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Blanker Horror

Blanker Horror

Von: Heinz Christian Frickenschmidt
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Dein Kanal für Geheimnisvolle Geschichten, mysteriöse Ereignisse, das Dunkle und Makabre. Geistergeschichten, Desaster, Tragödien, Vermisste Menschen, Kriminalfälle und vieles mehr.Heinz Christian Frickenschmidt Welt
  • Die Striga – Geboren mit zwei Seelen (The Witcher: 4 Monster und ihr Ursprung Teil 2/4)
    Jul 3 2026

    Es ist das allererste Monster der Witcher-Saga – und Geralts Geburtsstunde als Held: die Striga, eine verfluchte Prinzessin, die nachts aus ihrer Gruft steigt. In Teil 2 unserer vierteiligen Reihe über die echten Mythen hinter den Monstern aus „The Witcher" decken wir auf, woher dieses Wesen wirklich stammt. Wir folgen der Spur von Andrzej Sapkowskis Debüt (1986) zurück zu Roman Zmorskis Märchen „Strzyga" (1852) – samt Plagiatsvorwurf –, von dort über den römischen Eulendämon strix bei Ovid bis zum verstörenden Volksglauben von den zwei Seelen, zwei Herzen und zwei Reihen Zähnen.

    Wir öffnen die „Vampirgräber" von Drawsko und Pień, hören das literarische Echo in Gogols „Wij" – und fragen am Ende, wer das wahre Monster war.

    📖 Weiterführende Quellen & Literatur:

    • Roman Zmorski: „Strzyga", in: Podania i baśni ludu w Mazowszu (1852)

    • Andrzej Sapkowski: „Wiedźmin" (in: Fantastyka, 1986; gesammelt in „Der letzte Wunsch")

    • Magdalena Roszczynialska: „Nowa baśń: 'Strzyga' Romana Zmorskiego i 'Wiedźmin' Andrzeja Sapkowskiego" (2003)

    • Ovid: Fasti, Buch 6 (um 8 n. Chr.) – die strix und der Knabe Proca

    • Aleksander Brückner: Mitologia słowiańska i polska (Etymologie strix → strzyga)

    • Szymon Gonet: „Strzygonie", in: Lud, Bd. 3 (1897)

    • Henryk Biegeleisen: Śmierć w obrzędach, zwyczajach i wierzeniach ludu polskiego (1930)

    • Kazimierz Moszyński: Kultura ludowa Słowian, Bd. II (1929–1934)

    • Jarosław Kolczyński: „Jeszcze raz o upiorze (wampirze) i strzygoni (strzydze)", in: Etnografia Polska 47 (2003)

    • Gregoricka, Betsinger, Scott & Polcyn: „Apotropaic Practices and the Undead", in: PLOS ONE (2014) – Friedhof Drawsko

    • Prof. Dariusz Poliński, Nikolaus-Kopernikus-Universität Toruń – Ausgrabung Pień / „Zosia" (2022/2023)

    • Nikolai Gogol: „Wij" (1835)

    • Paul Barber: Vampires, Burial, and Death (Yale University Press, 1988)

    Hinweis: Diese Folge behandelt historischen Volksglauben rund um Tod und Bestattung. Wenn euch solche Themen gerade nahegehen, überspringt diese Folge bitte.----Kanalmitglied werden und unterstützen:https://www.youtube.com/channel/UCVOHv0EU1d-B5szK53LumEA/join-----Author: Cris FrickenschmidtMehr zu "Blanker Horror": www.blankerhorror.de

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    21 Min.
  • Mythos Mittagsfrau. Erzähle weiter und lebe! (The Witcher: 4 Monster und ihr Ursprung Teil 1/4)
    Jun 26 2026

    Geralt nennt sie „Noonwraith". Die Polen nennen sie Południca. Und in der Lausitz fürchtete man sie als Mittagsfrau – mit Sichel in der Hand. In Teil 1 unserer neuen vierteiligen Reihe über die echten Mythen hinter den Monstern aus „The Witcher" graben wir aus, woher das tödlichste Gespenst der slawischen Sagenwelt wirklich kommt: ein Dämon, der nicht in der Nacht erscheint, sondern im gnadenlosen Licht der Mittagsstunde.Wir folgen ihr vom Witcher-Vertrag „Die Weiße Frau" über die sorbischen Sagen der Lausitz und den biblischen „Mittagsdämon" bis zu Dvořáks schauriger Tondichtung – und fragen am Ende, was CD Projekt Red am alten Mythos verändert hat. Und warum.


    📖 Weiterführende Quellen & Literatur:

    Karl Haupt: Sagenbuch der Lausitz, Bd. 1 (Leipzig 1862) – „Die Mittagsfrau. Připolniza"

    Johann Georg Theodor Grässe: Der Sagenschatz des Königreichs Sachsen, Bd. 2 (Dresden 1855/1874) – „Das Mittagsgespenst"

    Edmund Veckenstedt: Wendische Sagen, Märchen und abergläubische Gebräuche (Graz 1880)

    Friedrich Sieber: Wendische Sagen (1925) – „Die Mittagsfrau fragt zu Tode"

    Elias Canetti: Masse und Macht (1960), Kapitel „Frage und Antwort"

    Kazimierz Moszyński: Kultura ludowa Słowian (Volkskultur der Slawen)

    Karel Jaromír Erben: Kytice (1853), Ballade „Polednice"

    Antonín Dvořák: Polednice (Die Mittagshexe), Op. 108 (1896)

    Forschung des Sorbischen Instituts / Serbski institut zur Mittagsfrau

    Psalm 90,6 (Vulgata): „daemonium meridianum"

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    24 Min.
  • Die Weiße Frau im Ebersberger Forst – Die Geburt einer Sage
    Jun 19 2026

    Vierzig Minuten östlich von München liegt einer der größten zusammenhängenden Wälder Deutschlands – neunzig Quadratkilometer, von keiner Siedlung unterbrochen. Quer hindurch führt die Staatsstraße 2080, und an ihr, auf Höhe der einsamen Hubertuskapelle, soll nachts die „Weiße Frau" umgehen: der Geist einer Radfahrerin, die nach einem Unfall mit Fahrerflucht im Wald verblutet sein soll. Sie winkt Autofahrer heran, steigt wortlos ein, verschwindet wieder – oder greift ins Lenkrad und lenkt den Wagen gegen einen Baum.Das Problem: Diesen Unfall hat es nie gegeben. Keine Akte, kein Fahrrad, keine Leiche. Und trotzdem fahren Einheimische die Strecke nachts lieber im Umweg.In dieser Folge gehen wir der Frage nach, wie ein Gespenst aus dem Nichts entsteht. Wir verfolgen die Spur der „Weißen Frau" zurück bis zur Todesbotin der Hohenzollern und der pagan-germanischen Frau Perchta, wir treffen den internationalen „verschwindenden Anhalter", und wir steigen hinab in einen Wald, der über einem heidnischen Eber-Kult, eisenzeitlichen Gräbern und dem Schädel eines Pestheiligen liegt. Am Ende steht eine beunruhigende Erkenntnis: Die Weiße Frau im Ebersberger Forst ist das einzige Gespenst, dessen Geburt wir fast in Echtzeit beobachten können – eine Sage, die im Internetzeitalter vor unseren Augen entstanden ist.


    Weiterführende Quellen / zum Weiterlesen:

    Jan Harold Brunvand: The Vanishing Hitchhiker. American Urban Legends and Their Meanings (1981)

    Johann Georg Theodor Grässe: Sagenbuch des Preußischen Staats, Bd. 1 (Die Sage von der weißen Frau)

    Oskar Schwebel: Die Sagen der Hohenzollern (1878)

    Jacob Grimm: Deutsche Mythologie (zu Frau Holle / Perchta, weiße Frauengestalten)

    Wikipedia-Artikel „Weiße Frau", „Ebersberger Forst", „Kloster Ebersberg", „St. Sebastian (Ebersberg)"Bayerisches Landesamt / BfN zum Ebersberger Forst (Geschichte als Wildbannforst, Forsteinrichtung)

    Süddeutsche Zeitung, Ebersberg-Lokalteil, zur modernen Spuklegende

    Deutsches Sagen-Wiki: „Die Weiße Frau vom Ebersberger Forst"

    Hinweis: Diese Folge behandelt eine Sage. Es handelt sich um Folklore und Volkskunde, nicht um einen dokumentierten Kriminalfall.

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    21 Min.
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Kurze sehr spannende Folgen mit unterschiedlichsten Themen und sehr angenehme Stimme, super für zwischendurch macht Spaß zu hören! Sehr empfehlenswert

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