• Jahrescheck PhD: Fortschritt, Fairness und Vorsätze 2026
    Jan 16 2026

    Wir beginnen mit einem chaotisch-charmanten Wortspiel, dann folgt der ehrliche Jahresrückblick: Wo stehen Tabea und Daniel im PhD, was hat 2025 gut funktioniert und was nicht? Es geht um Messlatten vs. Realität (30 % vs. 50 % Fortschritt), Admin-Bürde und implizite Aufgabenverteilung, Institutsklima und Führungslücken, Zweifel und Motivation, Schreibhürden, Bewerbungspläne (Postdoc ja/nein) sowie konkrete Ziele für 2026. Zum Abschluss ein sehr eigener Neujahrsgruß.

    Themen:

    • Rückblick 2025: ehrliche Bestandsaufnahme zu Projekten, Lehre, Energie und Gesundheit

    • Fortschritt im PhD: 30 % vs. 50 %, realistische Erwartungen und „zwei Prozent pro Monat“

    • Admin und implizite Aufgaben: Workload-Gerechtigkeit, Grenzen setzen, schwierige Gespräche

    • Institut und Führung: Schutzräume, Rollenunklarheiten, wie man sich Zeit für Forschung schafft

    • Größte Hürden: Schreiben zu Ende bringen, Drafts abschließen, Feedback annehmen

    • Karrierepfade: In der Forschung bleiben oder nicht, selektive Postdoc-Optionen, CV doppelt denken (Academia/Industrie)

    • Produktiv bleiben: Struktur, klare Regeln, zuerst am wirkungsstärksten Hebel arbeiten

    • Ziele 2026: Projekte priorisieren, Pipeline ordnen, Fortschritt messbar machen – ohne Overpromise

    Fazit:

    Weniger Wunschdenken, mehr Prioritäten: Wer Admin-Lasten aktiv begrenzt, Schreibarbeit konsequent fertigstellt und Ziele an die echte Woche koppelt, kommt 2026 spürbar voran – auch wenn nicht jeder Plan auf Anhieb klappt. Kleine Schritte zählen, Konsistenz schlägt Perfektion.

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  • Is Academia just a job?
    Dec 22 2025

    Kurzer Cold-Open mit Advents-Kiten, dann direkt ins Thema: Tabea und Daniel diskutieren „Academia is just a job“ (https://www.nature.com/articles/s41562-025-02376-2) – zwischen Kreativität und Stress, Berufsbild und Berufung und der Frage, ob Grenzen setzen Karriere kostet. Es geht um Anreize, mentale Gesundheit, Machtasymmetrien für Juniors, sichtbare und unsichtbare Care-/Housekeeping-Arbeit im Institut (Geschenke, Kaffeemaschine, Tea Time) und darum, wie Balance und Begeisterung zusammengehen. Jahresabschluss inklusive: Frohe Weihnachten, guter Rutsch und vielleicht wieder zweiwöchiger Rhythmus.

    Themen:

    • Kreativität unter Druck: Forschen als Sog vs. Produktdruck und befristete Verträge

    • „It’s just a job“: Grenzen, Gesundheit, aber kein Garantieschein auf dem Jobmarkt

    • Macht und Fairness: Wer kann Grenzen wirklich durchsetzen (Juniors, Internationales, Frauen)

    • Academic Housekeeping: Care-Arbeit sichtbar machen und fair verteilen (Geburtstage, Kaffee, Orga)

    • Drei Bs fürs neue Jahr: Balance, Boundaries und Begeisterung ohne Burnout

    Fazit: Academia ist mehr als ein Job, aber weniger als Identität. Wer Grenzen setzt, Care-Arbeit teilt und Begeisterung klug dosiert, bleibt länger kreativ und gesund.

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    24 Min.
  • Winter is coming...
    Dec 6 2025

    Neues Büro, dunkle Tage, helle Tricks: Tabea und Daniel sprechen darüber, wie sie durch die kalte Jahreszeit kommen—von „Hygge“ im Büro (Lichterketten > Leuchtstoffröhre), dem Prinzip des Lichtschnappers (jede Minute Tageslicht mitnehmen), bis zu Winter-Hobbys zwischen Snowboard, Klavier, Yoga und Laufen im Nieselregen. Außerdem: soziale Energie vs. Sofa, Urlaub im Süden (Kanaren!) und warum Sichtbarkeit manchmal den Ruf „immer im Urlaub“ erzeugt. Finaler Showdown: Schnick-Schnack-Schnuck um die Büro-Lichterkette.

    Themen:

    • Büro-Upgrade/-Downgrade & Gemütlichkeits-Setup: Warmes Licht statt Neon, Decke ja/nein, „cozy productivity“.

    • Lichtschnapper & Rhythmus: Helligkeit maximieren, mittags rausgehen, Homeoffice clever timen.

    • Winter-Hobbys & Energie: Snowboarden, Puzzlen, Serien, Klavier, Yoga, Laufen—warum es im Winter oft leichter fällt.

    • Sport & Gesellschaft: Energie tanken durch Bewegung und Menschen (auch wenn’s nasskalt ist).

    • Timing & Außenwahrnehmung: Wenn Urlaube auffallen und Semesterbetrieb drückt.

    • Bonus: Badewanne > Blues & die zehn-Meter-Lichterketten-Frage.

    Fazit: Winter ist kein Produktivitätskiller—mit Licht, Struktur und kleinen Highlights wird’s erträglich, manchmal sogar gut. Gemütlich einrichten, Tageslicht jagen, Sport & Leute einplanen, Erwartungen runterdimmen. Und ja: Lichterkette kaufen.

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    23 Min.
  • Konferenzen: Netzwerk, Nerven & ein nasses T-Shirt
    Nov 23 2025

    Back on campus, back on stage: Tabea und Daniel ziehen Bilanz nach ihren Konferenzen—zwischen Jetlag light, Buffet-Enttäuschung, Q&A-Missverständnissen und der Frage, ob sich der ganze Aufwand für 20 Minuten Talk wirklich lohnt. Es geht um strategische Konferenzwahl (Themen-Fit statt Fernflug), Solo-Reisen ohne „Senior Escort“, Outfit-Fallen bei Regen und darum, wie man trotz Overload gute Gespräche führt. Plus: eine pragmatische Konferenz-Checkliste aus dem „versteckten Curriculum“.

    Themen:

    • Kosten-Nutzen von Konferenzen: Warum Themen-Passung und Reichweite wichtiger sind als „einfach hinfahren“.

    • Q&A-Reality: Wenn die Frage unklar ist—wie man ruhig bleibt, rückfragt und trotzdem Substanz liefert.

    • Betreuungslücke: Mitleid statt Fremdscham—warum fehlendes Senior-Feedback Doktorand:innen unnötig ausbremst.

    • Solo unterwegs: Netzwerken ohne Safe-Base, Smalltalk-Starter und warum Vorrecherche die beste Brücke ist.

    • Outfit & Umgebung: Zwiebelprinzip vs. Regenschauer—praktische Lessons learned für Präsentationstage.

    Die „Professor-Benchmark“ kompakt: pro Tag 3 Talks, 3 Poster, 3 Peer-Gespräche (~10 Min.), 1 Person über deinem Level ansprechen; über die Woche nur 2 Senior-Kontakte, 2 Essen-Events mitnehmen, einmal ausschlafen & halber Tag Stadt.

    Fazit:

    Konferenzen sind kein Sprint—und kein Pflichtprogramm. Wer passgenau auswählt, Kontakte vorbereitet, Q&A gelassen navigiert und die eigene Energie plant, holt echten Mehrwert raus (auch ohne perfektes Slot-Glück oder XXL-Buffet).

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    Weniger als 1 Minute
  • Abgabe, Jetlag & Konferenz-Knigge: Das versteckte Curriculum
    Oct 24 2025

    Zurück aus der „Sommerpause“: Daniel kämpft mit Nebenhöhlenentzündung und Tabea mit Japan-Jetlag und Deadlines—Paper vor der Einreichung, Tabellen auf den letzten Metern, Storyline-Wendungen und parallel die Konferenzvorbereitung. Die beiden reden über gute (und schlechte) Slots, Dresscode ohne Fettnäpfe, Diskutant:innen-Pflichten, Networking ohne Small-Talk-Cringe und warum vieles an Konferenz-Know-how nur im „versteckten Curriculum“ steht. Außerdem: ehrliche Schreib-Hacks für den ersten Draft—warum „schlecht schreiben, später polieren“ oft der einzige Weg ist.

    Themen:

    • Re-Onboarding: krank oder braungebrannt, aber zurück—und warum sich drei Wochen wie eine Ewigkeit anfühlen.

    • Last Mile vor der Einreichung: Tabellen umkrempeln, Aalysen nachziehen, Storyline justieren.

    • Konferenzrealität: Slots, Dinners, Networking-Energie vs. Erschöpfung; erster Tag vs. letzter Slot. Dresscode & Do’s/Don’ts: nicht „Uni-Template“, sondern akademische Slides; sicher auftreten ohne zunpolarisieren.

    • Diskutant:in sein: Kurz-Zusammenfassung, Stärken voran, dann konstruktive „Peitsche“—und Slides mitschicken.

    • Schreib-Hacks: Tagesziele, hässlicher erster Entwurf, am nächsten Tag polieren; externes Gegenlesen als Abschlussanker.

    Fazit:

    Slot-Glück, gepflegter Auftritt und gut vorbereitete Diskussion helfen—aber am Ende zählt ein solides Projekt und ein Draft, den man sich traut „hässlich“ zu starten. Urlaub nicht vergessen.

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    22 Min.
  • Lehre im PhD: Pflicht, Privileg & was läuft falsch?
    Sep 12 2025

    Zwischen Hörsaal und H-Index: Tabea & Daniel sprechen darüber, wie Lehre im Promotionsalltag wirklich aussieht—von der ersten Aufregung und Corona-Videos mit Skript bis zu Übungsreihen, die man „on the fly“ nach einer freestylenden Vorlesung zusammenbaut. Es geht um Zielkonflikte (für Lehre gibt’s Gehalt, für Forschung die Karriere), um Master vs. Bachelor, um Seminare als Synergie-Booster und darum, wie man gute Lehre liefert, ohne die Diss zu opfern. Außerdem: ein Cold-Open mit Konferenz-Deadline in zwei Wochen.

    Themen:

    • Pflicht vs. Privileg: Warum gute Lehre selten belohnt wird – und gute Forschung fast immer.

    • Bachelor vs. Master: anderes Niveau, anderer „Impact“.

    • Erste Lehrjahre: Kamera an, Skript daneben – und die Angst vor dokumentierten Bullshit.

    • Übungsreihe from scratch, weil der Prof improvisiert: Zeitfresser mit Lerneffekt.

    • Seminare als Abkürzung: Forschungsthema ≙ Lehre ≙ Punkte – Synergien statt Streuverlust.

    • Effizienz-Tricks: Material übernehmen, Zeitboxen (Vorbereitung max. 30–60 Min.), Kontinuität bei Kursen planen.

    Fazit: Lehre bleibt ein Privileg – aber die Anreize sind schief. Wer Kontinuität schafft, Unterlagen klug recycelt und Lehre mit der eigenen Forschung verzahnt, gewinnt Zeit für die Diss, ohne die Studis zu verlieren. Und ja: Ein bisschen Perfektionismus darf bleiben, aber bitte mit Timer.

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    19 Min.
  • Zwischen 10 und 6 Stunden: Wie viel Arbeit ist gesund?
    Aug 29 2025

    Zehn Stunden ackern oder nach sechs Stunden Feierabend machen – was bringt mehr? In dieser Folge berichten Tabea & Daniel von ihrem Selbstexperiment: Zwei Wochen lang haben sie ausprobiert, was passiert, wenn man radikal mehr oder weniger arbeitet. Zwischen Produktivitätsschub, Erschöpfung, Gewöhnungseffekt und Dopamin-Crashs ging es hoch und runter – und die Frage bleibt: Wie viel Arbeit verträgt ein Mensch im PhD-Alltag wirklich?

    Außerdem Thema: Daniels Gespräch mit seinem Doktorvater – zwischen kleiner Erleichterung und weiter schwebender Unsicherheit.

    Themen:

    • Zehn-Stunden-Tage: Mehr Output, aber auch mehr Kaffee, weniger Hobbys und schnellere Erschöpfung Sechs-Stunden-Tage: Weniger Stress, aber auch weniger Flow – und das Gefühl, nicht richtig reinzukommen

    • Gewöhnungseffekte: Wenn der Körper sich ans Durchballern gewöhnt

    • Work-Life-Balance in Gefahr: Süßkram, fehlende Belohnungen & warum Überstunden auch ungesunde Muster fördern

    • Neue Konzepte: Wie man Erkenntnisse aus Extremen in den normalen Alltag überträgt

    Fazit:

    Mehr Stunden bringen mehr Output – kurzfristig. Aber langfristig frisst die Erschöpfung andere Lebensbereiche auf. Die Kunst liegt darin, die Intensität von 10-Stunden-Tagen mit der Balance einer 6-Stunden-Woche zu verbinden.

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    37 Min.
  • Hochgefühle & Tiefpunkte im PhD
    Aug 8 2025

    Von Glücksrausch bis Frust pur – in dieser Folge nehmen Tabea & Daniel euch mit auf Achterbahnfahrt zwischen Forschungshoch und Motivationstief. Während Tabea dank Präsentationsdruck und „Forschungssommer“ endlich spürbare Fortschritte feiert, kämpft Daniel mit fehlerhaften Daten, Rückschlägen und einer Promotionsordnung, die zwei seiner Projekte plötzlich infrage stellt.

    Es geht um externe Deadlines als heimliche Produktivitäts-Booster, um die Abhängigkeit der Stimmung von Forschungsergebnissen und um die Frage, wie viel Prozent des PhDs eigentlich schon geschafft sind – und wie sich diese Zahl plötzlich halbieren kann.

    Themen:

    • Präsentationsdruck als Motivationsschub: Wenn Deadlines zum Fortschrittsgaranten werden

    • Hochgefühl vs. Ernüchterung: Was gelingt, wenn Ergebnisse stimmen – und was, wenn nicht

    • Promotionsordnung-Schock: Wenn gemeinsame Projekte plötzlich nicht mehr in die Diss dürfen

    • Emotionale Achterbahn: Wie stark Forschungsergebnisse das Wohlbefinden beeinflussen

    • Strategien im Tief: Feedback, Perspektivwechsel & Cliffhanger

    Fazit: PhD-Arbeit ist kein linearer Weg, sondern ein ständiges Auf und Ab. Wer lernt, mit Erfolgen wie Rückschlägen umzugehen – und nicht den Mut verliert, wenn Regeln plötzlich alles auf den Kopf stellen – behält am Ende das Ziel im Blick.

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    19 Min.