Gesund führen in kaputten Systemen – geht das überhaupt?
Führung findet selten unter Idealbedingungen statt.
Zeitdruck, Personalmangel, widersprüchliche Anforderungen, hohe Verantwortung und Systeme, die mehr belasten als unterstützen.
In der ersten Folge von „Denken. Entscheiden. Führen.“ geht es um eine zentrale, oft unausgesprochene Frage:
Wie ist gesunde, verantwortungsvolle Führung möglich, wenn die äußeren Bedingungen strukturell ungesund sind?
Und genau darüber möchte ich sprechen.
Warum so viele Führungskräfte scheitern, nicht weil sie zu schwach sind, sondern weil sie zu lange versuchen, in dysfunktionalen Systemen „funktionierend“ zu bleiben.
Warum klassische Selbstoptimierung an dieser Stelle oft ins Leere läuft.
Und warum psychische Belastung nicht primär ein individuelles, sondern ein systemisches Thema ist.
Es geht um Entscheidungsfähigkeit unter Dauerstress, um innere Konflikte zwischen Verantwortung und Selbstschutz, und um die Frage, wie Führung aussehen kann, ohne dauerhaft auf Kosten der eigenen Gesundheit zu gehen.
Dabei geht es nicht um schnelle Lösungen oder Motivationsparolen.
Sondern um realistische Einordnung, psychologisches Verständnis und tragfähige Perspektiven für den Alltag von Verantwortungsträgern.
Diese Folge richtet sich an Menschen,
die führen müssen, im Einsatz, in Organisationen oder in komplexen Arbeitskontexten.
An Menschen, die Verantwortung tragen und gleichzeitig spüren, dass die bisherigen Strategien nicht mehr greifen.
„Denken. Entscheiden. Führen.“ ist kein Podcast über perfekte Führung.
Sondern über Führung unter realen Bedingungen.