Highheels und Hochhäuser Titelbild

Highheels und Hochhäuser

Highheels und Hochhäuser

Von: Sonja Rösch und Larissa Lapschies
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Über diesen Titel

Wenn einem alle von einer Sache abraten, dann muss man sie auf jeden Fall durchziehen. Das dachten sich auch Larissa Lapschies, Gründerin und CEO der Immobilienjunioren und Sonja Rösch, Managing Partnerin bei PB3C, als sie ihren Podcast „Highheels und Hochhäuser“ ins Leben gerufen haben. Braucht die Welt einen weiteren Immobilien-Podcast? Die beiden finden: ja, absolut – und zwar einen, bei dem nicht zu 80 Prozent nur Männer zu Wort kommen. Die beiden verbindet allerdings weitaus mehr als die bloße Tatsache, bereits mit 10-Zentimeter-Absätzen über halbfertige Rohbauprojekte marschiert zu sein. Beide sind Führungskräfte und Unternehmerinnen in der Immobilienwelt. Aber noch viel wichtiger ist, dass beide Themen ansprechen wollen, die sonst eher selten in der Branche angeschnitten werden, vom Gender-Pay-Gap über die Vereinbarkeit zwischen Beruf und Privatleben bis zur Frage, wie Selbst- und Fremdbild der Immobilienwirtschaft auseinandergehen.Sonja Rösch Ökonomie
  • Volume 54: Deutschlands Brücken altern schneller als ihr Image
    Feb 2 2026

    Zahlreiche Brücken in Deutschland sind alt, aber funktionieren noch im Alltag. Genau darin liegt die Gefahr. Denn die Belastung hat sich längst verschoben. Lastwagen sind heute deutlich schwerer, die Zahl der Überfahrten ist stark gestiegen. Der Verschleiß wächst, auch wenn er für Nutzer kaum sichtbar ist.

    Heike Schmitz weiß: Schäden entstehen nicht plötzlich. Sie werden früh erkannt, in Prüfungen dokumentiert, lange bevor es zu Sperrungen kommt. Doch mit der Feststellung allein ist nichts gewonnen. Danach beginnt der Teil, der in Deutschland am meisten Zeit kostet: Entscheidungen, Genehmigungen, Beauftragungen. Während diese Prozesse laufen, arbeitet der Verschleiß weiter.

    Was reparierbar wäre, wird dadurch zu einem Sanierungsfall und damit teurer, aufwendiger und schwerer planbar. Die Carolabrücke in Dresden hat vielen vor Augen geführt, was passiert, wenn Vertrauen in Routine zur Gewohnheit wird.

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    23 Min.
  • Volume 53: Zu feige für Haltung? Das B2B-Markenproblem
    Jan 26 2026

    Nick Hughes arbeitet dort, wo B2B-Marken unter Druck geraten. Seine Erfahrung ist eindeutig: Klare Positionen werden vermieden, weil sie intern unbequem sind. Aussagen werden weich formuliert, Begriffe verklausuliert und Texte so lange abgestimmt, bis es keinen Widerspruch mehr gibt. Übrig bleibt Kommunikation, die beschreibt, aber nichts aussagt.

    Die Folge davon ist banal und gravierend zugleich. Kunden orientieren sich nicht an der Marke selbst, sondern an Preis oder Bekanntheit. Solange alles läuft, fällt das kaum auf. Doch sobald sich etwas ändert, fehlt die Richtung. Dann zeigt sich, dass eine Marke ohne klare Sprache nicht funktioniert. Das Problem entsteht nicht mit dem Text, sondern davor. Marken werden dort wirksam, wo Unternehmen den Mut haben, eine Haltung festzulegen und ihr eine Sprache zu geben.

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    35 Min.
  • Volume 52: Warum gute Projekte schlechte Standorte werden
    Jan 19 2026

    In der Projektentwicklung wird viel entschieden, ohne genau zu wissen, was ein Ort später mit Menschen macht. Es wird über Nutzungsmischung gesprochen und über Aufenthaltsqualität. Am Ende stützt sich vieles auf Erfahrung und Bauchgefühl.

    Kevin Meyer stellt diese Logik infrage. Sein Punkt ist unbequem. Viele Immobilien sind wirtschaftlich schlüssig geplant, funktionieren aber im täglichen Gebrauch einfach nicht. Menschen gehen vorbei, bleiben nicht stehen und kommen nicht zurück. Lange ließ sich kaum erklären, woran das liegt.

    Heute gibt es dafür Daten. Bewegungsmuster lassen sich auswerten und vergleichen. Dadurch wird sichtbar, dass Vermietung allein wenig über die Wirkung eines Ortes aussagt. Denn entscheidend ist am Ende, wie ein Standort genutzt wird und nicht, wie er geplant wurde.

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    21 Min.
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