• Gastronomie ist kein Take-away
    Mar 4 2026

    𝘾𝙡𝙖𝙧𝙖 𝘼𝙪𝙚 𝙫𝙤𝙢 𝙃𝙚𝙪 & 𝙂𝙖𝙗𝙚𝙡 ü𝙗𝙚𝙧 𝙋𝙧𝙤𝙙𝙪𝙠𝙩𝙦𝙪𝙖𝙡𝙞𝙩ä𝙩 𝙪𝙣𝙙 𝙍𝙚𝙨𝙥𝙚𝙠𝙩

    Als Clara Aue im Gespräch sagt, Gastronomie sei kein Take-away, wirkt der Satz zunächst beiläufig – und trägt doch den Kern dessen, wie sie ihren Beruf versteht und warum sie Küche als etwas begreift, das weit über das bloße Ausgeben von Speisen hinausgeht. Gemeint ist damit ein Verständnis von Restaurant als Ort, an dem Herkunft nachvollziehbar bleibt, an dem Produzent:innen mitgedacht werden und an dem Gäste bereit sind, sich auf Zeit, Gespräch und Handwerk einzulassen – also auf all das, was verschwindet, wenn Essen zur reinen Lieferung wird. Seit vergangenem Jahr kocht Aue im Heu & Gabel am Meidlinger Markt, einem Standort, der Nähe nicht behaupten muss, weil sie Teil des täglichen Betriebs ist. Saisonale Verfügbarkeit verändert hier die Karte, Gespräche mit Produzent:innen beeinflussen die Planung, und die Entscheidung, ein Tier im Ganzen zu kaufen, wirkt sich unmittelbar auf Kalkulation und Kreativität aus. Wer so arbeitet, denkt weniger in Einzelteilen als in Zusammenhängen.

    Aues beruflicher Weg führte von der französischen Klassik in die Wiener Labstelle und später an den Weißensee, wo ein Hotel mit eigener Landwirtschaft einen direkten Blick auf Herkunft und Aufwand ermöglicht. Dort wird greifbar, was in vielen Küchen abstrakt bleibt: Wie viel Engagement nötig ist, damit ein Produkt jene Qualität erreicht, die am Teller oft als selbstverständlich gilt.

    Im Gespräch geht es um Wareneinsatz und die ökonomische Logik hinter Lebensmittelverlusten, um Ausbildung und die Frage, weshalb junge Köch:innen häufig kaum Gelegenheit bekommen, handwerkliche Grundlagen wirklich zu erlernen. Und es geht um die Rolle der Gastronomie in einer Zeit, in der Bequemlichkeit zum Geschäftsmodell geworden ist. Eine Folge über Respekt – als Praxis, nicht als Schlagwort – und über die Entscheidung, Gastronomie als Teil eines größeren Systems zu begreifen, das weit über den eigenen Herd hinausreicht.

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    𝘋𝘪𝘦 𝘪𝘯 𝘥𝘪𝘦𝘴𝘦𝘮 𝘉𝘦𝘪𝘵𝘳𝘢𝘨 𝘨𝘦ä𝘶ß𝘦𝘳𝘵𝘦𝘯 𝘔𝘦𝘪𝘯𝘶𝘯𝘨𝘦𝘯 𝘶𝘯𝘥 𝘈𝘶𝘴𝘴𝘢𝘨𝘦𝘯 𝘴𝘵𝘢𝘮𝘮𝘦𝘯 𝘢𝘶𝘴𝘴𝘤𝘩𝘭𝘪𝘦ß𝘭𝘪𝘤𝘩 𝘷𝘰𝘮 𝘎𝘢𝘴𝘵 𝘣𝘻𝘸. 𝘥𝘦𝘯 𝘎ä𝘴𝘵𝘦𝘯 𝘶𝘯𝘥 𝘴𝘱𝘪𝘦𝘨𝘦𝘭𝘯 𝘯𝘪𝘤𝘩𝘵𝘯𝘰𝘵𝘸𝘦𝘯𝘥𝘪𝘨𝘦𝘳𝘸𝘦𝘪𝘴𝘦 𝘥𝘪𝘦 𝘈𝘯𝘴𝘪𝘤𝘩𝘵𝘦𝘯 𝘰𝘥𝘦𝘳 𝘗𝘰𝘴𝘪𝘵𝘪𝘰𝘯𝘦𝘯 𝘥𝘦𝘳 𝘗𝘭𝘢𝘵𝘵𝘧𝘰𝘳𝘮 𝘸𝘪𝘥𝘦𝘳.

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    1 Std. und 4 Min.
  • Greenwashing – Das Geschäft mit dem guten Gewissen
    Feb 18 2026
    Mit Ursula Bittner (Greenpeace Österreich)

    „Natürlich“, „klimaneutral“, „regenerativ“ – kaum ein Begriff wird derzeit so inflationär benutzt wie Nachhaltigkeit. Doch was steckt wirklich dahinter?

    In dieser Folge sprechen wir mit Ursula Bittner von Greenpeace Österreich über Greenwashing als Strategie: Warum es nicht nur um grüne Verpackungen geht, sondern um politische Einflussnahme, Lobbyarbeit und fehlende Regulierung. Warum Unternehmen lieber neue Begriffe erfinden, als bestehende Standards einzuhalten. Und warum echte Nachhaltigkeit ohne klare Regeln nicht funktionieren kann. Eine Folge über Macht, Märkte – und die Frage, wie wir als Konsument:innen Orientierung finden, ohne auf jedes grüne Versprechen hereinzufallen.

    Ausgangspunkt des Gesprächs ist Ursula Bittners aktuelles Buch:

    📘 „Greenwashing“ (gemeinsam mit Greenpeace Österreich veröffentlicht) Hier geht’s zum Buch:https://bit.ly/4rXFRLw

    Wir verlosen außerdem Exemplare der aktuellen Ausgabe: 🎁 Zur Verlosung: https://bit.ly/4kHRMKJ

    🍽️ Was auf den Tisch kam Aufgenommen wurde die Folge im Salon Plafond im MAK Wien. Serviert wurde Puntarelle – ein italienisches Wintergemüse, regional angebaut –, dazu Schalottencreme, Vina Miso aus dem 12. Bezirk, eingelegte Preiselbeeren und frittierte Blätter der Puntarelle. Die Hälfte der Karte ist vegetarisch, die Lieferant:innen werden transparent gemacht, viele Produkte stammen aus dem direkten Umkreis – auch der Wein ist bio und aus Wien. Ein schönes Beispiel dafür, dass Nachhaltigkeit kein Schlagwort sein muss, sondern konkret werden kann: über Herkunft, Transparenz und Verantwortung.

    Weiterführende Quellen:

    🔎 Greenpeace Österreich https://www.greenpeace.at

    📚 Rachel Carson – Silent Spring (historischer Wendepunkt der Umweltbewegung)

    📊 EU-Informationen zur Empowering Consumers Directive https://commission.europa.eu

    Kapitelmarken

    00:00 Greenwashing ist mehr als Marketing 02:00 Wer tut wirklich etwas – und wer nur so tut 03:18 Ursprung des Begriffs Greenwashing 09:02 Die Branchen mit dem meisten Greenwashing 11:04 Die klassischen Greenwashing-Tricks 12:57 Deep Greenwashing & Lobbyismus 14:32 Lobbying in Brüssel 16:12 EU-Regulierung & Deregulierungswelle 19:26 Was sich rechtlich ändert (Empowering Consumers Directive) 21:32 Nachhaltigkeit im Restaurant – Transparenz & Herkunft 27:02 Greenwashing im Lebensmittelbereich 29:24 Warum Bio ein gesetzlicher Standard ist 30:41 Nachhaltiger Fisch – was ist realistisch? 36:46 „Regenerativ“ vs. Bio 38:08 Bioökonomie erklärt 40:31 Wissenschaft, Medien & Einfluss 46:05 Fast Fashion & Greenwashing 49:55 Verantwortung auf Konsument:innen abwälzen 51:15 Was wir selbst tun können 53:23 Was es politisch braucht 58:42 Was nachhaltiger Lebensstil wirklich bedeutet 01:01:00 Schlussgedanken

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    𝘋𝘪𝘦 𝘪𝘯 𝘥𝘪𝘦𝘴𝘦𝘮 𝘉𝘦𝘪𝘵𝘳𝘢𝘨 𝘨𝘦ä𝘶ß𝘦𝘳𝘵𝘦𝘯 𝘔𝘦𝘪𝘯𝘶𝘯𝘨𝘦𝘯 𝘶𝘯𝘥 𝘈𝘶𝘴𝘴𝘢𝘨𝘦𝘯 𝘴𝘵𝘢𝘮𝘮𝘦𝘯 𝘢𝘶𝘴𝘴𝘤𝘩𝘭𝘪𝘦ß𝘭𝘪𝘤𝘩 𝘷𝘰𝘮 𝘎𝘢𝘴𝘵 𝘣𝘻𝘸. 𝘥𝘦𝘯 𝘎ä𝘴𝘵𝘦𝘯 𝘶𝘯𝘥 𝘴𝘱𝘪𝘦𝘨𝘦𝘭𝘯 𝘯𝘪𝘤𝘩𝘵𝘯𝘰𝘵𝘸𝘦𝘯𝘥𝘪𝘨𝘦𝘳𝘸𝘦𝘪𝘴𝘦 𝘥𝘪𝘦 𝘈𝘯𝘴𝘪𝘤𝘩𝘵𝘦𝘯 𝘰𝘥𝘦𝘳 𝘗𝘰𝘴𝘪𝘵𝘪𝘰𝘯𝘦𝘯 𝘥𝘦𝘳 𝘗𝘭𝘢𝘵𝘵𝘧𝘰𝘳𝘮 𝘸𝘪𝘥𝘦𝘳.

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    1 Std. und 2 Min.
  • Gesund altern beginnt im Boden – Mikrobiom, Vielfalt und One Health
    Feb 4 2026

    Mikrobiomforschung verträgt keine Verkürzung. Wer sich ernsthaft mit ihr auseinandersetzt, merkt schnell, dass einfache Antworten dort enden, wo Zusammenhänge beginnen. Podcast-Host Alexandra Seyer-Gmeinbauer spricht mit Gabriele Berg, einer der international prägenden Forscherinnen ihres Fachs. Das Gespräch folgt keiner klassischen Gesundheitslogik, sondern bewegt sich entlang größerer Linien:

    • Wie sich mikrobielle Gemeinschaften im Lauf eines Lebens verändern

    • Warum Stabilität immer aus Vielfalt entsteht.
    • Und weshalb das menschliche Mikrobiom ohne den Blick auf Landwirtschaft, Boden und ökologische Systeme unvollständig bleibt.

    Deutlich wird dabei, dass das menschliche Mikrobiom nicht isoliert betrachtet werden kann. Landwirtschaftliche Praxis, Bodengesundheit, Sortenvielfalt und Lebensmittelverarbeitung wirken bis in den menschlichen Körper hinein. Der im One-Health-Konzept formulierte Zusammenhang zwischen Umwelt, Pflanze, Tier und Mensch ist hier kein theoretisches Modell, sondern empirisch unterlegt.

    Aufgezeichnet wurde diese Folge im Rahmen der Veranstaltung „Gesund altern & Longevity“ 👉 https://gaumenhoch.at/wissen/gesund-altern-longevity/ und an einem Ort, der diesen Ansatz nicht behauptet, sondern lebt: im Retter Bio Hotel. Gastgeber und Kulisse zugleich, steht das Haus exemplarisch für eine Praxis, in der Ernährung, Herkunft und Verantwortung zusammengehören.

    Das Retter Bio Hotel im Gaumen-Hoch-Guide 👉 https://bit.ly/49WeXxj

    Auch kulinarisch spiegelt sich das im Podcast wider: serviert wurde ein Dessert rund um die seltene Hirschbirne – ein Lebensmittel, das nicht nur regional verankert ist, sondern aktuell auch Teil mikrobiologischer Forschung. Hier geht's zum Rezept 👉https://bit.ly/46i8dYi

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    1 Std.
  • markta – zu fair für das System?
    Jan 21 2026

    𝙕𝙪 𝙂𝙖𝙨𝙩: 𝙏𝙝𝙚𝙧𝙚𝙨𝙖 𝙄𝙢𝙧𝙚, 𝙂𝙧ü𝙣𝙙𝙚𝙧𝙞𝙣 𝙫𝙤𝙣 𝙢𝙖𝙧𝙠𝙩𝙖

    In dieser Folge sprechen wir mit 𝙏𝙝𝙚𝙧𝙚𝙨𝙖 𝙄𝙢𝙧𝙚, Gründerin von 𝙢𝙖𝙧𝙠𝙩𝙖 – dem digitalen Bauernmarkt, der während der Corona-Zeit rasant wuchs und regionale Bio-Lebensmittel direkt von Produzent:innen zu Konsument:innen brachte. markta stand für faire Preise, Transparenz und Verantwortung gegenüber Bäuer:innen und Mitarbeiter:innen. 2025 ging das Unternehmen in Konkurs. Das Gespräch blickt nicht zurück im Groll, sondern nach vorne: auf das, was markta möglich gemacht hat, was Unternehmertum lehren kann – und warum es neue Rahmenbedingungen braucht, damit verantwortungsvolles Wirtschaften Zukunft hat. Inspirierend, reflektiert und relevant für eine ganze Branche. Wie üblich, wird auch in dieser Podcastfolge nicht nur gesprochen, sondern gemeinsam gegessen. Gastgeber war das 𝙃𝙚𝙣𝙧𝙞𝙚𝙩𝙩𝙚 𝙎𝙩𝙖𝙙𝙩𝙝𝙤𝙩𝙚𝙡 𝙑𝙞𝙚𝙣𝙣𝙖, wo mitten im Gespräch eine reich gedeckte Frühstücksetagere serviert wurde: regional, biologisch, selbstgemacht und mit viel Liebe zum Detail. Vom hausgemachten Granola bis zu fein portionierten Käse- und Aufstrichvariationen zeigt sich hier, wie gut ein Frühstück schmeckt, wenn Haltung, Qualität und Genuss zusammenkommen.

    👉 𝙅𝙚𝙩𝙯𝙩 𝙧𝙚𝙞𝙣𝙝ö𝙧𝙚𝙣 𝙖𝙪𝙛 𝙜𝙖𝙪𝙢𝙚𝙣𝙝𝙤𝙘𝙝.𝙖𝙩 & ü𝙗𝙚𝙧𝙖𝙡𝙡, 𝙬𝙤 𝙚𝙨 𝙋𝙤𝙙𝙘𝙖𝙨𝙩𝙨 𝙜𝙞𝙗𝙩.

    𝘋𝘪𝘦 𝘪𝘯 𝘥𝘪𝘦𝘴𝘦𝘮 𝘉𝘦𝘪𝘵𝘳𝘢𝘨 𝘨𝘦ä𝘶ß𝘦𝘳𝘵𝘦𝘯 𝘔𝘦𝘪𝘯𝘶𝘯𝘨𝘦𝘯 𝘶𝘯𝘥 𝘈𝘶𝘴𝘴𝘢𝘨𝘦𝘯 𝘴𝘵𝘢𝘮𝘮𝘦𝘯 𝘢𝘶𝘴𝘴𝘤𝘩𝘭𝘪𝘦ß𝘭𝘪𝘤𝘩 𝘷𝘰𝘮 𝘎𝘢𝘴𝘵 𝘣𝘻𝘸. 𝘥𝘦𝘯 𝘎ä𝘴𝘵𝘦𝘯 𝘶𝘯𝘥 𝘴𝘱𝘪𝘦𝘨𝘦𝘭𝘯 𝘯𝘪𝘤𝘩𝘵 𝘯𝘰𝘵𝘸𝘦𝘯𝘥𝘪𝘨𝘦𝘳𝘸𝘦𝘪𝘴𝘦 𝘥𝘪𝘦 𝘈𝘯𝘴𝘪𝘤𝘩𝘵𝘦𝘯 𝘰𝘥𝘦𝘳 𝘗𝘰𝘴𝘪𝘵𝘪𝘰𝘯𝘦𝘯 𝘥𝘦𝘳 𝘗𝘭𝘢𝘵𝘵𝘧𝘰𝘳𝘮 𝘸𝘪𝘥𝘦𝘳.

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    1 Std. und 2 Min.
  • Bitter, bio, bewusst: Die neue Generation alkoholfreier Getränke
    Jan 7 2026

    Was trinken wir, wenn wir keinen Alkohol wollen – aber auch keine übersüßten Safteln? Gaumen Hoch-Host 𝙉𝙞𝙣𝙖 𝙃𝙖𝙧𝙩𝙢𝙖𝙣𝙣 spricht mit 𝘼𝙣𝙣𝙖 𝘼𝙗𝙚𝙧𝙢𝙖𝙣𝙣, Gründerin von PONA, über alkoholfreie Getränke, die ohne Umwege auskommen: Direktsaft statt Konzentrat, Bio als Voraussetzung, Schale als Geschmacksträger – und Bitterstoffe, die lange aus unserem Geschmacksrepertoire verschwunden waren. Anna erklärt, warum echter Saft mit Schale mehr kann als Zucker liefern, weshalb Bio hier keine Ideologie, sondern Notwendigkeit ist, und wieso viele Getränke vor allem eines sind: zu süß. Es geht um Transparenz, Kostenwahrheit, Sober Curiosity – und die Frage, warum Genuss auch ohne Alkohol komplex, erwachsen und spannend sein kann. Eine Folge für alle, die bewusster trinken wollen – ohne Verzichtsrhetorik, aber mit Haltung.

    𝘿𝙚𝙧 𝙂𝙖𝙪𝙢𝙚𝙣 𝙃𝙤𝙘𝙝-𝙋𝙤𝙙𝙘𝙖𝙨𝙩 🍽️ 𝙚𝙧𝙨𝙘𝙝𝙚𝙞𝙣𝙩 𝙟𝙚𝙙𝙚𝙣 𝙯𝙬𝙚𝙞𝙩𝙚𝙣 𝙈𝙞𝙩𝙩𝙬𝙤𝙘𝙝 – auf YouTube und Spotify 𝙖𝙪𝙘𝙝 𝙢𝙞𝙩 𝙑𝙞𝙙𝙚𝙤!

    👉 𝘼𝙗𝙤𝙣𝙣𝙞𝙚𝙧𝙚 𝙞𝙝𝙣 auf Spotify, YouTube & Co , 𝙙𝙖𝙢𝙞𝙩 𝙙𝙪 𝙠𝙚𝙞𝙣𝙚 𝙁𝙤𝙡𝙜𝙚 𝙢𝙚𝙝𝙧 𝙫𝙚𝙧𝙥𝙖𝙨𝙨𝙩! 𝘋𝘪𝘦 𝘪𝘯 𝘥𝘪𝘦𝘴𝘦𝘮 𝘉𝘦𝘪𝘵𝘳𝘢𝘨 𝘨𝘦ä𝘶ß𝘦𝘳𝘵𝘦𝘯 𝘔𝘦𝘪𝘯𝘶𝘯𝘨𝘦𝘯 𝘶𝘯𝘥 𝘈𝘶𝘴𝘴𝘢𝘨𝘦𝘯 𝘴𝘵𝘢𝘮𝘮𝘦𝘯 𝘢𝘶𝘴𝘴𝘤𝘩𝘭𝘪𝘦ß𝘭𝘪𝘤𝘩 𝘷𝘰𝘮 𝘎𝘢𝘴𝘵 𝘣𝘻𝘸. 𝘥𝘦𝘯 𝘎ä𝘴𝘵𝘦𝘯 𝘶𝘯𝘥 𝘴𝘱𝘪𝘦𝘨𝘦𝘭𝘯 𝘯𝘪𝘤𝘩𝘵 𝘯𝘰𝘵𝘸𝘦𝘯𝘥𝘪𝘨𝘦𝘳𝘸𝘦𝘪𝘴𝘦 𝘥𝘪𝘦 𝘈𝘯𝘴𝘪𝘤𝘩𝘵𝘦𝘯 𝘰𝘥𝘦𝘳 𝘗𝘰𝘴𝘪𝘵𝘪𝘰𝘯𝘦𝘯 𝘥𝘦𝘳 𝘗𝘭𝘢𝘵𝘵𝘧𝘰𝘳𝘮 𝘸𝘪𝘥𝘦𝘳.

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    38 Min.
  • A g’scheide Jaus – zwischen Bühne und Küchentisch
    Dec 24 2025

    Was haben Stadthalle, Schweinsbraten und Semmelknödel gemeinsam? Richtig: Otto Jaus. Ja, der von 𝙋𝙞𝙯𝙯𝙚𝙧𝙖 & 𝙅𝙖𝙪𝙨. In dieser Podcastfolge sitzt ausnahmsweise kein Koch, keine Produzentin und kein Landwirt am Tisch – sondern einer, der sonst Bühnen füllt. Und dann sehr schnell über etwas spricht, das mindestens genauso ernst genommen wird: Kochen, Familie, Hausmannskost und das richtige Maß.

    Otto Jaus erzählt von kalten Duschen, warmen Suppen, vom Kochen mit der Mama (Spoiler: Rezepte mit „G’fühl“), von Fett als Geschmacksträger, von Kindern in der Küche – und davon, warum Perfektion massiv überschätzt wird. Dazwischen: Schmäh, Selbstironie und diese sehr österreichische Mischung aus Tiefgang und „eh klar“. Eine Folge über Essen als Haltung, übers Weitergeben von Wissen – und darüber, warum man sich manchmal einfach ein bisschen zurücklehnen sollte.

    𝘿𝙚𝙧 𝙂𝙖𝙪𝙢𝙚𝙣 𝙃𝙤𝙘𝙝-𝙋𝙤𝙙𝙘𝙖𝙨𝙩 🍽️ 𝙚𝙧𝙨𝙘𝙝𝙚𝙞𝙣𝙩 𝙟𝙚𝙙𝙚𝙣 𝙯𝙬𝙚𝙞𝙩𝙚𝙣 𝙈𝙞𝙩𝙩𝙬𝙤𝙘𝙝 – auf YouTube und Spotify 𝙖𝙪𝙘𝙝 𝙢𝙞𝙩 𝙑𝙞𝙙𝙚𝙤!

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    50 Min.
  • Vom Wegwerfen und Weitergeben
    Dec 17 2025

    Die neue Folge trifft einen wunden Punkt: Kurz vor Weihnachten werden die Tische voller. Und gleichzeitig bleiben in Österreich bei Hunderttausenden die Kühlschränke leer. Im 𝙂𝙖𝙪𝙢𝙚𝙣 𝙃𝙤𝙘𝙝-𝙋𝙤𝙙𝙘𝙖𝙨𝙩 sprechen wir mit 𝘼𝙡𝙚𝙭𝙖𝙣𝙙𝙧𝙖 𝙂𝙧𝙪𝙗𝙚𝙧 von der 𝙏𝙖𝙛𝙚𝙡 Ö𝙨𝙩𝙚𝙧𝙧𝙚𝙞𝙘𝙝 und 𝙄𝙨𝙞 𝘽𝙤𝙧𝙣𝙚𝙢𝙖𝙣𝙣 („Aufgegessen“) über ein Paradox, das weh tut: Über 420.000 Menschen in Ernährungsarmut – und über Lebensmittel im Überfluss, die täglich weggeworfen werden. Diesen Widerspruch kann man nicht schönreden und das versucht das diesmalige Podcast-Trio auch nicht. Es geht um Lebensmittelverschwendung und darüber, wie bewusst wir mit unserer Nahrung und mit unseren Lebensmitteln umgehen sollten – mit dem Blick dorthin, wo es nicht selbstverständlich ist, jeden Tag eine warme Mahlzeit auf dem Teller zu haben.

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    59 Min.
  • Die Wahrheit über gutes Fleisch - mit Bio-Metzgerei Juffinger
    Dec 3 2025

    In dieser Folge spricht Nina Hartmann mit Helga und Anton Juffinger – Betreiber:innen einer der raren reinen Bio-Metzgereien Österreichs. Es geht um verantwortungsvolle Tierhaltung, transparente Landwirtschaft und darüber, wie man mit Ressourcen arbeitet, ohne sie auszunutzen. Die Juffingers zeigen, welche Standards biologische Landwirtschaft setzt, wie Stress für Tiere reduziert werden kann und warum faire Bedingungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette entscheidend sind. Es geht nicht um Perfektion, sondern um ehrliche Einblicke in Prozesse, die selten offen erklärt werden – und darum, wie Produzent:innen und Konsument:innen Verantwortung übernehmen können.

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    54 Min.