• #22 Erwartungen: Zwischen Anspruch und Realität
    Jan 13 2026
    Willkommen in 2026 – und zwar genau so, wie man halt „Frohes Neues“ sagt: entweder zu sehr wenigen Leuten oder noch Wochen später im Vorbeigehen, weil man sich ja 'noch gar nicht gesehen hat'. Pia und Natalie starten mit Schnee in Düsseldorf und landen schnell beim eigentlichen Thema: Erwartungen. Die lauten, die leisen und vor allem die, von denen man erst merkt, dass man sie hatte, wenn sie enttäuscht werden.
    Natalie erzählt von Weihnachtsferien, die gleichzeitig Ferien und erstaunlich wenig erholsam waren, von unterbewussten Stimmungs-Erwartungen – und von einer Geburtstagseinladung, die dank recycelter WhatsApp-Gruppe zur kompletten Fehlfahrt wird. Pia kontert mit einer alltäglichen Tragödie: Jogginghose auf die Heizung, große Vorfreude – Heizung aus. Enttäuschung pur.
    Es geht um stille Erwartungen in Familien, um Partnerschaften („Sag, was du willst – oder mach es selbst“) und um das Mutter-Ding zwischen Genießen, Funktionieren und dem Anspruch, bitte alles gleichzeitig richtig zu machen. Fazit: Erwartungen lassen sich nicht abschaffen, aber erkennen, hinterfragen und besprechbar machen hilft. Und manchmal reicht es auch, sie einfach sein zu lassen.
    Und jetzt – Auftrag, nicht Erwartung: fünf Sterne, Kommentar, Nachricht. Wir sehen uns in zwei Wochen. Frohes Neues. (Geht noch.)
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    1 Std. und 4 Min.
  • #21 Jahresrückblick 2025: Entrümpelt ins neue Jahr
    Dec 30 2025
    Pia hängt schon halb zwischen den Jahren, Natalie macht das Intro – und damit ist klar: Wir sind angekommen in dieser komischen Woche, in der man gleichzeitig komplett durch ist und trotzdem noch „einmal kurz“ alles erledigen will. In der letzten DCMM-Folge dieses Jahres springen Natalie und Pia einmal quer durch das, was Eltern, Mütter und alle anderen halt so beschäftigt: Es geht um Vorsätze, die sich anfühlen wie Druck (und deswegen direkt wieder wegkönnen), um kleine Sachen, die man wirklich behalten will (Spazierengehen mit Kind statt Küche aufräumen) und um große Fragen zwischen Waldhexe, Karma und dem leisen Aberglauben, den man natürlich nicht zugeben würde, weil man’s sonst verschreit. Außerdem: Rauhnächte, Ritualkerzen, das 13-Wünsche-Ding – und ein „Fundstück“, das in Instagram-Videos magisch aussieht, in echt aber einfach nur Mandarinen und Wunderkerzen kostet (und am Ende dann doch ganz magisch funktioniert).
    Und weil es die letzte Folge 2025 ist, gibt’s den ganz großen Jahresrückblick im DCMM-Tempo: Pia hat zu jeder Folge eine Entweder-oder-Frage dabei – und plötzlich weiß man über sich selbst Dinge, die man nicht wusste (Paillettenkleid? Wirklich?). Zum Schluss wird’s noch einmal sehr zwischenmenschlich: eine „Frage für eine Freundin“ über kinderlose Silvesterpartys ohne Kinder (lol) – und ein kleines, verdientes Dankeschön an die Carstens und die CASTCREW, die DCMM durchs Jahr getragen haben. Guten Rutsch – und bis zum nächsten Jahr.

    Danke auch an euch da draußen, die ihr uns im zurückliegenden Jahr gehört habt. Wenn euch dieser Podcast gefallen hat, dann hinterlasst uns doch gern ein Like oder einen Kommentar. Wir freuen uns schon sehr auf 2026, wenn es an dieser Stelle wieder heißen wird: "Don't call me Mutti!"
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    51 Min.
  • #20 Mental Load: Nicht noch eine Sache mehr – mit Heike vom Heede
    Dec 16 2025
    Heute ist DCMM mal wieder diese perfekte Mischung aus Alltagschaos, innerem Augenrollen und ehrlicher Selbstbeobachtung – und mittendrin: Heike vom Heede, Pädagogin, Familiencoach und Gründerin des Familieninstituts in Düsseldorf, die Mental Load so gelassen erklärt, dass man beim Zuhören automatisch ruhiger wird.

    Es geht um diese unsichtbare Dauer-To-do-Liste im Kopf: Kindergeburtstag, Organisation, Mitdenken, Erinnern, Absprechen – alles Dinge, die laufen, ohne dass sie jemand sieht. Heike macht klar, was hilft: sichtbar machen, Zuständigkeiten klären, radikal ausmisten. Nicht noch mehr Rituale und Selbstoptimierung, sondern weniger, dafür stimmig. Plus ein starkes neues Lieblingswort: Selbsthygiene.
    Dazu gibt’s DCMM-Klassiker wie eine sehr echte Glanzstunde und ein herzliches „Bravo!“ für all das, was sonst einfach untergeht. Ehrlich, entlastend, genau richtig für alle, die gerade denken: Ich trag hier ganz schön viel.

    Informationen zum Familieninstitut findet ihr hier: https://familieninstitut-duesseldorf.de/

    DCMM auf Instagram: https://www.instagram.com/dontcallmemutti.podcast/
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    1 Std. und 3 Min.
  • #19 Introvertiert vs. extrovertiert: Warum nicht gleich otrovertiert?
    Dec 2 2025
    Natalies Sohn hat Geburtstag und ist glücklich mit Schokokuchen, seinen zwei Lieblingsfreunden, einer Krone in der Kita und einem Kuschelauto als Geschenk, das eine neue Ära der Autoleidenschaft einläutet. Währenddessen jongliert Pia mit Job-Stress, ihrem Fetisch für Pfand-Taschen von dm und einem Auftrag über Sportvereine, den sie mit maximaler Prokrastination und eigentlich minimaler Sportliebe angeht. Natalie bringt als Fundstück eine fragwürdige Anschnallgurt-Halterung in Lebkuchenbraun mit und die beiden ergründen, was ihr gemeinsames Kennenlernen vor gut einem Jahr mit 1001 Nacht zu tun hat.

    Von Kita-Umtrunk bis Hochzeitsfeier tasten sich unsere Hostinnen an die Frage heran: Bin ich introvertiert, extrovertiert oder vielleicht sogar „otrovertiert“ – also jemand, der Gruppen anstrengend findet, aber stundenlang tief mit einer Person reden kann? Warum fühlen sich manche nach Elternabenden wie ausgebrannt, andere eher aufgeladen – und was hat das alles mit Weihnachtsfeiern, Adventskränzen, Playdates, Vereinsleben, Mental Load und Kindern zu tun, die immer überall dabei sein wollen? Am Ende geht es um genau das: auf sich selbst hören, Labels nicht zu ernst nehmen, lieb zu sich sein – und darum, dass auch Männer, Väter und Kuscheltherapeuten in diesem Podcast gesehen werden.
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    47 Min.
  • #18 Neustart: Zwischen Kanada, Kita und Karneval – mit Jenna Davis
    Nov 18 2025
    In dieser Folge holen Pia und Natalie zum allerersten Mal eine Gästin ans Mikro – und was für eine: Jenna Davis, Kanadierin, Bloggerin, Mama von zwei Kindern, Gründerin von „Life in Düsseldorf“ und „Life in Germany“ und aktuell mitten in einer Buchreihe für Expats-Kids. Gemeinsam sprechen die drei über Neustarts: Wie fühlt es sich an, mit 23 für die Liebe von Kanada nach Düsseldorf zu ziehen, den eigenen Job, das alte Leben und gleich ein ganzes Freund:innen-Netzwerk hinter sich zu lassen – und hier plötzlich zwischen St. Martin, Krankenkasse, Karneval und Grundschule neu anzufangen?
    Es geht um Mental Load, Therapie als „Sport für den Kopf“, das berühmte „Village“, das vielen fehlt, und die Frage, wie man sich in einem neuen Land oder einer neuen Stadt Nähe und Freundschaften aufbaut. Zwischendurch wird es sehr persönlich: Pia erzählt, warum Hilfe annehmen für sie ein kleiner Meilenstein ist, Natalie outet sich als Entscheidungsneurotikerin mit Socken-Spezialregeln im Bett, Jenna erklärt ihre Busunfall-Narbe zwischen den Augen und warum Basilikum für sie das bessere Geschenk ist als Blumen. In der „Frage für eine Freundin“ drehen die drei das Ganze dann nochmal auf euch: Wie überlebt man Familienalltag ohne eigenen Clan vor Ort – und was hilft wirklich, um sich ein neues Dorf um sich herum aufzubauen?
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    1 Std. und 8 Min.
  • #17 Prokrastination: Vom Müssen, Mögen und Machen – irgendwann
    Nov 5 2025
    Pia und Natalie starten mit dem Tetris-Lebensgefühl: Von oben fallen Alltagsblöcke – und erstaunlich oft sortiert sich alles. Glück der Woche: das verloren geglaubte Weihnachtsarmband taucht mitten im Hausflur wieder auf. Pias Glanzstunde: zwischen Chorprobe und Theatertickets ohne Drama die eigene Entscheidung treffen – und genießen. Fundstück: das „Pubertier“. Witzig oder respektlos? Vom französischen „Pubertier“ bis zur Frage, wie wir über Jugendliche sprechen, ohne sie kleinzumachen.
    Dann Prokrastination: Was ist nur Aufschieben – und ab wann hat’s echte Folgen? Pia hält die 20-Minuten-Regel für einen „Tipp aus der Hölle“, Natalie liebt Sofort-Mini-Tasks. Es geht um Steuerordner, Schreibtisch-Friedhöfe und die stille Freude, wenn sich Dinge unten von selbst erledigen; um smarte Ziele – und den Mind-Blow: Perfektionismus befeuert Aufschieberitis, weil „nicht perfekt“ oft „noch nicht anfangen“ heißt.
    Zum Schluss die Frage für eine Freundin: Wie viel Mode-Autonomie fürs Grundschulkind, ab wann Grenze? Zwischen Ertragen, Erklären und Alternativen bleibt kein Patent­rezept – aber eine Haltung: Respekt, Humor und das Vertrauen, dass sich vieles sortiert. Bravo.
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    48 Min.
  • #16 Hilfe und helfen: Zwischen großzügig gemeint und wirklich gebraucht
    Oct 21 2025
    Hier wird nicht nur geredet – hier wird geholfen. Also… versucht. Natalie und Pia stolpern aus zwei proppenvollen Wochenenden direkt in ein Thema, das jede*r kennt: Hilfe und helfen. Was bringt wirklich etwas – „Sag Bescheid, wenn ich was tun kann“ oder einfach machen? Wie setzt man Grenzen, wenn gut Gemeintes daneben geht, und warum ist radikale Akzeptanz manchmal die beste Superpower. Zwischen Tomatensuppe, Chor-Bootcamp und dem griechischen „Bravo!“ sortieren die beiden, was konkrete Unterstützung ausmacht, warum „Ich kann dir da nicht helfen“ in manchen Momenten die ehrlichste und damit hilfreichste Antwort ist, und wie man Hilfe annimmt, ohne reflexhaft „Nee, passt schon“ zu sagen. Dazu ein Fundstück aus der Zentralbibliothek Düsseldorf, eine Glanzstunde gegen Entscheidungsdrama im Restaurant und die kleine Erinnerung, dass nicht-helfen dürfen Teil des Menschseins ist. Wenn dir diese Folge geholfen hat (oder wenigstens ein „Bravo!“ entlockt), abonnier den Podcast und erzähl davon weiter – so hilfst du uns.
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    57 Min.
  • #15 Glück: Zwischen Zufall und Zufriedenheit
    Oct 7 2025
    Pia und Natalie suchen das Glück nicht im großen Knall, sondern im Alltag: im Abschiedsschmerz beim Autoverkauf, in der waghalsigen Jagd nach einem geklauten Becherhalter, im echten Glücks-Cent vorm Studio. Sie erzählen von Walnussbäumen und einem Nummernschild, das „BREATHE“ flüstert – und fragen, ob „glücklich“ eher Zufall (lucky) oder Haltung (happy) ist. Dabei zeigt sich: Zufriedenheit trägt weiter als der kurze Kick, Achtsamkeit funktioniert ohne Kitsch, und Körperglück beginnt bei Schlaf, Licht und Bewegung. Mini-Momente werden zu Inseln: zwei Autos in der Tupperdose, ein warmes Kind auf dem Arm, ein Butterbrot am Fenster.
    Zum Mitnehmen gibt’s eine kleine Challenge: Finde heute drei winzige Dinge, die schön sind – und stell deinen inneren Filter bewusst auf „gut“. In „Frage für eine Freundin“ geht’s außerdem ums morgendliche Trödeln: Wie Routinen, Rollenwechsel und weniger Entscheidungen den Start in den Tag entspannen können.
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    46 Min.