• #52: Alarmflut, KI & NIS2 im Security Operations Center
    Jan 7 2026

    In dieser Folge von „Follow the White Rabbit” taucht Lisa gemeinsam mit ihrer Gästin Lora Schedlik, Managerin Operations beim CANCOM Defense Center, in die Welt der Security Operations Center (SOC) ein. Ihr erfahrt, warum ein SOC weit mehr als nur Technik und automatisierte Prozesse ist und weshalb die menschliche Komponente im Zentrum steht. Lora zeigt euch, wie Analyst:innen täglich mit Alarmfluten umgehen, warum Burnout ein reales Risiko ist und weshalb Kommunikation ein oft unterschätzter Erfolgsfaktor ist.

    Außerdem erfahrt ihr, weshalb moderne SOCs nicht ohne Regulatorik funktionieren können, wo Compliance sinnvoll unterstützt und wo sie Unternehmen sogar ausbremst. Ihr erhaltet spannende Einblicke, wie Reifegrad, Verantwortlichkeiten und hybride SOC-Modelle zusammenspielen und warum Security ohne klare Rollen, Austausch und messbare Qualität nicht funktionieren kann.

    Zum Abschluss wagt Lora einen Blick in die Zukunft: Welche Rolle übernimmt KI im SOC? Welche Aufgaben bleiben immer menschlich? Und wie verändert sich das klassische Tiering-Modell der Analysten? Ihr erfahrt, warum KI zwar repetitive Aufgaben übernimmt, strategisches Denken, Interpretation und Kreativität aber weiterhin unverzichtbar sind – und welche neuen Rollen in SOC-Teams entstehen müssen, um den steigenden Anforderungen gerecht zu werden.

    Takeaways:
    1. Der Mensch bleibt entscheidend: Trotz Automatisierung sind Kreativität, Stressresilienz und strategisches Denken im SOC unverzichtbar.
    2. Alarmflut als Dauerzustand: Analyst:innen müssen täglich Tausende Alarme priorisieren – Burnout ist ein echtes Risiko.
    3. Regulatorik treibt Security – und überlastet sie. NIS2, DORA & Co. erzwingen Security-Investitionen, bringen aber auch Überregulierung und Ressourcenprobleme mit sich.
    4. Reifegrad schlägt Checkboxen: Ein SOC funktioniert nur, wenn Unternehmen Verantwortung, Prozesse und Business-Kontext wirklich verstehen, statt nur Vorgaben abzuhaken.
    5. KI verändert alles, aber nicht sofort: Sie übernimmt repetitive Aufgaben und unterstützt Analysen, doch die Zusammenarbeit von Mensch und Maschine bleibt das Zukunftsmodell.

    Wenn ihr erfahren möchtet, wie ihr euer Unternehmen wirksam vor Cyberangriffen schützen könnt – technisch, organisatorisch und menschlich –, dann hört in diese Folge rein.

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    Links:

    Lora live bei der DSLAM Night Shift in Leipzig. Sie ist auch auf Linkedin zu finden.

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    31 Min.
  • #51: Cybercrime Jahresrückblick mit dem BKA: KI, Hacktivismus und globale Täter
    Dec 31 2025

    In der Jahresabschlussfolge von Follow the White Rabbit, dem Link11 IT-Security Podcast, spricht Lisa Fröhlich mit Carsten Meywirth, Leiter der Abteilung Cybercrime im Bundeskriminalamt (BKA), über die wichtigsten Entwicklungen im Cybercrime-Jahr 2025. Gemeinsam werfen sie einen fundierten Blick auf die aktuelle Bedrohungslage in Deutschland und Europa – geprägt von geopolitischen Spannungen, staatlich unterstützten Akteuren, Ransomware-Ökosystemen und großangelegten DDoS-Kampagnen.

    Ihr erfahrt, wie sich Cyberkriminalität zunehmend professionalisiert, warum die Grenzen zwischen finanziell motivierten Tätern, Hacktivismus und staatlichen Interessen immer weiter verschwimmen und welche Rolle künstliche Intelligenz bei Phishing, Malware und Angriffsvorbereitung spielt. Carsten Maywirt gibt seltene Einblicke in die Arbeitsweise moderner Ransomware-Gruppierungen, die wie mittelständische Unternehmen mit HR-Abteilungen, IT-Teams und Franchise-Modellen agieren.

    Ein Fokus liegt auf den internationalen Ermittlungserfolgen des BKA: von der Zerschlagung zentraler Ransomware-Infrastrukturen im Rahmen der Operation Endgame über die Abschaltung von Kryptomixern und Darknet-Marktplätzen bis hin zu Maßnahmen gegen das prorussische Hacktivisten-Kollektiv NoName. Zum Abschluss geht es um den Blick nach vorn: Welche Cyberbedrohungen erwarten uns 2026, warum Abschreckung entscheidend bleibt und weshalb aktive Cyberabwehr künftig eine noch größere Rolle spielen muss.

    Takeaways:
    1. Cybercrime wird geopolitischer und die Grenzen zwischen staatliche Interessen, finanziellen Motive und Hacktivismus verschwimmen immer mehr.
    2. Ransomware funktioniert wie ein Business: Arbeitsteilig, international, mit Franchise-Modellen und hunderten Beteiligten.
    3. KI verändert die Angriffsqualität massiv: Phishing, Malware und Social Engineering werden schneller, glaubwürdiger und skalierbarer.
    4. Internationale Kooperation wirkt: Takedowns, Haftbefehle und Infrastruktur-Abschaltungen sorgen messbar für mehr Sicherheit.
    5. Abschreckung bleibt entscheidend: Dauerhafter Strafverfolgungsdruck reduziert Risikoakzeptanz bei Cyberkriminellen.

    Hört diese Folge, wenn ihr verstehen wollt, wie Cybercrime heute wirklich funktioniert, warum Deutschland im digitalen Raum Teil globaler Konflikte ist und welche Strategien Strafverfolgung braucht, um Ransomware, DDoS & Co. wirksam zu bekämpfen.

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    Links:

    Carsten Meywirth berichtet regelmäßig auf Linkedin über die BKA-Ermittlungserfolge.

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    29 Min.
  • #50: Desinformation als Waffe: Was Unternehmen über Cyberbedrohungen wissen müssen
    Dec 17 2025

    Cyberangriffe, Desinformationskampagnen, hybride Bedrohungen – und eine Öffentlichkeit, die immer schwerer einschätzen kann, was wahr ist. In dieser Folge von „Follow the White Rabbit“, dem IT-Security-Podcast von Link11, spricht Lisa Fröhlich mit Ferdinand Gehringer, Cybersicherheits- und Kommunikationsexperte der Konrad-Adenauer-Stiftung.

    Gemeinsam gehen sie der Frage nach, warum Kommunikation im Krisenfall ein entscheidender Sicherheitsfaktor ist – oft sogar wichtiger als die eigentliche Technik. Wie können Unternehmen die Deutungshoheit behalten, wenn Angreifer Fake News streuen oder selbst über den Vorfall kommunizieren? Wie kann Panik, Vertrauensverlust oder Reputationsschäden verhindert werden? Und warum sollten Unternehmen schon heute Kommunikationsstrukturen, Medienbeziehungen und Krisenpläne vorbereiten – lange bevor etwas passiert?

    Ein Gespräch über Cybersicherheit, Medienlogik, politische Einflussnahme, Informationsräume und die zentrale Bedeutung von strategischer Kommunikation.

    Takeaways:
    1. Warum Cyberangriffe heute fast immer eine Informationskomponente haben: Angriffe sollen nicht nur Systeme, sondern auch Vertrauen, Märkte und die Öffentlichkeit treffen.
    2. Wie sich die Kommunikation über Cybervorfälle in Deutschland verändert hat: mehr Offenheit, aber immer noch zu viel Angst, Fehler einzugestehen.
    3. Warum Schweigen im Ernstfall brandgefährlich ist: Die Informationslücke wird sonst von Angreifern, Gerüchten oder Desinformationen gefüllt.
    4. Fake News und hybride Bedrohungen: Wie Angreifer die öffentliche Meinung manipulieren, wie falsche Narrative entstehen, warum sie so gut funktionieren und wie Unternehmen sie früh erkennen können.
    5. Die Macht der Sprache in Krisenzeiten: Welche Begriffe Panik erzeugen und welche Vertrauen schaffen.
    6. Was Unternehmen ganz konkret tun können: Vorsorge, Kommunikationspläne, Medienkontakte, Awareness-Training und Informationsraum-Monitoring.

    Wenn ihr besser verstehen wollt, wie ihr euer Unternehmen gegen Cyberangriffe, Desinformation und hybride Bedrohungen schützt, dann hört euch die Episode an und entdeckt weitere spannende Folgen und Security-Insights auf link11.com.

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    Links:

    Ferdinand findet ihr auf Linkedin.

    Gemeinsam mit Johannes Steger hat der "Deutschland im Ernstfall" geschrieben. Das gibt es hier.

    Wer mehr über die Konrad-Adenauer-Stiftung erfahren möchte, wirft einen Blick auf die Website.

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    32 Min.
  • Bonusfolge 11: Hack Attack: So steigert DHL die Cybersicherheit
    Dec 10 2025

    In dieser Episode von Follow the White Rabbit zeigt Corinna Klempt, Senior Expertin für Cybersecurity Awareness bei der DHL Group, wie DHL eine der größten Herausforderungen der Cybersicherheit gelöst hat. Nämlich Menschen wirklich zu erreichen – besonders dort, wo Awareness oft scheitert, nämlich im Management. Anstatt auf klassische E-Learnings oder starre Schulungen zu setzen, hat DHL ein eigenes Cybersecurity-Brettspiel entwickelt, das seit Jahren weltweit erfolgreich im Einsatz ist. Es versetzt die Teilnehmenden in die Rolle von Angreifern, erzeugt Aha-Momente, fördert offene Diskussionen und schafft ein Verständnis, das mit Präsentationen nicht zu erreichen ist.

    Ihr erfahrt, wie spielerische Formate Hemmschwellen abbauen, technische Themen greifbar machen und Führungskräfte motivieren, Verantwortung zu übernehmen. Corinna berichtet, wie DHL mit dem Spiel „Hack Attack“ weltweit Events durchführt – von kleinen Workshops bis hin zu Sessions mit über 100 Personen – und warum dieser Ansatz die Cybersecurity-Kultur spürbar verändert hat. Das Spiel dient als Gesprächsanstoß, öffnet Türen für das Awareness-Team und ist der Katalysator für eine Kultur, in der Sicherheit nicht als Belastung, sondern als gemeinsamer Erfolg verstanden wird.

    Außerdem spricht Corinna darüber, warum ein gut gemeintes Manager-Toolkit gescheitert ist, weshalb ein Medienmix und kontinuierliches Grundrauschen entscheidend sind und wie die im Spiel erlebte Perspektivwechsel-Erfahrung dazu führt, dass Mitarbeitende Cybergefahren nicht nur im Job, sondern auch privat schneller erkennen und souveräner handeln.

    Takeaways:
    1. Gamification schafft echte Betroffenheit – und macht komplexe Angriffsszenarien für alle verständlich.
    2. Führungskräfte lassen sich durch spielerische Formate leichter aktivieren als durch klassische Awareness-Materialien.
    3. Dialog schlägt Frontalbeschallung: Am Spieltisch entstehen Verständnis, Austausch und echte Lernmomente.
    4. Awareness braucht Vielfalt: Medienmix, Grundrauschen und interaktive Formate wirken nachhaltiger als isolierte Schulungen.
    5. Kulturwandel beginnt mit Erlebnissen: Wer einmal selbst „gehackt“ hat, versteht Cybersicherheit auf einer neuen Ebene.

    Wenn ihr erfahren wollt, wie ihr eure eigene Sicherheitskultur stärken und Awareness wirklich wirksam machen könnt, dann hört in die Folge rein!

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    Links:

    Corinna findet ihr auf Linkedin.

    Hier gibt's mehr zum Spiel "Hack Attack".

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    33 Min.
  • #49: Der Mensch als stärkstes Glied der Sicherheitskette
    Dec 3 2025

    In dieser Episode von „Follow the White Rabbit“, dem IT-Security-Podcast von Link11, tauchen Lisa und Susann Bartels, Gründerin von The Strongest Link, tief in die menschliche Komponente der Cybersicherheit ein. Obwohl viele Unternehmen noch immer der Meinung sind, der Mensch sei das schwächste Glied, zeigt Susann: Wenn ihr richtig geschult und motiviert seid, könnt ihr zur stärksten Verteidigungslinie werden.

    Die beiden sprechen über psychologische Faktoren, moderne Awareness-Ansätze, warum „Clicky-Bunti“-Schulungen scheitern, welche Rolle Motivation und Mindset spielen und wie echte Sicherheitskultur in Organisationen entsteht.

    Ihr erfahrt, warum die meisten Sicherheitsvorfälle auf menschliche Fehler zurückgehen, wieso Technik allein nicht ausreicht und weshalb Menschen keine Schwachstelle, sondern starke Potenzialträger sind. Außerdem geht es darum, wie Social-Engineering-Angriffe gezielt Emotionen ausnutzen, was moderne Awareness-Arbeit leisten muss, damit sich das Verhalten tatsächlich verändert, und welche Bedeutung Onboarding, Mindset, psychologische Sicherheit und eine offene Fehlerkultur für eine nachhaltige Sicherheitskultur haben.

    Nicht zuletzt erfahrt ihr, wie KI Angriffe erleichtert und warum Unternehmen ihren Mitarbeitenden heute vor allem eines vermitteln müssen: echte Handlungskompetenz.

    Takeaways:
    1. Der Mensch ist kein Risiko, sondern die stärkste Ressource – wenn er richtig geschult, wertgeschätzt und abgeholt wird.
    2. Awareness braucht Emotion statt Clicky-Bunti. Erwachsene lernen auf Augenhöhe, nicht über oberflächliche Massenschulungen.
    3. Handlungskompetenz schlägt Wissensabfrage. Kritisches Denken, Erkennen von Mustern und klare Meldewege sind entscheidend.
    4. Fehlerkultur = Sicherheitskultur. Nur wenn Mitarbeitende Fehler offen melden können, lassen sich Schäden begrenzen.
    5. Sicherheit muss selbstverständlich werden. Digitalisierung funktioniert nur, wenn Cybersicherheit von allen mitgetragen wird – vom Azubi bis zur Führungskraft.

    Ihr wollt Mitarbeitenden oder euch selbst zur ersten Verteidigungslinie machen und echte Sicherheitskultur etablieren? Dann ist diese Folge ein Muss.

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    Links:

    Wer mehr über The Strongest Link und Susann erfahren will, findet hier ihre Website.


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    29 Min.
  • Bonusfolge 10: KI-Risiken im Fokus: Deepfakes, Datenklau & Jailbreaks
    Nov 26 2025

    In dieser Folge von „Follow the White Rabbit“, dem Link11 IT-Security-Podcast, sprechen Lisa Fröhlich und ihr Gast Cedric Mössner (bekannt als The Morpheus) über die Schattenseiten der künstlichen Intelligenz (KI). Während KI-Innovationen wie AlphaFold in der Medikamentenforschung oder neue Algorithmen für Begeisterung sorgen, beleuchten wir die Gefahren und Risiken, die mit dieser Technologie einhergehen.

    Was erwartet dich in dieser Episode?
    • Deepfakes: Wie Audio und Video in Echtzeit gefälscht werden können und warum das Vertrauen in digitale Kommunikation schwindet.
    • Prompt Injection: Das größte aktuelle Risiko für Unternehmen – Angriffe auf KI-Systeme, um vertrauliche Daten zu stehlen.
    • Jailbreaking von KI: Wie Angreifer KI-Modelle manipulieren, um Malware zu generieren.
    • Personalisierte Phishing-Angriffe: KI nutzt Social-Media-Daten für täuschend echte Betrugsversuche.
    • Gesellschaftliche Herausforderungen: Warum die rasante KI-Entwicklung unsere Fähigkeit zur Vorbereitung übersteigt.

    Cedric gibt außerdem spannende Einblicke in seinen Weg vom Nachhilfelehrer zum erfolgreichen Tech-Content-Creator mit zwei Kanälen – einer für Experten, einer für breite Cybersecurity-Aufklärung. Gemeinsam diskutieren wir, ob aktuell die Begeisterung für KI-Potenziale oder die Sorge vor Missbrauch überwiegt.

    Takeaways:
    • Deepfakes untergraben Vertrauen in digitale Kommunikation.
    • KI-Entwicklung ist schneller als gesellschaftliche Anpassung.
    • Prompt Injection gefährdet Unternehmensdaten.
    • Jailbreaks ermöglichen die Erstellung von Malware.
    • KI macht Phishing-Angriffe personalisierter und gefährlicher.

    Hört jetzt rein und erfahrt, wie ihr euch vor den größten KI-Risiken schützt – bevor der nächste Deepfake anruft!

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    Links:

    Cedric ist auch auf Linkedin unterwegs, aber den wertvollen Content von ihm, findet ihr auf den verschiedenen YouTube Kanälen:

    The Morpheus - YouTube

    The Morpheus Tutorials - YouTube

    Alles weitere findet ihr auf seiner Website: the-morpheus.de

    Eine echt sehenswerte Keynote von Cedric, die er auf dem ITCS gehalten hat, findet ihr hier.

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    42 Min.
  • #48: Menschen werden zum stärksten Schutzschild: Wie Human Resources die Zukunft der Cybersecurity prägt
    Nov 19 2025

    In dieser Folge von „Follow the White Rabbit“, dem IT-Security-Podcast von Link11, spricht Lisa Fröhlich mit Toygar Cinar. Er ist HR-Experte, LinkedIn-Stimme und scharfer Beobachter moderner Unternehmenskultur. Gemeinsam tauchen sie in die Schnittstelle zwischen Human Resources und Cybersicherheit ein – zwei Welten, die auf den ersten Blick kaum zusammenpassen, im Alltag jedoch untrennbar miteinander verwoben sind.

    Toygar erklärt, warum der Mensch nicht das schwächste, sondern das entscheidende Glied in der Sicherheitskette ist – vorausgesetzt, er wird richtig ausgewählt, geschult und wertgeschätzt. Es geht um Integrität, Bewusstsein und Kommunikation: Warum technische Tools nur so stark sind wie die Menschen, die sie bedienen, und weshalb Sicherheit vor allem dort beginnt, wo Kultur gelebt wird.

    Anhand greifbarer Beispiele – vom Autohaus bis zur Werkshalle – zeigen Lisa und Toygar, wie Social Engineering, Fehlerkultur und Recruiting-Strategien miteinander verknüpft sind. Sie diskutieren, was Unternehmen tun können, um Mitarbeitende zu befähigen, statt zu belehren, und warum HR- und Security-Teams enger zusammenarbeiten müssen, um echte Resilienz zu schaffen – menschlich wie technisch.

    Takeaways:
    1. Cybersicherheit ist Teamsache: Technologie schützt nur, wenn Menschen verstehen, warum sie wichtig ist, und wenn sie Verantwortung übernehmen.
    2. Integrität schlägt Exzellenz: Die besten Tools nützen nichts, wenn Charakter, Haltung und Vertrauen fehlen.
    3. Fehler sind Lernmomente: Eine offene Fehlerkultur macht Unternehmen resilienter – auch gegen Cyberangriffe.
    4. Social Engineering ist Alltag: Der gefährlichste Angriff beginnt oft mit einem freundlichen Lächeln am Empfang.
    5. HR ist der Security-Hebel: Bewusstes Recruiting, klare Kommunikation und kontinuierliches Training machen den Unterschied zwischen Risiko und Resilienz.

    Hört jetzt rein, wenn ihr erfahren wollt, wie aus HR und IT das perfekte Duo für mehr Cybersicherheit entsteht und warum Menschlichkeit die beste Firewall ist.

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    Links:

    Als Top-Voice ist Toygar auf Linkedin mehr als lesenswert unterwegs. Sein grandioser Auftritt beim DSLAM Night Shift im Gloria in Köln findet ihr hier. 12 Minuten pure Unterhaltung!

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    33 Min.
  • Bonusfolge 09: Daten statt Drama: Mit KI das Security Operations Center neu denken
    Nov 12 2025

    Künstliche Intelligenz trifft auf IT-Sicherheit. Und das im Zentrum der Cyberabwehr: dem Security Operations Center (SOC). In dieser Folge von Follow the White Rabbit, dem IT-Security-Podcast von Link11, spricht Lisa Fröhlich mit Jacqueline Berger. Sie ist Data Scientist bei der Raiffeisen Bank International (RBI) in Wien. Jacqueline zeigt, wie SOC-Teams jeden Tag mit vielen Daten arbeiten. Sie zeigt auch, wie künstliche Intelligenz dabei hilft, Gefahren schneller zu erkennen, falsche Alarme zu verringern und die Analysten zu entlasten.

    Es geht um den praktischen Einsatz von KI, wie sie schon lange existiert: datenbasierte Modelle, die Muster erkennen, Risiken bewerten und Sicherheitsteams unterstützen. Jacqueline erklärt, wie man KI-Projekte im SOC startet, welche Datenqualität wichtig ist und warum saubere Strukturen wichtiger sind als große Datenmengen. Sie macht deutlich, dass KI nur mit Menschen funktioniert. Auch das beste Modell braucht Kontext, Kontrolle und Erfahrung.

    Zum Abschluss teilt Jacqueline ihre wichtigsten Lektionen aus einem Jahr KI-Praxis im Security Operations Center: Respekt vor KI ist gut, Angst ist hinderlich. AI Literacy, also die KI-Kenntnisse, kann man in der Belegschaft fördern. „Einfach mal machen“ ist oft der beste Weg, um die digitale Transformation wirklich zu verstehen.

    Takeaways:
    1. KI ist kein Hype, sondern nützlich: Machine Learning kann SOC-Teams helfen, wenn die Datenqualität stimmt und man weiß, was man erreichen will.
    2. Saubere Daten sind wichtig. Sie müssen immer gleich sein, man muss sie regelmäßig überprüfen und es muss immer alles auf dem neuesten Stand sein.
    3. Mensch und Maschine arbeiten zusammen. KI hilft bei der Triage und Bewertung von Alerts, ersetzt aber keine Analysten.
    4. KI-Kenntnisse werden Pflicht: Jeder IT-Job erfordert Grundkenntnisse über KI und Datenkompetenz.
    5. Respekt statt Angst: Wer KI nutzt, kann sie auch gestalten.

    Wenn ihr wissen möchtet, wie künstliche Intelligenz in der Praxis wirklich funktioniert, wo ihre Grenzen liegen und wie ihr sie sinnvoll in der Cyberabwehr einsetzen könnt, ist diese Folge ein Muss.

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    Jacqueline ist in und um Wien ziemlich aktiv, auch im Women4Cyber Chapter von Österreich. Ihr findet sie auf Linkedin.

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    31 Min.