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  • Don’t Nuke the Climate: Next Stop Türkiye
    Sep 22 2026
    Im türkischen Akkuyu baut ROSATOM/Atomstroyexport an der ersten AKW-Anlage der Türkei. Einer von vier geplanten Meiler an diesem Standort steht mehr oder weniger vor der Inbetriebnahme. Russische Technologie also, der Profit daraus fällt somit eindeutig Russland zu – sowohl durch eine hohe Preisgarantie für die Stromabnahme als auch in Form der Rückgewinnung von Plutonium. Das Risiko bleibt für die Türkei übrig, Atommüll & massive Erdbebengefährdung inklusive… Wir sprechen mit der Aktivistin Pınar Demircan von der NGO https://nukleersiz.org/ (Nuclear Free), die sich seit Jahren gegen die Atomkraft und ihre multiplen Gefahren stark macht. Sie erläutert uns die sehr speziellen Ungereimtheiten um den russisch-türkischen Atompakt – und erzählt auch über ihre Hoffnungen, z.B. im Rahmen der COP31, der diesjährigen UN-Klimakonferenz, die im November im türkischen Antalya stattfinden wird. Wir werden weiter berichten! If you are interested in more, you can contact Pınar directly via demipinar@gmail.com
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  • Don’t Nuke the Climate: Deutsche Atomgeschäfte trotz Atomausstieg
    Jul 27 2026

    Grünes Licht für einen ziemlich skandalösen Pakt: In der Brennelementefabrik im niedersächsischen Lingen sollen ab sofort in französisch – russischer Kooperation Brennstäbe für europäische AKW sowjetischer Bauart hergestellt werden. Dass ausgerechnet im Atomaustiegsland Deutschland nun die Abhängigkeit von russischer Technologie gesichert werden soll ist eine makabre Ironie der Geschichte. Und auch Urananreicherung findet auf deutschem Boden weiterhin statt, nämlich in Gronau, durch den dort ansässigen deutsch – britisch – niederländischen Konzern Urenco. Dass es sich dabei „nur“ um Uran für die Nutzung in Atomkraftwerken handelt, ist längst nicht mehr zweifelsfrei belegbar – höhere Anreicherung, also für militärische Zwecke, steht im Raum.

    Wir sprechen in dieser Ausgabe mit Udo Buchholz aus Gronau, Vorstandsmitglied und Mediensprecher im Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz e.V. Udo ist ein langjähriger Anti-Atom-Kämpfer und, eigentlich logisch, auch fest in der Friedensbewegung verwurzelt.

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  • Don’t Nuke the Climate: ​Schweizerische Atom-Eskapaden
    Jun 23 2026
    2017 hatte die Schweiz per Volksabstimmung beschlossen, jeglichen Neubau von AKW zu verbieten. So weit, so gut. Nun aber setzt die derzeitige, rechtskonservative Regierung mit demokratisch ganz und gar unsauberen Mitteln alles daran, dieses Verbot auszuhebeln. Wie lässt sich ein derartiges Manöver mit dem eigentlich so vorbildlichen Demokratieverständnis der Eidgenoss_innen vereinbaren? Und überhaupt heißt es doch, die Schweizer können gut rechnen, gut mit Geld umgehen – wie geht das mit dem Wunsch nach dem Bau neuer Atomkraftwerken zusammen? Fragen über Fragen, die wir in dieser Ausgabe mit Stephanie Eger, der umtriebigen Geschäftsführerin des Trinationalen Atomschutzverbandes TRAS erörtern – und auch darüber beraten, wie man diser himmelschreienden Fehlentwicklung doch noch entgegenwirken kann. Grenzüberschreitend, versteht sich – denn wenn’s kracht, sind wir alle betroffen!
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  • Don’t Nuke the Climate: Wendehälse am Herumeiern
    May 26 2026

    Viel zu viele sind es, die sich durch Energie- u. Klimakrise hinreißen lassen, wieder auf Atomkraft zu setzen. Regierungen von Staaten wie Belgien, der Schweiz oder Schweden, wo das Auslaufen lassen der AKW bereits beschlossen war, drehen ihre Hälse und schielen Richtung Ausbau von Atomkraft. Gegen jede wirtschaftliche Vernunft – und auch vom möglichen Tempo her eine unsägliche Entwicklung! Wir haben uns das etwas genauer angesehen.

    Im 2. Teil unserer Mai-Ausgabe erzählt Günter Hermeyer von der überaus erfreulichen ‘Kulturellen Landpartie’, die im Wendland seit Jahrzehnten immer zwischen Himmelfahrt und Pfingsten Kultur, Politik und vor allem eine gesunde Portion an Anti-Atom-Bewusstsein repräsentiert. Großes Interesse war heuer, unter den gegebenen Umständen, natürlich vorprogrammiert!

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  • Don’t Nuke the Climate: Tschernobyl – das 5. Katastrophenjahrzehnt beginnt
    Apr 28 2026
    Nun treten wir also ein, in das bereits 5. Jahrzehnt der andauernden Katastrophe von Tschernobyl – und es wird noch komplexer, denn der russiche Angriffskrieg verschlimmert die Situation zusätzlich und nachhaltig. Eine soeben erschienene Analyse von Greenpeace zeigt auf, wie schlimm. Aber es gibt auch positives zu berichten: aus Norwegen zB, wo eine Kommission der Regierung nach eingehender Begutachtung empfiehlt, lieber die Finger von Atomkraft zu lassen. Oder aus Grönland, wo sich das Parlament gegen u.A. die Schürfrechte für Uran entscheidet. Und auch der Trump-Umkehreffekt ist zu erwähnen, denn aufgrund der aktuellen fossilen Energiekrise schießt der Ausbau von Erneuerbaren Energien geradezu durch die Decke!
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  • Don’t Nuke the Climate: Uran – bitterer Anfang, unendliches Ende
    Mar 24 2026

    Vom ausbeuterischen Anfang beim Uranabbau über den langen, finsteren militärischen Schatten sowie die desaströse wirtschaftliche Performance bis hin zum unendlichen Ende strahlender Hinterlassenschaften: Die Geschichte der Atomkraft entpuppt sich als Geißel der Menschheit. Im ‘Uranatlas_2026’, soeben in dritter, erweiterter Auflage erschienen, kann man sich auf seriöse und informative Weise ein umfassendes Bild dieser Industrie samt all ihren Facetten machen.

    Kollege Günter Hermeyer ist selbst Mitautor und in dieser Podcast-Ausgabe stellen wir das Nachschlagewerk als Buchbesprechung vor. Sehr zu empfehlen auch als Lehrbuch für Schulen – hier geht’s zum kostenfreien Download bzw. zur Bestellung als Printausgabe!

    Herausgeber des Uranatlas:

    Nuclear Free Future Foundation, Rosa-Luxemburg-Stiftung, .ausgestrahlt, Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland, International Physicians for the Prevention of Nuclear War (IPPNW) , Umweltstiftung Greenpeace

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  • Don’t Nuke the Climate: Fukushimas Warning
    Feb 24 2026

    Die Katastrophe von Fukushima jährt sich zum 15. mal – und die japanische Regierung will AKWs, die seit 2011 auf Grund der latenten Erdbebengefährdung zu Recht abgeschaltet waren, reihenweise wieder in Betrieb nehmen. Diese Entwicklung stellt ein Paradebeispiel dar, wie realitätsverweigernd und menschenverachtend die Atomlobby ihre Interessen politisch durchzudrücken versucht.

    Zahlreiche Organisationen nehmen dies zum Anlass für verschiedene Aktivitäten – die Hamburger NGO .ausgestrahlt zum Beispiel, oder die Wiener Plattform Atomkraftfrei, die zur Protestkundgebung ‘Fukushima strahlt immer!’ am 10. März am Stephansplatz in Wien aufruft. Die flämische 11Maart Beweging hat die Petition Fukushimas Warning gestartet mit der Forderung ‘Stop financing nuclear problems and start implementing climate solutions’, die am 11. März im Rahmen einer Demo in Brüssel an die Europäische Kommission übergeben wird. Wir haben in dieser Podcast-Ausgabe mit Marc Alexander, einem der Initiatoren, gesprochen.

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  • Don’t Nuke the Climate: Haftpflichtversicherung für AKW – #PolluterPaysPrinciple
    Jan 27 2026

    Eine leidige, schon lange anhängige Forderung von uns Anti-Atom-Organisationen ist die nach einer angemessenen und europaweit einheitlichen Haftpflichtversicherung für AKW. Die derzeitige Situation ist in höchstem Maße unbefriedigend, in keinem einzigen Atomstaat sind AKW-Betreiber auch nur annähernd ausreichend versichert, um bei einem Unfall mit Radioaktivität betroffene Menschen und Gebiete adäquat entschädigen zu können. Das sehen immerhin auch Jan Panek samt Mitarbeiter im Ressort von EU-Kommissar Dan Jørgensen, zuständig für den Bereich Energie so. Vom Verursacherprinzip, dem ‚Polluter Pays Principle (PPP)‘ , einem herzstück der EU-Umweltpolitik, sind wir hier noch meilenweit entfernt.

    Mit etlichen Verbündeten aus anderen europäischen Staaten waren wir kürzlich zu einem Meeting nach Luxemburg eingeladen, um unser Anliegen vorzubringen, die Dringlichkeit im Zeichen des Klimawandels und geopolitisch unsicheren Zeit zu unterstreichen und mit den leitenden Beamten Lösungsansätze zu diskutieren. Hier berichten wir über dieses Treffen!

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