• Stefan Dietl »Antisemitismus ist in der Programmatik der AfD angelegt«
    Feb 20 2026
    Im MENA-Talk mit Jasmin Arémi spricht der Gewerkschafter und Autor des Buches »Antisemitismus und die AfD«, Stefan Dietl, über die ideologischen Linien, entlang derer sich der Antisemitismus der AfD entfaltet, und warum er so oft übersehen wird. Jasmin Arémi (JA): Was hat Sie dazu bewegt, sich so intensiv mit dem Antisemitismus in der AfD zu beschäftigen? Stefan Dietl (SD): Es waren im Wesentlichen zwei Gründe. Zum einen hatte ich den Eindruck, dass Antisemitismus in der AfD in der öffentlichen Debatte lange Zeit kaum eine Rolle spielte. Es wurde viel über den Rassismus der Partei gesprochen, über ihre wirtschaftspolitische Ausrichtung, aber antisemitische Ressentiments wurden weitgehend ausgeblendet. Das war für mich ein wesentlicher Antrieb, Vorträge zu halten, Artikel zu schreiben und schließlich das Buch zu veröffentlichen, auch vor dem Hintergrund des wachsenden Antisemitismus und seiner Renaissance im politischen Raum. Den ganzen Artikel lesen Sie hier: https://mena-watch.com
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    35 Min.
  • Es gibt im Iran heute keine Familie mehr, die nicht betroffen ist
    Feb 14 2026
    Interview mit Rebecca Schönenbach »Es gibt im Iran heute keine Familie mehr, die nicht betroffen ist.« Im MENA-Talk spricht die Expertin für Terrorismusfinanzierung und islamistische Netzwerke Rebecca Schönenbach, Vorsitzende von Frauen für Freiheit, mit Jasmin Arémi über die Lage im Iran, die sicherheitspolitischen Folgen für Europa und die Frage, welche Verantwortung der Westen trägt. Lesen Sie den ganzen Artikel auf: https://mena-watch.com
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    40 Min.
  • "Rojava zwischen Krieg und Hoffnung" Paushali Lass
    Feb 10 2026
    Im Mena-Talk spricht die Israelstrategin, Kultur- und Diplomatieberaterin Paushali Lass mit Jasmin Arémi über die Lage in Rojava. Die kurdische Selbstverwaltung steht unter massivem Druck. Türkische Angriffe zerstören Infrastruktur, Frauenrechte und jahrzehntelang aufgebaute Stabilität. Lass kritisiert die Regionalpolitik Ankaras und fordert konkrete humanitäre Korridore sowie politische Rückendeckung durch EU, USA und Israel. »Mitgefühl ist keine Frage der Herkunft«, sagt Lass. »Ich fühle mit den Kurden in erster Linie als Mensch.« Für sie ist die Gewalt gegen Kurden kein rein lokales Problem. Sie werden verfolgt und getötet wegen ihrer Identität, nicht wegen ihrer Taten – eine Parallele zur jüdischen Geschichte. »Gewalt, die auf Ideologie basiert, hört nicht bei einer Gruppe auf«, warnt sie. Wer heute die Kurden angreift, bedroht morgen andere, wie der IS gezeigt habe. Außenstehende müssten daher Druck auf Regierungen und Weltmächte ausüben. Ihr Engagement ist auch persönlich motiviert. Begegnungen mit Kurden haben sie geprägt: »Bereits Abrahams Geschichte aus der Tanakh zeigt Werte wie Respekt und Zusammenleben, die ich bei Kurden wiederfinde.« Nach dem Erdbeben 2023 in der Türkei erlebte sie, dass Kurden trotz Diskriminierung hilfsbereit sind. Lesen Sie den ganzen Artikel auf: https://mena-watch.com
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    37 Min.
  • Völkerrecht als politisches Instrument: Buchpräsentation mit Florian Markl
    Feb 2 2026
    Bei der Präsentation seines neuen Buches „Der andere Krieg – Wie das Völkerrecht gegen Israel missbraucht wird“ stellte der wissenschaftliche Leiter von Mena-Watch, Florian Markl, seine zentrale These vor. Den ganzen Artikel lesen sie auf: https://mena-watch.com
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    52 Min.
  • Was geschieht gerade in Syrien? (Teil VIII): Wie al-Sharaa die Kurden vereint
    Jan 30 2026
    Im Mena-Watch-Talk erläutert Thomas von der Osten-Sacken, warum das Vorgehen syrischer Regierungstruppen unter Interimspräsident Ahmed al-Sharaa eine neue Einigkeit unter Kurden weit über Syrien hinaus geschaffen hat. Im Irak hoffen iranisch-kurdische Gruppen derweil auf das Ende des iranischen Regimes – wenn es sein muss, auch durch Unterstützung in Form einer amerikanischen Intervention.
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    43 Min.
  • Aufstand im Iran und eine Science-Fiction-Waffe - Brig. Gerald Karner
    Jan 27 2026
    Der Militärexperte Gerald Karner analysiert im Mena-Talk-Podcast, warum der Iran trotz vollmundiger Ankündigung von Donald Trump nicht angegriffen wurde und erklärt, was die neue High-Tech-Laser-Waffe Israels wirklich kann. Die politische Lage im Iran hat sich in den vergangenen Wochen dramatisch zugespitzt. Landesweite Proteste gegen das Mullah-Regime werden mit äußerster Gewalt niedergeschlagen, das Internet ist weitgehend blockiert, verlässliche Informationen sind rar. Laut dem österreichischen Militärexperten Gerald Karner verteidigt das Regime seine Macht „mit immer brutaleren Methoden“ und steuere auf einen gefährlichen Kulminationspunkt zu. Lesen sie den ganzen Artikel auf: https://mena-watch.com
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    37 Min.
  • Alan Wali über Kurden, Israel und den Kampf um Selbstbestimmung
    Jan 26 2026
    Im Mena-Talk mit Jasmin Arémi spricht Alan Wali über kurdische Selbstbestimmung und eine politische sowie gesellschaftliche Annäherung zwischen Kurden und Israel. Alan Wali stammt aus Kobane, einer Stadt im kurdischen Rojava im Norden Syriens, die spätestens seit dem Vormarsch des sogenannten Islamischen Staats zum Symbol für Widerstand und Zerstörung geworden ist. Heute lebt der Rettungsschwimmer in Deutschland. Seit Jahren setzt er sich öffentlich für kurdische Selbstbestimmung ein, und für eine politische und gesellschaftliche Annäherung zwischen Kurden und Israel. Seine Position ist klar, seine Erfahrungen sind geprägt von Krieg, Flucht und dem Leben ohne staatliche Absicherung. Lesen Sei den ganzen Artikel auf: https://mena-watch.com
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    27 Min.
  • »Die kurdische Autonomie ist nicht an sich gescheitert – gescheitert ist ihre Anerkennung.«
    Jan 26 2026
    Im MENA-Talk spricht Jasmin Arémi mit der Politikwissenschaftlerin Dastan Jasim über die Lage der Kurden nach dem Sturz des Assad-Regimes, die Verschiebung von Machtverhältnissen in Syrien und die Folgen einer geopolitischen Gleichgültigkeit. Jasmin Arémi (JA): Frau Jasim, Sie kommen aus einer kurdischen Familie mit einer sehr politischen Geschichte. Können Sie zu Beginn Ihren fachlichen und persönlichen Bezug zu Syrien und insbesondere zu den kurdischen Regionen skizzieren? Dastan Jasim (DJ): Ich komme aus einer kurdischen Familie, meine Eltern sind als politische Flüchtlinge nach Deutschland gekommen. Mein Vater war im Widerstand gegen Saddam Hussein aktiv, meine Mutter stammt aus jener Stadt, in der 1988 der große Giftgasanschlag verübt wurde. Politische Gewalt und Konflikte waren daher von Beginn an Teil meiner Lebensrealität. Lesen Sie den ganzen Artikel auf: https://mena-watch.com
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    53 Min.