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Digital Public Health Podcast

Digital Public Health Podcast

Von: Digital Public Health
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Über diesen Titel

In einer Welt, in der digitale Technologien tief in unseren Alltag eingebettet sind, steht die öffentliche Gesundheit an der Schwelle zu einer bedeutenden Transformation. Der "Digital Public Health Podcast" öffnet Dir die Tür zu den vielschichtigen Facetten dieses faszinierenden Wandels. In jeder Episode führen wir Gespräche mit führenden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, Politikerinnen und Politikern sowie Pionierinnen und Pionieren aus der Start-up-Szene, die an der Schnittstelle von digitaler Innovation und öffentlicher Gesundheitsförderung wirken.

Gemeinsam beleuchten wir nicht nur die Chancen, die digitale Gesundheitslösungen bieten – von verbesserter Informationsverfügbarkeit über die Stärkung präventiver Maßnahmen bis hin zum Kampf gegen globale Gesundheitskrisen. Wir setzen uns auch kritisch mit den Herausforderungen auseinander, die diese Technologien mit sich bringen, wie Ungleichheiten beim Zugang, Datenschutzprobleme und die Gefahr sinnloser Zusatzaufgaben oder gar Schäden durch die Nutzung digitaler Angebote.

Der "Digital Public Health Podcast" zielt darauf ab, ein Licht auf die Arbeit derjenigen zu werfen, die die digitale Transformation im Gesundheitswesen vorantreiben, und gleichzeitig einen kritischen Diskurs über die Notwendigkeit einer ethischen, gerechten und nachhaltigen Integration digitaler Technologien in die öffentliche Gesundheit zu fördern.

Egal, ob Du eine Expertin oder ein Experte auf dem Gebiet bist, oder einfach nur neugierig auf den Einfluss der Digitalisierung auf unsere Gesundheit, dieser Podcast bietet Dir tiefe Einblicke, Inspiration und anregende Diskussionen. Begleite uns auf dieser wichtigen Reise, denn das Thema betrifft uns alle.

© 2026 Digital Public Health Podcast
Wissenschaft
  • 045 - Dr. Thomas Cordes: Bewegung und Pflegebedürftigkeit - kann KI alte Menschen trainieren?
    Jan 18 2026

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    In dieser Folge des Digital Public Health Podcasts spricht Host Rasmus Cloes mit Dr. Thomas Cordes, Sportwissenschaftler an der Universität Bremen, über ein Thema, das für die Zukunft der Altenpflege zentral ist: Wie kann gezieltes Training den Abbau bei pflegebedürftigen älteren Menschen bremsen – und welche Rolle kann Künstliche Intelligenz dabei spielen?

    Thomas erklärt, dass seine Promotion zeigt, wie selbst hochaltrige, multimorbide Bewohner:innen in stationären Pflegeeinrichtungen von strukturierten Trainingsprogrammen profitieren. Zwar entstehen keine großen Leistungssprünge, doch Motorik, Kognition und psychosoziales Wohlbefinden bleiben stabil – während Menschen ohne Training im gleichen Zeitraum deutlich abbauen.

    Im Projekt KI-aktiv untersucht Thomas nun, wie ein Chatbot als digitaler Trainingsassistent eingesetzt werden kann. Die KI soll Pflege- und Betreuungskräfte bei der Planung und Anpassung von Übungen unterstützen – nicht als Ersatz für menschliche Kompetenz, sondern als Assistenzsystem, das Vorschläge macht, die anschließend fachlich geprüft werden.

    Gleichzeitig wird deutlich, wo heutige Systeme noch an ihre Grenzen stoßen. Besonders problematisch ist das fehlende Erinnerungsvermögen über längere Zeiträume hinweg. Ein individuelles Training lebt davon, dass frühere Belastungen, Fortschritte oder Rückschritte präsent bleiben – genau hier zeigt sich aktuell die größte Schwäche.

    Überraschend offen reagieren Pflegekräfte auf diese neue Technologie. Obwohl viele bislang kaum mit Tablets oder Chatbots gearbeitet haben, berichten sie in Interviews von Neugier und Interesse. Sie sehen die KI weniger als zusätzliche Belastung, sondern als Chance, ihr eigenes Handeln trainingswissenschaftlich zu verbessern.

    Am Ende zeichnet Thomas eine Vision, in der Pflegekräfte per KI in Sekunden Übungsvideos abrufen, Alternativen für gestürzte oder mobilitätseingeschränkte Bewohner:innen erhalten und perspektivisch sogar direktes audiovisuelles Feedback zur Übungsausführung bekommen. Prävention wird so skalierbar – und Bewegung rückt endlich dorthin, wo sie hingehört: in den Alltag der Altenpflege.

    Timestamps

    Training wirkt auch bei Pflegebedürftigkeit: 02:19–04:20

    KI als Assistenz, nicht als Ersatz: 04:27–07:48

    Grenzen heutiger Systeme: 08:00–10:21

    Offenheit in der Pflegepraxis: 13:13–14:09

    Vision: Videos, Feedback, Prävention: 23:02–25:34

    Staff:
    Host: Rasmus Cloes
    Redaktion: Maren Emde
    Regie: Sebastian Budde
    Kamera: Thomas Leleko
    Audio: Tristan Vogel
    Social Media: Leonie Hammen

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    32 Min.
  • 044 - Dr. Jan Demmerle: Digitalisierung in der Zahnmedizin: Was in der Praxis wirklich hilft
    Jan 4 2026

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    In dieser Folge des Digital Public Health Podcast spricht Rasmus Cloes mit Dr. Jan Demmerle, Oralchirurg in Bremen, über den Stand der Digitalisierung in der Zahnmedizin. Jan schildert, wie digitale Prozesse heute vom Empfang bis zum Behandlungsstuhl Einzug halten und welche Veränderungen im Alltag einer Zahnarzt- und oralchirurgischen Praxis tatsächlich spürbar sind.

    Ein Schwerpunkt liegt auf digitaler Anamnese und Aufklärung. Patientinnen und Patienten erfassen ihre Angaben zunehmend digital, Aufklärungsgespräche werden visuell unterstützt und direkt dokumentiert. Jan beschreibt, dass dies nicht nur Abläufe vereinfacht, sondern auch das Verständnis für Behandlungen verbessert und die Kommunikation auf Augenhöhe stärkt.

    Auch diagnostisch zeigt sich der Wandel: 3D-Röntgen, digitale Abformung und bildgestützte Planung ermöglichen präzisere Entscheidungen und helfen, Eingriffe besser zu erklären. Gleichzeitig macht Jan deutlich, dass Digitalisierung in der Zahnmedizin nur dann funktioniert, wenn sie flexibel bleibt und unterschiedliche Bedürfnisse der Patientinnen und Patienten berücksichtigt.

    Beim Thema elektronische Patientenakte ordnet Jan ein, welchen Nutzen strukturierte Informationen über Medikamente und Vorbehandlungen im Praxisalltag haben können. Gerade in der Zahnmedizin, wo Wechselwirkungen und Vorerkrankungen relevant sind, kann die ePA helfen, Risiken zu reduzieren – sofern Technik, Einwilligungen und Prozesse zusammenspielen.

    Zum Abschluss richtet sich der Blick nach vorn: Künstliche Intelligenz unterstützt bereits heute bei Recherche, Dokumentation und administrativen Aufgaben. Jan betont jedoch, dass KI in der Zahnmedizin vor allem entlasten soll – während die eigentliche Behandlung weiterhin Erfahrung, handwerkliches Können und ärztliche Entscheidung erfordert.

    Timestamps

    00:01:02:18 – Wie digital sind Zahnarzt- und oralchirurgische Praxen?

    00:04:12:09 – Diagnostik, Bildgebung und digitale Planung

    00:09:12:07 – Elektronische Patientenakte in der Zahnmedizin

    00:18:35:12 – Künstliche Intelligenz im Praxisalltag

    00:20:22:17 – Fazit und Ausblick

    Staff:
    Host: Rasmus Cloes
    Redaktion: Maren Emde
    Regie: Sebastian Budde
    Kamera: Thomas Leleko
    Audio: Tristan Vogel
    Social Media: Leonie Hammen

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    20 Min.
  • 043.5 - Keine klassische Folge – dafür Weihnachtsgrüße und ein kleiner Wunsch
    Dec 21 2025

    Schreib uns eine Nachricht

    persönliche Worte. 2025 war kein leichtes Jahr – global nicht, und für viele auch ganz persönlich nicht. Umso wichtiger ist es, jetzt kurz auf Pause zu drücken.

    Genießt die Zeit mit Familie und Freund:innen, lasst euch beschenken, schenkt selbst – und freut euch über die kleinen Momente, die ein Lächeln auslösen.

    Und falls ihr zwischen den Jahren doch nicht ganz ohne Digitalisierung & Gesundheit könnt: Schreibt gern in die Kommentare, welche Themen, Perspektiven oder Veränderungen ihr euch für den Podcast wünscht.

    Danke fürs Zuhören, fürs Mitdenken und fürs Feedback.

    Frohe Feiertage – und auf ein gemeinsames Weiterdenken im neuen Jahr.

    Staff:
    Host: Rasmus Cloes
    Redaktion: Maren Emde
    Regie: Sebastian Budde
    Kamera: Thomas Leleko
    Audio: Tristan Vogel
    Social Media: Leonie Hammen

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    2 Min.
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