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  • Episode 27 (English) with Dr BULAMI Edward Fonyuy (Cameroon)
    Oct 9 2026

    In this episode, Dr. BULAMI Edward Fonyuy, anthropologist and cultural heritage scholar from Northwest Cameroon, talks about the long-standing efforts of the Nso community to regain Ngonnso and cultural belongings looted by Germany during colonial rule. Ngonnso is a deity embodied in a carved wooden statue that is adorned with cowrie shells. She has been held since 1903 by the Ethnological Museum Berlin which is part of the Prussian Cultural Heritage Foundation (SPK). The SPK Board made a decision to return Ngonnso in June 2022. But she cannot go back to her people since the Government of Cameroon does not give permission until a comprehensive agreement with Germany will be reached on cultural belongings and ancestral remains. The conversation took place in Potsdam on 7 October 2026 as Dr. Bulami was invited to deliver the keynote address to a workshop by the Centre of Military History and Social Sciences of the Bundeswehr.

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    45 Min.
  • Episode 26 (français) avec Princesse Espérance FEZEU
    Jun 30 2026

    L'invitée de cet épisode est la princesse Espérance FEZEU de Bafoussam/Cameroun (questions en anglais, réponses en français). Elle est secrétaire exécutive de l'organisation de la société civile Esperanza-Cade, qui œuvre en faveur du développement local et du travail de mémoire dans cette ancienne colonie allemande. Une partie de ses activités est soutenue par le Service civil pour la paix de la Société allemande pour la coopération internationale (GIZ). Esperanza-Cade s’adresse en particulier aux jeunes et aux chefs traditionnels du Cameroun, mais est également active dans toute la région de l’Afrique de l’Ouest. L’entretien a eu lieu le 26 juin 2026 à Berlin.

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    46 Min.
  • Episode 25 (deutsch) mit Dr. Messan TOSSA
    Jun 27 2026

    Gast dieser Folge (deutsch) ist der Germanist und Philosoph Dr. Messan TOSSA, der am Staatsarchiv von Togo beschäftigt ist. Er verteidigt das Erbe der europäischen Aufklärung aus dem 18. Jahrhundert, trotz des von ihm benannten rassistischen Gehalts der Philosophie von Immanuel Kant und anderen zeitgenössischen Stimmen. Dr. Tossa betrachtet die Weiterarbeit am Projekt der Aufklärung als offenen Prozess mit globaler Reichweite. Als Gastwissenschaftler am Interdisziplinären Zentrum für die Erforschung der Europäischen Aufklärung (Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg) hat er zum Schicksal von afrikanischen „Hofmohren“ in deutschen Territorien zum Zeitpunkt der Aufklärung geforscht. Dr. Tossa schildert die heutige Erinnerung in Halle an den afrikanisch-stämmigen Philosophen Anton Wilhelm Amo, der im 18. Jahrhundert an der dortigen Universität und anderen Orten gewirkt hat. Er weist auf die Fortdauer kolonial-rassistischer Denkweisen in der deutschen Gesellschaft hin und setzt sich dafür ein, dass es neben der Restitution von kolonial angeeignetem Raubgut und menschlichen Gebeine um epistemische Veränderungen geht, die die Gleichwertigkeit aller Völker im Blick haben.

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    51 Min.
  • Episode 24 (English) with Dr Nancy Rushohora
    Jun 18 2026

    The guest on this episode is Dr Nancy Rushohora (University of Dar es Salaam), an internationally renowned Tanzanian archaeologist and heritage scholar, whose work deeply engages with memory, colonial history, and cultural legacies.

    Her academic research focuses, to a certain extent, on the era of German colonial rule in East Africa, particularly the Majimaji war. Contrary to other scholarly opinion, Dr Rushohora shows that this exceptional case of inter-ethnic struggle against foreign occupation lasted from 1904 to 1908, leading to 300.000 to 500.000 African victims of direct and indirect violence perpetrated by Germany. She speaks at length about the crucial role of women in anti-colonial resistance as well as present practices of remembrance by descendants, communities and the state.

    Criticising the apology of German president Steinmeier for colonial crimes at Songea Museum in November 2023 as a hollow gesture, she calls for substantive steps by the former colonial power to acknowledge historical injustice. The conversation took place on 3rd June 2026 in Berlin.

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    1 Std. und 13 Min.
  • Episode 23 (deutsch) mit Prof. Dr. Dirk Messner
    Jun 15 2026

    Gast dieser Folge ist Prof. Dr. Dirk Messner, Präsident des Umweltbundesamtes. Als Mitglied des Internationalen Beirats der Stiftung Preußischer Kulturbesitz (SPK) betont er die Bedeutung dieser herausragenden deutschen Institution für den kulturell-zivilisatorischen Wandel in Richtung Nachhaltigkeit. Er sieht es als eine Aufgabe des Beirats, sich mit Fragen von Kolonialismus und Restitution auseinander zu setzen. Ferner kritisiert er die einseitige Ausrichtung der europäischen Sicherheitspolitik auf die militärische Dimension und den Abbau der Bemühungen in nicht-militärischen Feldern. Er setzt sich deshalb für die Stärkung der Zusammenarbeit in der globalen Nachhaltigkeitspolitik und in den internationalen Kulturbeziehungen ein. Das Gespräch fand am 2. Juni 2026 in Berlin statt.

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    36 Min.
  • Episode 22 (English) with Mr Talengwa Kaseza Lukumbuzya
    Jun 13 2026

    The guest of this episode is Mr Talengwa Kaseza Lukumbuzya from Tanzania. As Omukama ("king") of the island Ukerewe, he is the primary custodian of culture, inherited traditions, customs and language. Mr Kaseza talks about German colonial rule on his island and present challenges of sustainable development there. He came to Berlin with a delegation to meet with the Ethnological Museum, Museum of Natural History and the Botanical Garden. Of particular significance for them is kigiilya, a key cultural belonging robbed during German colonialism from the former king, presently held by the Ethnological Museum Berlin. The conversation took place on 1 June 2026 in Berlin.

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  • Episode 21 (deutsch) mit Dr. Michael Vesper
    Jun 7 2026

    In dieser Episode spricht Dr. Michael Vesper, früherer Spitzenpolitiker von Bündnis 90/Die Grünen und ehemaliger Vorstandsvorsitzender des Deutschen Olympischen Sportbunds, über sein langjähriges Engagement zu Namibia und über die aktuelle Bedeutung der deutschen Kolonialgeschichte. Ein wichtiger Aspekt davon ist für ihn die Rückführung der kolonialen Raubgüter. Als Vorsitzender des Freundeskreises der Ruhrtriennale schildert er seine Sicht auf die umstrittene Einladung des kamerunischen Wissenschaftlers Achille Mbembe als Eröffnungsredner der Kulturerveranstaltung im Jahr 2020. Das Gespräch fand am 29.05.2026 in Köln statt.

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    50 Min.
  • Episode 20 (deutsch) mit Dr. Thomas Lutz
    May 1 2026

    In dieser Folge blickt Dr. Thomas Lutz auf seine 40-jährige Tätigkeit als Leiter des Gedenkstättenreferats zurück; zunächst zehn Jahre bei der Freiwilligenorganisation Aktion Sühnezeichen/Friedensdienste, dann beim Dokumentationszentrum Topographie des Terrors. Er kommentiert die langjährigen Debatten zur Gedenkstättenkonzeption der Bundesregierung und spricht sich dafür aus, dem Kolonialismus einen größeren Stellenwert in der deutschen Erinnerungsarbeit einzuräumen. Das von der Bundeskulturstiftung angeregte Vernetzungstreffen der gesellschaftlichen Erinnerungsgemeinschaften Mitte März 2026 in Hamburg, an dem dekoloniale Initiativen beteiligt waren, sieht Thomas Lutz als einen ermutigenden Auftakt für erweiterte Kooperationen, dem nun Taten folgen müssen. Schließlich schildert er seine Eindrücke von einer kürzlichen Reise nach Namibia und spricht über seine Arbeit im Internationalen Museumsrat ICOM. Das Gespräch fand am 28.04.2026 in Berlin statt.

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    1 Std. und 12 Min.