-Ansatz.
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    39 Min.
  • #7 Lesepause 2025 - Inspiration für den Sommer
    Jul 23 2025

    In dieser Podcast-Folge empfehlen Isa Baumgarten (Vorstandsvorsitzende), Felix M. Mayer (Koordinator und Fachberater Early Excellence), Mireille Kreklow (Stiftungsreferentin) und Katharina Middendorf (Leiterin der Kommunikation) von der Heinz und Heide Dürr Stiftung vier Bücher für einen inspirierenden Sommer:


    In „A Different Kind of Power“ von Jacinda Ardern wird Politik im Sinne von Mitgefühl und Gemeinsinn neu gedacht. Prädikate, die vor allem auch Stiftungen zugeschrieben werden.


    „Kinder – Minderheit ohne Schutz. Aufwachsen in der alternden Gesellschaft” von Aladin El-Mafaalani, Sebastian Kurtenbach und Klaus Peter Strohmeier analysiert eindrucksvoll die Auswirkungen von struktureller Diskriminierung und institutionellem Versagen auf Kinder aus benachteiligten gesellschaftlichen Gruppen, insbesondere auf Kinder mit Migrationsgeschichte, aus armen Haushalten oder marginalisierten Communities.


    „Stolpertexte: Literatur gegen das Vergessen”. , herausgegeben vom Leo Baeck Institute New York | Berlin, erinnert in literarischen Texten an das Leben und die Hoffnungen der Menschen, denen unter der Terrorherrschaft der Nationalsozialisten alles genommen wurde – ähnlich den Stolpersteinen in europäischen Städten.


    „Mensch und Maschine – Herausforderungen durch Künstliche Intelligenz“ des Deutschen Ethikrates ist eine lohnenswerte Lektüre, da hier konkrete Empfehlungen für den jetzigen und zukünftigen Lebensalltag mit Künstlicher Intelligenz ausgesprochen werden.


    Alle vorgestellten Bücher sind im Blog der Heinz und Heide Dürr Stiftung verlinkt: https://www.heinzundheideduerrstiftung.de/lesepause-2025.

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    11 Min.
  • #6 Digitalisierung, Ethik und Künstliche Intelligenz
    May 8 2025

    Zum Interview

    2017 war es dem Stiftungsgründer und Unternehmer Heinz Dürr ein Anliegen, die Satzung im Förderzweck Forschung um das Förderfeld Digitalisierung zu ergänzen. Das Wittenberg-Zentrum für Globale Ethik (WZGE) mit dem Vorstandsvorsitzenden Dr. Martin von Broock und appliedAI unter der Leitung von Dr. Andreas Liebl waren hier von Beginn an Förderpartner. In dieser Podcastfolge zum Thema „Digitalisierung, Ethik und Künstliche Intelligenz“ kommen die beiden Innovationspersönlichkeiten Dr. Andreas Liebl und Dr. Martin von Broock ins Gespräch und beantworten Fragen wie:


    - Was ist der Unterschied zwischen Digitalisierung und Künstlicher Intelligenz?

    - Was ist vertrauenswürdige KI-Beratung und was macht Digital Trust aus?

    - Wo liegen die größten Potenziale in Deutschland und Europa?

    - Wie chancen- bzw. risikoorientiert ist der Führungsnachwuchs in Deutschland?

    - Wie könnte KI in die frühkindliche Bildung integriert werden?


    Zu den Interviewpartnern

    Dr. Andreas Liebl ist Geschäftsführer der appliedAI Initiative GmbH und der appliedAI Insititute for Europe gGmbH. Er hat am Lehrstuhl für Entrepreneurship an der TU München promoviert, war Geschäftsführer der UnternehmerTUM und ist Kuratoriumsmitglied der Heinz und Heide Dürr Stiftung. Andreas Liebl ist Experte für das Thema Innovation und Implementierung von KI Systemen.

    https://www.appliedai.de
    https://www.heinzundheideduerrstiftung.de/drandreasliebl


    Dr. Martin von Broock ist Vorsitzender des Vorstands am Wittenberg-Zentrum für Globale Ethik (WZGE). Er promovierte am Lehrstuhl für Wirtschafts- und Unternehmensethik an der HHL Leipzig Graduate School of Management. Martin von Broock ist Mitglied im Beirat für Integrität, Governance und Nachhaltigkeit der Mercedes Benz AG und im Vorstand des Global Compact Netzwerk Deutschland.

    https://www.wcge.org/de/

    https://www.heinzundheideduerrstiftung.de/martinvonbrook


    Erklärende Hinweise
    Die DSGVO (Datenschutzgrundverordnung) dient einer Vereinheitlichung des Datenschutzrechts mit dem Ziel natürliche Personen bei der Verarbeitung personenbezogener Daten zu schützen und gleichzeitig die Gewährleistung des freien Verkehrs solcher Daten zu gewährleisten.


    Die GDPR (General Data Protection Regulation) ist ein Datenschutz- und Cybersicherheitsgesetz, das von der Europäischen Union mit dem Ziel verabschiedet wurde, digitale Verbraucher*innen vor Betrug und Übergriffen zu schützen und ihnen mehr Kontrolle über ihre persönlichen Daten zu geben.


    Das KI-Gesetz (EU AI Act) ist der weltweit erste Rechtsrahmen für KI, der zur Festlegung harmonisierter Vorschriften für künstliche Intelligenz dient, um eine vertrauenswürdige KI in Europa zu fördern.


    Weiterführende Links

    WZGE-Studien

    WZGE-Standpunkte

    WZGE-Podcast



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    51 Min.
  • #5 Early Excellence-Erfolgsgeschichten
    Feb 28 2025
    Zum InterviewDie Heinz und Heide Dürr Stiftung fördert seit Beginn an „Early Excellence“, den aus England stammenden Ansatz der frühkindlichen Bildung. Und weil eine gute praktische Umsetzung auch wissenschaftliche Begleitung benötigt, fördert die Heinz und Heide Dürr Stiftung Promovend*innen, die den Early Excellence-Ansatz aus unterschiedlichen Blickwinkeln heraus untersuchen. Drei von Ihnen – zusammen mit ihren Erfolgsgeschichten – haben wir heute zu Gast: Prof. Dr. Anja Kerle, Prof. Dr. Franziska Geib und Prof. Dr. Lucie Kluge. Durch das Gespräch führt Katharina Middendorf von der Heinz und Heide Dürr Stiftung.Zu den Interviewpartnerinnen⁠Prof. Dr. Anja Kerle⁠ hat seit Dezember 2024 die Professur zu Nachhaltigkeit in der Sozialen Arbeit am Fachbereich Sozialwesen an der HS RheinMain inne. Anja Kerle promovierte 2022 an der Universität Hildesheim zum Themenfeld Armut und Early Excellence und beschäftigte sich in diesem Zusammenhang mit Armutsdeutungen in Early Excellence-Familienzentren.⁠Prof. Dr. Franziska Geib⁠ ist Professorin für „Inklusive Arbeit mit Menschen mit Beeinträchtigungen und für Diversity“ am Fachbereich Sozial- und Bildungswissenschaften der Fachhochschule Potsdam. Franziska Geib promovierte 2019 an der Universität Paderborn und der Hochschule Esslingen. Ihre Dissertation wurde mit dem Titel: „Praktiken der Inklusion. Rekonstruktive Inklusionsforschung in Early Excellence-Einrichtungen in Deutschland“ veröffentlicht.Prof. Dr. Lucie Kluge ist Studiengangsleiterin im Studiengang „Soziale Arbeit in der Elementarpädagogik“ und Professorin für Soziale Arbeit, insbesondere für Pädagogik der frühen Bildung an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg am Standort Stuttgart. Lucie Kluge promovierte an der PH Heidelberg und der Hochschule Esslingen zum Thema aufsuchende und präventive Familienbegleitung und arbeitete hierbei mit einem Vergleich der Umsetzung von Early Excellence in England und Deutschland.Erklärende HinweiseDas „Promotionskolleg Frühkindliche Bildung“ ist eine Kooperation zwischen der Heinz und Heide Dürr Stiftung und der Hochschule Esslingen. Am Promotionskolleg der Hochschule Esslingen können sich Studierende für ein Stipendium bewerben. Voraussetzung für ein Stipendium ist ein Forschungsschwerpunkt der Promovend*innen im Zusammenhang mit dem Early Excellence-Ansatz. Derzeit wird Ronja Perske als vierte Promovendin gefördert. Sie setzt sich mit dem Forschungsthema „Ermöglichung von Agency als Leitungsaufgabe in Institutionen der frühkindlichen Bildung, Betreuung und Erziehung nach dem pädagogischen Ansatz Early Excellence“ auseinander.Klassismus ist eine Art der Diskriminierung, die sich in Form von Ausbeutung, Unterdrückung und Abwertung ausdrückt. Sie richtet sich gegen erwerbsarbeitslose und/oder armutserfahrene Menschen und/oder Personen aus der Arbeiter*innenklasse.Pen Green Centre ist ein integriertes Zentrum für Kinder und Familien in Corby, England. Es wurde 1983 von Margy Whalley mit der Idee gegründet, kleinere Gemeinden mit Einrichtungen für Kinder und ihre Familien zu unterstützen. Vorausgegangen war der Zusammenbruch der Stahlproduktion der Stadt 1982, die auch die Infrastruktur der Stadt zusammenbrechen ließ. Arbeitslosigkeit und soziale Benachteiligung prägten das gesellschaftliche Bild der Stadt. Heute hat das Pen Green Centre über 100 Mitarbeiter*innen und arbeitet mit mehr als 1.200 Familien zusammen.Margy Whalley war Direktorin des Pen Green Centre. Sie hat den Early Excellence-Ansatz maßgebend geprägt. Sie initiierte ein Unterstützungs- und Bildungsangebot für Familien in schwierigen Lebensverhältnissen, das auf einen wissenschaftlichen Austausch basierte und durch die Regierung gefördert wurde.Weiterführende Links⁠Promotionsstipendium der Heinz und Heide Dürr Stiftung⁠⁠Digitale Vortragsreihe „Wissenschaft meets Praxis“⁠⁠Early Excellence-Connect⁠⁠Early Excellence-Kurzportrait⁠⁠Early Excellence-Publikationen⁠
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    31 Min.
  • #4 Die Anfänge von Early Excellence in Deutschland
    Jan 16 2025
    Zum Interview: Jedes Kind ist einzigartig! Um diesen Positiven Blick der frühkindlichen Pädagogik im Early Excellence-Ansatz geht es in dieser Podcast-Folge. Im Gespräch begrüßen wir Dr. Annette Lepenies und Prof. Dr. Sabine Hebenstreit-Müller. Beide waren und sind maßgeblich an der bundesweiten Einführung des Early Excellence-Ansatzes in Deutschland beteiligt. Ohne diese beiden außerordentlichen Leitfiguren wäre der Early Excellence-Ansatz heute vermutlich nicht da wo er ist. War es im Jahre 1999 mit dem Pestalozzi-Fröbel-Haus in Berlin „nur“ eine Piloteinrichtung, orientieren sich mittlerweile in ganz Deutschland über 1.000 Häuser an Early Excellence. Erfahren Sie in dieser Podcastfolge wie es dazu kam, wie es heute läuft und wie die Zukunft aussehen kann. Durch das Gespräch führt Katharina Middendorf von der Heinz und Heide Dürr Stiftung. Zu den Interviewpartnerinnen: Sabine Hebenstreit-Müller ist eine deutsche Erziehungswissenschaftlerin. Von 1999 bis 2017 leitete sie als Direktorin das Pestalozzi-Fröbel-Haus in Berlin. Sabine Hebenstreit-Müller ist Gründungsmitglied des Vereins „Early Excellence – Zentrum für Kinder und ihre Familien e. V.“ und von Beginn an federführend beteiligt an der Entwicklung des Early Excellence-Ansatzes und seiner bundesweiten Verbreitung (siehe auch: www.paedagogik-hebenstreit-mueller.de). Mehr zu Prof. Dr. Sabine Hebenstreit-Müller: ⁠ https://www.early-excellence-connect.de/ee-cosmos-sabine-hebenstreit-mueller Annette Lepenies ist Dipl. Psychologie, Kinder- und Familientherapeutin, stellvertretende Vorsitzende im Kuratorium der Heinz und Heide Dürr Stiftung, Gründungsmitglied des Vereins „Early Excellence – Zentrum für Kinder und ihre Familien e. V.“ und Autorin der Publikation „Pädagogische Strategien im Early Excellence-Ansatz“. Mehr zu Dr. Annette Lepenies:https://www.early-excellence-connect.de/ee-cosmos-annette-lepenies Erklärende Hinweise zum Gespräch: Urie Bronfenbrenner war ein amerikanischer Entwicklungspsychologe und Autor. Bekannt ist er u.a. für den ökosystemischen Ansatz, der die Einflussfaktoren der menschlichen Entwicklung darstellt und dabei die Lebensbereiche eines Menschen in fünf verschiedene Systemebenen kategorisiert. Donata Elschenbroich war in der Abteilung Kinder- und Kinderbetreuung am DJI (Deutsches Jugendinstitut) tätig und hat als Bildungsexpertin über international vergleichenden Kindheitsforschung gearbeitet und produzierte zahlreiche Filme und Filmreihen zum Thema Bildung in frühen Jahren. Hedi Cohlberg-Schrader hat in Praxis und Theorie die frühkindliche Erziehung in Deutschland entscheidend mitgeprägt, z.B. in den Jahrbüchern des Pestalozzi-Fröbel-Verbandes und der Vereinigung Hamburger Kindertagesstätten. Dr. Hans Rudolf Leu ist Sozialwissenschaftler mit den Schwerpunkten frühkindliches Lernen, Praxisentwicklung zur frühpädagogischen Förderung von Bildungsprozessen am DJI (Deutsches Jugendinstitut). Gedankt wird darüber hinaus allen Praktiker*innen, die wesentlich an der Entwicklung von Early Excellence mitgearbeitet haben sowie den Mitgliedern des wissenschaftlichen Beirats am Pestalozzi-Fröbel-Haus: lsa Baumgarten, Jutta Burdorf-Schulz, Heide Dürr, Brigitte Gerhold, Dr. Sabine Hebenstreit-Müller, Gisela Heger, Ursula Jaschke-Roehl, Prof. Dr. Lothar Krappmann, Barbara Kühnel, Dr. Annette Lepenies, Dr. Hans Rudolf Leu, Renate Müller, Barbara Piek, Prof. Dr. Ursula Rabe-Kleberg, Christoph Schäfer, Margy Whalley, Anka Wolfram Weiterführende Links:Early Excellence-Cosmos: https://www.early-excellence-connect.de/ee-cosmos Early Excellence-Connect: https://www.early-excellence-connect.de Vortragsreihe “Wissenschaft meets Praxis”: https://youtube.com/playlist?list=PLKwcWQyUlpm_AUD7tDexWrBJaZQFaFnUH&si=WiXeeejXciHRW2n- Early Excellence-Publikationen: https://www.heinzundheideduerrstiftung.de/publikationen
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    1 Std. und 2 Min.
  • #3 Armut & Reichtum in Kultur und Bildung
    Nov 16 2024

    Zu den Interviewpartnerinnen

    Dr. Anja Kerle forscht und lehrt zu den Themen Armut, Klassismus und Klimagerechtigkeit in der Sozialen Arbeit. Im Rahmen des Promotionsstipendiums der Heinz und Heide Dürr Stiftung promovierte Anja Kerle 2022 an der Universität Hildesheim und der Hochschule Esslingen zum Thema "Armut und Early Excellence".

    Mehr zu Dr. Anja Kerle:
    https://www.anjakerle.de/ueber-mich/

    ________

    Als künstlerische Leiterin des theaterfoum kreuzberg inszeniert die Schauspielerin und Regisseurin Anemone Poland Stücke von Autor*innen, die man in Deutschland kaum kennt oder die zu Unrecht vergessen sind. Mit PLUTOS - der Reichtum" inszeniert die Theaterleiterin eine thematisch hochaktuelle Komödie von Aristophanes.

    Mehr zum theaterforum kreuzberg:
    https://tfk-berlin.de/

    Erklärende Hinweise zum Gespräch

    Hans Eike von Oppeln-Bronikowski ist Aufsichtsratsvorsitzender der Heinz und Heide Dürr Stiftung.

    Die Wiederaufnahmen der Komödie PLUTOS endet am 24. November 2024.

    Weiterführende Links

    ⁠https://www.beltz.de/fachmedien/sozialpaedagogik_soziale_arbeit/produkte/details/49765-armut-im-blick.html⁠

    ⁠https://www.transcript-verlag.de/detail/index/sArticle/7016⁠

    ⁠https://www.dtv.de/buch/systemsturz-28369⁠

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    44 Min.
  • #2 Stückewettbewerb
    Jun 18 2024

    Zu den Interviewpartnern

    Daniel Krauss ist ein deutscher Schauspieler, Drehbuchautor und Regisseur. Seit2019 ist er Vorsitzender des Vereins „Freunde undFörderer der Komödie am Kurfürstendamm Berlin e. V.“.

    Richard Kropf ist ein deutscher Drehbuchautor,Dramatiker, Schauspieler und Grimme-Preisträger. Mit „Frost“ – einemkomödiantischen Familiendrama – gewinnt Richard Kropf den „Stückewettbewerb“und realisiert damit sein erstes Bühnenstück.

    Über das Projekt

    Im Rahmen unseres Förderschwerpunkts für Autor*innen desdeutschen Sprechtheaters unterstützen wir die Komödie am Kurfürstendamm beimStückewettbewerb.

    Die Komödie am Kurfürstendamm ist deutschlandweit eine derersten Adressen für niveauvolles, großstädtisches Unterhaltungstheater. DasTraditionshaus zeigt Komödien, Lesungen, Boulevardstücke, Shows und Konzerte.Gesucht werden bei der 2020 erstmals stattfindenden Ausschreibung junge,frische Komödien zu aktuellen Themen mit Relevanz, die emotional berühren, dieZuschauer*innen zum Lachen bringen und zum Nachdenken und Diskutieren einladen.Eine Fachjury bewertet die Konzepte und der/die Autor*in des Gewinnerkonzepteserhält ein von der Stiftung gefördertes Stipendium, das ihm/ihr die Möglichkeitgibt, in den darauffolgenden fünf Monaten eine erste Fassung des Stückes zuerstellen. Die Fertigstellung des Textes erfolgt dann in enger Zusammenarbeitmit der Dramaturgie der Komödie am Kurfürstendamm. Das fertige Stück wird inden Spielplan aufgenommen und auf Tournee gehen.

    Weiterführende Links

    https://de.wikipedia.org/wiki/Daniel_Krauss

    https://de.wikipedia.org/wiki/Richard_Kropf

    https://www.komoedie-berlin-freunde.de/

    https://www.komoedie-berlin.de/start/index.html

    https://www.komoedie-hamburg.de/

    https://www.komoedie-berlin-freunde.de/wp-content/uploads/2024/05/Berliner-Kurier_16-04-2024_Ausschreibung-1.pdf


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    26 Min.