• Kristina Lunz, Feministin und Aktivistin
    Jan 16 2026

    So gut wie jede Frau, die im Internet unterwegs ist, erlebt Momente des Hasses. Vor allem von Männern. Die deutsche feministische Aktivistin Kristina Lunz wurde schon mehrfach in ihrem Leben Opfer von Online-Gewalt. Etwa als sie 2014 eine erfolgreiche Kampagne gegen die sexualisierte Darstellung von Frauen in der „Bild“ startete. Und zuletzt 2025 nach einer Pressekonferenz zum Thema „Femizide und Abtreibungen“. Der Hass im Netz bewog Lunz, die 1989 geboren wurde und sich nach ihrem Studium der Diplomatie, u.a. in Oxford, auf feministische Außenpolitik spezialisiert hat, zu einem einschneidenden Schnitt: Sie zog sich aus der Öffentlichkeit zurück und schloss ihr Herzensprojekt, die gemeinnützige Forschungs- und Beratungseinrichtung, das „Center for feminist foreign policy“ in Berlin. Mari Lang hat mit Kristina Lunz darüber gesprochen, warum das Internet vor allem für Frauen ein gefährlicher Ort ist und warum es gerade heute in der Außenpolitik einen feministischen Blick braucht.

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    52 Min.
  • Marco Wanda - Langversion
    Jan 9 2026

    Marco Wanda wurde als Gründer, Sänger und Songwriter der Wiener Rock'n Roll-Band Wanda berühmt. Ab 2015 hat die Band mit ihren ersten beiden Alben Amore und Bussi und Hits wie Bologna, Bussi Baby oder Colombo einen riesigen Hype im gesamten deutschen Sprachraum ausgelöst. Der deutsche Musikexpress nannte Wanda „die vielleicht letzte wichtige Rock’n Roll-Band unserer Generation“. Kein Ensemble und kein Künstler wurde in der Geschichte des österreichischen Musikpreises Amadeus häufiger ausgezeichnet. Marco Wanda heißt eigentlich Michael Marco Fitzthum und wurde 1987 in Wien geboren. An der Universität für Angewandte Kunst studierte er bei Robert Schindel Sprachkunst. Im August 2025 erschien bei Zsolnay sein erstes Buch. "Dass es uns überhaupt gegeben hat" ist eine literarisch ambitionierte Wanda-Biografie und ein sehr offener Bericht von Rausch und Ruhm, von Freundschaft, Krisen und Tod. Darüber, über die Musikindustrie, „me too“ undPolitik hat Armin Wolf mit Marco Wanda gesprochen.

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    1 Std. und 31 Min.
  • Marco Wanda - Sänger, Bandleader und Autor
    Jan 9 2026

    Marco Wanda wurde als Gründer, Sänger und Songwriter der Wiener Rock'n Roll-Band Wanda berühmt. Ab 2015 hat die Band mit ihren ersten beiden Alben Amore und Bussi und Hits wie Bologna, Bussi Baby oder Colombo einen riesigen Hype im gesamten deutschen Sprachraum ausgelöst. Der deutsche Musikexpress nannte Wanda „die vielleicht letzte wichtige Rock’n Roll-Band unserer Generation“. Kein Ensemble und kein Künstler wurde in der Geschichte des österreichischen Musikpreises Amadeus häufiger ausgezeichnet. Marco Wanda heißt eigentlich Michael Marco Fitzthum und wurde 1987 in Wien geboren. An der Universität für Angewandte Kunst studierte er bei Robert Schindel Sprachkunst. Im August 2025 erschien bei Zsolnay sein erstes Buch. "Dass es uns überhaupt gegeben hat" ist eine literarisch ambitionierte Wanda-Biografie und ein sehr offener Bericht von Rausch und Ruhm, von Freundschaft, Krisen und Tod. Darüber, über die Musikindustrie, „me too“ undPolitik hat Armin Wolf mit Marco Wanda gesprochen.

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    52 Min.
  • Bernhard Pörksen - Langversion
    Jan 2 2026

    "Wir hören, was wir fühlen" ist Bernhard Pörksen überzeugt, nachdem er sich ein Jahrzehnt lang wissenschaftlich und persönlich damit beschäftigt hat, was "gutes Zuhören" eigentlich ausmacht. Damit meint er nicht, dass man nur zu hören vermag, was man selbst erlebt hat, sondern, dass das Selbstdurchlebte eine Person feinfühliger werden lässt und offener. Bernhard Pörksen, Jahrgang 1969, studierte in Hamburg und ist heute Professor an der Universität Tübingen. Seine Themen sind seit langem schon Kommunikation, Feindbilder, Desinformation, die Dynamik öffentlicher Empörungsreflexe und Medienskandale. In seinem 2018 erschienenen Buch "Die große Gereiztheit" sezierte er die verbreitete Medienmüdigkeit und beschrieb, weshalb Empörung so oft reizvoller ist als Sachlichkeit. Gleichzeitig wuchs sein Interesse am Zuhören, denn, so argumentiert er im Gespräch mit Birgit Dalheimer, wirklich Zuhören ist gelebte Demokratie im Kleinen, sowie Anerkennung und Akzeptanz von Verschiedenheit.

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    1 Std. und 12 Min.
  • Bernhard Pörksen, Medienwissenschaftler
    Jan 2 2026

    "Wir hören, was wir fühlen" ist Bernhard Pörksen überzeugt, nachdem er sich ein Jahrzehnt lang wissenschaftlich und persönlich damit beschäftigt hat, was "gutes Zuhören" eigentlich ausmacht. Damit meint er nicht, dass man nur zu hören vermag, was man selbst erlebt hat, sondern, dass das Selbstdurchlebte eine Person feinfühliger werden lässt und offener. Bernhard Pörksen, Jahrgang 1969, studierte in Hamburg und ist heute Professor an der Universität Tübingen. Seine Themen sind seit langem schon Kommunikation, Feindbilder, Desinformation, die Dynamik öffentlicher Empörungsreflexe und Medienskandale. In seinem 2018 erschienenen Buch "Die große Gereiztheit" sezierte er die verbreitete Medienmüdigkeit und beschrieb, weshalb Empörung so oft reizvoller ist als Sachlichkeit. Gleichzeitig wuchs sein Interesse am Zuhören, denn, so argumentiert er im Gespräch mit Birgit Dalheimer, wirklich Zuhören ist gelebte Demokratie im Kleinen, sowie Anerkennung und Akzeptanz von Verschiedenheit.

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  • Yoko Tawada, Schriftstellerin und Sprachkünstlerin
    Dec 19 2025

    Yoko Tawada beschreibt die Welt so, wie sie aussähe, könnte man gleichzeitig träumen und hellwach sein. Wer sich in eines von Tawadas Büchern begibt, begibt sich in eine Welt, in der alles möglich ist: Da wird eine Liebesgeschichte aus der Perspektive von Gegenständen erzählt; eine Frau verwandelt sich in ein Schuppentier, reist durch Traumsequenzen und verliert ihre Zunge; oder drei Eisbären aus drei Generationen erzählen ihre Geschichte von Emigration und Wanderschaft, der berühmteste von ihnen der Berliner Zoobär Knut. Mit viel Humor und genauem Blick, leichtfüßig kommen Tawadas Erzählungen, Romane, Gedichte, Hörspiele oder Theaterstücke daher, und behandeln doch gewichtige Themen wie Fremdheit, Identität, Sprache oder die Reaktorkatastrophe von Fukushima. Yoko Tawada, geboren 1960 in Tokyo, reiste in jungen Jahren mit der Transsibirischen Eisbahn nach Europa und blieb. Erst in Hamburg, dann in Berlin. Dort hat sie Judith Brandner, selbst Japanologin, zum Gespräch getroffen

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  • Barbara Horejs, Archäologin
    Dec 12 2025

    "Uns mit vergangenen Gesellschaften zu beschäftigen, ist der einzige Weg, sinnvoll in die Zukunft zu blicken", meint Barbara Horejs. Seit vielen Jahren erforscht die Archäologin die jungsteinzeitliche Revolution: In der Jungsteinzeit begannen die Menschen, sesshaft zu werden und Landwirtschaft zu betreiben und bald auch Metalle, Kupfer, Bronze und Eisen zu verarbeiten. Die sesshafte Lebensweise breitete sich in Europa vom "fruchtbaren Halbmond" kommend entlang der "Balkanroute" aus - in der Archäologie ein alter Begriff. Über die Migrationsbewegungen der Vergangenheit kam viel der Zivilisation, wie wir sie heute kennen, nach Europa. Barbara Horeis studierte Archäologie in Wien, Athen und Berlin, seit 2021 ist sie wissenschaftliche Direktorin des archäologischen Instituts der ÖAW. Ihre Grabungsarbeiten führen sie im Lauf der Jahre vom Iran, Irak, über die Vereinigten Arabischen Emirate, die Türkei und Griechenland bis auf den Balkan.

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  • Barbara Horejs, Archäologin - Langversion
    Dec 12 2025

    "Uns mit vergangenen Gesellschaften zu beschäftigen, ist der einzige Weg, sinnvoll in die Zukunft zu blicken", meint Barbara Horejs. Seit vielen Jahren erforscht die Archäologin die jungsteinzeitliche Revolution: In der Jungsteinzeit begannen die Menschen, sesshaft zu werden und Landwirtschaft zu betreiben und bald auch Metalle, Kupfer, Bronze und Eisen zu verarbeiten. Die sesshafte Lebensweise breitete sich in Europa vom "fruchtbaren Halbmond" kommend entlang der "Balkanroute" aus - in der Archäologie ein alter Begriff. Über die Migrationsbewegungen der Vergangenheit kam viel der Zivilisation, wie wir sie heute kennen, nach Europa. Barbara Horeis studierte Archäologie in Wien, Athen und Berlin, seit 2021 ist sie wissenschaftliche Direktorin des archäologischen Instituts der ÖAW. Ihre Grabungsarbeiten führen sie im Lauf der Jahre vom Iran, Irak, über die Vereinigten Arabischen Emirate, die Türkei und Griechenland bis auf den Balkan.

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    1 Std. und 11 Min.